Laut einer aktuellen Studie von Google Research nimmt die Verbreitung von Würmern, Trojanern und ähnlicher Schadsoftware über das Internet immer mehr zu - und das nur wegen längst bekannter Sicherheitslücken. Millionen von Webseiten und eMail-Servern tragen unwissentlich zur Verbreitung solcher Software oder Spam-Mails bei ohne es zu wissen. Das schlägt sich natürlich auch auf Googles Suchergebnisse nieder: In jeder hundertsten Websuche findet sich mindestens ein Link zu einer solchen Seite wieder.
Besonders chinesische Webmaster machen sich nicht all zu viele Gedanken um ihre Sicherheitssysteme und betreiben somit ein Paradies für solche Schadsoftware. 67% aller Schadsoftware wird in China gehostet und wird zu 64% über chinesische Seiten vertrieben. Auf Platz 2 folgt die USA mit je 15% in beiden Bereichen. Deutschland hält sich mit 1% Hosting und 2% Verbreitung aber auch in den Top10.
Mehr als 38% aller infizierten Server nutzen veraltetete Software von Apache bzw. eine alte PHP-Version mit Sicherheitslücken. Durch ein einfaches Updates könnte das ganze unterbunden werden - aber anscheinend interessieren solche Studien niemanden. Viele Webseiten verbreiten Schadsoftware oder zumindest Links dazu unwissentlich durch von Hackern eingebaute iFrames die niemandem einfallen. Das liegt teils an unsicherer Software, teils an 123abc-Passwörtern und teilweise natürlich auch an Webseiten die jeden HTML-Code ungeprüft von ihren Usern annehmen und veröffentlichen.
Mittlerweile finden sich bei 1% aller Suchergebnisseiten mindestens ein Link zu einer Seite die Schadsoftware verbreitet oder zumindest verlinkt. Der Trend ist leider sehr stark ansteigend, in den letzten 10 Monaten hat sich diese Zahl verdreifacht.
Google kann gegen die eigentliche Verbreitung nicht viel tun, ist aber immerhin darum bemüht Links zu solchen Seiten entweder nicht im Index zu führen oder den Besucher vor dem aufrufen der Seite zu warnen. Wenn aber immer mehr Seiten zur Verbreitung beitragen muss bald vor dem Besuch des halben Webs gewarnt werden... Grund genug für alle Chinesen endlich ihre Software upzudaten ;-)
» Studie von Google [PDF]
[heise]
Schlagwort: google-search
Laut einer aktuellen Studie von Google Research nimmt die Verbreitung von Würmern, Trojanern und ähnlicher Schadsoftware über das Internet immer mehr zu - und das nur wegen längst bekannter Sicherheitslücken. Millionen von Webseiten und eMail-Servern tragen unwissentlich zur Verbreitung solcher Software oder Spam-Mails bei ohne es zu wissen. Das schlägt sich natürlich auch auf Googles Suchergebnisse nieder: In jeder hundertsten Websuche findet sich mindestens ein Link zu einer solchen Seite wieder.
Besonders chinesische Webmaster machen sich nicht all zu viele Gedanken um ihre Sicherheitssysteme und betreiben somit ein Paradies für solche Schadsoftware. 67% aller Schadsoftware wird in China gehostet und wird zu 64% über chinesische Seiten vertrieben. Auf Platz 2 folgt die USA mit je 15% in beiden Bereichen. Deutschland hält sich mit 1% Hosting und 2% Verbreitung aber auch in den Top10.
Mehr als 38% aller infizierten Server nutzen veraltetete Software von Apache bzw. eine alte PHP-Version mit Sicherheitslücken. Durch ein einfaches Updates könnte das ganze unterbunden werden - aber anscheinend interessieren solche Studien niemanden. Viele Webseiten verbreiten Schadsoftware oder zumindest Links dazu unwissentlich durch von Hackern eingebaute iFrames die niemandem einfallen. Das liegt teils an unsicherer Software, teils an 123abc-Passwörtern und teilweise natürlich auch an Webseiten die jeden HTML-Code ungeprüft von ihren Usern annehmen und veröffentlichen.
