Android

Ein weiterer Google-Mitarbeiter verabschiedet sich für eine andere Firma: Senior Android-Software-Entwickler Cedric Beust geht zu LinkedIn. Es ist aber noch unklar, welche Rolle er dann bei LinkedIn spielen wird.

Android ist mittlerweile so erwachsen, dass die Gründer nicht mehr gebraucht werden - und so verabschiedet sich das nächste Gesicht von Google, um Anderen beim Großwerden zu helfen. Dass LinkedIn für ihn auf den Plan steht, wird wohl überraschend sein, ist LinkedIn schon weit ausgeprägt. Er wird dort aber noch weitere Apps entwickeln. Früher arbeitete er bei Google als Java-Entwickler, später als Android-Entwickler. Wir denken, dass er seine Android-Kenntnisse bei LinkedIn umsetzen wird.

Er schreibt in seinem Blog zum Wechsel:
War bei Google für sechs Jahre, aber es fühlt sich mehr nach "zwei Jahre bei Google und vier Jahre bei einem kleinen Startup, welches sich Android nennt, welches plant, die Mobil-Industrie zu revolutionieren" anfühlt. Ich weiß nicht, was überraschender ist: Wie ehrgeizig dieses Ziel ist oder wie weit heute Android ist...
Dass es zeitgleich mit der Hotspot-Tethering-Geschichte kommt, ist nicht irgendwie zufällig, sondern von Beust geplant gewesen: "FroYo ist keine Ausnahme, dafür vorbereitet, alles bisherige wegzublasen, um etwas zu werden..., das du demnächst dann sehen wirst"
Ventures

Google investiert wieder einmal in ein Startup-Unternehmen. Dieses mal geht es um ein Location-based Mobil-Spiel, welches 2008 gegründet wurde. Es hat mittlerweile schon 600 Abnehmer, davon z. B. die Harvard Uni, Princeton oder das MIT, sogar die US-Army. 4 Millionen US-Dollar hat Google für das kleine Unternehmen ausgegeben.

SCVNGR ist nicht einfach nur ein Location-Service, wie Latidude, sondern ist ein richtiges Spiel, welches man virtuell an realen Orten spielt. Man muss Challenges an den verschiedensten Orten ausführen, muss zum Beispiel ein Origami basteln, oder man Checkt in eine Location ein. Je nach dem gibt es dann Punkte, die einem im Spiel weiterhelfen.

Heute hat man dann angekündigt, dass die App erstmals verfügbar ist - man kann sie für iPhone und Android herunterladen. Das Prinzip kennt man aber schon aus verschiedenen anderen Apps: Foursqaure, Gowala oder Facebook. Dennoch wird Google gut damit tun, in diese Nische einzusteigen. Allerdings gibt's SCVNGR nur für die USA.

» SCVNGR 
» Quelle 
Google Pad Das Google-Pad soll dann doch Wirklichkeit werden. Während Apple mit Adobe streitet, freut sich Google schon auf den neuesten Clou: Das Android-Based Multitouch-Tablet von Adobe mit Flash. Wir haben uns die Videos angeschaut und waren begeistert. Im letzten Monat haben wir euch von einem Konkurrenz-Produkt zu Apples iPad berichtet. Da ist es nun. Auf der Web2.0-Expo in San Francisco wurde das neue Tablet auf Android-Basis am Adobe-Stand vorgeführt. Der Prototyp basiert wahrscheinlich auf Android "Froyo" 2.2 und wird daher schon Flash an Bord haben. Im ersten Video sieht man viel bewegtes, aber auf den ersten Blick könnte man an ein E-Book denken. Es sieht aber eher nach einer Präsentation (wahrscheinlich sogar auf AIR-Basis) aus. Am Stand konnte man sogar ein aufgeschraubtes Gerät begutachten. Angeblich soll ein NVidia-Chip verbaut sein. Damit könnte die Grafik garnicht so übel sein. Das Tablet ist ca. 10 Inches, also 26 cm, groß. Fast ein ganzes Din-A4 Blatt. Es sollte also kein Problem sein, auf dem Teil zu lesen. Hier einige Bilder aus der Galerie von Zedomax.com, Vielen Dank dafür! Android Tablet Android Tablet / Geöffnet Android Tablet: Flash-Demo Android-Tablet / Blog-Demo Wann das genaue Release-Date ist, wurde noch nicht verraten. allerdings sollte man mit Ende des Jahres (2010) rechnen. Apple wird das gar nicht gefallen. Denn ein großer Konkurrent mehr, der jetzt auch noch E-Books verscherbeln möchte, wird nicht wirklich förderlich für das Unternehmen sein. Wir warten mal ab, was das "Google Pad" noch alles so zu bieten hat und ob Google es wirklich selbst herausbringt oder über Dritte.
Earth Day Logo

Google hat Millionen von Dollar in erneuerbare Energien gesteckt. Genauer in Windenergie im Herzen der USA. Damit gibt Google zum ersten Mal Vermögen in Green IT-Strom ab und sorgt damit für ein sauberes Profil.

