In den letzten Jahren gab es in der EU gleich drei große Verfahren gegen Google, die allesamt mit Strafzahlungen in Milliardenhöhe endeten und vom Unternehmen Änderungen der einzelnen Geschäftspraxen fordern. Das Verfahren sowie die Milliardenstrafe gegen Android hatte bereits große Auswirkungen, doch wirklich sichtbar wird das für den Nutzer erst in den kommenden Wochen. Allen EU-Nutzern werden sowohl alternative Browser sowie alternative Suchmaschinen angeboten.
Im Play Store stehen große Veränderungen an: Erst vor wenigen Tagen ist ein umfangreiches Redesign aufgetaucht, dann stehen seit kurzer Zeit neue Entwickeroptionen mit einem ersten neuen Feature zum internen Teilen zur Verfügung und nun haben einige Nutzer eine ganz grundlegende Änderunge beobachtet. Apps können schon bald parallel aktualisiert werden, was in den Urzeiten des Play Stores einmal Standard gewesen ist.
Chrome-Extensions erfreuen sich großer Beliebtheit und werden auf dem Desktop sehr rege genutzt, um zusätzliche Funktionen in den Browser oder auch einzelne Webseiten zu bringen. Leider liegt die Betonung auf "Desktop", denn Google hat die Extensions niemals für den mobilen Einsatz umgesetzt - aber das übernimmt nun die Konkurrenz. Pünktlich zum ersten Geburtstag bekommt der Kiwi Browser nun die Möglichkeit, Chrome-Extensions unter Android zu nutzen.
Jedes Smartphone enthält eine Reihe von Technologien, mit denen sich der Standort des Nutzers mit unterschiedlicher Genauigkeit feststellen lässt. Besonders in Innenräumen wurde die perfekte Lösung bisher noch nicht gefunden, doch nun experimentiert Google mit WiFi-RTT (802.11mc) und hat im Play Store eine neue App veröffentlicht, die vor allem für Testzwecke von Entwicklern und Forscher interessant ist.
Selten konnte ein "neues" Designelement so sehr begeistern wie das Kameraloch im Samsung Galaxy S10. Rund um diese Design-Entscheidung haben sich bereits Communitys gebildet und auch App-Entwickler werden angestachelt, diese Besonderheit - die eigentlich gar keine mehr ist - für sich zu nutzen. Eine neue Android-App verknüpft nun das neue mit einem eingesparten Design-Element und bringt dieses zurück auf das Display: Die Benachrichtigungs-LED.
Google erfasst über den Standortverlauf ständig die Position von Hunderten Millionen Android-Nutzern bzw. deren Smartphones und verwendet diese Daten für ganz unterschiedliche Zwecke. Ein Zweck, über den das Unternehmen sicherlich nicht gerne redet, ist auch die Auskunft an Behörden, Justiz und die Polizei. Die New York Times hat nun einen sehr interessanten Einblick darin gegeben, wie diese Auskunft genau funktioniert. Zu beachten ist, dass es sich dabei um die Verhältnisse in den USA handelt und es hierzulande anders sein kann.
Seit vielen Jahren hatte Google monatlich die aktuellen Zahlen zur Verbreitung der Android-Versionen veröffentlicht und somit sowohl für Entwickler als auch Nutzer interessante und auch wichtige Einblicke in das Ökosystem gegeben. Doch im vergangenen Jahr geriet diese zuverlässige Statistik immer wieder mal ins Stocken, bis sie dann im Oktober 2018 zum letzten Mal veröffentlicht wurde. Die Frage lautet: Warum?
Seit Jahren hoffen die Android-Nutzer darauf, dass das Betriebssystem einen Dark Mode bekommt und aller Wahrscheinlichkeit nach wird es mit der finalen Version von Android Q endlich soweit sein. Mindestens genauso lange hoffen die Fans darauf, dass das Betriebssystem eine native Unterstützung von Themes bekommt. Zumindest für Pixel-Nutzer könnte es schon bald soweit sein, denn es gibt eindeutige Hinweise und erste Eindrücke der kommenden Anpassungen.
Es wird wohl kaum jemanden überraschen, dass Google aktuell an den Pixel 4-Smartphones arbeitet und diese in ziemlich genau sechs Monaten vorstellen wird. Eine offizielle Bestätigung dafür braucht es nicht, aber dennoch ist es immer wieder ein "besonderer" Moment, wenn ein Google-Mitarbeiter das Gerät erstmals erwähnt - und jetzt war es soweit. Im Android-Quellcode wird das Pixel 4 sogar gleich zweimal erwähnt.
Es mag der Tag der Aprilscherze sein, aber es ist auch Monatsanfang und somit wieder Zeit für das Android-Sicherheitsupdate. Vor wenigen Minuten hat Google mit dem Rollout des April-Sicherheitsupdates begonnen, das wie üblich in zwei Teile gespalten ist: Den einen Teil bekommen die Pixel-Smartphones, die von Google direkt "beliefert" werden. Der andere Teile ist für die Smartphones aller anderen Hersteller konzipiert, die das Update umsetzen und in Eigenregie ausliefern müssen.
Es gibt mal wieder ein kleines Update für die Google Camera-App, das auf den ersten Blick nicht viel an der Oberfläche ändert, aber bei genauerem Hinsehen für die Verhältnisse dieser App gleich drei Änderungen mitbringt. Neu dabei ist nun ein Dark Mode, der sich automatisch aktiviert und die Einstellungen des Betriebssystems beachtet. Außerdem gibt es eine nette Animation beim Modi-Wechsel und einen aussagekräftigeren Selfie-Blitz.
Das Kameraloch im Display auf dem Samsung Galaxy S10 hat schon vor der offiziellen Präsentation für Diskussionen gesorgt, allerdings zumeist positiver Natur. Viele Nutzer bestätigen, dass die kleine Aussparung kaum sichtbar ist und somit den Smartphone-Alltag nicht stört. Also haben sich viele kreative Köpfe einen Spaß daraus gemacht, dieses verstärkt zu präsentieren. Eine neue App geht nun einen ähnlichen Weg und platzierte eine Akku-Anzeige rund um die Kamera.
Google hat bereits zwei Milliardenstrafen von der EU-Kommission einstecken und daraufhin Änderungen an den Geschäftsmodellen der betroffenen Produkte vornehmen müssen. Heute Mittag wird es, wenn die Informationen stimmen, die nächste Millionenstrafe gegen Google AdSense geben. Im Zuge dessen zeigt sich Google noch einmal versöhnlich und will Android-Nutzern den Wechsel des Browsers und der Suchmaschine noch weiter erleichtern.
Google sorgt im Play Store unter anderem dafür, dass Malware und Viren sehr schnell wieder herausbefördert werden bzw. gar nicht erst über diese Plattform verbreitet werden. Das ist ohne Frage die wichtigste Aufgabe, aber auch für Kleinigkeiten wie die Form der App-Icons gibt es im Play Store Richtlinien, die nun erneut angepasst wurden. App-Entwickler müssen ihre Icons in den kommenden drei Monaten entsprechend anpassen.