Google

Heute kam der Green-IT-Report von Greenpeace heraus. In der Rangliste belegt Google den sechsten Platz. Kritik hagelte es bei der Verständigung mit Google. Auch Microsoft darf jetzt noch einmal nachbessern.

COOL IT Leaderboard / Greenpeace.orgDer Konzern Google gibt keine Konkreten Ziele an, deshalb erreicht er im Cool IT Leaderboard nur Platz 6. Immerhin 33 Punkte konnte man bei Greenpeace vergeben. Das liegt unter Anderem daran, dass Google sein "Power Meter" veröffentlicht hat und sich aktiv für Technologien einsetzt, die den Stromverbrauch überwachen und reduzieren können. 

Außerdem bemängelt Greenpeace die Technik hinter Cloud-Computing, also das vernetzen in der "Wolke". Die Serverfarmen sollten statt mit Strom aus fossilen Quellen (Kohle) eher mit erneuerbaren Energien, wie Wind, Sonne usw. betrieben werden. Außerdem steigt der Stromverbrauch, wenn viele Leute auf ihre Daten zugreifen oder Daten auf den Serverfarmen speichern, so Greenpeace.

Ebenfalls unglücklich lief es für Microsoft, da angestrebte Ziele nicht erreicht wurden. Am besten schnitten Ericsson und Cisco ab, Schlusslicht waren Sony, Panasonic und Sharp.
Android

Es mag vielleicht etwas kurios klingen, dass Adobe eben nicht Apple-Handys verschenkt, sondern Google-Handys. Aber hinter dem scheinbar schönem Geschenk verbirgt sich der Streit um Apple und Adobe.

Wenn sich zwei streiten, freut sich der Google. 
Adobe und Apple streiten um Flash, eine Technologie die schon etwas älter, dafür aber verbreiteter ist. Apples CEO Steve Jobs hat sich in einem offenen Brief an Adobe gewandt und klar gestellt, warum der Riese künftig auf Flash - und damit auch auf Adobe - verzichtet. Die Technologie sei - auf einmal - unsicher und so sagt Jobs kurzerhand ab. Außerdem wären Flash-Produkte für Touchscreen-Displays unzureichend und Batterie-hungrig. Adobe scheint aber das weniger zu stören und steigt lieber mit Google und Microsoft in die Kiste. Google dürfte das aber besonders freuen, denn kann der Konzern endlich von der Technik profitieren.

Flash für Android 
Es gab oft Mutmaßungen, dass Flash auch bald auf Android-Geräte kommt. Vor zwei Wochen dann die offizielle Meldung, dass man Flash und AIR auf Android-Geräte und somit auf Google-Geräte bringen möchte. Bis dahin gab es schon Flash-Leaks und Benutzer der Sense-Oberfläche konnten Flash sowieso schon nutzen. Adobe wechselt also von der iPhone und Mac-Plattform zur Android-Plattform und wischt Apple damit eins aus. Vielleicht könnte man sagen, dass Partnerschaften mit der Zeit auch einfach nur noch wehtun und "frischer Wind" in die Sache muss.

Adobe-Mitarbeiter sollen Android-Handy gratis bekommen
Der nächste Schritt, Apple zu ärgern, wäre dann: Die Konkurrenz zu zeigen und damit zu spielen. Adobe benutzt Google, damit Apple eine Art "Eifersucht" entwickelt. Also schickt Adobe einigen Mitarbeitern (von 8,6k) kostenlose Android 2.2-Geräte ins Haus. Die sollen dann darauf das neue Flash 10.1 ausgiebig testen und sollen natürlich auch mit dem neuen Spielzeug angeben. Welches Handy aber genau verschenkt wird, wollte selbst die Quelle nicht spekulieren. Zwischen Nexus One oder HTC Incredible wird es aber schon hinauslaufen.

Adobe lässt Apple links liegen
Klar ist, die Strategie von Adobe geht auf. Auf der Google I/O in diesem Monat wird Adobe nochmal richtig auf Google setzen und ausführliche Produktdemos präsentieren. Apple kann nur dreinschauen und sich ärgern. Vielleicht wird Apple wieder nachgeben - aber Adobe wird sich sicher nicht so leicht zurückködern lassen.
Webmaster Tools Search

Google hat heute ein neues Video veröffentlicht, indem SEO Matt Cutts sagt, wie eigentlich die Suche im allgemeien weiterentwickelt wird.



