Unglaublich, wie die Zeit vergeht. In gut sieben Wochen dürfen wir schon wieder das neue Jahr 2020 begrüßen und somit schon wieder ein neues Jahrzehnt beginnen. Kein Wunder also, dass so langsam die ersten Jahresrückblicke beginnen, die sich auch mit den vergangenen zehn Jahren beschäftigen - YouTube macht im Google-Universum auch in diesem Jahr wieder den Anfang. Bei YouTube Music gibt es jetzt Dutzende Playlisten mit den größten Hits der 10er-Jahre.
Im Sommer 2018 hat Google die neue Streamingplattform YouTube Music geschaffen und hat um diese herum zwei Premium-Angebote für die Videoplattform gestrickt. Schon zum Start des neuen Angebots wurde kommuniziert, dass Google Play Music langfristig eingestellt wird und bis dahin alle wichtigen Funktionen zum neuen Produkt übertragen werden. Bis heute ist in die Richtung allerdings wenig passiert und mittlerweile muss man davon ausgehen, dass auch dieses Versprechen längst vergessen ist.
Google Play Music hat die Marke von 5 Milliarden Installationen über den Play Store durchbrochen, aber der Nachfolger steht schon seit über einem Jahr bereit und scheint nun langsam Gas zu geben: Die YouTube Music Webseite im Browser lässt sich ab sofort auch als Progressive Web App verwenden und bringt dabei gleich einige Vorteile mit, die der normale Browsertab bisher vermissen ließ.
YouTube Music soll irgendwann die Nachfolge von Google Play Music antreten, das sich nach wie großer Beliebtheit erfreut und einige Features bietet, die beim Musik-Ableger der Videoplattform bisher noch nicht zu finden sind. Nun legt das Team von YouTube Music nach und bringt ein Homescreen-Widget in die App, das auf den ersten Blick 1:1 vom Vorgänger übernommen wurde.
Android Auto hat sich in den vergangenen Jahren schnell etabliert und wird von immer mehr Autofahrern dazu verwendet, die Smartphone-Funktionen direkt auf das Infotainment-System im Fahrzeug zu bringen. Im kommenden Jahr werden diese Ambitionen einen großen Schritt machen, denn dann startet Android Automotive, für das bereits erste Fahrzeuge angekündigt wurden. Nun macht sich Google bereit, zum Beginn ein breites App-Angebot im petto zu haben.
Viele digitale Produkte haben regionale Einschränkungen, stehen nicht in vollem Umfang oder gar nicht in allen Ländern zur Verfügung oder haben sogar einen echten Geoblock. YouTube Music setzt auf Letztes und erlaubt das Streaming von Musik nur in den offiziell unterstützten Ländern - das gilt auch für zahlende Bestandsnutzer. Doch nun hat YouTube offenbar eingesehen, dass das nicht zielführend ist und die Regeln doch sehr deutlich gelockert.
Manchmal dauert es etwas länger: Vor mittlerweile einem Jahr wurde YouTube Music gestartet und gleichzeitig langfristig die Einstellung von Google Play Music angekündigt. Seitdem gab es bei YouTube Music zwar einige Verbesserungen, aber in Richtung Play Music-Ersatz ist bisher noch nicht viel passiert. Das wird sich nun ändern, denn ab sofort wird YouTube Music auf allen Android 9- und Android 10-Smartphones vorinstalliert sein.
In jüngster Vergangenheit wurden auf Googles Videoplattform YouTube viele Rekorde gebrochen und immer neue Höchstwerte für die Klickzahlen nach der Premiere eines Videos erreicht. Das muss aber nicht immer an der Popularität des Künstlers liegen, sondern einige dürften sich auch einfach in diese Sphären einkaufen. Dem schiebt YouTube jetzt zumindest für die Ermittlung der YouTube Charts einen Riegel vorschieben.
Google dürfte mit YouTube Music große Pläne haben und einen Teil vom großen Kuchen des Streaming-Marktes abhaben wollen. Doch dafür müssen die Nutzer erst einmal überzeugt werden, die gerade von Google Play Music vertrieben werden. Erst vor wenigen Tagen wurde mehr Flexibilität in die Playlisten und Alben gebracht und nun legt man erneut nach: Jeden Freitag gibt es eine aktualisierte Playlist mit Neuerscheinungen.
Nicht nur das Team von Google Fotos steht auf dem Gaspedal, sondern auch bei YouTube Music geht derzeit einiges voran - wenn auch meist nur mit kleinen Schritten. Jetzt macht die Android-Version der Streamingplattform wieder einen solch kleinen Schritt und gibt den Nutzern die Möglichkeit, die Liste der Alben und Playlisten nach dem Alphabet zu sortieren. Tatsächlich war das bisher nicht möglich.
Mit Google Maps ist es schon seit bald einem Jahr möglich, den Musikplayer des Smartphones zu steuern und somit auch für diesen Zweck die Navigation nicht mehr verlassen zu müssen. Nun zieht auch Googles zweite Kartenplattform Waze nach und verkündet die Integration von YouTube Music direkt in der Oberfläche der App. Die Integration ist in diesem Fall deutlich besser gelungen als in der Maps-Variante.
Das Google Assistant-Team gibt sich nicht mehr damit zufrieden, ständig auf Anfragen des Nutzers zu hören und entsprechende Antworten zu liefern, sondern möchte das eigene Produkt vor allem proaktiv in den Alltag integrieren. Auf dem Smartphone ist dafür derzeit der Assistant-Feed verantwortlich, der schon bald um weitere Elemente ergänzt wird. Bei den ersten Nutzern ist nun eine größere Wetterkarte sowie empfohlene Musik zu sehen.
Viele Nutzer verwenden YouTube nicht nur zum Streamen und Ansehen von Musikvideos, sondern nutzen es mithilfe einschlägiger Portale auch als Download-Quelle für MP3s. Das ist YouTube natürlich bekannt und erst vor wenigen Tagen hatte man angekündigt, härter gegen diese Plattformen vorzugehen - und hat das offenbar auch getan. Doch die Portale zeigen sich davon unbeeindruckt und könnten innerhalb kürzester Zeit ihre Dienste wiederherstellen.
Musik gehört zu den wichtigsten und populärsten Medien auf Googles Videoplattform YouTube und führt nicht umsonst die Liste der Rekordvideos an. Allerdings ist YouTube für viele Menschen auch die perfekte Quelle für den Download dieser Songs und Videos, obwohl das natürlich nicht offiziell angeboten wird. Jetzt hat YouTube angekündigt, härter gegen die Ripping-Plattformen vorzugehen, die ihren Nutzern solche Downloadmöglichkeiten anbieten.
Mit YouTube Music hat Google einen Nachfolger für Play Music geschaffen, der nicht allen Nutzern zusagt, woran neben der Oberfläche auch die starke Konzentration auf Musikvideos nicht ganz unschuldig sein dürfte. Jetzt rollen die Entwickler eine interessante neue Funktion aus, die - soweit mir bekannt - in der Form einzigartig ist: Während des Abspielens kann nun zwischen Musik und Musikvideo gewechselt werden. Das war bisher auch schon möglich, aber nun ist es nahtlos und ohne dass die Musik anhält oder gar von vorne beginnt.