Die Google Websuche enthält sehr viele aufbereitete Inhalte und zeigt für viele Suchanfragen unter anderem YouTube-Videos an, die für den Nutzer relevant sein könnten. Dabei möchte man sich zukünftig offenbar aber nicht mehr nur auf das grobe Thema und den Titel des Videos beziehen, sondern auch ganz konkret auf den Inhalt. Ein neuer Test verlinkt nun direkt zu interessanten und relevanten Stellen in den Videos.
In der jüngsten Zeit hat die Google Websuche schon wieder neue Tricks gelernt und kann mittlerweile auch 3D-Objekte per Augmented Reality darstellen. Mit dem neuesten Update, das ab sofort auf alle Suchanfragen angewendet wird, geht es mal wieder in das Kernthema der Suchmaschine: Mit dem neuen Site Diversity soll es künftig verhindert werden, dass die gleiche Webseite mehrfach in den Suchergebnissen auftaucht.
Die Google Websuche feiert derzeit ihren 20. Geburtstag und hat sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert. Trotz aller Erweiterungen und neuen Informationsquellen ist man den bekannten "10 blauen Links" stets treu geblieben und hält sie bis heute in den Suchergebnissen. In der mobilen Websuche werden sie nun bei vielen Ergebnissen mit einem Vorschaubild aufgewertet, das diese noch interessanter macht.
Die Qualität der Google-Suchergebnisse überzeugt seit über 20 Jahren und sorgt dafür, dass kaum ein Nutzer überhaupt die zweite Seite der Suchergebnisse aufruft, geschweige denn die erste Seite wenigstens bis zum Ende ansieht. Aus diesem Grund dürfte es auch nur den wenigsten Menschen bekannt sein, dass die Google Websuche eigentlich nur 1.000 Ergebnisse anzeigen kann - trotz einer anderen Suggestion.
Google konzentriert sich bereits seit vielen Jahren darauf, strukturierte Daten aus dem Web zu erkennen und diese entsprechend aufbereitet in den Suchergebnissen anzubieten. Das klappt mal mehr und auch mal weniger gut, aber grundlegend ist es einer der großen Erfolgsgeheimnisse von Google. Jetzt sollen auch tabellarische Inhalte besser ausgewertet und direkt in den Suchergebnissen dargestellt werden.
In den letzten Jahren hat sich Google immer mehr vom Content-Sammler bzw. Content-Sucher zu einem Content-Anbieter gewandelt - zumindest wenn es um semantische Inhalte geht die einfach aufbereitet werden können. Der Google-eigene Content wird in der Websuche mittlerweile so sehr beworben, dass die eigentlichen Ergebnisse aus dem "großen Web" kaum noch in den Suchergebnissen auftauchen.
Vor 2 Tagen hat Google auch in der deutschen Version der Websuche das neue Design eingeführt, und damit eine Menge User verärgert die nun 3 Klicks statt einem einzigen für die diversen Filterfunktionen brauchen. Doch mit einem kleinen Chrome-AddOn kann die alte Version nahezu wiederhergestellt werden.
Ende Juli diesen Jahres hat Google eine Designvariation in den Suchergebnissen getestet, bei denen die Sidebar über die Suchergebnisse wandert und so auf der linken Seite genügend Platz für neue Inhalte lässt. Offenbar wird dieses Design derzeit für alle US-User ausgerollt.