Die Frage von Pulkit Agrawal aus Ahmedabad, Indien, lautet: Wieviele Änderungen hat Google an seinem Suchalgorithmus 2009 gemacht? Und ist der Inhalt immernoch Konig ("The Content is King!")?

Matt Cutts antwortet mit diesem Video auf die zwei Fragen und spricht darauf an, dass sich der Algorithmus eigentlich täglich ändert. Im Jahr werden um die 350-400 Rollouts (also Änderungen für jeden Benutzer) gemacht. Das meiste passiert aber im Hintergrund, so Cutts. Das sind meistens Dinge, die wichtig sind, wie z. B. das Filtern von Spam, Werbung usw.. Mit der zweiten Frage tut sich Cutts etwas schwer und weist darauf hin, dass der Inhalt schon lange nicht mehr Vorrang hat, man also in Suchmaschinenoptimierung setzen sollte.
Google

In den USA muss man jetzt sein Geburtsdatum bei der Registrierung angeben. Jedoch wird diese Abfrage überflüssig, wenn man versucht, sich in einem anderen Land anzumelden. Das hat Google OS am gestrigen Mittwoch herausgefunden.

Will man bei Google einen Account angelegen, sollte das eigentlich nicht das Problem sein. Man schreibt eben sein Passwort, seine bisherige E-Mail und eine visuelle Verifikation auf und ist schon drin. In den USA soll das jetzt anders sein. Denn dort muss man seit neustem sein Geburtsdatum angeben, damit man sich überhaupt registrieren kann. 

Der Google OS-Blog kommentiert: ".. das ist schon krass zu sehen, wie die Leute in den USA ihre Geburtsdaten auf einmal angeben müssen". Weiter hat der Autor herausgefunden, dass in den AGB steht, "you may not use the Services and may not accept the Terms if you are not of legal age to form a binding contract with Google", also "Sie können nicht die Services benutzen und nicht die AGB akzeptieren, wenn Sie nicht alt genug sind, um einen Vertrag mit Google einzugehen". Womöglich möchte Google damit erreichen, dass sich Minderjährige in den USA nicht anmelden, damit Google einen besseren politischen Standpunkt hat.

Birthday @ Anmeldung

In den USA gibt es seit langem ein Gesetz, welches besagt, dass persönliche Informationen im Internet von Kindern (in den USA: unter 13 Jahren) geschützt werden. Das COPPA-Gesetz regelt also die Privatsphäre von Minderjährigen in den USA.
Google

"Google" darf sich wieder einmal "wertvollste Marke der Welt" nennen. Bereits letztes Jahr schaffte es der Konzern auf Platz 1, dieses Jahr legt das Unternehmen nach, das geht aus einem Bericht hervor.

"The Winner takes it all" - so könnte man es nennen. 114 Milliarden US-Dollar ist Google mittlerweile wert und hält sich hartnäckig auf dem Podium. Aber dicht gefolgt von IBM mit einem Schätzwert von 86 Mrd. US-$, Apple auf Platz 3 und Microsoft auf Platz 4.

Herzlichen Glückwunsch.
Google

Google erhält täglich mehrere Anfragen von Regierungen, die Google dazu auffordern, Inhalte von Seiten wie Google oder YouTube zu löschen. Gestern haben wir ausführlich darüber berichtet, wie das im Detail aussieht. Heute veröffentlicht Google ein Tool, mit dem man Regierungs-Anfragen zur Löschung von Inhalten ansehen kann.

Nochmal zurück zu gestern: In 25 von 100 Ländern sind Google-Services (teilweise/komplett) blockiert. Darunter auch Türkei, China und andere Staaten. Und überall auf der Welt gibt es Anfragen von der Regierung, die Google dazu auffordern, Inhalte zu blockieren oder zu löschen.

Google möchte auch mit seinen Nutzern offen sein und hat deshalb eine Map veröffentlicht, die zeigt, wie stark die Anfragen sind. Erstaunlich: Deutschland liegt mit 188 Entfernungs-Anfragen weit vorne, Spitzenreiter ist aber Brasilien.

