Google vs. Iran
Derzeit gibt es ja bekanntlich einen regen Schlagabtausch zwischen Google und dem Iran. Zur Zeit steht es 2:0 für den Iran (Protest, Sperrung), aber jetzt wird zurückgeschlagen. Allerdings tut dies nicht Google selbst, sondern das US-Außenministerium übernimmt diese Aufgabe. Auf der Suche nach verdächtigen Personen wird jetzt auch unser aller Suchmaschine eingesetzt - da bekommt die Suchmaschinenoptimierung doch eine völlig neue Bedeutung... Wonach die amerikanischen Spürnasen nun genau suchen haben sie leider nicht bekannt gegeben, dafür aber dass verdächtige Iraner jetzt per Internet gesucht werden. Es klingt zwar lächerlich, denn so dumm ihre Absichten öffentlich ins Internet zu stellen werden sie wohl nicht sein, aber ich denke man kann schon so einige Hintergrundinformationen bekommen wenn man nur lange genug sucht. Personen die wegen ihrer Aussagen im Internet verdächtigt werden, kommen auf eine Liste und werden dann anhand von Geheimdienstinformationen überprüft. Über 100 Personen wurden so schon gefunden, 12 davon sind auf eine interne Verhaftungsliste der CIA gewandert (Das Stichwort CIa taucht hier mittlerweile auch öfters mal auf - Zufall?). George W. Bush hilft übrigens kräftig mit und sucht jeden Tag nach Massenvernichtungswaffen ;-) [Heise]
Google AdWords
Google muss zur Zeit einige Kritik ertragen, die ihnen vorwirft die eigene Marktmacht zu missbrauchen und eine Monopolstellung aufbauen zu wollen. Konkret geht es darum, dass Google seine eigenen Produkte in den Suchergebnissen bewirbt und diese immer über die Anzeigen der Konkurrenz platziert. Die Konkurrenz hat somit keine Chance. Fest steht, dass Google derzeit zu einem Informations-Oligopol im Web gehört und hierbei der stärkste Spieler ist. Wer in den Google-Suchergebnissen nicht auftaucht hat im Web eigentlich nichts zu suchen und wird offiziell für nicht existent erklärt. Mit dieser Macht kann man natürlich so einiges anfangen, zum Beispiel unliebsame Konkurrenten ausschalten... Sucht man nun z.B. nach Calendar wird immer der Google Calendar ganz oben in den Anzeigen platziert. Egal wieviel Geld die Konkurrenz hier bietet um ganz nach oben zu rücken, Google selbst behält die Oberhand. Ähnlich läuft es mit Google Mail, Office, Blogs und ähnlichem - eben über die gesamte Angebotspalette von Google. Das Google sein eigenes Werbenetzwerk dazu benutzt sich zu bewerben ist natürlich völlig legitim, warum auch nicht, der Toyota-Chef wird schließlich auch keinen Honda fahren. Die Frage ist nur wie man diese Sache für sich selbst ausnutzen und der Konkurrenz damit schaden kann. Fakt ist, dass Google Millionen von Dollar in nur eine Anzeige stecken könnte - schließlich bleibt das Geld ja im Unternehmen. Somit hat Google eine unendliche Finanzkraft die kein Mitbewerber überbieten kann, was an Betrug grenzt. Google selbst äußert sich dazu folgendermaßen:
Our ads are created and managed under the exact same guidelines, principles, practices and algorithms as the ads of any other advertiser. Likewise, we use the very same tools and account interface. As does any advertiser, we aim to give our campaigns a budget which is in line with their value to us in terms of the increased traffic we might see. We actively monitor and manage the success of our ads by adjusting ad copy, keywords, bids, and so forth in the same way any advertiser who is concerned with their account performance would.
