Das ging schnell: Vor gerade einmal zwei Tagen hatte Google die 'vertrauenswürdigen Orte' aus Android entfernt und somit den Nutzern die wohl populärste Smart Lock-Funktion genommen. Jetzt ist die Auswahlmöglichkeit genauso plötzlich wie sie verschwunden ist, wieder aufgetaucht. Allerdings soll sie noch immer nicht wirklich zuverlässig arbeiten und eignet sich somit auch weiterhin nur als Komfortfunktion für zu Hause.
Google hat in der letzten Zeit sehr viele Anstrengungen unternommen, um die eigene Plattform Android und vor allem auch den Play Store möglichst frei von Malware zu halten. Das dafür genutzte Google Play Protect leistet dabei sehr gute Arbeit und konnte auch schon erste Erfolge vorweisen. Wie jetzt wieder einmal aufgedeckt wurde, muss die Malware aber nicht immer durch einen sorglosen Nutzer auf die Smartphones kommen.
Die meisten Menschen dürften ihr Smartphone Dutzende, wenn nicht gar Hunderte, male pro Tage entsperren und immer wieder mal zur Hand nehmen. Mit Androids Smart Lock lässt sich dieser Prozess schon seit längerer Zeit vereinfachen, in dem das Smartphone in bestimmten Situationen einfach entsperrt bleibt. Doch jetzt hat Google ganz ohne Ankündigung ein Feature entfernt, das wohl nicht ganz unbeliebt sein dürfte.
Mit Android P steht schon wieder die nächste Android-Version vor der Tür, die in vielen Bereichen einen sehr großen Sprung machen wird. Aber nicht nur die Oberfläche wurde Fit für die Zukunft gemacht, sondern vor allem der Einsatz in Unternehmen steht für Google in diesem Jahr im Fokus. Schon jetzt hat man einen Einblick darin gegeben, welche Änderungen das neue Betriebssystem für den gemeinsamen Einsatz als Privat- und Business-Smartphone mitbringen wird.
Die enorme Fragmentierung von Android gehört zu den größten Problemen des Betriebssystems und sorgt immer wieder für Ärger und Frust bei den Nutzern. Google ist zwar mittlerweile ernsthaft dabei, das Problem einzudämmen, aber darauf möchte sich Twitter nicht verlassen und reagiert nun. Ab sofort verwendet die Android-App des Mikrobloggingdienstes nicht mehr die von Android angebotenen Emojis, sondern die hauseigenen "Twemojis".
Mit Android P führt Google erstmals eine Gestensteuerung in der Hauptnavigation ein und löst damit das über viele Jahre bewährte Konzept mit den festen Buttons ab. Wer nicht auf Android P warten möchte oder mit Googles Umsetzung nicht ganz zufrieden ist, kann eine solche Navigation schon jetzt auf jedem Android-Smartphone nutzen. Die kostenlose Android-App bietet viele Anpassungsmöglichkeiten und kann auch ganz ohne Root die alten Buttons ausblenden.
Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O wurde das Thema Fuchsia gekonnt umschifft und spielte weder in der Keynote noch in den zahlreichen weiteren Sessions eine Rolle. Ein Grund ist sicher, dass das Betriebssystem noch nicht für den großen Auftritt bereit ist. Ein weiterer Grund kann es aber auch sein, dass es keinen echten Launch von Fuchsia geben wird, denn schon seit längerer Zeit ist bei Android deutlich zu sehen, dass alle Wege zu Fuchsia führen.
Durch einen von den USA verhängten Export-Bann dürfen US-amerikanische Firmen derzeit keine Produkte oder Dienstleistungen an den chinesischen Smartphone-Hersteller ZTE verkaufen. Laut Medienberichten hält sich Google auch strikt an den von den Behörden vorgegebenen Bann und hat sofort alle Geschäftsbeziehungen mit ZTE auf Eis gelegt. Das bedeutet, dass ZTE von Google auch keine Android-Updates mehr bekommt.
Aufgrund der noch immer vorherrschenden Update-Faulheit der Smartphone-Hersteller erfreuen sich Custom ROMs weiterhin großer Beliebtheit. Das mit Abstand populärste ROM ist Lineage OS, das sich großer Popularität erfreut und knapp 2 Millionen Nutzer vereint. Ein anderes lange Zeit sehr populäres ROM steht nun allerdings vor dem Aus und bittet nun um Spenden, um die Entwicklung wieder in alter Stärker fortführen zu können.
Der Smartphone-Hersteller ZTE steht vor dem Aus. Aber nicht etwa, weil das Unternehmen schlecht gewirtschaftet hat, sondern weil es von den USA mit einem Export-Bann belegt wurde, den kein Hersteller in diesem Bereich wegstecken kann. Doch nun gibt es blonde Hoffnung am Horizont, denn US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, sich höchstpersönlich darum zu kümmern, dass das Unternehmen seinen Betrieb sehr bald wieder aufnehmen kann.
Auf den Smart Speakern kämpfen der Google Assistant und Amazons Alexa um die großen Marktanteile, wobei der Onlinehändler noch relativ deutlich die Nase vorne hat. Auf dem Smartphone sieht es anders aus, denn das ist bekanntlich Google-Revier und ist fest in der Hand des Google Assistant. Jetzt hat Amazon ein kleines aber feines Update für die Alexa-App ausgeliefert, mit dem sich die Sprachassistentin unter Android als Standard einrichten lässt.
Android-Updates sind seit Anbeginn des Betriebssystems ein leidiges Problem, das von Google trotz vieler Bemühungen bis jetzt noch nicht gelöst werden konnte. Ob die in den letzten Monaten ergriffenen Maßnahmen greifen werden, wird sich erst in der nächsten Zeit zeigen. Wie Androids Sicherheitschef nun am Rande erwähnt hat, soll es auch bei den monatlichen Sicherheitsupdates eine große Änderung geben, die die Hersteller zu solchen zeitnahen Updates verpflichten wird.
Vor einigen Tagen wurden die Smartphone-Verkaufszahlen für das 1. Quartal veröffentlicht, die das zweite Quartal in Folge gesunken sind. Jetzt wurde Zahlen für den europäischen Raum veröffentlicht, die in etwa das gleiche Bild zeigen, aber ein weiteres interessantes Detail enthalten: Nokia hat es innerhalb kürzester Zeit wieder in die Top 5 der beliebtesten Smartphone-Hersteller geschafft.
Vor einigen Wochen wurde der Smartphone-Hersteller und Netzwerkausrüster ZTE von einem US-Export-Bann getroffen und darf offiziell keine Produkte mehr aus den USA beziehen. Es war anzunehmen, dass dieser Bann das Unternehmen sehr schwer treffen wird - und jetzt scheint sich das offiziell zu bestätigen. Das Unternehmen hat nun bekannt gegeben, einen Großteil der Aktivitäten vorerst einzustellen bzw. zu pausieren.