Erst heute brachte Greenpeace den Green IT-Report heraus, bei dem Google weniger gut abschnitt. Allerdings hat Google Verbesserung versprochen - die kommt auch rechtzeitig in einer Ankündigung. Demnach investiert 38,8 Mio. US-Dollar (etwa 30 Mio. Euro) Google in zwei riesige Windfarmen, die zusammen mit 170 MW genug Strom für 55.000 Haushalte produzieren. 

Windkraft-Anlagen

Die NextEra Energy Resources ist größerter Windkraft-Energielieferant der Welt. Die Windräder stehen in North Dakota, im Herzen der USA, messen allesamt ca. 80 Meter in der Höhe und davon gibt es 113 Stück - Somit erstreckt sich das Areal auf einen riesigen Bereich. Außerdem sind die Räder zu 15% effizienter als bisherige Techniken. Ein Grund mehr für Google, in diese Technik zu investieren.

Dass Google immer eine Hand für grüne Technologie hatte, zeigt sich auch an vergangen Investitionen in eSolar oder AltaRock (geothermische Energie) oder eben Makani Power (Windkraftanlagen an hohen Höhen).

(Google)
Google

Heute kam der Green-IT-Report von Greenpeace heraus. In der Rangliste belegt Google den sechsten Platz. Kritik hagelte es bei der Verständigung mit Google. Auch Microsoft darf jetzt noch einmal nachbessern.

COOL IT Leaderboard / Greenpeace.orgDer Konzern Google gibt keine Konkreten Ziele an, deshalb erreicht er im Cool IT Leaderboard nur Platz 6. Immerhin 33 Punkte konnte man bei Greenpeace vergeben. Das liegt unter Anderem daran, dass Google sein "Power Meter" veröffentlicht hat und sich aktiv für Technologien einsetzt, die den Stromverbrauch überwachen und reduzieren können. 

Außerdem bemängelt Greenpeace die Technik hinter Cloud-Computing, also das vernetzen in der "Wolke". Die Serverfarmen sollten statt mit Strom aus fossilen Quellen (Kohle) eher mit erneuerbaren Energien, wie Wind, Sonne usw. betrieben werden. Außerdem steigt der Stromverbrauch, wenn viele Leute auf ihre Daten zugreifen oder Daten auf den Serverfarmen speichern, so Greenpeace.

Ebenfalls unglücklich lief es für Microsoft, da angestrebte Ziele nicht erreicht wurden. Am besten schnitten Ericsson und Cisco ab, Schlusslicht waren Sony, Panasonic und Sharp.
Android

Es mag vielleicht etwas kurios klingen, dass Adobe eben nicht Apple-Handys verschenkt, sondern Google-Handys. Aber hinter dem scheinbar schönem Geschenk verbirgt sich der Streit um Apple und Adobe.

Wenn sich zwei streiten, freut sich der Google. 
Adobe und Apple streiten um Flash, eine Technologie die schon etwas älter, dafür aber verbreiteter ist. Apples CEO Steve Jobs hat sich in einem offenen Brief an Adobe gewandt und klar gestellt, warum der Riese künftig auf Flash - und damit auch auf Adobe - verzichtet. Die Technologie sei - auf einmal - unsicher und so sagt Jobs kurzerhand ab. Außerdem wären Flash-Produkte für Touchscreen-Displays unzureichend und Batterie-hungrig. Adobe scheint aber das weniger zu stören und steigt lieber mit Google und Microsoft in die Kiste. Google dürfte das aber besonders freuen, denn kann der Konzern endlich von der Technik profitieren.