Die Höhe der Anzeige ergibt sich also prozentual aus dem erwarteten Gewinn und Trafficvolumen. Aber ob das nun wirklich stimmt, ist schwer zu sagen. Wie oben schon erwähnt muss sich Google keine Gedanken darüber machen ob die Anzeige jetzt wirklich soviel wert gewesen ist. Das nennt sich dann wohl Subvention und ist eine gängige Praxis, nur dass es diesmal allen Mitbewerbern erheblichen Schaden zufügt... [Google Blogoscoped] Nachtrag: » Google bewirbt sich selbst - jetzt erst Recht
Bisher wurden in Googles Suchergebnissen nur 2 interne Dienste eingebunden, da wäre zum einen das bekannte AdWords-Advertising und zum anderen die oberhalb oder unterhalb der Ergebnisse eingeblendeten OneBoxen. Relativ neu dagegen sind die ManyBoxen, die jetzt erstmals benannt worden sind. Eine ManyBox ist im Grunde genau das gleiche wie eine OneBox, nur dass sie sich innerhalb der Suchergebnisse befindet und ein einzelnes Ergebnis mit mehr Informationen ausstattet. Bisher gibt es hier nur das Beispiel der Google Map in den Suchergebnissen, wo eine in der Ergebnisvorschau angezeigte Adresse gleich auf der Karte dargestellt wird. Weitere Informationen können hier natürlich folgen. Diese ManyBoxen befinden sich aber noch in einer frühen Testphase und werden wohl erst in einigen Monaten um weitere Informationen erweitert oder standardmäßig integriert. Ich denke es wäre ganz gut wenn kleine Links unter dem jeweiligen Ergebnis die dazu passende Information im Google-Universum ankündigen und bei Klick darauf die Information preisgeben. Z.B. könnte neben der Landkarte auch noch angezeigt werden in welchem Blog diese Seite evt. erwähnt wurde, welche Bilder auf ihr enthalten sind, evt. auch der PageRank dieser Seite oder am besten gleich ein Screenshot der Seite. Aber ich glaube eher nicht dass sich das ganze mit der Schlichtheit der Suchergebnisse in Einklang bringen lässt, ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren und von den Usabilityexperten überraschen ;-) [Google OS]
Google
Da hat sich Google soviel Mühe gegeben seine OneBoxen mit ein wenig Informationen auszustatten die dem User helfen könnten, und dann macht der Informationslieferant alles zunichte. Daten von Ländern rund um die Welt holt Google immer aus dem CIA World FactBook, welches online verfügbar ist. Leider hat dies jetzt seine Adresse geändert und die CIA-Admins sind nicht in der Lage eine Weiterleitung einzurichten. Die eigentlichen Informationen sind in der OneBox zwar noch vorhanden, und werden es wohl auch immer sein, aber der Link auf eben diese Information führt ins CIA-Nirvana und nicht zu der eigentlichen Seite die noch mehr Informationen über das betreffende Land enthält. Wirklich Schade. Google sollte seine Informationen lieber aus der Wikipedia holen, ich denke für so etwas ist sie zuverlässig genug. P.S. Die Zusammenarbeit ist dann wohl doch nicht so eng wie gedacht ;-) Beispiel: » Capital of Germany [Blogoscoped-Forum]
Google
Googles Suche für Webseiten oder die Search Appliance kann mit einer kleinen Parameterändeung eine Sicherheitslücke für die eigene Seite darstellen. Wenn man Google anweist den Suchstring mit dem Zeichensatz UTF-7 statt UTF-8 zu interpretieren, funktionieren die Filter nicht richtig und führen beliebigen JavaScript-Code aus. Normalerweise fangen Googles Filter alles ab dass der Webseite gefährlich werden könnte, dazu gehört neben HTML-Code natürlich auch jegliche Art von Scripten. Dies klappt aber nur wenn der korrekte Zeichensatz eingestellt ist, via dem Parameter oe=UTF-7 lässt sich der Zeichensatz aber dahingehend verändern dass eben diese Filter nicht mehr richtig funktionieren. Damit kann z.B. der Code
< script >alert("Es funktioniert!")< /script >
