Im Streit mit Google China will IT-Minister Li Yizhong eine Lösung mit Google finden. Das sagte er zumindestens heute am Rande einer Parlamentssitzung. Google wurde im Januar von Unbekannten, die angeblich von der chinesischen Regierung beauftragt wurden, gehackt.

Bereits zwei Monate ist es her, dass Google bekannt gegeben hat, dass sie nicht mehr den Forderungen der chinesischen Regierung nachkommen möchten und sich aus dem Geschäft in China allgemein zurückziehen möchten. Bisher ist aber noch nichts diesbezüglich geschehen und so hat Li Yizhong, Industrie- und Informationsminister der rep. China, in einem Nebensatz angekündigt, dass man eine Lösung mit Google finden möchte.

Derweil tauchen neue Gerüchte über mögliche Datenmanipulation auf. Wie McAfee im Interview gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters berichtet, käme es bei den Angriffen auch zu Hacks auf das Personal, das für die Quellcode-Verwaltung zuständig ist. Daher sei es auch möglich, dass Quellcode kopiert oder sogar bearbeitet wurde. McAfee ist seit Monaten damit beschäftigt, die Angriffe auf einen "unbekannten Kunden" zu untersuchen. Ob es sich um Google handeln könnte, ist noch unklar, da auch weitere 100 Firmen angegriffen wurden.
 
Der Bürogeräte-Hersteller Xerox hat jetzt eine Klage gegen Google, Yahoo und Googles Tochter YouTube wegen der Verletzung zweier Patente erhoben. Zuvor soll das Unternehmen bereits Verhandlungen mit Google und Yahoo gehabt haben, diese führten jedoch nicht zu einer Einigung.

Google soll zwei Patente von Xerox verletzt haben - darunter auch ein Patent auf kontextbezogene Werbung. Dieses Patent beschreibt die Methode, dass aus dem Inhalt von Dokumenten automatische Suchanfragen und relevante Werbeanzeigen generiert werden. Würde diese Klage vor Gericht bestand haben, würde die Haupteinnahmequelle von Google wegfallen - die Werbung.

Bisher zeigt man sich aber bei Google und Yahoo zuversichtlich, dass man gegen keine Patente verstoßen würde. Immerhin wird gerade spekuliert, dass es Xerox - wie so oft bei Patentklagen gegen Google - um Einnahmen-Beteiligungen ginge. 

Aber auch die zweite Klage, wegen eines Verstoßes gegen ein Xerox-Patent, wirft Schatten auf Google. Dabei handelt es sich um eine Methode, die heterogene Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenführt. Diese Klage zielt auf die Google Video, YouTube, Google Shopping und Google Maps-Funktion ab.

Google hat bereits angekündigt, gegen die Klage vorzugehen und sind vorerst zu keiner Einigung bereit. 
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Google hat sich ein Patent beantragen lassen, welches den Namen "Web-Based System for Generation of interactive Games based on Digital Videos" trägt. Dabei geht es darum, aus Videos Spiele mit einer einfachen Handlung zu machen.

Das Patent beschreibt eine Technologie, die es ermöglicht, eine Benutzeroberfläche in digitale Videos (zum Beispiel von YouTube) einzufügen. So könnte eine anklickbare Stelle auf ein anderes Video oder eine andere Web-Ressource verlinken und damit die Handlung vorantreiben.

Google beschreibt im Patent (Google-Übersetzung): "... Jede dieser Vermerk-Typen können auch beliebig anspruchsvolle Präsentation, wie Form und Textfarbton und Styling, oder damit zusammenhängenden Maßnahmen, wie die Anzeige von zusätzlichen Anmerkungen oder das Umleiten der Benutzer auf ein Ziel (web-basierten Standort) wie ein Uniform Resource Locator (URL) aktiviert werden, z. B. durch einen Mausklick drücken Sie eine Taste mit dem Vermerk, oder dergleichen. Der Zielort könnte eine Anzeige, oder Inhalte, einschließlich der Werbung enthalten." 

Die Idee der interaktiven Filme ist an sich schon etwas älter und entstand in den 90er-Jahren. Da war die Erfindung aber wenig erfolgreich. Ob das Google mit seiner YouTube-Plattform ändern kann, ist jedoch unklar. Golem schreibt dazu: "Auf einem Portal wie dem zu Google gehörenden Youtube könnten Hobbyentwickler nach diesem Prinzip aber möglicherweise spannende Werke basteln".

via golem - Danke!
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Wie das "Wall Street Journal" auf Berufung geheimer Quellen berichtet, gäbe es demnächst einen Pakt zwischen News Corporation und Microsoft, der Google von News Corp.-Inhalten ausschließen soll und exklusiv auf Microsofts Seiten auftauchen soll.