Flash für Android 
Es gab oft Mutmaßungen, dass Flash auch bald auf Android-Geräte kommt. Vor zwei Wochen dann die offizielle Meldung, dass man Flash und AIR auf Android-Geräte und somit auf Google-Geräte bringen möchte. Bis dahin gab es schon Flash-Leaks und Benutzer der Sense-Oberfläche konnten Flash sowieso schon nutzen. Adobe wechselt also von der iPhone und Mac-Plattform zur Android-Plattform und wischt Apple damit eins aus. Vielleicht könnte man sagen, dass Partnerschaften mit der Zeit auch einfach nur noch wehtun und "frischer Wind" in die Sache muss.

Adobe-Mitarbeiter sollen Android-Handy gratis bekommen
Der nächste Schritt, Apple zu ärgern, wäre dann: Die Konkurrenz zu zeigen und damit zu spielen. Adobe benutzt Google, damit Apple eine Art "Eifersucht" entwickelt. Also schickt Adobe einigen Mitarbeitern (von 8,6k) kostenlose Android 2.2-Geräte ins Haus. Die sollen dann darauf das neue Flash 10.1 ausgiebig testen und sollen natürlich auch mit dem neuen Spielzeug angeben. Welches Handy aber genau verschenkt wird, wollte selbst die Quelle nicht spekulieren. Zwischen Nexus One oder HTC Incredible wird es aber schon hinauslaufen.

Adobe lässt Apple links liegen
Klar ist, die Strategie von Adobe geht auf. Auf der Google I/O in diesem Monat wird Adobe nochmal richtig auf Google setzen und ausführliche Produktdemos präsentieren. Apple kann nur dreinschauen und sich ärgern. Vielleicht wird Apple wieder nachgeben - aber Adobe wird sich sicher nicht so leicht zurückködern lassen.
Webmaster Tools Search

Google hat heute ein neues Video veröffentlicht, indem SEO Matt Cutts sagt, wie eigentlich die Suche im allgemeien weiterentwickelt wird.



Die Frage von Pulkit Agrawal aus Ahmedabad, Indien, lautet: Wieviele Änderungen hat Google an seinem Suchalgorithmus 2009 gemacht? Und ist der Inhalt immernoch Konig ("The Content is King!")?

Matt Cutts antwortet mit diesem Video auf die zwei Fragen und spricht darauf an, dass sich der Algorithmus eigentlich täglich ändert. Im Jahr werden um die 350-400 Rollouts (also Änderungen für jeden Benutzer) gemacht. Das meiste passiert aber im Hintergrund, so Cutts. Das sind meistens Dinge, die wichtig sind, wie z. B. das Filtern von Spam, Werbung usw.. Mit der zweiten Frage tut sich Cutts etwas schwer und weist darauf hin, dass der Inhalt schon lange nicht mehr Vorrang hat, man also in Suchmaschinenoptimierung setzen sollte.
Google

In den USA muss man jetzt sein Geburtsdatum bei der Registrierung angeben. Jedoch wird diese Abfrage überflüssig, wenn man versucht, sich in einem anderen Land anzumelden. Das hat Google OS am gestrigen Mittwoch herausgefunden.

Will man bei Google einen Account angelegen, sollte das eigentlich nicht das Problem sein. Man schreibt eben sein Passwort, seine bisherige E-Mail und eine visuelle Verifikation auf und ist schon drin. In den USA soll das jetzt anders sein. Denn dort muss man seit neustem sein Geburtsdatum angeben, damit man sich überhaupt registrieren kann. 

Der Google OS-Blog kommentiert: ".. das ist schon krass zu sehen, wie die Leute in den USA ihre Geburtsdaten auf einmal angeben müssen". Weiter hat der Autor herausgefunden, dass in den AGB steht, "you may not use the Services and may not accept the Terms if you are not of legal age to form a binding contract with Google", also "Sie können nicht die Services benutzen und nicht die AGB akzeptieren, wenn Sie nicht alt genug sind, um einen Vertrag mit Google einzugehen". Womöglich möchte Google damit erreichen, dass sich Minderjährige in den USA nicht anmelden, damit Google einen besseren politischen Standpunkt hat.

Birthday @ Anmeldung

In den USA gibt es seit langem ein Gesetz, welches besagt, dass persönliche Informationen im Internet von Kindern (in den USA: unter 13 Jahren) geschützt werden. Das COPPA-Gesetz regelt also die Privatsphäre von Minderjährigen in den USA.
Google

"Google" darf sich wieder einmal "wertvollste Marke der Welt" nennen. Bereits letztes Jahr schaffte es der Konzern auf Platz 1, dieses Jahr legt das Unternehmen nach, das geht aus einem Bericht hervor.

