Es gibt wieder neue Zahlen aus den App Stores von Google und Apple: Die Marktforscher von Sensor Tower blicken auf das dritte Quartal 2018 zurück und haben relativ umfangreiche Statistiken zu den Downloadzahlen, den Umsätzen sowie den populärsten Inhalten auf den beiden dominierenden Plattformen veröffentlicht. Wenig überraschend hat Apple auch in den vergangenen drei Monaten mit deutlich weniger Downloads sehr viel mehr Geld verdient.
Android-Apps sind sehr flexibel und können mit Erlaubnis des Nutzers auf viele Dinge und Aktionen zugreifen, die standardmäßig gesperrt sind. Dazu gehören etwa auch die SMS- oder das Telefonprotokoll, für dessen Zugriff jede App einmalig um Erlaubnis fragen muss. Doch diese Hürde ist nun wohl nicht mehr hoch genug, denn Google bessert nun nach. Ab sofort dürfen Android-Apps nur noch unter bestimmen Voraussetzungen auf diese Daten zugreifen.
Das Rooten von Android-Smartphones gehört für viele Nutzer zur ersten Aufgabe nach dem Kauf eines neuen oder vielleicht auch gebrauchten Geräts. Viele Jahre lang kam dafür die populäre App SuperSU zum Einsatz, die auch heute noch zum Standard-Repertoire der Nutzer gehört. Doch vor wenigen Tagen ist die App aus dem Play Store verschwunden, allerdings ohne Angabe von Gründen seitens des Entwicklers oder Google.
Das ging schnell: Vor wenigen Tagen gab es erste Hinweise auf ein Bonussystem im Play Store und nun steht es bereit - allerdings nur für einen kleinen Teil der Nutzer. Das Google Play Points-Programm steht ab sofort für Nutzer in Japan zur Verfügung und ermöglicht es, für jeden ausgegebenen Yen Punkte zu sammeln, die sich im Gegenzug wieder für den Einkauf im Play Store verwenden lassen.
Custom ROMs erfreuen sich großer Beliebtheit und sind häufig der einzige Weg, um ein leicht betagtes Smartphone wieder auf den neuesten Stand zu bringen und mit dem aktuellen Android-Betriebssystem auszurüsten. Allerdings bringen diese ROMs in den allermeiste Fällen keine Google-Apps mit und ermöglichen auch keinen Zugang zum Play Store. Das dafür notwendige Paket Open GApps ist nun in der neuesten Version erschienen und mit den viele Android Pie-ROMS kompatibel.
Es gibt viele Wege, um Nutzer zu bestimmten Aufgaben zu motivieren - das wissen vor allem Spieleentwickler. Auch Google setzt in einigen Produkten auf eine Art Belohnungssystem, um die Nutzer anzuspornen. Jetzt gibt es doch recht eindeutige Hinweise darauf, dass ein solches System auch im Play Store Einzug hält und den Nutzer für den Kauf von Apps und Spielen bzw. auch In-App-Käufen belohnen soll.
Kleine Überraschung am Wochenende im Play Store: Nachdem die populäre ÖPNV-App Öffi aus dem Play Store geflogen ist, steht sie nun ab sofort wieder in Googles App-Marktplatz zur Verfügung und kann wie gewohnt heruntergeladen und installiert werden. Eine offizielle Ankündigung des Entwicklers hat es dazu nicht gegeben, doch eine winzige Änderung in der App hat ausgereicht, um sie wieder zurückzubringen.
Die Entscheidung des Publishers Epic, Fortnite nicht im Play Store zu veröffentlichen hat im Vorfeld für große Diskussionen gesorgt, wurde aber schlussendlich bekanntlich durchgezogen. Vor allem das Thema Sicherheit stand bei den Diskussionen im Fokus und es war nur eine Frage der Zeit, bis es die erste Sicherheitslücke geben wird. Und diese wurde nun ausgerechnet von Google gefunden.
Jeder Entwickler kann seine Android-Apps über den Google Play Store anbieten, ohne dass es einen Review-Prozess oder eine Freischaltung benötigt - denn das Review wird praktisch von den Nutzern in Form der Bewertungen übernommen. Dieses System wird sich nun beim Ableger Wear OS ändern, denn in Zukunft muss jede App eingereicht und von Googles Redaktion überprüft werden, bevor sie im Play Store erscheint.
Viele Smartphone-Nutzer achten darauf, große Datenmengen nur über WLAN-Netzwerke zu übertragen bzw. herunterzuladen, um das Kontingent an Mobilen Daten nicht zu schnell zu verbrauchen. Wer dabei häufig den Fehler macht, den Umfang von Apps zu unterschätzen und diese über beide Wege herunterlädt, kann sich nun mit einer neuen Option im Play Store behelfen, die dem Nutzer die Wahl lässt, über welche Methode die Apps heruntergeladen werden.
Als eines der erfolgreichsten Spiele der letzten Jahre sorgt der Start von Fortnite für Android natürlich für einige Schlagzeilen, allerdings mit einer anderen Intention, als man denken würde: Das Spiel wird nicht über den Play Store vertrieben und kann somit große Auswirkungen auf gleich mehrere wichtige Dinge haben - unter anderem auch auf das Bankkonto von Google: Marktforscher haben nun ausgerechnet, wieviel Geld Google durch diesen Schritt verloren geht.
Gestern Abend wurde nicht nur das Samsung Galaxy Note 9 vorgestellt, sondern gleichzeitig mit dieser Präsentation auch die Fortnite Beta für Android angekündigt - die bekanntlich NICHT im Play Store zu finden ist. Bisher hat sich Google nicht offiziell zu diesem Schritt geäußert, warnt die eigenen Nutzer aber nun davor, auf andere Spiele hereinzufallen, die sich als der Spielehit ausgeben.
Immer wieder tauchen Malware-Apps im Google Play Store auf, die innerhalb kürzester Zeit Tausende von Downloads generieren und viele Nutzer betreffen. Googles Filter sind zwar sehr gut darin, diese automatisiert zu entdecken und innerhalb kürzester Zeit zu entfernen, aber das funktioniert eben nicht immer. Jetzt sind wieder knapp 150 neue Apps entdeckt worden, die eher als Kuriosum bezeichnet werden können - denn sie enthielten Malware für Windows.
Die von Epic geplante Umgehung des Play Stores für Fortnite sorgt weiter für Diskussionen: Am Freitag hatte das Unternehmen die Begründungen geliefert, wobei natürlich das Finanzielle im Vordergrund stand. Das wirft die Frage auf, ob die Gebühren in Googles Play Store zu hoch snd - vor allem im Hinblick auf die Gegenleistungen, die die Entwickler dafür bekommen.
Präzedenzfälle können, das liegt in der Natur der Sache, immer große Folgen haben: In dieser Woche hat sich abgezeichnet, dass der Publisher Epic seinen Spielehit Fortnite unter Android nicht über den Play Store vertreiben und stattdessen auf direkte Downloads setzen will. Gestern hat das Unternehmen die Umgehung des Play Stores bestätigt und das könnte bei Erfolg auch andere Hersteller auf den Geschmack bringen und Folgen für Android und den Play Store haben.