Consumers may purchase a variety of publications in various forms, e.g., print form (e.g., newspapers, magazines, books, etc.), electronic form (e.g., electronic newspapers, electronic books (?e-Books?), electronic magazines, etc.), etc. The publishers define the content of such publications, and advertisers define which advertisements (ads) may be seen in the publications. Since consumers have no control over publication content or advertisements, they may purchase a publication that contains at least some content and advertisements that may be of no interest to them. Publishers often lack insight into the profiles of consumers who purchase their publications, and, accordingly, miss out on subscription and advertisement revenue due to a lack of personalized content and advertisements. Likewise, consumer targeting for advertisers is limited, and there is virtually no standardization for ad sizes (e.g., an ad that is supposed to be a full page may need to be reduced in size to fit within a publication). Accordingly, advertisers sometimes purchase sub-optimal or worthless ad space in an attempt to reach their target markets. Advertisers also have difficulty identifying new prospective market segments to target because they have limited insight into the desires and reactions of consumers.Bisher hatte man das Problem dass die eigenen Anzeigen, bei Beauftragung einer Werbeagentur, nicht unbedingt nur in Zielgruppengerechten Zeitungen landen sondern oft in Zeitschriften mit denen die Werbeagentur gute Beziehungen pflegt. Google möchte mit seinem Erfolgsrezept "hohe Relevanz" punkten und verspricht dass die Anzeigen nur dort geschaltet werden wo die Leser am beworbenen Produkt interessiert sind. Schon vor über einem Jahr lief eine erste Testphase von Google Print, diese war aber nicht gerade von Erfolg gekrönt und soll mehr Kosten verursacht haben als die normale Schaltung einer Anzeige. Durch das neue Patent wird Google sein System aber sicherlich noch einmal komplett neu starten und neue Tests durchführen. Und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die ersten Zeitungen testweise ihren kompletten Anzeigenbestand an Google verkaufen... » Das Patent [TechCrunch]
Suchergebnisse für AdSense
Die chinesischen Behördenmühlen scheinen genauso langsam zu mahlen wie die deutschen: Das chinesische Finanzamt beschuldigt Google des Steuerbetrugs in den Jahren 2000 bis 2003. Konkret geht es darum dass Google seine Werbesysteme AdWords und AdSense zwar für den chinesischen Markt angeboten, aber keine entsprechenden Steuern abgeführt hat. Diese Beschuldigung führt derzeit zu großen Diskussionen über die Steuerpflicht in den jeweiligen Ländern.
Google ist seit 2000 offiziell in China aktiv und besitzt dort eine Tochtergesellschaft die die regionalen Geschäfte abwickelt. Allerdings wurden alle Werbeverträge nicht mit Google China sondern mit der Google Inc. in den USA geschlossen und so das chinesische Steuersystem umgangen. Ebenso hat es sich mit den Mitarbeitern verhalten. Im Grunde hat Google China also in den ersten 3 Jahren nur auf dem Papier existiert und hat keine eigenen Geschäfte abgewickelt.
Mittlerweile wurde diese Praxis geändert und alle Mitarbeiter und Werbekunden haben mit Google China zu tun und die Firma führt entsprechende Steuern ab. Ob Google die Steuern von 2000 bis 2003 nachzahlen muss und ob es weitere strafrechtliche Konsequenzen haben wird, wird jetzt die Aufgabe von Googles Anwälten sein. Ich denke dass das chinesische Finanzamt die Oberhand behalten und Google so einige Millionen nachzahlen muss.
Ich muss sagen dass ich mich mit Steuergesetzen so gut wie garnicht auskenne, wage es aber dennoch zu behaupten dass das hier ein astreiner Steuerbetrug gewesen ist. Im Grunde hat Google sich genauso verhalten wie eine Briefkastenfirma auf den Bahamas... nur dass das hier in einem etwas größeren Stil geschehen ist. Yahoo!, Baidu und weitere Suchmaschinen werden übrigens ebenfalls beschuldigt.
Frage an die Experten: Wenn China Google dazu zwingt die Steuern nachzuzahlen - muss das amerikanische Finanzamt, an das Google die Steuern abgeführt hat, das Geld wieder zurückgeben?