Mittlerweile finden sich bei 1% aller Suchergebnisseiten mindestens ein Link zu einer Seite die Schadsoftware verbreitet oder zumindest verlinkt. Der Trend ist leider sehr stark ansteigend, in den letzten 10 Monaten hat sich diese Zahl verdreifacht.
Google kann gegen die eigentliche Verbreitung nicht viel tun, ist aber immerhin darum bemüht Links zu solchen Seiten entweder nicht im Index zu führen oder den Besucher vor dem aufrufen der Seite zu warnen. Wenn aber immer mehr Seiten zur Verbreitung beitragen muss bald vor dem Besuch des halben Webs gewarnt werden... Grund genug für alle Chinesen endlich ihre Software upzudaten ;-)
» Studie von Google [PDF]
[heise]
Laut einem Bericht der New York Times experimentiert Google zur Zeit mit Video-Anzeigen innerhalb der Suchergebnisse. Bei AdSense sind Video Ads schon längst Alltag und auch Videos in den Suchergebnissen häufen sich immer mehr. Die Kunst für Google besteht jetzt darin, die Videos zu integrieren, hohe Klickraten zu erzeugen und dennoch nicht aufdringlich zu wirken.
Statt den normalen AdWords-Bannern könnten demnächst also auch kleine Videos in Bannergröße angezeigt werden. Diese sollen aber weder von selbst abgespielt werden, noch automatisch mitgeladen werden. Das würde die Ladezeit zu sehr erhöhen und könnte bei älteren Browsern Ärger mit der Websuche machen. Eher wird es darauf hinaus laufen dass Thumbnails neben dem Banner angezeigt werden die sich bei einem Klick in einen Videoplayer verwandeln - genau wie bei der YouTube-Vorschau.
Das abwandern der User befürchtet Google dadurch nicht, man sieht eines der eigenen Erfolgsgeheimnisse an der Relevanz der Banner, nicht an deren Aufdringlichkeit. Ich würde das zwar bestreiten und bin der Meinung dass die herrliche Nicht-Aufdringlichkeit das Erfolgsrezept ist, aber die Googler werden schon wissen was sie tun und sagen...
Laut Marissa Mayer wird das ganze derzeit bei einigen Usern getestet, Screenshots sind bisher aber noch nicht aufgetaucht.
[Google OS]

Während sich T-Mobile von Google abwendet und Yahoo! bevorzugt, setzt Nokia bei seinen Web-Aktivitäten jetzt voll auf Google: Eine Reihe von Nokias Handys wird demnächst mit der Google Websuche ausgestattet sein, die direkt in Nokia Search integriert wird. Nokia Search ist die lokale Suchmaschine für Nokia-Handys die die Daten einer Internet-Suchmaschine aufbereitet. Zunächst wird die Google-Suche auf dem N96, N67, 6210 Navigator und 6210 Classic verfügbar sein - in mehr als 100 Ländern und in 42 Sprachen. Im Laufe der Zeit soll die Partnerschaft weiter ausgebaut und die Suche auf jedes neu entwickelte Handy vorinstalliert werden. In einigen Jahren dürfte damit jedes Nokia-Handy mit der Google-Suche ausgerüstet sein. Wahrscheinlich wird die Kooperation auch noch auf weitere Google-Anwendungen ausgeweitet - eventuell läuft es sogar auf ein android-Handy von Nokia heraus. Besser kann es bei der Eroberung des mobilen Marktes für Google eigentlich garnicht laufen. Zwar hat Nokia in Deutschland zur Zeit ein leicht angeknackstes Image, ist aber immer noch mit großem Abstand der weltweit größte Handyhersteller. Google wird damit automatisch Marktführer in diesem Bereich und dürfte dann auch auf dem mobilen Markt eine ähnliche Dominanz wie auf dem PC aufweisen. Bin gespannt ob der Plan aufgeht. » Presseerklärung von Google » Ankündigung im Google Mobile Blog
Mitte Januar erzählte Ruth Kedar in einem Interview ein paar Details über die Entwicklung vom Google Logo. Nun sind weitere Entwürfe des Logos aufgetaucht.
