Die Google Websuche ist seit über zwei Jahrzehnten unangefochtener Marktführer im Suchmaschinen-Bereich und viele Jahre lang sah es nicht danach aus, als wenn sich das jemals wieder ändern würde. Obwohl man derzeit im wichtigen Suchmaschinen-Bereich ein wenig ins Schlingern geraten ist, sah es im Gesamtjahr 2022 noch sehr gut aus. Aktuelle Zahlen zeigen, wie dominant die Google Websuche ist und wie wenig Chancen die Konkurrenz hat.
Schon seit Jahren hören wir von den großen Tech-Konzernen, dass die Künstliche Intelligenz eine große Zukunft hat, doch wirklich viel gesehen hat man davon selten. In den letzten Wochen hat sich das geändert, denn plötzlich muss alles sehr schnell gehen und vor allem Google und Microsoft haben sich in dieser Woche einen regelrechten Wettlauf darum geliefert, ihre KI-ChatBots zu zeigen. Eine bemerkenswerte Entwicklung.
Die ChatBots sind da und sorgen dafür, dass aus den Suchmaschinen in Zukunft Antwortmaschinen werden, die den Nutzern immer mehr Fragen auf direktem Weg beantworten werden. Für Nutzer ist das eine gute Sache, doch für viele Webmaster wird das zu einem großen Problem und könnte in den nächsten Jahren bei vielen die Lichter ausgehen lassen. Insbesondere die von Google gezeigte Umsetzung ist für Webmaster katastrophal und moralisch fragwürdig.
Es hätte die große Woche der ChatBots werden können, doch leider hat nur ein Unternehmen wirklich geliefert: Obwohl es Google gelungen ist, Microsoft in puncto Ankündigung zuvorzukommen und Bard schon am Montag anzukündigen, gingen die Lorbeeren nach Redmond. Denn Microsoft hatte eine echte Ankündigung und auch ein echtes Produkt im Gepäck, während Google nur eines zeigte: Dass man überholt wurde.
Die Google Websuche bietet seit vielen Jahren einen SafeSearch-Filter, der nicht nur für die Suchergebnisse greift, sondern auch - und vor allem - in der Bildersuche. Doch dieser Schutz geht offenbar nicht weit genug, denn jetzt hat man ein neues Feature angekündigt, das die Nutzer vor expliziten Inhalten schützen soll. Diese werden in Kürze unabhängig von den SafeSearch-Einstellungen verpixelt.
Die Plattform Google Podcasts gehört zwar zu den Apps der zweiten Reihe, erfreute sich aber dennoch aufgrund der einfachen Benutzbarkeit zu Beginn recht großer Beliebtheit. Doch die Weiterentwicklung stockt schon seit langer Zeit und jetzt hat man offiziell bestätigt, was schon seit Wochen zu beobachten ist: Die Integration von Google Podcasts in die Google Websuche wird vollständig entfernt. Ein deutlicheres Zeichen für eine baldige Einstellung kann es kaum geben.
Heute Nachmittag ist es soweit: Google lädt zu einem recht eilig einberufenen KI-Event rund um die Websuche, Google Maps und ähnliche Produkte. Nach der am Montag Abend vermutlich sehr spontan veröffentlichten Bard-Ankündigung dürfte es heute Nachmittag mehr Informationen geben. Wer das nicht verpassen will, kann ab 14:30 Uhr den Livestream "Live from paris" bei YouTube verfolgen.
Google hat gestern Abend überraschend die eigene ChatGPT-Alternative Bard vorgestellt, die als fest in die Websuche integrierter ChatBot große Veränderungen bringen soll. Für Google geht es derzeit vor allem darum, gefühlt als erster auf dem Markt zu sein und zu betonen, dass man schon seit sehr langer Zeit an einem solchen Produkt arbeitet. Wirklich viele Informationen hat man bisher nicht verraten.
Die großen Tech-Konzerne beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der Künstlichen Intelligenz und setzen diese bereits im großen Stil in ihren Produkten ein, wenn auch eher im Hintergrund. Mit den ChatBots kommt die KI erstmals deutlich sichtbar zu den Nutzern und die beiden KI-Größen Google und Microsoft liefern sich jetzt auf den letzten Metern einen Wettlauf. Ein kurzer Überblick.
Die Künstliche Intelligenz in Form von textbasierten Chat-Bots begeistert seit dem Start von ChatGPT und jetzt liefern sich Google und Microsoft einen Wettlauf darum, wer zuerst einen solchen Bot in die Suchmaschine integriert. Gestern Abend hat Google praktisch aus dem Nichts heraus den Start von Bard angekündigt und schon heute Nachmittag könnte Microsoft nachlegen. Jetzt sind Screenshots des neuen Bing mit ChatGPT-Unterstützung aufgetaucht.
Überraschung am Abend: Zwei Tage früher als erwartet hat Google den Start der eigenen ChatGPT-Alternative angekündigt, die derzeit auf die Bezeichnung Bard hört und ab sofort für die ersten Tester zur Verfügung stehen wird. Mit Bard verfolgt man das Ziel, dass die Nutzer ausführlichere Anfragen an die Websuche stellen und ebenso ausführliche Antworten erhalten, wie man es aktuell von ChatGPT kennt.
Google könnte schon in wenigen Tagen einen tief in die Websuche integrierten ChatBot starten, der vor allem als Reaktion zu ChatGPT aufgenommen wird - und mit Sicherheit auch eine solche ist. Obwohl Google seit Jahren über die notwendigen Technologien verfügt, hat man bisher kein solches Produkt auf den Markt gebracht - aber warum? Ein Google-Manager hat das in einem internen Meeting mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht.
Google wurde von ChatGPT und dessen Erfolg bzw. der Begeisterung der Nutzer kalt erwischt, das sollte jedem Beobachter klar sein. Zwar kann man technisch sicherlich mithalten und hat entsprechende Konzepte in der Schublade, aber diese innerhalb weniger Monate auszurollen ist dennoch eine Mammut-Aufgabe, die wir in den nächsten Monaten beobachten können. Schon in wenigen Tagen könnte die erste Version der Google Websuche mit ChatBot-Integration vorgestellt werden.
Schon seit einigen Wochen ist bekannt, dass Google eine große KI-Offensive starten will, die vor allem die Google Websuche und deren Erweiterung um einen ChatBot umfasst. Bisher dachten wir, dass man die großen Schritte erst zur I/O im Mai ankündigt, doch ist offenbar noch zu weit entfernt: Jetzt hat man recht spontan ein Event für kommenden Mittwoch angekündigt.
Schon seit einigen Wochen wissen wir, dass Google eine direkte Konkurrenz zu ChatGPT auf den Markt bringen wird und hinter den Kulissen geht es offenbar schon gut voran: Laut einem Bericht soll die Google-Startseite und auch die Google Websuche recht umfangreich umgebaut werden und einen eigenen ChatBot mit ähnlichem Funktionsumfang mitbringen. Eine erste Version soll intern bereits im Testlauf sein.