Google Removal Reuqest Government

» Löschanfragen von Regierungen an Google
Google Google hat heute einen interessanten Blogeintrag hervorgebracht, der beschreibt, wie sich die Gesetze und die Zensur einzelner Länder auf Google auswirken. Dabei ist festzustellen, dass Google bis zu einem gewissen Punkt "für den Staat" löscht, aber auch vom Staat blockiert wird. Nutzneutralität und Offenheit ist bei Google ein wirklich großes Thema. Nicht alleine, weil es Seitens der Länder, die zensieren, Streit und Druck gibt - nein, auch weil Google immer mehr in Bedrängnis gerät, selbst zu zensieren und Inhalte von der Plattform zu verbannen. Von allen Seiten kommen Wünsche, dass man bitte Seiten und Inhalte zu sperren habe. Denen kommt Google auch nach, wenn sie den Gesetzen des Landes entsprechen. Dennoch bleibt nicht aus, dass auch viele Inhalte nicht komplett / unzureichend gelöscht werden und es deshalb immer wieder Konflikt mit Regierungen gibt. In 25 von 100 "Google"-Ländern blockiert Diese Zahl ist sehr erstaunlich. Ein viertel der Länder, in denen Google-Services angeboten werden, werden teilweise oder komplett blockiert. China sei nur ein prominentes Beispiel - so wurde in der Türkei YouTube blockiert, da Google nicht alle Videos vom Gründer der "modernen Türkei", Mustafa Ataturk, entfernt hatte. Auch bei anderen Google-Services wird gerne zensiert, wenn Google nicht der Forderung der Regierung komplett nachkommt. So wurde neulich erst der Google Mail-Dienst für Iraner blockiert. Besonders ärgerlich dürfte sein, dass Dienste wie Google Docs oder Google Mail in vielen Ländern nur schwer oder garnicht erreichbar sind. Auch YouTube und Blogger werden beispielhaft im Blogeintrag erwähnt. "Darüber hinaus erhalten wir regelmäßig Anfragen von Regierungen, die uns auffordern, Inhalte zu blockieren oder zu entfernen." - Google ordnet sich aus gutem Grund dem unter - aber nur teilweise: "Wir prüfen ganz genau, ob die Anfrage auch mit dem Gesetz vereinbar ist und wenn wir denken, dass die Anfrage zu weit geht, kürzen wir sie." - Dabei gibt sich Google immer größte Mühe, offen mit seinen Benutzern zu sein - "Wo es möglich ist, werden wir auch so transparent sein und den Benutzer darüber informieren, dass wir geblockt oder gelöscht haben, sodass die Leute verstehen, nicht 'das komplette Bild' zu sehen". Wie Google mit dem Gesetz übereinkommt Die Sache ist schwierig, denn man muss sowohl den Benutzer als auch den Staat gefallen. Dabei machen es einige Gesetze nicht so leicht für Google, immer den passenden Weg zu finden. Dennoch versucht Google, nicht unter dem Hammer der Staatsgewalt (Zensur) zu landen und auch nicht den Benutzer zu verlieren. Klar ist, bei Sachen wie Spam, Kinderpornographie, Malware, Phishing (sowie gephishte Daten, wie Kontodaten usw) und "ausgwählte" Links zu kopier-geschütztem Material wird Google nicht zögern, Inhalte herauszulöschen. "Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäusserung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.", Artikel 19, internationalen Menschenrechte Bei Gesetzen wird es jedoch schwierig. Speziell bei der Google Suche, schreibt Google, gibt es lokale Anpassungen, die etwa in Deutschland, Österreich und Frankreich nazistische Inhalte betrifft - das liegt an der Vergangenheit dieser Länder und denen muss Google sich beugen, wenn auch nur lokal auf Google.de zum Beispiel. In anderen Fällen, wie für Kids ungeeignetes Material (Gewalt, Drogen usw..) wird der Filter-Stift angesetzt und das "Safe Search"-Modell ausgeführt. In Korea ist die Option Standard, wenn man bei Google sucht. Was aber wichtig - für Google und dessen Benutzer ist - jede "Zensur" wird ausreichend dokumentiert und auch in der Suchmaschine angezeigt: "Wenn wir Inhalte entfernen, dann zeigen wir das in der Suchmaschine an: In diesem Ergebnis wurden X Einträge aufgrund gesetzlicher Bestimmungen entfernt. Wir melden auch alle Löschungen dem Portal chillingeffects.org, ein Projekt des Berkman Center for Internet and Society, welche Verbote online speichern. Andere Plattformen, andere Regeln Auch bei anderen Plattformen versuchen viele Druck auf Google auszuüben. Dennoch lässt Google dies (schon aus technischen Gründen) nicht zu und verweist auf die Google Richtlinien. Diese verbieten u. A. "hate speech", also die Sprache des Hasses, der Gewalt. Und sollte jemand gegen diese Policities oder Richtlinien verstoßen, kann man z. B. den Blog melden oder bei YouTube einfach flaggen. Google erklärt, dass sich 24 Stunden - 7 Tage die Woche jemand um die Anliegen in Sachen Missbrauch und Regelverstöße kümmert. Wem so etwas auffällt, soll es gleich flaggen, nicht erst damit warten. Zum Schluss meint Rachel Whetstone, die Autorin des Blogeintrags noch, dass die Richtlinien bei den Ad-Produkten am strengsten sind, da es sich hier im viel Geld handeln kann. Außerdem erwähnt die Vize-Präsidentin für Kommunikation bei Google, dass die Richtlinien ständig weiterentwickelt werden - die Gesetze ändern sich ja auch jedes Jahr - am Ende verlässt sich Google auf die Prinzipien und Grundsätze, die jedem am Herz liegen und in jedem Gesetzesbuch abgedruckt sind.
Google China