Weitere Logos
Welches der 8 Entwürfe gefällt euch am besten?
Ich finde das am schönsten, das ich in den Artikel gepostet habe.
[Blogoscoped]
Und schon wieder haben Googles Anwälte Arbeit auf dem Tisch: Im Web kursiert ein negativer Artikel über die Firma "Castran Gilbert" der der Chefetage natürlich nicht passt. Doch statt den Autor bzw. Hoster des Artikels anzuschreiben, hat man sich erst einmal an Google gewandt und die Entfernung der Seite aus dem Index gefordert. Allerdings hat man sich an die australische Niederlassung gewendet die keinen Zugriff auf solche Daten hat. Also gabs eine Klage.
Paul Castran, Manager der Firma, hatte sich an Google Australia gewendet um die Entfernung aus dem Index zu fordern. Diese hatte, wider erwarten von Paul, die Seite nicht entfernt, sonder lediglich zurückgeschrieben dass man dazu nicht in der Lage ist. Die Suchmaschine wird von Google Inc. in Mountain View betrieben (interessantes Detail) und man selbst hat keinerlei Zugriff auf die Datenbanken.
Doch anstatt sich an Google Inc. zu wenden hat Paul eine Klage gegen Google Australia eingereicht in der er dennoch die Entfernung der Seite fordert. Natürlich wäre es ein leichtes für Google Australia das ganze an die Mutterfirma zu melden und die Seite trotzdem entfernen zu lassen - das wird man aber wohl aus Prinzip schon nicht tun. Die Klage selbst dürfte auch keine Chance vor Gericht haben.
Googles Stellung als Informationslieferant wird für das Unternehmen offensichtlich immer mehr zum Problem. Es existieren eben auch Informationen über die einige nicht so glücklich sind und die sie am liebsten aus der Welt schaffen würden. Diese Informations-Mörder wenden sich dann zuerst an den Lieferanten, und das ist derzeit größtenteils Google, und der steht dann vor dem eigentlichen Problem...
Hoffen wir dass G. Australia nicht einknickt und Mr. Castran gegen die Wand laufen lässt ;-)
[Seroundtable]
Über die erweitere Suche kann man nun bei jeder Webseite nachschauen wann diese in den Index von Google aufgenommen wurde.
Bei Datum stehen diese Zeiträume zur Auswahl:
*keine Zeitbegrenzung
*in den letzten 24 Stunden
*in der letzten Woche
*im letzten Monat
*die letzten 2 Monate
*die letzten 3 Monate
*die letzten 6 Monate
*im letzten Jahr
Wählt man eines - außer keine Zeitbegrenzung - aus, erscheint wie der Screenshot zeigt, ein Drop Downmenü neben Suchbox.
So kann man auch schauen wie lange es dauert bis eine neue Seite in den Index aufgenommen wird.
Das gibt es eigentlich schon seit einigen Monaten. Neu ist aber, dass es bei allen Seiten angezeigt wird.
In der URL der Ergebnisse findet man zum Beispiel &as_qdr=m6. Dies bedeutet die Auswahl "die letzten 6 Monate". Diese Parameter lässt sich ändern und man kann zum Beispiel suchen was in den letzen 8 Jahren in den Index aufgenommen wurde. (zum Beispiel für iPod).
Dadurch lässt sich ungefähr ablesen wann die Seite erstellt wurde.
» erweitere Suche
[GoogleOS]
Googles Produktchefin Marissa Mayer hat wieder einmal in die Zukunft der Suchmaschinen geblickt und sich dabei vorallem auf das sogenannte "Social Search" bezogen. In der Zukunft sollen Suchergebnisse nicht mehr nur statisch oder auf die eigenen Bedürfnisse angepasst personalisiert sein, sondern auch die Profile der Freunde mit einbezogen werden. Aber ob die User das wirklich wollen?