"The Winner takes it all" - so könnte man es nennen. 114 Milliarden US-Dollar ist Google mittlerweile wert und hält sich hartnäckig auf dem Podium. Aber dicht gefolgt von IBM mit einem Schätzwert von 86 Mrd. US-$, Apple auf Platz 3 und Microsoft auf Platz 4.

Herzlichen Glückwunsch.
Google

Google erhält täglich mehrere Anfragen von Regierungen, die Google dazu auffordern, Inhalte von Seiten wie Google oder YouTube zu löschen. Gestern haben wir ausführlich darüber berichtet, wie das im Detail aussieht. Heute veröffentlicht Google ein Tool, mit dem man Regierungs-Anfragen zur Löschung von Inhalten ansehen kann.

Nochmal zurück zu gestern: In 25 von 100 Ländern sind Google-Services (teilweise/komplett) blockiert. Darunter auch Türkei, China und andere Staaten. Und überall auf der Welt gibt es Anfragen von der Regierung, die Google dazu auffordern, Inhalte zu blockieren oder zu löschen.

Google möchte auch mit seinen Nutzern offen sein und hat deshalb eine Map veröffentlicht, die zeigt, wie stark die Anfragen sind. Erstaunlich: Deutschland liegt mit 188 Entfernungs-Anfragen weit vorne, Spitzenreiter ist aber Brasilien.

Google Removal Reuqest Government

» Löschanfragen von Regierungen an Google
Google Google hat heute einen interessanten Blogeintrag hervorgebracht, der beschreibt, wie sich die Gesetze und die Zensur einzelner Länder auf Google auswirken. Dabei ist festzustellen, dass Google bis zu einem gewissen Punkt "für den Staat" löscht, aber auch vom Staat blockiert wird. Nutzneutralität und Offenheit ist bei Google ein wirklich großes Thema. Nicht alleine, weil es Seitens der Länder, die zensieren, Streit und Druck gibt - nein, auch weil Google immer mehr in Bedrängnis gerät, selbst zu zensieren und Inhalte von der Plattform zu verbannen. Von allen Seiten kommen Wünsche, dass man bitte Seiten und Inhalte zu sperren habe. Denen kommt Google auch nach, wenn sie den Gesetzen des Landes entsprechen. Dennoch bleibt nicht aus, dass auch viele Inhalte nicht komplett / unzureichend gelöscht werden und es deshalb immer wieder Konflikt mit Regierungen gibt. In 25 von 100 "Google"-Ländern blockiert Diese Zahl ist sehr erstaunlich. Ein viertel der Länder, in denen Google-Services angeboten werden, werden teilweise oder komplett blockiert. China sei nur ein prominentes Beispiel - so wurde in der Türkei YouTube blockiert, da Google nicht alle Videos vom Gründer der "modernen Türkei", Mustafa Ataturk, entfernt hatte. Auch bei anderen Google-Services wird gerne zensiert, wenn Google nicht der Forderung der Regierung komplett nachkommt. So wurde neulich erst der Google Mail-Dienst für Iraner blockiert. Besonders ärgerlich dürfte sein, dass Dienste wie Google Docs oder Google Mail in vielen Ländern nur schwer oder garnicht erreichbar sind. Auch YouTube und Blogger werden beispielhaft im Blogeintrag erwähnt. "Darüber hinaus erhalten wir regelmäßig Anfragen von Regierungen, die uns auffordern, Inhalte zu blockieren oder zu entfernen." - Google ordnet sich aus gutem Grund dem unter - aber nur teilweise: "Wir prüfen ganz genau, ob die Anfrage auch mit dem Gesetz vereinbar ist und wenn wir denken, dass die Anfrage zu weit geht, kürzen wir sie." - Dabei gibt sich Google immer größte Mühe, offen mit seinen Benutzern zu sein - "Wo es möglich ist, werden wir auch so transparent sein und den Benutzer darüber informieren, dass wir geblockt oder gelöscht haben, sodass die Leute verstehen, nicht 'das komplette Bild' zu sehen". Wie Google mit dem Gesetz übereinkommt Die Sache ist schwierig, denn man muss sowohl den Benutzer als auch den Staat gefallen. Dabei machen es einige Gesetze nicht so leicht für Google, immer den passenden Weg zu finden. Dennoch versucht Google, nicht unter dem Hammer der Staatsgewalt (Zensur) zu landen und auch nicht den Benutzer zu verlieren. Klar ist, bei Sachen wie Spam, Kinderpornographie, Malware, Phishing (sowie gephishte Daten, wie Kontodaten usw) und "ausgwählte" Links zu kopier-geschütztem Material wird Google nicht zögern, Inhalte herauszulöschen. "Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäusserung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.", Artikel 19, internationalen Menschenrechte Bei Gesetzen wird es jedoch schwierig. Speziell bei der Google Suche, schreibt Google, gibt es lokale Anpassungen, die etwa in Deutschland, Österreich und Frankreich nazistische Inhalte betrifft - das liegt an der Vergangenheit dieser Länder und denen muss Google sich beugen, wenn auch nur lokal auf Google.de zum Beispiel. In anderen Fällen, wie für Kids ungeeignetes Material (Gewalt, Drogen usw..) wird der Filter-Stift angesetzt und das "Safe Search"-Modell ausgeführt. In Korea ist die Option Standard, wenn man bei Google sucht. Was aber wichtig - für Google und dessen Benutzer ist - jede "Zensur" wird ausreichend dokumentiert und auch in der Suchmaschine angezeigt: "Wenn wir Inhalte entfernen, dann zeigen wir das in der Suchmaschine an: In diesem Ergebnis wurden X Einträge aufgrund gesetzlicher Bestimmungen entfernt. Wir melden auch alle Löschungen dem Portal chillingeffects.org, ein Projekt des Berkman Center for Internet and Society, welche Verbote online speichern. Andere Plattformen, andere Regeln Auch bei anderen Plattformen versuchen viele Druck auf Google auszuüben. Dennoch lässt Google dies (schon aus technischen Gründen) nicht zu und verweist auf die Google Richtlinien. Diese verbieten u. A. "hate speech", also die Sprache des Hasses, der Gewalt. Und sollte jemand gegen diese Policities oder Richtlinien verstoßen, kann man z. B. den Blog melden oder bei YouTube einfach flaggen. Google erklärt, dass sich 24 Stunden - 7 Tage die Woche jemand um die Anliegen in Sachen Missbrauch und Regelverstöße kümmert. Wem so etwas auffällt, soll es gleich flaggen, nicht erst damit warten. Zum Schluss meint Rachel Whetstone, die Autorin des Blogeintrags noch, dass die Richtlinien bei den Ad-Produkten am strengsten sind, da es sich hier im viel Geld handeln kann. Außerdem erwähnt die Vize-Präsidentin für Kommunikation bei Google, dass die Richtlinien ständig weiterentwickelt werden - die Gesetze ändern sich ja auch jedes Jahr - am Ende verlässt sich Google auf die Prinzipien und Grundsätze, die jedem am Herz liegen und in jedem Gesetzesbuch abgedruckt sind.
Google China