Googles Ex-Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung (R&D Center) in Shanghai wechselt zum Erzfeind Baidu. Die Konkurrenz zensiert seit Jahren brav nach der Regierungsnase und hat daher gute Karten bei vielen politischen Fragen. Sowohl Google als auch Baidu haben bereits bestätigt, dass der Mitarbeiter zukünftig bei der Konkurrenz arbeiten wird.

Der ehemalige Leiter der Research-Abteilung bei Google China wechselt zum Erzkonkurrenten in Sachen Suchmaschine und Marketing überhaupt: Bei Baidu hat der Manager eine Anstellung als Vice-President für Entwicklung, das belegt eine Kontaktperson, die mit Google und Baidu gesprochen hat: "Baidu sagte, Wang Jing tritt dem Unternehmen als Vice-President für Engineering bei. Google sagte, Herr Wang hat das Verhältnis als technischer Director zu Beginn diesen Monats beendet."

Diese Nachricht dürfte für Google sehr schlecht bekommen sein. Erst kürzlich musste Google China nach Hong Kong umziehen und seine Domain weiterleiten, um nicht mit der chinesischen Regierung in Konflikt zu kommen. Dabei werden weiterhin einige Services gesperrt und die Politiker aus China drohen Google und seinen Mitarbeitern weiter. Dennoch läuft die Entwicklungs- und Forschungsabteilung bei Google in China weiter.

Baidu steht als Konkurrenz zu Google in China sehr hoch im Kurs: Das Unternehmen beugt sich total der chinesischen Zensur und ist der Suchmaschinen-Marktführer in China. Derweil bedauert ein Suchmaschinen-Analyst, dass Googles Anfragen an das chinesische Festland abgenommen hätten und damit auch die Anzeigenumsätze zurück gingen.
Google Pad In den letzten Wochen gingen Bilder und Gerüchte umher, dass es demnächst ein Google Tablet geben wird. Ein erstes Design-Konzept ist im Februar aufgetaucht; Heute gibt es eine angebliche offizielle Bestätigung, die im Blog der New York Times abgedruckt wurde. Demnach sei ein entsprechendes Gerät bereits unterwegs. Angeblich soll CEO Eric Schmidt bei einer Feier zu einigen Involvierten gesagt haben, dass ein Google Tablet kommt. Es sollen schon einige Gespräche mit Herstellern von Hardware gelaufen sein. HTC bietet sich als möglicher Hersteller des Tablets an, da diese in der Vergangenheit schon für Google das Nexus One sowie andere mobile Geräte entwickelt haben. Auch HP sei im Gespräch, da diese ein "Rivale" zum iPad veröffentlichen wollen, welches auf Android läuft. Unter dem internen Decknamen "der Winzling" soll das Tablet entwickelt werden, welches kleiner als das iPad ist. Jedoch spricht man in Insiderkreisen schon von einem HTC-Gerät mit Android 2.1-Basis. Google Chrome OS als Option scheint wohl auch in Frage zu kommen, jedoch soll dies nur eine Option sein. Erstmal möchte Google das Chrome OS für Netbooks veröffentlichen, später sollte man auch Tablets damit ausstatten können. Auch Nokia entwickelt an einem geheimen Tablet-Device. Die Jagd um das beste Tablet scheint also weiterzugehen... Danke kroogl Illustration: Gizmodo
Minister Li Yizhong legt ein härteres Wort gegen die Nicht-Zensierung seitens Google in China ein. Erst vor einer Woche (wir berichteten) hatte Li Yizhong angekündigt, mit Google eine Lösung finden zu wollen. Dass diese nun in dieser Form kommt, sollte kaum verwundern, da das Verhältnis sowieso schon angerissen war.