[TechCrunch]
Vor 3 Wochen erhielten Linkverkäufer ein schlechteres PageRank. Seit gestern bestraft Google nun Blogger, die bazahlte Posts veröffentlichen, also zum Beispiel bei Mitgliedern von Trigami.
Wieso geht Google aber diese Pay Per Post - Blogs vor?
1. Plant Google die Abschaffung des PageRanks?
Das könnte wirklich sein. Vielleicht sind beim nächsten Mal dann die Mitglieder von Linktauschnetzwerke wie Blogfever dran. laut Markus Tressl
2. Google sieht darin Konkurrenz zu Google AdSense
Eine weitere Möglichkeit. Je nach Popularität des Blogs, erhält der Pay-Blogger (nenne diese jetzt mal so) mehr Themen zu denen er dann die bezahlten Posts veröffentlicht.
Google erlaubt nach Aussage von Matt Cutts diese Pay Per Post, die Links müssen aber für Suchmaschinen durch "nofollowed links" erkennbar sein.
Denn diese Links sind ein verstoß gegen die Google Richtlinie.
Seid ihr betroffen?
[Blogoscoped; document.write; GoogleOS]
Nach Berichten auf Om Maliks Blog ist Google darauf vorbereitet noch in diesem Monat eine Plattform für Werbung in Computerspielen zu starten. Das ganze soll in zwei Stritten in Angriff genommen werden:
Zuerst soll es Beta-Tests mit der in Redwood City, CA ansässigen Firma Bunchball Games geben.
Anschließend wird im Dezember eine webefinanzierte Version des PC-Spiels Psychonauts zum Download angeboten, in das 30 Sekunden lange Trailer integriert sind.
Als Teil des Beta-Tests werden vorerst 15 Sekunden lange Vorspann- und Zwischensequenzen in die Bunchball-Spiele eingebaut. Bunchball hat in den letzten Monaten begonnen, Spiele als Facebook-Anwendungen anzubieten. Google soll diesen ersten Schritt wohl in den nächsten Wochen ankündigen. Sowohl Bunchball, als auch Google gaben allerdings vorerst keinen Kommentar ab.
Im Februar hatte Google bereits die Werbefirma Ad-Scape Media für 23 Millionen UD-Dollar gekauft. Hier die offizielle Ankündigung dazu.
Im März wurden dann entsprechende Patente angemeldet.
Und im August wurden weitere Details zu "AdSense for Games" bekannt.
Google Suche: AdSende for Games
Auch Microsoft als investiert als großer Spielehersteller in für Computerspiele integrierte Werbung. Hier Berichte von heise.de dazu, sowie ein weiterer heise-Artikel zur Marktsituation.
Ich finde dieses Konzept eine sehr sinvolle Idee, Intros und Wartezeiten zwischen Leveln in dieser Form zu überbrücken und dabei ganz nebenbei die Verbreitung des Spiels zu finanzieren. Das wird dann hoffentlich auch das Ende von aufwändigen Kopierschutzverfahren, die sich im Zeitalter von Downloads ja schon längst als höchst unsinnig erwiesen haben.
Selbst das bezahlte Abonnementprinzip des erfolgreichsten dieser Spiele "World of Warcraft" hat dann vielleicht ausgedient, da die Verbreitungszahlen bei einem kostenlosen Zugang explodieren werden.
Wenn die Spiele dann auch noch im Rahmen von einer, wie von uns vorgeschlagenen Softwaresuchmaschine bzw. einem entsprechenden Verzeichnis gefunden werden können, wird eine qualitätsabhängige Verbreitung gesichert. Was haltet ihr von dem Modell ?
Würdet Ihr Werbung in Spielen akzeptieren ?