Googles Ex-Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung (R&D Center) in Shanghai wechselt zum Erzfeind Baidu. Die Konkurrenz zensiert seit Jahren brav nach der Regierungsnase und hat daher gute Karten bei vielen politischen Fragen. Sowohl Google als auch Baidu haben bereits bestätigt, dass der Mitarbeiter zukünftig bei der Konkurrenz arbeiten wird.

Der ehemalige Leiter der Research-Abteilung bei Google China wechselt zum Erzkonkurrenten in Sachen Suchmaschine und Marketing überhaupt: Bei Baidu hat der Manager eine Anstellung als Vice-President für Entwicklung, das belegt eine Kontaktperson, die mit Google und Baidu gesprochen hat: "Baidu sagte, Wang Jing tritt dem Unternehmen als Vice-President für Engineering bei. Google sagte, Herr Wang hat das Verhältnis als technischer Director zu Beginn diesen Monats beendet."

Diese Nachricht dürfte für Google sehr schlecht bekommen sein. Erst kürzlich musste Google China nach Hong Kong umziehen und seine Domain weiterleiten, um nicht mit der chinesischen Regierung in Konflikt zu kommen. Dabei werden weiterhin einige Services gesperrt und die Politiker aus China drohen Google und seinen Mitarbeitern weiter. Dennoch läuft die Entwicklungs- und Forschungsabteilung bei Google in China weiter.