Bisher hat es Google noch nicht einmal geschafft den eigenen Suchverlauf, Surfverlauf, die Bookmarks oder weitere Daten zur Personalisierung der Suchergebnisse mit einzubeziehen, aber Marissa geht schon einen Schritt weiter: In ferner Zukunft sollen die Suchergebnisse auch von den Bookmarks und den Verläufen von Freunden geprägt sein. Wenn eure Freunde eine bestimmte Seite besuchen soll diese dann in Folge auch bei euch weiter oben in den Suchergebnissen stehen.
Social search happens every day. When you ask a friend ?what movies are good to go see?? or ?where should we go to dinner??, you are doing a verbal social search. You?re trying to leverage that social connection to try and get a piece of information that would be better than what you?d come up with on your own. For example, it?s clear that people would attribute more authority to the pages that their friends have visited. So if we took Web History and allowed that data to influence rankings, such that pages that your friends have visited were now bumped up in your search ranking, that that might be a good augmentation to something like personalized search. In essence, it?s a fusion of personalized and social search. In this case, what we would do is say: This Google Mail account which maps to Marissa Mayer then maps to these other friends, allow those friends to influence this ranking.Die Frage ist ja nur, ob die User das wirklich wollen und wie sinnvoll das ganze ist. Auch der allerbeste Freund hat dennoch andere Interessen und Vorlieben als ich und sollte nicht in meinen Suchergebnissen rumpfuschen. Es kann natürlich praktisch sein wenn man gemeinsame Termine oder Ausflüge plant, aber nicht bei der persönlichen oder alltäglichen Suche. Am besten wäre so eine Funktion natürlich wenn sie individuell zuschaltbar ist. Google müsste also 3 verschiedene Suchergebnisse aufbauen: Statisch, Personalisiert, Freunde-bezogen personalisiert. Eventuell könnte man auch jeden Freund einzeln hinzuschalten bzw. aus einer Suche entfernen dürfen. Denn nur weil mein Freund Porno-Surfer ist, muss ich nicht die gleichen Interessen haben wenn ich nach einem Star suche ;-) Die Frage ist natürlich auch, wie Google erkennen möchte wer Freund und wer Feind ist. Das läuft ja schon bei den Reader Shared Items etwas verquer... Natürlich könnten die Daten von OpenSocial mit einbezogen werden, aber auch diese werden von den meisten nicht wirklich gepflegt und ein Großteil der User nimmt eh jede Freunde-Anfrage einfach an... Marissa erklärte übrigens auch, dass sie nicht glaubt dass solche oder ähnliche Funktionen innerhalb der nächsten 10 Jahre zu erwarten sind. Sie betonte auch dass Google derzeit nicht an solchen Funktionen bastelt. Wohl aber wird man ein passendes Konzept in der Schublade haben, sonst hätte sie wohl kaum darüber erzählt... [Google Blogoscoped, Google OS]
Besserwiesser (474)
Google als Besserwisser - Klugsch... funktioniert leider nicht.
[Gastartikel von: nullbarriere]
[Gastartikel von: nullbarriere]
Letzten Januar wurde die Onebox mit einer Karte, Reviews und einer Route ausgestattet. Um nun die zehn Ergebnisse unterzubringen hat man die Adresse, den Link zur Anreiseroute und das Rating entfernt.
2007:
Übrigens ist es interessant was die anderen Suchmaschinen beim gleichen Suchbegriff finden:
Laut Searchengineland wurde die Anzahl mehr als verdreifacht, weil die Nutzer es nicht sahen, dass es weitere Ergebnisse gab. Sie übersahen einfach den Link "more results..."
[GoogleOS]
Noch ist das Web3.0, das sogenannte Semantic Web, nur ein immer stärker werdendes Buzzword, aber schon in kürzester Zeit könnten diese ehrgeizigen Pläne in die Realität umgesetzt werden. Sobald diese Technik zur Marktreife gebracht worden ist, werden Suchmaschinen überflüssig sein und durch sogenannte "Findemaschinen" ersetzt. Das Manager Magazin sieht das Ende von Google gekommen.