Li YizhongLi Yizhong hatte nach Medienberichten Google offen dazu aufgefordert, den Zensur-Maßnahmen in China nachzukommen. Sollte Google das nicht tun, würde das Unternehmen mit "den Folgen" rechnen müssen: "Es ist unverantwortlich und unfreundlich, wenn Google darauf besteht, gegen Gesetze und Vorschriften in China zu handeln, und es wird die Folgen dafür zu tragen haben". 

Google hatte im Jahr 2007 "gute Arbeit" geleistet und nimmt 30% des Marktanteils ein. Google sei "in China willkommen." Dennoch werde man nicht zusehen, wie Google die Regierung verspottet. Sollte Google nicht selbst aus dem Land abziehen oder zensieren, würde das Unternehmen dafür die Konsequenzen tragen müssen, so Li Yizhong. 

Bild und Quelle: Golem.de
Books

Google soll bald italienische Bücher aus deren Nationalbibliothek einscannen dürfen. Das vereinbarte das Unternehmen mit der italienischen Regierung. Man sollte vollen Zugang auf das Kulturgut der Italiener bekommen, dazu wurde in Italien eine Vereinbarung getroffen.

Wie Golem.de auf Berufung des Wall Street Journals berichtet, würde Google bald Zugriff auf die italienische Nationalbibliothek haben, das vereinbarte man vor wenigen Tagen in Florenz. Das Digitalisierungsprojekt betrifft vorallem aber nicht das Urheberrecht, das hatte man in der Vereinbarung festgestellt, denn alle Bücher wurden vor 1870 geschrieben und fallen somit nicht mehr unter das europäische Urheberrecht. 

Für Europa dürfte dieser Schritt ein Beispiel sein, das in Europa Karriere machen könnte. Mit dem Nachfragen dürfte wohl kaum noch ein Land Probleme mit Google haben, da sie sich dadurch selbst legitimieren.

Die eingescanten Bücher sollen nicht nur auf Google Books, sondern auch auf anderen Plattformen, wie Europeana veröffentlicht werden, so Golem. Bereits im Februar hatte die EU aufgerufen, Kulturgüter wie Bücher schneller zu digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Diesen Schritt könnte jetzt Google übernehmen.

Im Februar diesen Jahres wurden vier Google-Mitarbeiter des "Prügelvideos" aus Italien schuldig gesprochen. Das Verhältnis zu Google sollte das trotzdem kein Abbruch tun.
Im Streit mit Google China will IT-Minister Li Yizhong eine Lösung mit Google finden. Das sagte er zumindestens heute am Rande einer Parlamentssitzung. Google wurde im Januar von Unbekannten, die angeblich von der chinesischen Regierung beauftragt wurden, gehackt.

Bereits zwei Monate ist es her, dass Google bekannt gegeben hat, dass sie nicht mehr den Forderungen der chinesischen Regierung nachkommen möchten und sich aus dem Geschäft in China allgemein zurückziehen möchten. Bisher ist aber noch nichts diesbezüglich geschehen und so hat Li Yizhong, Industrie- und Informationsminister der rep. China, in einem Nebensatz angekündigt, dass man eine Lösung mit Google finden möchte.

Derweil tauchen neue Gerüchte über mögliche Datenmanipulation auf. Wie McAfee im Interview gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters berichtet, käme es bei den Angriffen auch zu Hacks auf das Personal, das für die Quellcode-Verwaltung zuständig ist. Daher sei es auch möglich, dass Quellcode kopiert oder sogar bearbeitet wurde. McAfee ist seit Monaten damit beschäftigt, die Angriffe auf einen "unbekannten Kunden" zu untersuchen. Ob es sich um Google handeln könnte, ist noch unklar, da auch weitere 100 Firmen angegriffen wurden.
 
Der Bürogeräte-Hersteller Xerox hat jetzt eine Klage gegen Google, Yahoo und Googles Tochter YouTube wegen der Verletzung zweier Patente erhoben. Zuvor soll das Unternehmen bereits Verhandlungen mit Google und Yahoo gehabt haben, diese führten jedoch nicht zu einer Einigung.