Baidu steht als Konkurrenz zu Google in China sehr hoch im Kurs: Das Unternehmen beugt sich total der chinesischen Zensur und ist der Suchmaschinen-Marktführer in China. Derweil bedauert ein Suchmaschinen-Analyst, dass Googles Anfragen an das chinesische Festland abgenommen hätten und damit auch die Anzeigenumsätze zurück gingen.
Google Pad In den letzten Wochen gingen Bilder und Gerüchte umher, dass es demnächst ein Google Tablet geben wird. Ein erstes Design-Konzept ist im Februar aufgetaucht; Heute gibt es eine angebliche offizielle Bestätigung, die im Blog der New York Times abgedruckt wurde. Demnach sei ein entsprechendes Gerät bereits unterwegs. Angeblich soll CEO Eric Schmidt bei einer Feier zu einigen Involvierten gesagt haben, dass ein Google Tablet kommt. Es sollen schon einige Gespräche mit Herstellern von Hardware gelaufen sein. HTC bietet sich als möglicher Hersteller des Tablets an, da diese in der Vergangenheit schon für Google das Nexus One sowie andere mobile Geräte entwickelt haben. Auch HP sei im Gespräch, da diese ein "Rivale" zum iPad veröffentlichen wollen, welches auf Android läuft. Unter dem internen Decknamen "der Winzling" soll das Tablet entwickelt werden, welches kleiner als das iPad ist. Jedoch spricht man in Insiderkreisen schon von einem HTC-Gerät mit Android 2.1-Basis. Google Chrome OS als Option scheint wohl auch in Frage zu kommen, jedoch soll dies nur eine Option sein. Erstmal möchte Google das Chrome OS für Netbooks veröffentlichen, später sollte man auch Tablets damit ausstatten können. Auch Nokia entwickelt an einem geheimen Tablet-Device. Die Jagd um das beste Tablet scheint also weiterzugehen... Danke kroogl Illustration: Gizmodo
Minister Li Yizhong legt ein härteres Wort gegen die Nicht-Zensierung seitens Google in China ein. Erst vor einer Woche (wir berichteten) hatte Li Yizhong angekündigt, mit Google eine Lösung finden zu wollen. Dass diese nun in dieser Form kommt, sollte kaum verwundern, da das Verhältnis sowieso schon angerissen war.

Li YizhongLi Yizhong hatte nach Medienberichten Google offen dazu aufgefordert, den Zensur-Maßnahmen in China nachzukommen. Sollte Google das nicht tun, würde das Unternehmen mit "den Folgen" rechnen müssen: "Es ist unverantwortlich und unfreundlich, wenn Google darauf besteht, gegen Gesetze und Vorschriften in China zu handeln, und es wird die Folgen dafür zu tragen haben". 

Google hatte im Jahr 2007 "gute Arbeit" geleistet und nimmt 30% des Marktanteils ein. Google sei "in China willkommen." Dennoch werde man nicht zusehen, wie Google die Regierung verspottet. Sollte Google nicht selbst aus dem Land abziehen oder zensieren, würde das Unternehmen dafür die Konsequenzen tragen müssen, so Li Yizhong. 

Bild und Quelle: Golem.de
Books

Google soll bald italienische Bücher aus deren Nationalbibliothek einscannen dürfen. Das vereinbarte das Unternehmen mit der italienischen Regierung. Man sollte vollen Zugang auf das Kulturgut der Italiener bekommen, dazu wurde in Italien eine Vereinbarung getroffen.

Wie Golem.de auf Berufung des Wall Street Journals berichtet, würde Google bald Zugriff auf die italienische Nationalbibliothek haben, das vereinbarte man vor wenigen Tagen in Florenz. Das Digitalisierungsprojekt betrifft vorallem aber nicht das Urheberrecht, das hatte man in der Vereinbarung festgestellt, denn alle Bücher wurden vor 1870 geschrieben und fallen somit nicht mehr unter das europäische Urheberrecht. 

Für Europa dürfte dieser Schritt ein Beispiel sein, das in Europa Karriere machen könnte. Mit dem Nachfragen dürfte wohl kaum noch ein Land Probleme mit Google haben, da sie sich dadurch selbst legitimieren.

Die eingescanten Bücher sollen nicht nur auf Google Books, sondern auch auf anderen Plattformen, wie Europeana veröffentlicht werden, so Golem. Bereits im Februar hatte die EU aufgerufen, Kulturgüter wie Bücher schneller zu digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Diesen Schritt könnte jetzt Google übernehmen.

Im Februar diesen Jahres wurden vier Google-Mitarbeiter des "Prügelvideos" aus Italien schuldig gesprochen. Das Verhältnis zu Google sollte das trotzdem kein Abbruch tun.