In etwa fünf Monaten wird Google einen Adblocker im Chrome-Browser integrieren und mit diesem aufdringliche Werbeanzeigen automatisch aus Webseiten herausfiltern. Damit dies nicht zu bösen Überraschungen führt, geht Google nun in die Offensive und möchte den Webmastern helfen, rechtzeitig auf akzeptable Werbung umzusteigen. Eine neue von Google veröffentlichte Statistik zeigt nun die größten Probleme auf, durch die der Teufelskreis erst entstanden ist.
Vor etwa zwei Monaten hat Google mit der Ankündigung überrascht, dass der Chrome-Browser in Zukunft einen Werbeblocker bekommen und zu aufdringliche Werbebanner blockieren wird. Noch ist es zwar einige Monate hin, aber natürlich sollten sich Webmaster und Verlage schon jetzt auf diese große Umstellung vorbereiten. Damit es kein böses Erwachen gibt, verschickt Google nun Blaue Briefe an Webseiten, die es übertrieben haben.
Nach einigen Gerüchten und Spekulationen hatte Google Anfang Juni offiziell angekündigt, einen Werbeblocker im Chrome-Browser zu integrieren und bestimmte Werbebanner komplett zu blockieren. Offiziell startet dieser Adblocker erst Anfang des kommenden Jahres, aber natürlich braucht eine so wichtige Technologie auch etwas Vorlauf und eine lange Testphase. Diese wurde jetzt gestartet und der Werbeblocker steht in seinen ersten Zügen unter Android zur Verfügung.
Niemand mag aufdringliche Werbung im Internet, und aus diesem - sehr guten - Grund haben immer mehr Nutzer einen Werbeblocker in ihren Browser integriert, der die lästige Werbung fernhalten soll. Glaubt man den Berichten dann wird auch Google schon bald einen Werbeblocker im Chrome-Browser integrieren und zündet damit die nächste und vielleicht auch finale Eskalationsstufe in dem ewigen Wettstreit auf dem Rücken der Nutzer.
Googles Entwickler arbeiten ständig an der Verbesserung des Chrome-Browsers weiter und bringen ihm immer neue Features bei, um dem Nutzer das Surfen im Web so angenehm wie möglich zu machen. Jetzt nehmen sie sich aber einem Thema an, mit dem wohl niemand gerechnet hätte und das auf den ersten Blick auch sehr widersinnig wirkt: Der Chrome-Browser wird schon in den nächsten Wochen einen Adblocker bekommen, der lästige Bannerwerbung automatisch ausblenden kann.
Mittlerweile sind AdBlocker auch von den Smartphones der Nutzer nicht mehr wegzudenken und gehören zu den populärsten Apps im Play Store. Doch je weiter sich diese verbreiten, desto mehr werden sie zum Problem für Google. Jetzt wurden die Richtlinien für Entwickler im Play Store leicht überarbeitet und es wurde ein neuer Abschnitt für AdBlocker hinzugefügt. Ab sofort sind AdBlocker, die andere Apps beeinflussen, im Play Store verboten.
Auf dem Desktop sind Adblock-Plugins für den Browser für viele Nutzer nicht mehr wegzudenken und gehören zur Standard-Ausrüstung. In den mobilen Browsern ist das ganze schon etwas komplizierter, da diese in den meisten Fällen keine Plugins unterstützen. Seit kurzer Zeit hat aber auch Samsung in seinem Smartphone-Browser den Einsatz von Adblockern erlaubt, was von vielen Nutzern positiv aufgenommen wurde. Doch Google hat jetzt durchgegriffen und hat die App aus dem Play Store entfernt.
Google hat, das liegt in der Natur der Sache, ein sehr gespaltenes Verhältnis zu AdBlockern: Einerseits duldet man diese im Chrome Web Store und sieht dabei zu, dass diese die Spitzenplätze der Charts erklimmen, aber auf der anderen Seite leidet natürlich das eigene Geschäftsmodell darunter. Jetzt wendet das YouTube-Team einen Trick an, mit dem man Nutzern eines AdBlockers ein Schnippchen schlagen will: Bei aktiviertem AdBlocker ist es ab sofort nicht mehr möglich, die Werbeanzeige vor einem Video zu überspringen.