Google soll zwei Patente von Xerox verletzt haben - darunter auch ein Patent auf kontextbezogene Werbung. Dieses Patent beschreibt die Methode, dass aus dem Inhalt von Dokumenten automatische Suchanfragen und relevante Werbeanzeigen generiert werden. Würde diese Klage vor Gericht bestand haben, würde die Haupteinnahmequelle von Google wegfallen - die Werbung.

Bisher zeigt man sich aber bei Google und Yahoo zuversichtlich, dass man gegen keine Patente verstoßen würde. Immerhin wird gerade spekuliert, dass es Xerox - wie so oft bei Patentklagen gegen Google - um Einnahmen-Beteiligungen ginge. 

Aber auch die zweite Klage, wegen eines Verstoßes gegen ein Xerox-Patent, wirft Schatten auf Google. Dabei handelt es sich um eine Methode, die heterogene Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenführt. Diese Klage zielt auf die Google Video, YouTube, Google Shopping und Google Maps-Funktion ab.

Google hat bereits angekündigt, gegen die Klage vorzugehen und sind vorerst zu keiner Einigung bereit. 
Google

Google hat sich ein Patent beantragen lassen, welches den Namen "Web-Based System for Generation of interactive Games based on Digital Videos" trägt. Dabei geht es darum, aus Videos Spiele mit einer einfachen Handlung zu machen.

Das Patent beschreibt eine Technologie, die es ermöglicht, eine Benutzeroberfläche in digitale Videos (zum Beispiel von YouTube) einzufügen. So könnte eine anklickbare Stelle auf ein anderes Video oder eine andere Web-Ressource verlinken und damit die Handlung vorantreiben.

Google beschreibt im Patent (Google-Übersetzung): "... Jede dieser Vermerk-Typen können auch beliebig anspruchsvolle Präsentation, wie Form und Textfarbton und Styling, oder damit zusammenhängenden Maßnahmen, wie die Anzeige von zusätzlichen Anmerkungen oder das Umleiten der Benutzer auf ein Ziel (web-basierten Standort) wie ein Uniform Resource Locator (URL) aktiviert werden, z. B. durch einen Mausklick drücken Sie eine Taste mit dem Vermerk, oder dergleichen. Der Zielort könnte eine Anzeige, oder Inhalte, einschließlich der Werbung enthalten." 

Die Idee der interaktiven Filme ist an sich schon etwas älter und entstand in den 90er-Jahren. Da war die Erfindung aber wenig erfolgreich. Ob das Google mit seiner YouTube-Plattform ändern kann, ist jedoch unklar. Golem schreibt dazu: "Auf einem Portal wie dem zu Google gehörenden Youtube könnten Hobbyentwickler nach diesem Prinzip aber möglicherweise spannende Werke basteln".

via golem - Danke!
Google

Wie das "Wall Street Journal" auf Berufung geheimer Quellen berichtet, gäbe es demnächst einen Pakt zwischen News Corporation und Microsoft, der Google von News Corp.-Inhalten ausschließen soll und exklusiv auf Microsofts Seiten auftauchen soll.

Die Zeiten für die Zeitungsbranche stehen derzeit sehr schlecht. Um so mehr ist der Druck da, aus Inhalten Geld zu machen. So auch bei Google News, denn Rupert Murdoch's größtes Mediengeschäft der Welt, News Corporation, soll zunächst nur noch kostenpflichtig im Internet abrufbar sein. So würde, laut Angaben des Wall Street Journals, News Corp's Inhalte nur noch auf Microsofts Seiten zu finden sein. Dafür müsste dann Microsoft bezahlen, aber News Corp. würde im Gegenzug die Inhalte aus Google bannen.

Ob das Konzept aufgehen wird, ist sehr fraglich. Besonders Skeptiker kritisieren, dass die Zeitungsbranche damit ihr eigenes Grab schaufeln würde, da ihre News nicht mehr erreichbar wären.

In einem Interview gegenüber der IT-News-Seite golem.de sagte ein Google-Sprecher "Wir glauben, dass Suchmaschinen von wirklichem Nutzen für Zeitungen sind, weil sie wertvolle Besucherströme auf ihre Websites leiten und sie mit neuen Leser auf der ganzen Welt verbinden". Ein genauer Termin wurde jedoch noch nicht angepeilt.