Mit der bevorstehenden Einstellung von Google Hangouts wird Google Chat zum wichtigsten Messenger im Google-Ökosystem und erhält noch vorab zwei wichtige Neuerungen: Ab sofort lässt sich Chat als Progressive Web App installieren und somit sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Desktop wie eine native App verwenden. Außerdem wird ein Dark Mode für die Web-Oberfläche ausgerollt.
Web-Apps gehören für immer mehr Nutzer zum Alltag und dürften längst mehr Aufgaben schultern als native Apps für den Desktop oder das Smartphone. Mit den Progressive Web Apps soll sich diese Entwicklung weiter verstärken, allerdings stehen viele Web-Apps noch nicht als solche zur Verfügung. Eine neue Android-App nimmt sich dieser Hürde nun an und macht es möglich, jede beliebige Webseite in eine Vollbild-App zu verwandeln - inklusive einiger Einstellungsmöglichkeiten.
Mit steigender Verbreitung der Google Chromebooks wächst auch die Auswahl an Geräten, die zum Teil ganz unterschiedlich ausgestattet sein können. Für alle Geräte mit Stifteingabe hat Google nun eine neue Web-App veröffentlicht, die speziell für das Zeichnen und Schreiben mit dem Stylus optimiert ist. Da stellt sich natürlich wieder die Frage, warum das nicht in andere Apps integriert wird.
Die Nutzerbasis der Videokonferenzplattform Google Meet wurde durch die Öffnung für alle Privatnutzer deutlich verbreitert und nun möchte man die Nutzung noch einmal vereinfachen: Ab sofort steht die Anwendung als Progressive Web App zur Verfügung, sodass diese auf allen Plattformen gefühlt als eigenständige App und nicht als Webseite verwendet werden kann. Ein großer Schritt für die Plattform.
Es sind wieder gut sechs Wochen seit dem Release des sehr starken Chrome 90 vergangenen und nun wurde Google Chrome 91 veröffentlicht, der es wieder etwas langsamer angehen lässt, aber dennoch einige wichtige Neuerungen im Gepäck hat: So lassen sich die Progressive Web Apps nun noch tiefer einbinden, Tabletnutzer profitieren von verbesserten Webseiten und es gibt ein neuees Design für Kontrollelemente.
Google hat die Progressive Web Apps eine Zeit lang stark gepusht, schien in jüngster Zeit aber das Interesse daran verloren zu haben und nun greift man wieder an: Der erste Schritt zur Installation einer neuen PWA aus einer Webseite heraus wird visuell vollständig überarbeitet und erinnert nun sogar an einen App Store. Die Twitter-App ist die erste, die diese Neuerung nun zeigt.
Google Maps ist eine sehr mächtige Kartenplattform, die mit immer mehr Details ausgestattet wird und trotz der vermeintlich einfachen Oberfläche sehr Ressourcen-hungrig sein kann. Wer nicht die volle Karten-Power benötigt, könnte sich einmal die schlanke Google Maps-Oberfläche ansehen, die sich über einen Direktlink auch im Browser verwenden lässt. Eine Progressive Web App macht es möglich.
Google und einige andere Unternehmen arbeiten schon seit langer Zeit am Konzept der Progressive Web Apps, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die im Browser ausgeführten Apps bzw. Webseiten nativer in die Oberfläche des Betriebssystems zu integrieren. Vor wenigen Tagen kam eine sehr prominente Google-Plattform dazu, die nun auch als PWA zur Verfügung steht: Ab sofort lässt sich YouTube installieren und somit noch schneller aufrufen.
Google hat lange Zeit die Pläne verfolgt, die Progressive Web Apps soweit auszubauen, dass sie den nativen Apps der jeweiligen Betriebssysteme in nichts nachstehen. Ob diese Pläne noch aktuell sind, lässt sich aufgrund des sehr langsamen Fortschritts kaum beurteilen, aber nun steht ein recht großer Sprung bevor, der die Verwaltung der installierten Apps unter Windows vereinfachen soll.
Sowohl Google als auch Microsoft ordnen den Progressive Web Apps eine hohe Relevanz zu und werden die Unterstützung der Web Apps sowie den Ausbau derer Möglichkeiten weiter vorantreiben. Google hat gerade erst einen großen Schritt im Chrome-Browser gemacht, der die Nutzung weiter optimiert. Wer bisher keine PWAs verwendet bekommt hier eine Liste der besten Google-Dienste, die bereits als Progressive Web App installiert und verwendet werden können.