Tatsächlich werden Suchmaschinen in einem semantischem Web überflüssig werden, das möchte ich nicht bestreiten. Im Gegensatz dazu werden dann aber Findemaschinen benötigt. Heutige Suchmaschinen sind Such- und Finde-Maschinen. Da die Informationen im semantischen Web aber nicht erst gesucht werden müssen, reichen Findemaschinen eben aus. Warum sollte Google das nicht leisten können?
Auch wenn das Web3.0 bisher mehr Buzzword als Realität ist, ist Google schon voll dabei sich auch auf diesem Markt zu positionieren. Mit dem demnächst erscheinendem Google Knol wird Google an alle benötigten Informationen kommen und kann sich ein eigenes Semantic Web aufbauen.
Im Web3.0 wird es nicht mehr darum gehen dass große Internet zu durchsuchen, sondern sich eine eigene Informations-Datenbank aufzubauen und diese zu durchsuchen. In diesem Fall hat Google von allen großen Suchmaschinen heute schon die besten Karten und steht keinesfalls am Ende - sondern eher erst am Anfang... Was meint ihr?
» Artikel beim Manager Magzin
[seekXL]
1 (potrzebie / ngogn ) * blintz (-)
Und wieder einmal zeigen die Googler dass sie Humor haben - der Calculator unterstützt sogar das fiktive Zahlensystem aus dem MAD Magazine ;-)
[Google Blogoscoped]
Egal wieviele Features und Redesigns Google, Yahoo!, Live & co. ihren Suchmaschinen zuführen, im Grunde ist es immer dasselbe: Ein Suchschlitz, ein Button und die Anfrage wird in Stichwörtern eingegeben. Das war vor 10 Jahren so, ist heute so und wird auch in 10 Jahren noch so sein - zumindest prognostiziert dass Peter Norvig, Forschungsdirektor bei Google.
Wir glauben, dass es wichtiger ist, die richtigen Ergebnisse auszugeben, nicht die Schnittstelle zu verändern. Wir haben das vorher immer dem Nutzer aufgebürdet, ob er nun im Web, nach Bildern oder Videos suchen will. Nun versuchen wir, das für ihn zu lösen und die Ergebnisse zu präsentieren, die sinnvoll sindIn den letzten Jahren war immer wieder die Rede von in Entwicklung befindlichen Techniken die es ermöglichen sollten mit Suchmaschinen zu kommunizieren bzw. dass eine Frage in natürlicher Sprache eingegeben werden kann und von der Suchmaschine beantwortet wird. Wirklich viel hat man davon aber noch nicht gesehen, und die die es versucht haben haben kläglich versagt. Scheinbar hat auch Google diese vermeintliche Zukunftstechnik jetzt aufgegeben - oder warum äußert sich Peter so kritisch darüber? Norvig ist der Meinung dass die eigentliche Anfrage-Technik gegenwärtig perfekt ist und nicht weiter verbessert werden kann - die Hersteller sollten sich lieber auf die Verbesserung der Suchergebnisse konzentrieren. Als Forschungschef ist Peter Norvig natürlich sehr gut über Googles zukünftige Pläne informiert und dürfte mit seiner Prognose die grobe Richtung für Googles Suchmaschine in den nächsten Jahren vorgegeben haben: Mehr Konzentration auf Universal Search und eine eventuelle Design-Änderung der Suchergebnisse - Suchanfragen in natürlicher Sprache dürfen wir wohl eher nicht erwarten. » Interview bei Technology Review
In den Suchergebnissen hat Google die Position der Links zum Cache und zu ähnlichen Seiten eine Zeile nach unten gesetzt.