Die Zeiten für die Zeitungsbranche stehen derzeit sehr schlecht. Um so mehr ist der Druck da, aus Inhalten Geld zu machen. So auch bei Google News, denn Rupert Murdoch's größtes Mediengeschäft der Welt, News Corporation, soll zunächst nur noch kostenpflichtig im Internet abrufbar sein. So würde, laut Angaben des Wall Street Journals, News Corp's Inhalte nur noch auf Microsofts Seiten zu finden sein. Dafür müsste dann Microsoft bezahlen, aber News Corp. würde im Gegenzug die Inhalte aus Google bannen.

Ob das Konzept aufgehen wird, ist sehr fraglich. Besonders Skeptiker kritisieren, dass die Zeitungsbranche damit ihr eigenes Grab schaufeln würde, da ihre News nicht mehr erreichbar wären.

In einem Interview gegenüber der IT-News-Seite golem.de sagte ein Google-Sprecher "Wir glauben, dass Suchmaschinen von wirklichem Nutzen für Zeitungen sind, weil sie wertvolle Besucherströme auf ihre Websites leiten und sie mit neuen Leser auf der ganzen Welt verbinden". Ein genauer Termin wurde jedoch noch nicht angepeilt.
Google Urs Hoelzle erklärt den Ausfall von Google vor wenigen Stunden. Als Grund nennt er folgendes: Ein Fehler in unserem System zwang uns einen Teil unseres Datenverkehrs über Asien zu leiten. Dies führte zu einem Stau auf der Datenautobahn. Deswegen konnten 14% unserer Nutzer nur sehr langsam oder gar nicht auf unsere Dienste zugreifen. Wir arbeiten stetig daran unsere Dienste sehr schnell und stabil zu machen. Deswegen ist ein Fehler besonders peinlich. Es tut uns sehr leid und Sie können sicher sein, dass wir jetzt noch härter arbeiten um ein ähnliches Problem in Zukunft zu vermeiden.
Google Letzten Monat teilte in Europäische Union Microsoft einige Beschwerdepunkte bei der Kopplung vom Internet Explorer an Windows mit. Grund ist eine Beschwerde von Opera. Während die Browserschmide aus Norwegen anfangs alleine da stand, stellt sich Google jetzt hinter Opera und erklärt seinen Standpunkt im Public Policy Blog. Google nennt drei Gründe: Erstens sind Browser für das Internet wichtig. Sie helfen uns im Web zu surfen, zu chatten, Videos zu schauen und mit Mail oder über Soziale Netzwerke mit Kontakten zu kommunizieren. Und weil sie so zentral sind, sind Browser für Innovationen im Internet entscheidend. Zweitens ist Google der Ansicht, dass der Browsermarkt immer noch zu unumkämpft ist, was wiederum Innovationen zurückhält. Dies liegt daran, dass der Internet Explorer mit dem dominierenden Betriebssystemen von Microsoft gekoppelt ist. Vergleicht man den Handymarkt, wo Microsoft keinen dominanten Anteil hat, zeigt sich, dass sein Browser einen deutlich geringeren Anteil hat. Die Nutzen des Wettbewerbs sind für die Nutzer klar: Schneller Downloads, Tabs, Private Browsing und vieles mehr. Nach dem Motto Konkurrenz belebt das Geschäft, könnten so weitere Innovationen bei Webseiten möglich werden: Webdesign, schnelleres Laden und neuartige interaktive Tools und Anwendeungen Als dritten und letzten Grund nennt das Unternehmen aus Mountain View, dass es selbst daran glaube, dass diese Diskussion von Google fortgesetzt werden kann. Mit der Veröffentlichung von Google Chrome habe man sehr viel gelernt. Es sei auch klar, dass das Lösen eines Problems ohne irgendwelche Nebenwirkungen nicht gerade einfach ist - aber je mehr Stimmen desto größer ist die Chance, dass etwas verändert wird. » Google Public Policy Blog
