Android 10 ist nun schon wieder über vier Monate auf dem Markt und viele Smartphone-Hersteller haben bereits erste Updates ausgerollt oder neue Geräte mit der aktuellen Version von Googles Betriebssystem auf den Markt gebracht. Aus dieser kleinen Besonderheit macht Google nun wieder eine Pflicht und wird in wenigen Tagen erneut durchgreifen, um die Android 10-Verteilung zu beschleunigen: Android 10 wird für alle Neugeräte zur Pflicht.
Schon kurz nach dem Start des Chrome-Browsers hat Google große Anstrengungen unternommen, um Web-Technologien weiterzuentwickeln und die heutigen Web-Apps überhaupt erst möglich zu machen. Ein möglicherweise sehr wichtiger Schritt auf diesem Weg waren die Chrome Apps, die seit 2013 Bestandteil des Browsers sind. Google hat schon vor einigen Jahren angekündigt, bald den Stecker ziehen zu wollen - und nun soll es auf einmal ganz schnell gehen.
Microsoft hat vor längerer Zeit angekündigt, dass der hauseigene Edge-Browser in Zukunft einen neuen Unterbau erhalten und auf das vor allem von Google vorangetrieben Chromium setzen wird. Nach zahlreichen Testläufen und Vorabversionen ist es heute endlich soweit, denn der Browser geht in den großflächigen Rollout. Per Windows Update wird der alte Edge durch den Neuen ersetzt und wird den Wechsel in einem Rutsch für alle Nutzer durchführen.
Morgen ist es soweit: Microsoft wird Windows 7 begraben und den Support für das populäre, aber zehn Jahre alte, Betriebssystem offiziell einstellen. Das ist ein normaler Vorgang, der absolut nicht überraschend kommt, aber dennoch setzen noch viele Millionen Nutzer und Unternehmen die Plattform ein. Während Microsoft darauf keine Rücksicht mehr nimmt, wird Google einspringen und den Chrome-Browser weiter pflegen - was gerade in diesem Fall eine große Bedeutung hat.
Android Auto gehört nicht zu den größten Google-Baustellen, befindet sich aber dennoch schon seit längerer Zeit im Umbau. Zu diesem Umbau gehört es, dass die Android-App in den kommenden Monaten durch den Google Assistant Driving Mode ersetzt wird und eine völlig neue Oberfläche mit vielen zusätzlichen Funktionen bieten soll. Bis es soweit ist, scheint sich die App immer größerer Beliebtheit zu erfreuen, denn sie konnte nun die Marke von 100 Millionen Installationen über den Play Store knacken.
Das Jahr 2020 ist noch jung und Google hat mit Sicherheit wieder einige Überraschungen im petto, die den Nutzern auf den diversen Konferenzen und Events sowie zwischen den Veranstaltungen präsentiert werden. Aber es gibt auch drei große Baustellen im Unternehmen, die seit langer Zeit bestehen und irgendwann mal zu einem Abschluss gebracht werden sollten - mit welchem Ergebnis auch immer. Wir schauen uns die drei großen Baustellen und deren zukünftige Aussichten etwas näher an.
Android hat schon seit einigen Jahren die Autofill API an Bord, die es den Nutzern und installierten Passwortmanagern ermöglicht, Formularfelder automatisiert auszufüllen. Das funktioniert bisher problemlos, ist aber im Vergleich zu vielen externen Passwort- und Formularmanagern etwas unsicher, weil für den Zugriff auf diese Daten keinerlei Autorisierung stattfinden muss. Das wird sich aber schon sehr bald ändern.
Google hat im vergangenen Jahr sehr viele neue Geräte vorgestellt und die erfolgreichen Hardware-Linien mit neuen Produkten fortgeführt. Über die Feiertage dürften viele Gadgets einen neuen Besitzer gefunden haben, die von Google nun mit praktischen Tipps versorgt werden, um alles aus den Geräten herauszuholen. Google gibt 20 Tipps rund um die Pixel 4-Smartphones, die neuen Nest-Geräte sowie weitere Hardware- und Software-Produkte.
