Opfer des eigenen Erfolgs: Warum viele Googler das Unternehmen verlassen

Google
In der letzten Zeit haben so einige Googler das Unternehmen verlassen, unter anderem für die jüngere und derzeit „hippere“ Konkurrenz Facebook. Knapp 5% aller Googler verlassen jedes Jahr das Unternehmen, laut aktuellen Zahlen, und das obwohl Google eigentlich als Traum-Arbeitgeber angesehen werden darf.

Der Grund für die vielen „Flüchtlinge“ (wie die Zeit sie liebevoll nennt) ist die pure Größe des Unternehmens. Ältere Googler erinnern sich, dass man früher einfach spontante Ideen in der Chefetage äußern konnte und dann einfach an die Arbeit geschickt worden ist. Auf diese Weise sind einige Dienste entstanden ohne die Google heute nicht das wäre was es ist – wie z.B. Adsense, Google Mail und den Google Maps. All diese Dinge standen nicht im Masterplan sondern begannen als 20%-Projekt.

Heute sieht das ganz anders aus: Wer ein neues Projekt überhaupt nur vorschlagen möchte muss ein „Produktanforderungsdokument“ schreiben, einen Businessplan dafür ausarbeiten und dann auch noch soviel Überzeugungsarbeit leisten dass die Chefs mal wenige Sekunden darüber nachdenken sich das Projekt überhaupt anzusehen. Bürokratie ohne Ende, wie bei jedem großen Unternehmen – Google ist Opfer seines eigenen Erfolgs.

Die jungen aufstrebenden Talente aus den Unis dieser Welt möchte diesen Prozess natürlich nicht mitmachen, sondern sich selbst etwas aufbauen – ein Großteil der Xoogler geht nicht zu einem Konkurrenten sondern gründet eine eigene Firma. Genügend Startkapital haben die Google-Millionäre ja…

» Sehr ausführlicher Artikel über die Google-Flucht


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comment ommentare zur “Opfer des eigenen Erfolgs: Warum viele Googler das Unternehmen verlassen

  • Jupp, habs um 2 Pixel verkleinert. Ich denke dass ist immer noch groß genug um auf den ersten Blick als Überschrift erkannt zu werden und gibt uns mehr Platz für längere Artikelnamen.

    Teilweise ist es wirklich schwer einen Artikeltitel zu finden der aussagekräftig ist und trotzdem in diese Zeile passt. Ein umgebrochener Artikel-Titel sieht meiner Meinung nach nämlich schei*e aus – und das soll dadurch jetzt verhindert werden 😉

  • Schaut jetzt echt besser aus. Vorallem ist der Unterschied zw. Überschrift und Text jetzt ungefähr wie bei einer normalen Tageszeitung, was dieser Blog für mich ist.

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