[GigaOM, Inside Google, Google Watch]

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat sich mal wieder sehr weit aus dem Fenster gelehnt und ist mal wieder sehr hart gefallen: Während einer Pressekonferenz in Tokio hat Steve verkündet dass Google einzig und allein bei der Websuche Microsoft überlegen ist, ansonsten aber im Vergleich mit dem Software-Giganten keine Rolle spielt. Einerseits eine späte Einsicht, andererseits eine gewagte Aussage wie ein kleiner Vergleich zeigt... Lange Zeit wollte man bei Microsoft nicht wahr haben dass ein Konkurrent - und dann auch noch Google - die bessere Websuche hat als das eigene Unternehmen, aber dies hat man mittlerweile wohl eingesehen und gemerkt dass die Milliardeninvestitionen nicht wirklich von Erfolg gekrönt waren. Dies ausgerechnet auf einer Live!-Präsentation zu verkünden dürfte das ganze noch einmal schmerzhafter machen... Aber kommen wir zu Steves Nebenaussage:
Google is not ahead of us. In the area of search specifically, Google would lead.Duncan Riley hat dazu einen kleinen Vergleich aufgestellt: » Microsoft hat keine brauchbare Alternative zu Google Docs zu bieten » Microsoft besitzt ebenso wie Google ein Online-Werbenetzwerk, diese Anzeigen sind aber fast nur auf Microsoft-Seiten oder teuer bezahlten Partnern zu sehen - im Gegensatz zu Googles quasi Standard-AdSense-Banner » Microsoft besitzt bis heute kein eigenes Social Network sondern nur eine sehr geringe Beteiligung während Google mit Orkut und OpenSocial sehr gut positioniert ist » Für Blogger betreibt Microsoft Live Spaces, kann damit aber nicht einmal Ansatzweise an Googles Erfolg mit Blogger anschließen » Der Online-Videohoster von Microsoft wird so gut wie überhaupt nicht eingesetzt - so wenig dass mir nicht einmal der Name einfällt... - ebenfalls absolut kein Vergleich zu YouTube » Microsofts Hotmail mag mehr Kunden haben als Google Mail, kann aber ansonsten absolut nicht mehr mit Google Mail mithalten » Microsoft bietet keinen Online-Feedreader an (oder doch?) der mit dem Marktführer Google Reader mithalten kann » Die Live Maps haben zwar teilweise besseres Bildmaterial in einigen Bereichen, können aber bei weitem nicht mit dem Erfolg der Google Maps mithalten » Das ganze setzt sich mit dem Google Calendar, Google Analytics und allen anderen Diensten fort... Marktführer ist Microsoft jedenfalls in keinem Bereich Da steht Microsoft ja noch ein bißchen Arbeit bevor um Steves Aussage nachträglich zu erfüllen... ;-) Aber selbst die Microsofties wissen Google zu schätzen... [TechCrunch]

Wenn man Facebook schon nicht übernehmen kann, dann muss man sich wenigstens gut darin positionieren - so scheint die aktuelle Einstellung bei Googles AdSense-Team zu sein. In der Vergangenheit wurde nur die Websuche und die News als Facebook-Anwendung angeboten, aber jetzt möchte Google sogar dabei helfen diese Apps zu verbreiten - und dabei selbst davon profitieren. Facebook Apps haben sich innerhalb von nur wenigen Wochen stark verbreitet und jede größere Webseite hat mittlerweile ihr eigenes Miniprogramm geschrieben um dabei zu sein. Und trotz der Flut der Anwendungen gibt es kein genaues Verzeichnis und auch keine Stelle an der man seine Anwendung bewerben kann. Dies will Google für sich nutzen und das AdSense Pay-Per-Action-Modell promoten. Viele Facebook-Anwendungs-Entwickler haben folgende Mail bekommen:
Dear Facebook Application Developer, Would you like to drive more users to your app? We?ve expanded our pay-per-action (PPA) beta test and would like to invite you to participate by creating ads for your Facebook application. To start setting up your first pay-per-action campaign, click on the link within the pay-per-action alert in your AdWords account and follow the simple steps at http://adwords.google.com/support/bin/answer.py?answer=68150 to get your PPA ads up & running across the Google content network and on other Facebook applications. Key Benefits of PPA * Save money by paying only for actions that you define, such as users adding your app. Rather than paying for clicks or impressions, you only pay when a visitor performs a specified action, such as installing your Facebook application or visiting your main application page. * Save time by setting up AdWords conversion tracking: you can set your desired cost per action and pay for completed actions