ausgeführt werden in dem er einfach als Suchstring eingegeben wird. Eine ernste Sicherheitslücke. Im schlimmsten Fall kann die gesamte Webseite mit JS zerstört werden oder Daten der User herausgefiltert werden. Anfällig dafür ist jede extern verfügbare Google-Suche, inklusive der teuren Search Appliance. Brisant an der ganzen Sache ist, dass die Sache schon seit über einem Jahr bekannt ist und damals auch noch in der Websuche funktioniert hat. In der eigenen Suche hat Google den Fehler innerhalb weniger Stunden ausgebessert, hat dies aber für die Angebote seiner Partner schlicht und einfach vergessen... Aber ich denke dass die Googler mittlerweile mit Hochdruck dran arbeiten. P.S. Besteht eigentlich Hoffnung dass es eines Tages nur einen einzigen Zeichensatz geben wird? Ich hasse die Inkompatibilität der beiden, wie oft mir dadurch schon Zeichen verloren gegangen oder verkrüppelt worden sind... [heise security]
Google Blogsuche
Google testet in einem kleinen Userkreis mal wieder eine neue OneBox, diesmal unter den Suchergebnissen. Diesmal ist die Blogsuche in den Suchergebnissen integriert worden und bringt damit, neben der News-Onebox, eine noch sehr viel höhere Aktualität in die SERPs. Es ist eindeutig anzumerken dass die Googler Blogs zwar lieben, und für sich wichtig halten, aber sie auch wissen dass immer noch ein Großteil der Surfer gegen Blogs ist. Und eine OneBox die erst am Ende der Suchergebnisse auftaucht ist dabei eigentlich die ideale Lösung - sie ist zwar da, aber stört nicht bei der normalen Suche. Ich finde diese ganzen OneBoxen zwar sehr interessant, aber Google sollte diese Technologie endlich einmal ausreifen lassen und für alle Angebote öffnen. Wahlweise soll man den Benutzer einstellen lassen welche Boxen angezeigt werden sollen und welche nicht. Oder über den Suchergebnisse eine OneBox einbinden, die zeigt welche OneBox-Ergebnisse noch zur VErfügung stehen - fährt man dann mit dem Cursor darüber öffnen sich die Boxen und zeigen die Informationen. Zumindest auf diesem Markt sind andere Suchmaschinen schon sehr viel weiter, vorallem ask.com kann mit einer ganzen Menge interessanter OneBoxen glänzen - Google muss nachziehen! [Googlified]
Google Bildersuche
Die Programmierung von Zufallsgeneratoren ist seit jeher eine große Herausforderung für alle Entwickler. Egal wie gut der Zufallsgenerator auch funktioniert, immer wieder gibt es Kritiker die behaupten, dass echter Zufall nicht existiert. Dabei sitzt der beste Zufallsgenerator direkt neben uns in einem, hoffentlich gut mit Futter gefülltem, Käfig. Der folgende Zufallsgenerator nennt sich Google Goose 1. Öffnet Googles Bildersuche 2. Lasst euer Lieblingstierchen über die Tastatur laufen 3. Wenn jetzt ein Zeichenmix erscheint, lasst das verängstigte Tier wieder frei 4. ENTER 5. Lasst nur nach großen Bildern suchen 6. Wenn es jetzt keine Ergebnisse gibt, dann löscht das letzte Zeichen. Tut das so lange bis es Ergebnisse gibt So, und diese Bilder können jetzt analysiert und in Zufallsgeneratoren mit einbezogen werden - das nennt sich dann Zufall ;-) [Google Blogoscoped]
Google konnte seinen Anteil auf dem amerikanischen Suchmaschinenmarkt wieder einmal steigern und nimmt nun schon fast jede zweite Suchanfrage entgegen, fast 50%. Damit ist der Anteil in der letzten Zeit stark gestiegen, und doppelt so hoch wie der Marktanteil des ärgsten Konkurrenten Yahoo! - weit abgeschlagen ist wie immer Microsofts Suchmaschine. Die genauen Zahlen: Google: ca. 46,9% Yahoo!: 24% MSN: 8,8% AOL: 6,2% Ask: 2,8% Heise stellt die Zahlen diesmal sehr merkwürdig dar und macht insgeheim Yahoo! zum Gewinner. Yahoo! wies zwar prozentual ein größeres Wachstum als Google auf - aber das ist bei einem kleineren Marktanteil ja auch kein Wunder. In realen Zahlen gesehen ist Google der eindeutige Gewinner. » Zahlenrechnerei bei heise