Die vergangenen Tage waren durch dunkle Wolken am Smart Home-Himmel geprägt, die durch die Sonos-Klage gegen Google aufgezogen sind. Sonos wirft dem einstigen Partner vor, im großen Stil und wissentlich die eigenen Patente zu verletzen und sich seit Jahren gegen die Zahlung von Lizenzgebühren zu sträuben. Schon jetzt ist absehbar, dass es zu einem längere und womöglich auch sehr hartem Prozess kommen wird. Aber worum geht es eigentlich?
Die Woche 2 neigt sich dem Ende zu und ist mittlerweile beim Sonntag angekommen. Zeit also, auf die vergangenen sieben Tage zurückblicken und wieder unseren kleinen Wochenrückblick zu beginnen. Wie in jeder Woche Woche blicken wir sowohl auf die beliebtesten Artikel der Kalenderwoche 2 vom 5. Januar bis zum 11. Januar als auch auf die gleiche Woche vor fünf Jahren und vor zehn Jahren zurück.
Wenn man alle Android-Ableger mit einschließt, hat Google mittlerweile mehr als eine Handvoll Betriebssystem im petto, die auf ganz unterschiedlichen Erfolgsebenen unterwegs sind. Ausgerechnet Chrome OS, das zweitälteste Betriebssystem nach Android, kommt seit Jahren nicht vom Fleck und befindet sich noch immer in der Nische. In dieser Woche wurden wieder neue Chromebooks vorgestellt, die an der prekären Situation aber nichts ändern dürften. Irgendwann muss man sich fragen: Wann zieht Google den Stecker?
In wenigen Tagen wird Microsoft den Support von Windows 7 offiziell einstellen und damit wieder ein kleines Drama auslösen, das es bei jedem Support-Ende eines populären Microsoft-Betriebssystems gibt. Google hat anlässlich dessen nun sehr gute Nachrichten zu verkünden, denn man wird den Chrome-Browser noch mindestens 18 weitere Monate unter Windows 7 voll unterstützen. Diese Nachricht ist besonders wichtig, weil Microsoft auch den Support für den Internet Explorer einstellt.
Android Auto bekommt auch in Deutschland bald neue Konkurrenz von Amazon, wenn auch im ersten Schritt noch mit einer wenig überzeugenden Umsetzung. Google ist aber schon längst einen Schritt weiter und wird in diesem Jahr gemeinsam mit Volvo das neue Betriebssystem Android Automotive im Volvo XC40 auf den Markt bringen. Auf der CES in Las Vegas war das Fahrzeug nun erneut zu sehen, von dem es in der Vergangenheit schon viel Bildmaterial zu sehen gab.
Es ist eine kleine Smart Home-Bombe, die Sonos da vor wenigen Tagen gezündet hat: Sonos verklagt Google aufgrund zahlreicher Patentverletzungen, die nicht nur durch die Google Home Smart Speaker, sondern auch eine Reihe weiterer Produkte begangen worden sein sollen. Jetzt hat sich ein Google-Sprecher zu Wort gemeldet und zeigt sich wenig überraschend sehr enttäuscht davon, dass der einstige Partner Sonos nun die juristische Keule herausholt.
Durch den Siegeszug der Web-Apps haben Webseiten immer mehr Möglichkeiten erhalten, mit den Nutzern zu interagieren - und das sogar dann, wenn die Webseite gar nicht aktiv im Browser geöffnet ist. Durch das Einholen einer einmaligen Berechtigung haben Webseiten in allen modernen Browsern die Möglichkeit, Benachrichtigungen an den Nutzer zu senden. Weil sich das aber mittlerweile zu einer regelrechten Plage entwickelt hat, zieht Google nun erst einmal die Notbremse.