to hit your cost-per-action targets. * Increase conversion rates by using publishers? knowledge about visitors to their websites to your advantage. Individual publishers in the Google content network, including other Facebook applications, choose to display PPA ads that they feel will appeal to their visitors. This works to your advantage, as publishers are motivated to choose ads they believe will have a high conversion rate. With PPA, you decide how much you want to pay for each type of action, whether it?s $1 for a user installing your application or $.15 for visiting your application page. You can also control your spending by setting a daily budget. In addition, you can view clicks, impressions, conversion rate, cost per conversion, total conversions, and total cost for each pay-per-action campaign by running a Placement Performance Report or a pay-per-action report in the Report Center of your AdWords account. For more information about pay-per-action ads and a list of our most frequently asked questions, please visit the pay-per-action section in the Google AdWords help center: http://adwords.google.com/support/bin/topic.py?topic=11635 We are excited to offer you a new way to attract new users to your Facebook application and meet your advertising goals.a If you have any questions, please email [email protected]. Sincerely, The Google AdSense TeamDie Facebook-Entwickler sollen ihre Anwendungen also via AdSense bewerben, so eine weitaus höhere Verbreitung erreichen und am Ende selbst davon profitieren. In diesem Fall ist das Pay-Per-Action-System sehr interessant, da erst an Google bezahlt werden muss wenn das Modul tatsächlich installiert worden ist. Ein lohnendes System für beide, Google und den Anwendungsentwickler. Aber auch ein zweites Szenario wird bei TechCrunch zur Zeit spekuliert: Zwar hat Facebook einen exklusiven Werbedeal mit Microosft, aber über die Facebook-Anwendungen könnten AdSense-Banner wieder in Facebook Einzug halten. Die Anwendungsentwickler könnten also durch ihre eigenen Anwendungen auch noch Geld verdienen - und Google hat den Facebook-Vertrag garnicht nötig. Fraglich natürlich ob sowohl Facebook und vorallem Microsoft das durchgehen lassen... [TechCrunch]
Dass die Google die eigene Suchmaschine für die Websuche nutzen dürfte wohl niemanden überraschen, aber dass dabei auch noch einige interne Zusatzinformationen angezeigt werden überrascht schon. Ein anonym eingesendeter Screenshot der Websuche zeigt, dass das AdWords-Team zu jeder Webseite noch einen Dollar-Wert und eine Anzahl der Seitenbesuche eingeblendet bekommt.

Folgende Informationen werden angezeigt: (Meine Interpretation) - GG Score (Wert der Kampagnen für diese Webseite) - Adv. (Wird die Seite aktuell beworben?) - Vertical (Kategorie in der die Seite eingetragen ist) - PVs (Anzahl der PageViews) Natürlich kann ich mich auch irren und die Werte zeigen völlig andere Dinge an, aber ich denke dass dies genau die Informationen sind die für das AdWords-Team interessant und von belang sind. Ich frage mich aber ob diese Informationen wirklich bei einer Websuche angezeigt werden müssen und ob die nicht in einer speziell dafür entwickelten Oberfläche besser aufgehoben wären. Jetzt wäre es natürlich interessant zu erfahren welche Informationen den anderen Google-Teams angezeigt werden. Sieht man bei AdSense den Monatsumsatz der Webseite? Bei Google Mail die Anzahl der an die Domain versandten Mails? Bei Analytics genaue Statistiken? Jedenfalls sieht man mal wieder dass Google genauestens über jede einzelne Webseite bescheid weiß... P.S. Auch der Link zum MOMA taucht hier wieder auf. [Zorgloob, Google Blogoscoped]
Zwar ist der PageRank einer Seite nur wenig ausschlaggebend auf das letztendliche Ranking den Suchergebnissen, aber dennoch kämpft jeder Webmaster darum diesen Wer möglichst hoch zu halten. Einige Seiten nutzen ihren hohen PageRank auch aus und verkaufen Links von ihrer Seite gegen bares Geld. Doch damit könnte bald Schluss sein, denn Google straft dies jetzt rigoros ab.
In der letzten Zeit haben so einige Googler das Unternehmen verlassen, unter anderem für die jüngere und derzeit "hippere" Konkurrenz Facebook. Knapp 5% aller Googler verlassen jedes Jahr das Unternehmen, laut aktuellen Zahlen, und das obwohl Google eigentlich als Traum-Arbeitgeber angesehen werden darf.
