Um auf die immer weiter steigende Verbreitung von Werbeblockern zu reagieren und dem weiteren Verfall von Klickpreisen entgegen zu wirken, hat Google im vergangenen Jahr Contributor vorgestellt. Während sich das Programm im ersten halben Jahr nur in einer Testphase mit wenigen teilnehmenden Webseiten und Nutzern befand, wird es nun für einen deutlich größeren Kreis geöffnet. Allerdings steht Contributor derzeit nur für Nutzer aus den USA zur Verfügung.
Viele Webseiten, insbesondere die großen Webportale, weisen die Nutzer seit längerer Zeit auf verschiedenen Wegen darauf hin dass sie Cookies speichern und fordern eine Einstimmung des Nutzers ein. Dies tun sie aber (natürlich) nicht aus reiner Fürsorge, sondern auf Grundlage einer EU-Richtlinie die eben dies verlangt - und auch Google hält sich seit einiger Zeit an diese. Heute wurden nun alle AdSense-Kunden darüber informiert, dass diese ebenfalls ihre Seiten mit dieser Meldung versehen müssen.
In der vergangenen Woche hatte Google die Kennzahlen für das 1. Quartal 2015 vorgelegt und konnte die Anleger wieder einmal mit einem weiter steigenden Umsatz und Gewinn begeistern. Während die Analysten die Zahlen gut aufgenommen haben, und diese auf dem Papier auch sehr gut aussehen, hat Forbes diese Zahlen nun etwas tiefer analysiert und zeigt eine besorgniserregende Entwicklung auf: Langfristig hat Google mit den weiter sinkenden Werbepreisen ein großes Problem und muss sich dabei ausgerechnet Facebook geschlagen geben.
Normalerweise konzentriert sich das Team von Google AdSense darauf die Banner der Nutzer zu optimieren und neue Formen zu entwickeln um den Webmaster mehr Möglichkeiten zur Monetarisierung des eigenen Contents zu geben. Doch jetzt hat man ein neues Produkt angekündigt, dass auf den ersten Blick so gar nicht zu AdSense passen will: Matched Content. Dabei handelt es sich um eine neue Art von Widget, dass dem Nutzer ähnliche und passende Inhalte auf der eigenen Webseite vorschlägt - ohne dass dabei Geld verdient wird.
Ende vergangenen Jahres hat Google das Contributor-Programm vorgestellt, mit dem sich der Nutzer von AdSense-Bannern "freikaufen" und diese im gesamten Web ausblenden kann. Das Programm befindet sich noch immer in einer frühen Testphase, wird nun aber um eine ganze Reihe von Personen erweitert. Vor wenigen Tagen hat Google weitere Einladungen an Interessierte verschickt, die gegen die monatliche Zahlung ebenfalls ein deutlich werbefreieres Netz bekommen.
Nicht erst seit dem NSA-Skandal setzt Google auf verschlüsselte Verbindungen, hat aus diesem Anlass aber den Turbo eingelegt: Nahezu alle Google-Angebote sind mittlerweile über verschlüsselte Verbindungen erreichbar, doch bisher gab es eine große Ausnahme: Die Anzeigen innerhalb des eigenen Werbenetzwerks. Ab dem 30. Juni möchte man nun auch alle Anzeigen von AdSense bis AdWords über HTTPS-Verbindungen ausliefern und damit auch in diesem Bereich den Nutzern eine erhöhte Sicherheit bieten.
Millionen von Nachrichten-Portalen, Webseiten und Blogs finanzieren rein oder zu großen Teilen durch eingeblendete Werbebanner und konnten davon in der Vergangenheit sehr gut leben. Doch bereits seit einigen Jahren zeichnet sich ab, dass die Klickpreise immer weiter in den Keller gehen und auch die Nutzer vermehrt auf Adblocker setzen, die die komplette Webseite werbefrei anzeigt. Google reagiert nun auf diese Entwicklung und hat das neue Angebot "Contributor" vorgestellt, das dieses Problem durch freiwillige Zahlungen lösen soll.
Viele Webseiten setzen bei der Platzierung von Werbebannern nicht mehr nur auf die Integration in den eigentlichen Content, sondern vor allem auf die Außenbereiche einer Webseite die ansonsten nur mit Whitespace gefüllt wären. Um auch in diesen Bereichen präsent zu sein, hat das AdSense-Team nun zwei neue Bannergrößen vorgestellt die diese bisherige Lücke nun auch noch füllen sollen.
Google bietet seinen AdSense-Partnern aktuell zwei verschiedene Anzeige-Typen an, zwischen denen sie entweder wählen oder den Algorithmus entscheiden lassen können: Reine Text-Anzeigen oder reine Grafik-Anzeigen. Da sich offenbar immer mehr Nutzer für die Grafik-Anzeigen entscheiden, führt Google nun ein neues Format ein dass beide Welten miteinander vereint: Die Magazine Ads.
Die Browsing-Gewohnheiten der Nutzer ändern sich immer mehr in Richtung Mobile mit vielen verschiedenen Display-Größen, worauf auch Google mit seinen AdSense-Bannern reagieren muss. Nachdem man im vergangenen Jahr die dynamischen Banner eingeführt hat, wird nun das Standard-Design der Anzeigen geändert und erhält eine neue Farbgebung, Schriftart und teilweise andere Größenverhältnisse.