Google hat in einem Blogpost nun veröffentlicht, wie viel eine Google Suche an Energie verbraucht. Das Ergebnis der Studie vom US-Physiker Alex Wissner-Gross, wird dadurch wiederlegt. Laut dieser Studie verbraucht zweimal Googlen soviel Energie wie man zum Erhitzen eines Teekessels benötigen würde. In der Studie sagte Alex Wissner-Gross, ein US-Physiker, dass eine Google Suche rund 7 Gramm Co2 verursacht. Google sagt, dass diese Zahl viel zu hoch sei. Vergleicht man aber den CO2 einer Google Suche - circa 0,2 Gramm - mit den Recherchemethoden vor einigen Jahren ist das erstaunlich wenig. Noch vor einigen Jahren musste man für eine Recherche zum Beispiel in die nächstgelegene Bibliothek fahren. Die EU möchte, dass ein Auto pro Kilometer nur 140 Gramm CO2 ausstößt. Das heißt, dass man pro Kilometer laut Google Blog Posting 1000mal googlen könnte. Den Energieverbrauch für die durchschnittliche Ausgabe der Suchergebnisse sowie den notwendigen Arbeiten wie das Erstellen des Indexes beziffert Google auf 0,0003 kWh oder in etwa 1 KJ. Hier wird von Urs Hölzle, Senior Vice President, Operations, ein Vergleich zum Menschen aufgestellt. Im Schnitt verbrennt ein erwachsener Mensch innerhalb von zehn Sekunden ein KJ an Energie in seinem Körper. Google selbst versucht diese Werte zu senken, seine Datenzentren effizienter zu gestalten und so Treibhausgase zu sparen. Außerdem habe man über Google.org 2008 über 45 Millionen US-Dollar in saubere Energie investiert. » Google Blog: Powering a Google search
Google Google startet zum 10. Geburtstag einen Video Wettbewerb. Thema ist, wie man Google verwendet. Immer wieder finden Nutzer interessante Wege wie man Google nutzen kann. Nun fordern uns einige Googler dazu auf Videos einzusenden, die zeigen wie wir Google und seine Produkte nutzen. Wo Ihr Eure Beiträge einsenden könnt, ist leider noch nicht bekannt, denn auch hier gibt es einen Verweise auf die Seite zum 10. Geburtstag, die derzeit noch offline ist. Hier könnt Ihr Euren Beitrag einsenden.
Yahoo+Google Offenbar bereitet das US-Justizministerium eine Klage gegen den Yahoo! Google Deal vor. Im Juli 2008 wurde bekannt, dass das Kartellamt den Werbevertrag zwischen Google und Yahoo! überprüft. Noch vor einer Woche hieß es, dass Google im Oktober mit der Kooperation starten möchte. Durch die Kooperation von Yahoo! und Google kämen die Mountain Viewer auf 80% Marktanteil für Suchmaschinenwerbung in den USA. In den letzten Wochen habe das Ministerium Zeugen geladen und in den Gesprächen festgestellt, dass man ein Wettbewerbsverfahren gegen Google eingeleitet werden müsse, um eine Monopolstellung zu verhindern. Google selbst sieht in der Kooperation mit Yahoo keine Vergrößerung des eigenen Marktanteils. Google ist der Meinung, dass es dem Markt eher sogar zuträglich ist. [Winfuture, thx to: Sergej ]
GoogleFirefox Vor einigen Tagen hat Andreas Gohr ein Päckchen von Google erhalten. Inhalt war eine USB Kartenleser und ein Poloshirt. Für ihn kam das Päckchen unerwartet, es hat aber einen Grund wieso er diese Geschenke von Google erhalten hat. Alles begann vor einigen Wochen. Er hatte einen Anruf auf dem Anrufbantworter und eine Mail von Google Deutschland in seiner Inbox. Darin wurde er gefragt, ob ein Google Anwalt mit ihm telefonieren könne. Im Gespräch wurde ihm gesagt, dass sich einige Googler aus Mountain View an Google Deutschland gewandt hatte. Google Deutschland sollte den Kontakt mit Gohr, dem Entwickler der Firefox Erweiterung gBrain, herstellen und ihn bitten, dass er sein Addon einstellen soll. Er selbst musste nicht lange über die Entscheidung nachdenken, das Addon offline zu nehmen, da er es selbst nicht mehr nutzte, es nicht gerade beliebt war und weil Google es selbst auch blockieren konnte. gBrain ist eine Firefoxerweiterung, die alle besuchten Seiten als Lesezeichen in den Google Bookmarks speichert. Dadurch kann man auf den Verlauf mit jedem PC öffnen. Im Gespräch fragte er den Google Deutschland Mitarbeiter, was das genau Porblem sei und der Googler konnte keine Antwort liefert. Der Googler bat dann einen Google Ingenieur aus Mountain View mit Gohr zu sprechen und dabei wurde klar, dass das Addon zu viele Anfragen auf den Google Servern verursacht hatte. Da jeden Monat mehrere hundert Lesezeichen pro Nutzer, der das Addon nutzte, erstellt wurden. In den Suchergebnissen werden bei manchen Seiten angezeigt, dass diese Seite ein Google Bookmark ist. Diese wird bei jeder Suchanfrage erst aus Google Bookmarks geladen. Hat einer nun 10000 Lesezeichen, so verursacht das eine große Serverlast. Der Googler aus Mountain View Jeffrey Korn erklärte aber auch einen Weg was Gohr am Addon ändern müsste, dass es keine Lesezeichen erstellt sondern die Seiten in Google History speichert. Gohr schreibt ihn seinem Blog, dass er diesen Vorschlag vielleicht irgendwann in sein Addon einbauen wird. Gohr war erstaunt, darüber wie Google reagiert hat. Schließlich hätten sie ihn auch verklagen oder einfach ohne Hinweise dem Addon den Zugriff auf die Bookmarks verweigern können. » splitbrain.org: Google Public Relations