Der Grund für die vielen "Flüchtlinge" (wie die Zeit sie liebevoll nennt) ist die pure Größe des Unternehmens. Ältere Googler erinnern sich, dass man früher einfach spontante Ideen in der Chefetage äußern konnte und dann einfach an die Arbeit geschickt worden ist. Auf diese Weise sind einige Dienste entstanden ohne die Google heute nicht das wäre was es ist - wie z.B. Adsense, Google Mail und den Google Maps. All diese Dinge standen nicht im Masterplan sondern begannen als 20%-Projekt.
Heute sieht das ganz anders aus: Wer ein neues Projekt überhaupt nur vorschlagen möchte muss ein "Produktanforderungsdokument" schreiben, einen Businessplan dafür ausarbeiten und dann auch noch soviel Überzeugungsarbeit leisten dass die Chefs mal wenige Sekunden darüber nachdenken sich das Projekt überhaupt anzusehen. Bürokratie ohne Ende, wie bei jedem großen Unternehmen - Google ist Opfer seines eigenen Erfolgs.
Die jungen aufstrebenden Talente aus den Unis dieser Welt möchte diesen Prozess natürlich nicht mitmachen, sondern sich selbst etwas aufbauen - ein Großteil der Xoogler geht nicht zu einem Konkurrenten sondern gründet eine eigene Firma. Genügend Startkapital haben die Google-Millionäre ja...
» Sehr ausführlicher Artikel über die Google-Flucht
Vor wenigen Stunden hat Google seine aktuellen Quartalszahlen vorgelegt und konnte die Anleger wieder einmal in den 7. Himmel befördern: Wie hoch die Erwartungen der Analysten gewesen sind konnte ich leider nicht herausfinden, aber diese sollen mehr als erfüllt worden sein. Insgesamt hat Google im 3. Quartal 2007 einen Umsatz von 4,32 Milliarden Dollar erwirtschaftet.
Nachdem die Analysten im 2. Quartal enttäuscht worden sind hat Google nun endlich wieder Zahlen vorlegen können die auch wie gewohnt die kühnsten Träume erfüllen und das Ende des Wachstums wieder einmal in weite Ferne rücken lassen: Im 3. Quartal 2006 lag der Umsatz 2006 noch bei 2,689 Milliarden Dollar, was eine Steigerung von 57% innerhalb eines Jahres bedeutet! Der Gewinn stieg von 733 Mio. im Vorjahr auf 1,07 Milliarden Dollar an.
Zusammensetzungen:
Auch wenn das AdSense-Programm auf Millionen von Webseiten eingebunden ist, werden damit "nur" 34% des Umsatzes generiert, ganze 65% werden immer noch von Google selbst - zum größten mit der Websuche und Google Mail - erwirtschaftet. 29% des Umsatzes (1,22 Milliarden Dollar) wurden an Partnerunternehmen - also die AdSense-Kunden - im vergangenen Quartal ausgezahlt. Dies ergibt eine Steigerung von 68% bei Google-eigenen Seiten und eine Steigerung von 40% bei AdSense-Seiten.
Auch die Zahl der Mitarbeiter wurde seit dem letzten Quartalsbericht im Juli noch einmal stark gesteigert: In nur 3,5 Monaten durften 2130 neue Googler begrüßt werden und die Zahl der Gesamtbelegschaft steigt auf 15.916 Mitarbeiter
» Die Zahlen im Detail
» Zahlen & Diagramme (PDF)
» Artikel bei heise
» Google-Quartalszahlen in der Übersicht

Unter dem Menüpunkt "Content" in der neuen Unterkategorie "Site Search" kommt gleich eine ganze Reihe von neuen Funktionen hinzu: Neben den Suchanfragen werden auch umfangreiche Statistiken rund um die eigentliche Suche, die angeklickten Ergebnisse sowie Trends und Zielseiten angezeigt - inklusive Kategorisierung. Google zeigt mal wieder auf was man aus wenigen Daten so alles für Statistiken herausquetschen kann - wirklich interessant! Die Frage ist nur wie das ganze funktionieren wird. Wahrscheinlich wird dieses Feature nur die Suchen der integrierten CSEs oder die AdSense-Suche auswerten, aber das wäre viel zu einfach. Viel mehr wird vermutet dass jede Suchanfrage auf einer Webseite, sofern diese von Analytics als solche erkannt wird, ausgewertet wird. Das wäre mal wieder ein richtiges Killerfeature das ich mir schon länger gewünscht habe! Outgoing Links In der neuesten Version wird Analytics auch über den Tellerrand hinaus schauen und anzeigen wie oft auf einen externen Link geklickt worden ist - bisher waren diese Daten nur sporadisch (zumindest bei mir) verfügbar. Ich könnte mir vorstellen dass Google in einer späteren Version dann auch noch den kompletten Surfweg des Users - sagen wir die nächsten 3-4 Klicks - anzeigen wird, Web History würde es möglich machen. Und Datenschützer laufen Sturm .p Event Tracking

