Google hat in den letzten Tagen ein wahres Update-Feuerwerk auf die Android-Welt losgelassen, bestehend aus neuen Versionen, Feature Drops, Betas und Developer Previews. Als Pixel-Nutzer kann man sich darüber eigentlich nicht beklagen, doch in diesem Umfang stellt es sowohl Nutzer als auch Entwickler vor Herausforderungen. Vielleicht wird es Zeit, den ganzen Prozess der Vorabversionen zu überdenken und gegebenenfalls auch die Versionsnummern in den Hintergrund rücken zu lassen.
Das Chrome-Team hat heute etwas zu feiern, denn vor wenigen Stunden wurde Google Chrome 100 freigegeben und noch am selben Tag legt man auch auf den Chromebooks nach: Google hat Chrome OS 100 veröffentlicht, das eine Reihe an Neuerungen mitbringt, die den Nutzern sofort ins Auge springen werden. Die offensichtlichste Verbesserung ist der neue Launcher, der vor allem durch seinen Positionswechsel von sich Reden macht.
Wer an Videospiele denkt, wird vermutlich nicht zuerst an Google denken. Und das, obwohl das Unternehmen global und insgesamt betrachtet eine gigantische Reichweite im Gaming-Bereich hat. Diese möchte man ausbauen und setzt dafür interessanterweise auf drei völlig unterschiedliche Ansätze, die sich wiederum jeweils nur auf eine einzige Plattform konzentrieren. Kann das mit Stadia, Google Play und Steam auf Dauer funktionieren?
Google hat noch große Ambitionen im Smart Home-Markt und ist sowohl mit dem Google Assistant als auch den Nest Hub Smart Displays gut aufgestellt. Die Smart Displays sollen noch in diesem Jahr einen Nachfolger erhalten, über den nun ein sehr interessantes Detail bekannt geworden ist, das die Karten in mehreren Bereichen neu mischen könnte: Das Smart Display soll über ein abnehmbares Display verfügen und somit einen Tablet-Modus besitzen.
Chromebooks sind in einigen Ländern schon recht weit verbreitet und werden vor allem als Arbeitsgeräte, Schulcomputer oder für das private Surfvergnügen verwendet. Zum Zocken kommen sie eher weniger zum Einsatz, doch das soll sich schon sehr bald ändern: Der vor wenigen Tagen angekündigte Start von Steam auf Chrome OS wurde nun durchgeführt, sodass die sehr populäre Spieleplattform ab sofort unter Chrome OS verwendet werden kann. Derzeit aber noch im Alpha-Betrieb mit Einschränkungen.
Chromebooks sind in erster Linie Arbeitsgeräte oder werden für das Surfvergnügen in der Freizeit verwendet, doch für das Zocken von Computerspielen dürften sie bisher nur selten zum Einsatz kommen. Doch das soll sich ändern, denn Google hat neben den Stadia-Ankündigungen auch eine interessante Ankündigung rund um Chrome OS bereitgehalten: Steam soll schon sehr bald auf den Chromebooks starten.
Das Betriebssystem Chrome OS konnte in den letzten zwei Jahren ein vergleichsweise riesiges Wachstum aufweisen und war mit den Chromebooks zeitweise an der Spitze der meistverkauften Computer bzw. Betriebssysteme. Jetzt bereitet Google offenbar einen Namenswechsel vor, denn das Betriebssystem wird in Zukunft nicht mehr "Chrome OS" heißen. Groß umgewöhnen muss man sich aber dennoch nicht.
Google hat schon vor längerer Zeit das Nearby Sharing etabliert, das als Infrastruktur zum Teilen von Inhalten auf Android und Chrome OS verfügbar ist. Bisher gab es die Einschränkung, dass stets nur eine Datei an eine Person versendet werden kann und kein Parallelbetrieb möglich ist. Das ändert sich jetzt mit dem jüngsten Update, das den gleichzeitigen Versand an mehrere Empfänger ermöglicht.
Sowohl der Browser Google Chrome als auch das Betriebssystem Chrome OS stehen kurz vor der dreistelligen Versionszahl und sind nun in der Version 99 erschienen. Chromebook-Nutzer dürfen sich auf eine Reihe neuer Funktionen freuen, mit denen der Umgang mit mehreren Desktops und auch die Nutzung von Nearby Share erleichtert wird. Außerdem gibt es einen überarbeiteten Dateimanager.
Google gehört zu den großen Antreibern hinter den Progressive Web Apps, mit denen sich die Web-Apps aus der Browseroberfläche lösen und tiefer in die jeweiligen Betriebssysteme integriert werden sollen. Googles großes Interesse gilt vor allem Chrome OS, das am meisten von diesen Apps profitiert. Jetzt konnte man ein starkes Wachstum der Verbreitung dieser Apps verkünden.
Google bastelt seit Jahren am neuen Betriebssystem Fuchsia, das eines Tages sicherlich auch kommerziell eingesetzt werden soll - die große Frage lautet allerdings: Wofür? Weil auf den heute bekannten Geräteklassen so langsam die Einsatzmöglichkeiten für Fuchsia ausgehen, möchte ich eine neue Theorie ins Spiel bringen. Fuchsia könnte als Cloud-Betriebssystem starten, das auf andere Geräte gestreamt wird.
Googles Betriebssystem Chrome OS ist so einfach wie möglich gehalten und verfügt über ein automatisches Update, das im Hintergrund stets die neueste Version herunterlädt und installiert - ohne Wissen des Nutzers. Tatsächlich war es bisher nicht möglich, diese Updates zu unterbinden, aber das soll sich in Kürze ändern. Ein neues Flag deutet auf einen manuell möglichen Stopp der automatischen Updates hin.
Google wird dem Betriebssystem Chrome OS mit der kommenden Version 100 eine Reihe neuer Features spendieren, die nicht unbedingt zum Kernbereich der Plattform gehören. Dazu gehören auch die Bildschirmschoner, die längst kein Relikt der Vergangenheit sind und auch schon in Chrome OS zu finden waren. Jetzt zeigt sich der erste Bildschirmschoner auf Screenshots und lässt sich auch schon ausprobieren.
Mit Chrome OS hat Google ein Desktop-Betriebssystem etabliert, das in den vergangenen Jahren einige Achtungserfolge einfahren konnte, aber noch auf den großen Durchbruch wartet. Mit Chrome OS Flex hat Google nun ein neues Produkt vorgestellt, das die Verbreitung in Zukunft deutlich schneller ansteigen lassen könnte. Es ist der lange erwartete Frontalangriff auf PCs mit Windows und den Mac.
Google hat am Dienstag das neue Betriebssystem Chrome OS Flex vorgestellt, das in leicht abgespeckter Form vollständig auf dem klassischen Chrome OS basiert. Beworben wird es als Cloud first-Betriebssystem für ältere Windows-Computer und Macs, doch auf älteren Chromebooks sollte man es eher nicht nutzen. Kurioserweise rät Google dringend von der Nutzung auf den eigenen Geräten ab.