GoogleYahoo Wie es eigentlich schon nachdem ersten Test von Google Anzeigen bei Yahoo! zu erwarten war, hat Google nun bekannt gegeben auch weiterhin Yahoo! mit AdSense Werbung für die Suche und für Content zu versorgen. Gleichzeitig plane man aber auch Google Talk und YIM (Yahoo! Instant Messenger) gegenseitig kompatibel zu machen, so dass die Nutzer untereinander chatten können. Als Gründe für diesen Vertrag nennt Google, dass sie glauben, dass es gut für die Werbenden, für die Nutzer und für die Publisher ist. Yahoo! könne von der Google Technologie profitieren:
* Konsumenten werden relevantere Anzeigen haben, wenn sie nach Infos suchen und durchs Web surfen. Und durch die Kompatibilität von Talk und YIM haben sie es noch einfacher mit ihren Kontakten zu chatten. * Auch die Publisher die derzeit an Yahoo!s Werbeprgramm teilnehmen können von der Google Werbung profitieren und womöglich mit ihren Seiten mehr verdienen. * Werbende haben neue Möglichkeiten ihre Konsumenten effenktiver zu erreichen
Was der Vertrag nicht ist: - Yahoo! ist kein direkter Partner von Google. Die Anzeigen kommen aus dem AdSense Programm. - Die Konkurrenz wird nicht verdrängt. Yahoo kann entscheiden wie viele Anzeigen von Google kommen - Yahoo! darf mit anderen ähnliche Verträge schließen. Google hat keinen exklusiv-Vertrag. - Yahoo! Search bleibt weiterbestehen - Google wird die Preise für Werbung nicht anheben Wärmend der Verhandlung war Google mit Regulierungsbehörden in Kontakt. Der Vertrag gilt vorerst nur in den USA und in Kanada. » Google Blog: Our agreement to provide ad technology to Yahoo! » Pressemitteilung
Google Yahoo Microsoft Im offiziellen Google Blog findet sich eine Stellungnahme von Google auf das Kaufangebot von Microsoft an Yahoo!. Deutliche Worte, die David Drummond, der Senior Vice President, verantwortlich für Unternehmensentwicklung und Rechtsfragen da hinterlassen hat. Er beschreibt Microsoft als einen Monopolisten im PC-Geschäft, der nun auch aus dem Internet-Business ein Monopol machen will. Er appelliert an die Erwägung von Alternativen und fordert, dass das Internet frei bleiben soll. Mit einer Klage von Google ist daher wohl bei einer Annahme des Microsoft-Angebots zu rechnen. UPDATE: Microsoft hat bereits promt zurück geschossen und prangert darin die monopolartige Stellung von Google im Online-Werbemarkt an. Übersetzung der Google Stellungnahme:
Die Offenheit des Internets ist es, die Google -- und Yahoo! -- möglich gemacht hat. Die gute Idee, was die Benutzer nützlich finden verbreitet sich schnell. Unternehmen können um Ideen herum gebaut werden. Benuter profitieren von einer ständigten Innovation. Das ist es, das das Internet so aufregend macht. Microsofts feindliches Angebot für Yahoo! erweckt beunruhigende Fragen. Es geht um mehr als eine simple finanzielle Transaktion, bei der eine Firma eine andere übernimmt. Es geht um die Bewahrung der grundlegenden Prinzipien des Internets: Offenheit und Innovation. Könnte Microsoft nun versuchen die gleiche Art von unangemessener und illergaler Macht am Internet zu mißbrauchen, die sie mit dem PC angewendet hat? Während das Internet konkurrierende Innovation belohnt hat Microsoft es oft versucht proprietäre Monopole aufzubauen - um dann ihre Dominanz in angrenzenden Märkten auszunutzen. Könnte die Aquisition von Yahoo! es Microsoft erlauben - trotz ernsthafter rechtlichen und regulatorischen Angriffen - die unfairen Praktiken von der Verknüpfung des Browsers mit dem Betriebssystem ins Internet auszudehnen? Zudem bedeutet Micosoft zusammen mit Yahoo! einen überwältigenden Anteil von Instant Messaging und E-Mail Accounts. Und nebenbei betreiben die beiden Firmen die am meisten frequentierten Portale im Internet. Könnte die Kombination der beiden die Vorteile des PC-Software Monopols in unfairer Weise nutzen, um den freien Zugang zu fremden E-Mail, Messaging und Web-Diensten zu beschränken? Gesetzgeber auf der ganzen Welt sollten sich diese Fragen stellen - und die Verbraucher verdienen eine zufrienstellende Antwort. Dieses feindliche Angebot wurde am Freitag angekündigt, also ist genug Zeit, sich diesen Fragen gründlich zu widmen. Wir nehmen die Offenheit des Internets, Wahlfreiheit und Innovation ernst. Sie sind die Triebfeder unserer Kultur. Wir glauben, die Interessen der Benutzer kommen zuerst - und sollten auch zuerst kommen, wenn die Entscheidungen dieses angekündigten Angebots geprüft, und Alternativen untersucht werden.
Diese Stellungnahme empfanden die Microsoft Anwälte offensichtlich als Angriff und schossen promt zurück. Aus hierzu die Übersetzung:
Die Kombination von Microsoft und Yahoo! wird einen wettbewerbsfähigeren Markt entstehen lassen, begründet durch eine starke Nummer 2 im Bereich Suche und Online-Werbung. Heute ist Google die dominante Suchmaschine une Online.Werbefirma im Internet. Google hat etwa 75 Prozent der Einnahmen von Bezahlwerbung im Internet angesammelt und der Antweil wächst weiter. Bezogen auf veröffentlichte Berichte hat Google mehr als 65 Prozent des Anteils an Suchanfragen und in den USA und mehr als 85 Prozent in Europa. Microsoft und Yahoo! auf der anderen Seite haben zusammen rund 30 Prozent in den USA und ungefähr 10 Prozent des Anteils in Europa. Microsoft engagiert sich für die die Offenheit, Innovation und der Sicherung der Provatsphäre im Internet. Wir glauben, dass die Kombination von Microsoft und Yahoo! diese Ziele voran bringen wird.
Gut beobachtet hat Andreas von medienkonvergenz.com: "Mit seiner dominanten Rolle bei der Web-Suche und bei Pay-per-Click-Anzeigen sitzt Google jedenfalls im Glashaus und sollte mit dem Steinewerfen eher vorsichtig sein?" Meldung auf dem offiziellen Google Blog Pessemeldung von Google Antwort von Brad Smith, dem Microsoft-Anwalt [New York Times, i5invest, 26econ.com, medienkonvergenz.com, heise.de, golem.de, engadget.com, accmanpro.com, profy.com, mastermaq]
GoogleMicrosoftYahoo Gestern haben die Marktforscher der Firma Nielsen die Anteile der Suche des Monats Dezember 2007 für die USA veröffentlicht. Google gab 1,4 % ab und liegt nun bei 56,3 Prozent (Vormonat 57,7 %). Konkurrent Yahoo! hatte einen fast gleich großen Marktanteil wie im November. Der Dezember-Wert ist 17,7 % (-0,2). Platz drei geht an Microsoft. Die Suche live der Redmonder kann immerhin auch 13,8 % und gewann dadurch 1,8 %. Anscheinend tragen MS Bemühungen um eine größere Bekanntheit erste Früchte. [Winfuture]
ComCast
Die ComCast-Kunden aus Nord-Ost-Amerika haben seit gestern Probleme Webseiten von Google und YouTube aufzurufen. Ob der Fehler jetzt bei ComCast oder Google liegt ist derzeit noch nicht so wirklich klar. Sehr wahrscheinlich liegt er aber bei keinem von den beiden, sondern bei einer Zwischenstation. ComCast-User können die Google-Server anpingen, das heißt dass die Verbindung auf jeden Fall zu Stande kommt, nur wird dann beim Aufruf der Webseite nichts zurückgeliefert. Da ich gestern abend ebenfalls einige Probleme mit Google hatte, denke ich dass es an einer Zwischenstation liegt. So kam ich den ganzen Abend nicht auf meinen Calendar, es wurde einfach ein 404er zurückgeliefert. Wie ein Leben ohne Google aussieht müssen die ComCast-Kunden jetzt also am eigenen Leibe spüren. Schön ist es sicherlich nicht, vorallem der temporäre Verlust von Google Mail und vielleicht wichtigen Terminen kann schon sehr weh tun... [Googlified]