Als komplett neue Funktion bietet Analytics in der neuesten Version auch ein "Event Tracking" an. Hier werden nicht die eigentlich Hyperlinks - die dank AJAX immer mehr in den Hintergrund rücken - sondern die ausgelösten Events getrackt. Ein Klick auf eine Flash-Schaltfläche bleibt also nicht mehr verborgen und kann genauso angezeigt werden wie ausgelöste JavaScript-Events oder Datei-Downloads. Dieser Teil der Neuerung dürfte noch in den Kinderschuhen stecken, da Google lediglich verfolgen kann welches Event ausgelöst worden ist, aber nicht was danach genau passiert ist. Das wird so schnell auch nicht möglich sein, es sei denn man hat einen kompletten Flash-Decompiler. Aber da sowohl Design der Seite als auch Auswertung der Statistiken Aufgabe des Webmasters sind dürfte aus den gesammelten Daten für den User ersichtlich sein welche Klicks getätigt worden sind und welches Ereignis sie genau ausgelöst haben. P.S. Wie kann man mit einem einfach JavaScript Flash-Events auslesen? Mir war neu dass das überhaupt geht... Für einige Neuerungen, wie z.B. dem Event Tracker, muss ein neuer JavaScript-Code in die Webseite eingebaut werden. Die ursprüngliche urchin.js wird durch ga.js ersetzt - diese Datei ist aber noch nicht offiziell angekündigt und sollte daher noch nicht verwendet werden. urchin.js wird aber auch in Zukunft funktionieren und weiterhin brav seine Dienste tun. Fragt sich nur warum man nicht einfach die komplette Funktionalität in die urchin.js reinhaut... Urchin Nach der damaligen Übernahme von Urchin wurde lediglich der Web-Analyzer weiter entwickelt und unter dem Namen "Google Analytics" veröffentlicht. Doch die Softwareschmiede hatte noch einige weitere Tools zu bieten die Google bis heute vernachlässigt hat aber jetzt auch noch endlich zur Marktreife bringen könnte: Die Software heißt simpel und einfach Urchin. Urchin läuft im Gegensatz zu Google Analytics nicht auf dem lokalen PC ab, sondern wird direkt auf dem Webserver installiert und bietet so noch sehr viel detailiertere Nutzungsstatistiken von einzelnen Seiten und dem ganzen Server. Die Software ist bis heute verfügbar und derzeit noch kostenpflichtig. Der neue Release der Software befindet sich derzeit in einer Closed Beta und soll komplett an das Google Analytics-Design angepasst sein. Kostenpflichtig dürfte der Dienst in der neuesten Version, die immer noch Urchin heißt, wahrscheinlich nicht mehr sein, das geht aus den derzeitigen Texten und Ankündigungen noch nicht hervor. Da brechen mal wieder sehr dunkle Zeiten für Webalizer & co. an, die haben sich in der Vergangenheit ja nicht gerade durch detailierte Server-Statistiken mit Ruhm bekleckert. Wird Zeit dass Google auch diesem Markt mal einen Schub gibt... » Zur Urchin-Testphase registrieren » Ankündigung im Analytics-Blog » Ankündigung im deutschen Blog [Google Blogoscoped] Nachtrag: » Google Analytics Site Search jetzt verfügbar » Analytics für den Server: Urchin from Google
Knapp 1 Jahr nach der Veröffentlichung von Google Mail Mobile Java gibt es die erste Zwischenversion die mit jeder Menge neuen Funktionen aufwarten kann: Neben einer besseren Kontaktverwaltung, der Möglichkeit Entwürfe anzulegen und das telefonieren von Google Mail aus, kann man sich auch den Traffic anzeigen lassen. Allerdings sind Google Mails jetzt standardmäßig nicht mehr werbefrei.
