Google Chrome: Verlängerte Gnadenfrist für Windows 7 & IE-Nutzer – Surfen im Web bleibt halbwegs sicher

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Morgen ist es soweit: Microsoft wird Windows 7 begraben und den Support für das populäre, aber zehn Jahre alte, Betriebssystem offiziell einstellen. Das ist ein normaler Vorgang, der absolut nicht überraschend kommt, aber dennoch setzen noch viele Millionen Nutzer und Unternehmen die Plattform ein. Während Microsoft darauf keine Rücksicht mehr nimmt, wird Google einspringen und den Chrome-Browser weiter pflegen – was gerade in diesem Fall eine große Bedeutung hat.


Microsoft Windows ist seit Jahrzehnten das dominierende Betriebssystem am Desktop und Google Chrome ist plattformübergreifend der meistgenutzte Browser – natürlich auch am Desktop. Die beiden Produkte gehen also schon seit vielen Jahren Hand in Hand und werden vor allem in dieser Kombination sehr häufig verwendet. Während Microsoft nun die Reißleine bei der alten Windows-Version zieht, möchte Google noch einige Nutzer einsammeln, die sich zumindest unter Windows 7 endgültig vom Internet Explorer verabschieden sollten.

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Glaubt man den Horrormeldungen der Onlinemedien, dann ist Windows 7 ab morgen nicht mehr benutzbar – was natürlich völliger Blödsinn ist. Microsoft stellt lediglich den Support für das Betriebssystem ein, das ab diesem Zeitpunkt keine Sicherheitsupdates und natürlich auch keinerlei funktionelle Updates mehr erhalten wird. Außerdem wird nicht mehr sichergestellt sein, dass alle Apps auf diesem Betriebssystem nutzbar sind. Faktisch sollte man Windows 7, vor allem im professionellen Umfeld, ab morgen nicht mehr nutzen – aber theoretisch ist das natürlich nach wie vor möglich.

Wer weiterhin auf Windows 7 angewiesen ist, aus welchen Gründen auch immer, sollte zum Surfen im Web spätestens jetzt Google Chrome verwenden. Google hat angekündigt, den Chrome-Browser für Windows 7 noch bis mindestens Juli 2021 pflegen und voll unterstützen zu wollen – das gilt natürlich auch für den Punkt Sicherheit. Google Chrome setzt bekanntlich seit Beginn an auf eine starke Sandbox, die die Webseiten vollständig vom Betriebssystem abschirmt. Das schafft selbst auf dem nun veralteten und löchrigen Betriebssystem eine starke Sicherheit.

Das normale Bewegen im Web sollte also selbst auf dubiosen Seiten kein Sicherheitsproblem darstellen. Bei Downloads ist das wieder eine andere Sache, aber das gilt ohnehin auch auf aktuellen Betriebssystemen.

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