Durch die sehr hohen Marktanteile in vielen Bereichen bekommt es Google in den letzten Jahren immer wieder mit den Wettbewerbshütern und Kartellbehörden zu tun. In Zukunft könnte nun auch in Deutschland wieder neuer Ärger drohen, denn das Bundeskartellamt hat nun angekündigt, den Online-Werbemarkt unter die Lupe zu nehmen. Und der wird auch in Deutschland von nur zwei Unternehmen dominiert: Google und Facebook.
Durch die eigenen Angebote und die vielen Partnerwebseiten betreibt Google das größte Werbenetzwerk der Welt und erreicht mit den eigenen Anzeigen zumindest rein theoretisch 100 Prozent aller Internetnutzer. Diese Anzeigen werden aber nicht rein zufällig geschaltet, sondern basieren sowohl auf dem Interesse des Nutzers als auch auf dem Kontext der Webseite. Damit die Anzeigen auch in Zukunft für den Nutzer relevant sind, kündigt Google nun zwei neue Funktionen zur Personalisierung an.
Sehr viele Webseiten aller Größe nutzen Google AdSense zur Monetarisierung - vom kleinen Hobby-Blog bis hin zu journalistischen Angeboten von großen Verlagen. Das Thema AdSense und Steuern sorgt dabei nicht selten für Kopfzerbrechen oder Diskussionen mit dem Finanzamt, aber am Ende kann man sich dann wohl doch immer einigen. In den USA ist es nun zu einem kleinen, aber sehr schwerwiegenden Fehler bei der Meldung von AdSense-Einnahmen gekommen.
Ein Großteil aller Internet-Angebote steht und fällt mit der Werbung, die bis heute die wichtigste und nicht selten auch einzige Einnahmequelle für viele Webseiten ist. Da in dieser Branche viele Milliarden Dollar verschoben werden, ist es kein Wunder dass die Marktplätze auch eine Anlaufstelle für Betrüger sind. Wie Google nun in einer gemeinsamen Studie mit zwei Dutzend großen Portalen herausgefunden hat, beträgt der jährliche Schaden gut 1,27 Milliarden Dollar.
Der von der ganzen Welt beobachtete US-Wahlkampf ist zwar mittlerweile schon fast ein Jahr her, beschäftigt viele Unternehmen aber noch immer - und derzeit stärker als je zuvor. Nach und nach mussten alle großen Internetunternehmen eingestehen, bei der Manipulation des Wahlkampfs mitgeholfen zu haben - auch Google. Jetzt wurde bekannt, dass das Unternehmen auch bei einer Anti-Flüchtlings-Kampagne aktiv mitgewirkt und sogar Hilfe angeboten hat.
Schon während des US-Wahlkampfes im vergangenen Jahr gab es Berichte über russische Manipulationen und Einmischungen, vor allem auch im Bezug auf Facebook und andere soziale Medien. Erst in den vergangenen Monaten ist das ganze wieder hochgekocht, als Facebook eingestehen musste, dass es tatsächlich politisch motivierte Anzeigen aus Russland gegeben hat. Jetzt hat auch Google im Rahmen einer internen Prüfung solche Anzeigen im eigenen System entdeckt.
Auf Googles Werbenetzwerk ist normalerweise Verlass, und es funktioniert sowohl für die Inserenten als auch für die Webmaster in beide Richtungen stabil und ohne große Probleme. Wenn es dann aber mal einen Ausfall gibt, dann kann das für beide Seiten sehr schnell ins Geld gehen - so wie in den vergangenen Tagen bei vielen Webmastern. Auf unzähligen Webseiten sind die Banner weiß geblieben und haben somit auch keine Klicks generiert, Google hat das Problem mittlerweile bestätigt und auch behoben.
Nicht nur viele kleinere Webseiten sondern auch einige große Portale setzen zur Finanzierung auf Werbung von Google AdSense und nutzen damit das noch immer größte Werbenetzwerk der Welt. Doch in den vergangenen Wochen ist es Betrügern/Hackern gelungen, die Algorithmen und Parameter zu überlisten, was zu einem teils massiven Einbruch der Werbeeinnahmen geführt hat. Jetzt hat Google das Problem eingestanden und nähere Informationen veröffentlicht.
In etwa fünf Monaten wird Google einen Adblocker im Chrome-Browser integrieren und mit diesem aufdringliche Werbeanzeigen automatisch aus Webseiten herausfiltern. Damit dies nicht zu bösen Überraschungen führt, geht Google nun in die Offensive und möchte den Webmastern helfen, rechtzeitig auf akzeptable Werbung umzusteigen. Eine neue von Google veröffentlichte Statistik zeigt nun die größten Probleme auf, durch die der Teufelskreis erst entstanden ist.
Google hat schon von Anfang an auf Qualität in seinem AdSense-Netzwerk geachtet und hat vergleichsweise strenge Richtlinien über die Platzierung der eigenen Werbebanner. Jetzt wurden diese Regeln erneut angepasst und verbieten eine seit vielen Jahren bekannte und von nicht wenigen Webseiten verwendete Methode, die auch bisher schon nicht gerne im eigenen Netzwerk gesehen wurde: Die Pop-Ups und die Pop-Unders.