Genau wie in der "großen" Google Mail-Version wird jetzt auch in der Java-Anwendung der Menüpunkt "Contacts" angezeigt, und auch die Thumbnail-Fotos der Kontakte sind jetzt in der mobilen Version integriert worden. Von der Kontaktseite aus kann eine Person auch direkt angerufen werden. Der Anruf läuft dann wieder über das Handy-Betriebssystem und hat im Grunde nichts mit Google Mail zu tun.
Auch das anlegen von Entwürfen ist jetzt mit der mobilen Version möglich - allerdings gibt es hierbei einige Merkwürdigkeiten: Erstens werden die Entwürfe nicht bei Google Mail sondern direkt im Speicher des Handys abgelegt und zweitens kann jeweils nur ein Entwurf gespeichert werden. Warum die Nachrichten nicht online gespeichert werden wird wohl auf ewig ein Geheimnis der Googler bleiben...
Auf Wunsch kann man sich den bisher verwendeten Traffic der aktuellen Google Mail-Session in einer Ecke des Interfaces anzeigen lassen. Standardmäßig wird in den Mails, die vom Java-Client aus verschickt werden, folgende kurze Werbe-Message angehangen:
Sent from Google Mail for mobile | mobile.google.comIn den Einstellungsmöglichkeiten soll dies aber abgeschaltet werden können. Es ist zwar unwahrscheinlich dass hier in Zukunft echte Werbung, vielleicht sogar AdSense, angezeigt wird - aber wenn doch ist es schon interessant zu erfahren ob man das dann auch noch abschalten kann ;-) Auch in der neuesten Version ist der Client noch nicht mit Google Mail for Google Apps kompatibel. » Google Mail Mobile Java 1.5 installieren [Google OS]
Die angekündigte Übernahme von DoubleClick beschäftigt mittlerweile die Gerichte, eine Armada von Anwälten und vor allem die Datenschützer. Um die Übernahme, die noch laaange nicht in trockenen Tüchern ist, doch noch durchzudrücken möchte Google jetzt alle Zweifler beruhigen und verspricht die Einführung von sogenannten "crumbled Cookies".
"Crumbled Cookies" sind Cookies aus denen der Webseitenbetreiber, in dem Fall Google, nur wirklich benötigte Informationen ziehen kann. Google wird also Daten sammeln, nimmt sich aber selbst die Möglichkeit diese mit anderen User-Daten zu kombinieren und so allumfassende Profile aufzubauen. Die Cookies werden also ganz normal weitergeführt, werden nur scheinbar keine User-ID oder sonst eine Identifizierungsmöglichkeit enthalten.
Cookies sind nicht mehr nötig
Doch Google kann auch über einige Hintertüren an seine Daten kommen: Eine User-Identifizierung ist für Google auch schon für eine ganze Masse von Benutzern ohne Cookies möglich: Da viele Webseiten auf AdSense und Analytics setzen und diese Aufrufe peinlich genau protokolliert werden, kann man aus der Kombination dieser Daten wieder ein Profil aufbauen.
Die IP-Adresse ändert sich zwar bei den meisten Providern mit jeder Neueinwahl, aber mittlerweile wählt sich doch jeder am morgen ins Netz ein und am Abend wieder aus. Und die Chance dass eine Person an einem Tag eine Analytics- oder AdSense-Webseite aufruft und am gleichen Tag seine Google Mails abruft, Feeds liest oder die Suchmaschine verwendet ist schon mehr als groß. Von daher sind Cookies nur noch eine Absicherung aber nicht mehr zwingend notwendig. Und auch andere Elemente wie Gadgets oder YouTube-Videos dürften wichtige Daten-Lieferanten sein.
Google wird also auf Crumbled Cookies setzen, die Gemüter zwar nicht beruhigen aber wenigstens ein wenig abkühlen, und hat damit dann seine endgültige Monopolstellung am Werbemarkt erreicht. Zumindest die Webseiten die ich besuche setzen entweder auf AdSense oder auf DoubleClick - oder hat von euch schon mal jemand Microsoft- oder Yahoo!-Anzeigen gesehen? Ich bisher noch nicht... höchstens Einzelfälle.
Schauen wir mal wie das weitergeht und ob die Datenschützer darauf reinfallen...
[Financial Times Deutschland]