So sah es bisher aus:
und so ist es seit heute:
Originale: #1; #2
Die Veränderung sieht man übrigens auch schon auf Google.de
[Seroundtable]
Vor knapp 5 Jahren hat Google hinter den Kulissen den Supplemental Index eingeführt - einen zweiten Suchindex der nur im "Notfall" durchsucht und deren Ergebnisse angezeigt werden. Mittlerweile scheint Google diesen Index als überflüssig anzusehen und schafft ihn jetzt wieder ab - und verbannt bei der Gelegenheit auch gleich Feeds aus den Suchergebnissen.
Supplemental Index
Der Supplemental Index ist ein Index zweiter Klasse. Hier werden die Webseiten aufgenommen die es - laut Google - nicht wert sind in den Main-Index aufgenommen zu werden. Etwa weil die Seite schlecht bis garnicht verlinkt ist, dauerhaft nicht erreichbar ist, aus Duplicate Content besteht oder aus einigen weiteren Ausschluss-Gründen. Dieser Index wird nur dann angesprochen wenn im Main Index zu einer bestimmten Suchanfrage zu wenig Ergebnisse vorhanden sind.
Durch diesen zweiten Index hat Google seinen Hauptindex schlank gehalten und konnte dadurch die Geschwindigkeit stark erhöhen - sowohl beim anzeigen der Suchergebnisse als auch beim crawlen. Übrigens zeigt Google etwa seit der Einführung dieses Indexes nicht mehr die Anzahl der indizierten Seiten an - damit dürfte dann wohl auch das geklärt sein, schließlich haben sich die 3 Suchmaschinen damals noch gegenseitig mit der Index-Größe überboten.
Alle Seiten im Index
Jetzt, 5 Jahre nach Einführung der Funktion, hat Google diesen Index wieder abgeschafft und hat nur noch einen Main Index für die Websuche. Hier erscheinen jetzt auch wieder die Seiten die damals eventuell als nicht wichtig eingestuft worden sind. Google scheint darauf zu vertrauen durch das Ranking diese Seite zuverlässig auch weiterhin weit hinten im Index zu halten und die Qualität der Suchergebnisse dadurch nicht zu senken.
Dafür fliegen jetzt RSS- und Atom-Feeds aus dem Gesamtindex heraus. In der Vergangenheit kam es oft vor dass unter den ersten 10 Ergebnissen ein Feed verlinkt gewesen ist. Der sah ja in dem Ergebnis-Auszug noch ganz gut aus, bei einem Klick darauf konnte man damit aber nicht mehr viel anfangen. Deswegen hat Google alle Feeds jetzt verbannt, lässt lediglich Medien-Feeds - also z.B. Podcasts - im Index, da diese im Feed meist eine eigene kleine Webseite besitzen.
Feeds können aber natürlich auch weiterhin mit Google Reader, Google Blogsearch und Google News gefunden und durchsucht werden.
» Ankündigung im Google-Blog
[golem, thx to: Richard]
Google China hat es wirklich nicht leicht: Während man im Rest der Welt quasi den Suchmaschinenmarkt dominiert, scheinen sich die Chinesen einfach nicht von Google überzeugen lassen zu wollen - die Marktanteile liegen bei etwa 20% und sind weiter im sinken. Doch wenn die User nicht zu Google kommen, muss Google eben zu den Usern kommen. Um dies zu bewerkstelligen geht man jetzt eine Kooperation mit einigen großen Internetcafe-Betreiber ein.
Google möchte entweder Partnerschaften mit Internetcafe-Ketten eingehen oder sich an diesen beteiligen bzw. sie komplett übernehmen. Auf allen PCs wird dann Google als Startseite eingestellt und die Google Toolbar vorinstalliert sein. Die Chinesen werden dann also fast schon gezwungen Google zu nutzen - Geld regiert halt die Welt...
Namen von Ketten oder einzelnen populären Cafes wurden leider nicht genannt, man darf aber davon ausgehen dass die Konkurrenz nicht schlafen und ebenfalls Partnerschaften eingehen wird. Vielleicht sollte Google selbst eine i-net-Cafe-Kette eröffnen, wäre doch eine gute Möglichkeit allen Usern die eigenen Tools aufzudrücken .p
[Finanznachrichten, thx to: MainP]