Nach einer sehr langen Wartezeit konnte Google die Übernahme von Fitbit im vergangenen Jahr erfolgreich abschließen und ließ sich lange Zeit nicht so recht in die Karten schauen, wie es weitergehen soll. Doch mit der gestrigen Vorstellung der neuen Fitbit-Produkte gab es auch eine Änderung beim Markenauftritt des Wearable-Herstellers. An vielen Stellen heißt es jetzt "Fitbit by Google".
Google ist seit vielen Jahren sehr breit aufgestellt und deckt mit zahlreichen Apps, Plattformen und Produkte so viele Märkte ab, dass rein statistisch gar nicht alle erfolgreich sein können. Denoch verfolgt man natürlich das Ziel, die bearbeiteteten Märkte zu dominieren oder zumindest ganz vorn mitzuspielen. Das hat schon häufig funktioniert, ging aber auch immer wieder schief und manchmal muss man sich fragen, warum das Unternehmen trotz hoher Investitionen und früher Markteintritte nicht erfolgreich ist. Eine kurze Bestandsaufnahme.
Google versucht seit längerer Zeit, Apple davon zu überzeugen RCS mit iMessage zu unterstützen und macht jetzt richtig Druck: Kürzlich hatte man eine neue Werbekampagne inklusive Infoseite veröffentlicht, die öffentlichen Druck gegenüber Apple aufbauen soll und - Ziel erreicht - durch die Medien gegangen ist. Aber Google fängt jetzt erst richtig an, denn in wenigen Tagen wird man New York City mit dieser Kampagne zupflastern.
Der vermutlich schon seit langer Zeit hinter den Kulissen geführte Zwist zwischen Google und Apple um die Unterstützung von RCS wurde von Google bereits in die Öffentlichkeit verlagert und hat vor wenigen Tagen eine neue Eskalationsstufe erreicht. Google geht in den Frontalangriff über und empfiehlt Apple-Nutzern jetzt die Nutzung alternativer Messenger, um das beschriebene Problem endlich lösen zu können.
Google und Apple beherrschen gemeinsam den globalen Smartphone-Markt und steuern mit ihren Betriebssystemen Android und iOS die Entwicklung der gesamten mobilen Welt - das gilt zu einem nicht unerheblichen Teil auch für Apps. Offizielle Brücken zwischen Android und iOS sind selten, doch Google startet jetzt einen regelrechten Feldzug gegen Apple, um den iPhone-Hersteller endlich dazu zu bringen, den von Google bevorzugten Standard RCS zu verwenden. Das könnte noch eine lange Geschichte werden.
Google wird in den nächsten Monaten einige neue Produkte auf den Markt bringen, über die bereits viele Informationen und die ungefähren Zeitpunkte des Marktstarts bekannt geworden sind. Aber offenbar sind noch mehr Produkte für dieses Jahr in der Pipeline, von denen wir bisher noch gar nichts wissen. Jetzt ist ein neues Google Wireless Device aufgetaucht, dessen wenige Spezifikationen Rätsel aufgeben.
Alle vier Jahre wird in unserem Kalender ein zusätzlicher Tag eingeschoben - der 29. Februar. Vielen Menschen dürfte bekannt sein, dass es sich dabei um Schaltjahre handelt, aber nur wenige dürften bisher von der "Schaltsekunde" gehört haben. Über die Schaltsekunde gibt es schon seit längerer Zeit Diskussionen und jetzt wollen Google, Facebook, Microsoft und Amazon erreichen, dass diese abgeschafft wird. Und das aus rein technischen Gründen.
Die Google-Mutter Alphabet lässt sich nach ziemlich genau drei Monaten wieder in die Karten blicken und hat vor wenigen Minuten die Geschäftszahlen für das 2. Quartal 2022 bekannt gegeben: Alphabet konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn stark zulegen: Im Zeitraum April bis Juni2022 wurde ein Umsatz von 69,7 Milliarden Dollar eingefahren und daraus ein Gewinn von 19,45 Milliarden Dollar generiert - ein starker Sprung im Vergleich zum Vorjahr.
Googles riesiges Produkt-Portfolio richtet sich in erster Linie an Erwachsene sowie Teenager ab einem bestimmten Alter, aber dennoch vergisst man auch die Kleinsten nicht: Das Unternehmen hat nicht nur eine stetig wachsende Auswahl an Google-Produkten für Kinder, sondern war in der Vergangenheit sogar der Produktion von Spielzeug nicht abgeneigt. Wir zeigen euch eine Auswahl der kuriosesten Produkte, an die heute in der Form wohl nicht mehr zu denken wäre.
Google wechselt in den Krisenmodus: In den letzten Tagen wurde immer deutlicher, dass das Unternehmen vor einigen wirtschaftlichen Herausforderungen steht und Kosten einsparen muss - was mittlerweile mehrfach bestätigt wurde. Wie jetzt bekannt wurde, gilt ab sofort ein vollständiger Einstellungs-Stopp sowie eine interne Prüfung zur gesamten Belegschaft. Realistisch betrachtet dürfte das bedeuten, dass ein Stellenabbau bevorsteht.
Es ist heiß. Wer nicht dauerhaft im Keller wohnt und arbeitet, wird das bereits mitbekommen haben. Nicht nur wir Menschen leiden unter der Rekordhitze, sondern auch die Technik ächzt unter den Temperaturen und muss wohl entsprechend neu dimensioniert werden. Google hat vermeldet, das einige in Großbritannien stationierte Server aufgrund der Hitze heruntergefahren werden mussten und es zu Ausfällen kam. Das könnte in näherer Zukunft wohl noch häufiger vorkommen.
In dieser Woche fand der Amazon Prime Day 2022 statt, bei dem vermutlich wieder Verkaufsrekorde aufgestellt wurden. Aufgrund sehr hoher Rabatte dürften sehr viele smarte Amazon-Geräte über die Ladentheke gewandert sein, die in diesen Tagen bei euch ankommen. Wer sich mit der Einrichtung befassen will, findet hier alle Anleitungen zur Nutzung der Google-Produkte auf den Amazon-Geräten.
Gefühlt schlittert die Welt seit mehreren Jahren von einer Krise in die nächste und auch Google, das wie andere Tech-Unternehmen als Krisengewinner galt, ist jetzt nicht mehr Immun. Vor wenigen Tagen hat sich offenbart, dass bei Google keine Sonne mehr scheint und man in vielerlei Hinsicht die Notbremse ziehen muss. Man hat aber auch verraten, wie man vorsorglich wieder in die Spur kommen will.
Für Google könnte es in vielerlei Hinsicht kaum besser laufen, denn die Umsätze steigen genauso wie die Gewinne von Quartal zu Quartal und viele Produkte sind recht erfolgreich. Doch offenbar ist jetzt etwas Sand ins Getriebe geraten, denn Google-CEO Sundar Pichai hat ein Memo an alle Mitarbeiter verfasst, das zwar weitestgehend positiv formuliert ist, aber dennoch zeigt, dass man auf hohem Niveau droht, in Schieflage zu verfallen. Die sonnigen Tage sind vorbei.