GWB-Dossier Marktanteile
Google China
"Kunden, die dieses Produkt gekauft haben interessierten sich auch für...", diese Meldung ist eines der Geheimrezepte die hinter dem Erfolg von amazon stecken. Die gleiche Funktion bietet Google auch schon in seinem Suchverlauf an, hat dies aber bisher von der Websuche fern gehalten. Eine Testphase wurde jetzt in China gestartet. In den chinesischen Suchergebnissen tauchen ganz unten auf der Seite ganz ähnliche Suchabfragen auf. So werden z.B. bei der Suchanfrage Censor die Suchen nach google censor, rock music censor, yair censor, internet censor, bypass censor proxy und print censor vorgeschlagen. Jetzt könnte man natürlich vermuten, dass diese Daten einfach auf Suchanfragen basieren, in denen der gesuchte Suchstring selbst vorhanden ist - aber ich denke diese Version ist zu einfach. Eher wird Google beobachten, wonach die User suchen - sucht ein Benutzer innerhalb von wenigen Sekunden nach verschiedenen Keywords, deren Webseiten sich auch noch ähneln wird Google diese Ergebnisse sicherlich gruppieren und so später vorschlagen. Eine sehr interessante Idee, die auch weltweit gestartet werden sollte - ich denke dass könnte die Suchanfragen an Google noch einmal erhöhen - da dem User so vielleicht Suchen vorgeschlagen werden auf die er so ohne Hilfe garnicht gekommen wäre. Wer dann auch noch das richtige durch die VOrschlagsfunktion findet, wird auch als zufriedener User zurückkehren. » Beispielsuche Censor [Google OS]
Dank Google werden wir uns alle wohl in Zukunft selbst heilen und auf die Diagnose eines Arztes verzichten können. Zumindest sehen das einige Patienten so, die der Suchmaschine und ihren Quellen mittlerweile mehr Vertrauen entgegen bringen als dem Hausarzt. Ein Vater aus Norwegen wünscht sich sogar dass der Arzt vor einer Diagnose nochmal Doc Google um Rat gefragt hätte. Autopsie-Studenten haben den Redakteuren der Daily Mail verraten dass 20% aller tötlichen Krankheiten falsch diagnostiziert werden und dem Patienten damit das Leben gekostet haben - und diese Zahl ist seit den 30er Jahren beinahe konstant. Zwar ist die Medizin mittlerweile zu einer hochmodernen Wissenschaft vollgestopft mit der modernsten Technik geworden - aber am Ende steht der immer noch der menschliche Arzt mit seiner Fehldiagnose. Zugegeben, es klingt logisch dass Google bessere Diagnosen liefert als ein Arzt. Zu jeder Krankheit stehen tausende oder Millionen von Suchergebnissen und Webseiten zur Verfügung. Die Frage ist nur, welcher dieser Webseiten oder Selbsthilfeforen man dabei glauben schenken sollte. Und ob man sich in diesen Fällen auch auf den Google-Algorithmus (der beste Treffer oben) verlassen kann... » Artikel bei The Inquirer [thx to: Stefan2904]
Seit einem Vierteljahr warnt Google seine User, mithilfe der Malware Protection, vor dem Besuch von "gefährlichen Seiten". Für die betroffene Website bedeutet das in jedem Fall einen massiven Traffic-Einbruch und ist eine gerechte Strafe für die Machenschaften auf der Website. Aber was passiert, wenn man versehentlich auf Googles Blacklist landet? Genau vor diesem Problem steht (oder mittlerweile stand) der Besitzer der Website Brickhouse Betty. Die Website ist zwar nicht unbedingt für Kinder geeignet, aber ein Besuch ist keinsfalls gefährlich. Durch einen Trojaner der auf dem Webserver gewütet hat, wurden die Webseiten unbemerkt verändert und haben schadhafte Software auf die Rechner von unerfahrenen Usern geschleust. Dies ging an Google nicht spurlos vorbei und die Seite wanderte prompt auf die Blacklist - was ein korrektes Verhalten ist. Nachdem der Webmaster alles getan hat um den Trojaner zu verbannen und die Seite wieder in Ordnung gebracht hat, wandte er sich an Google damit die Sperrung aufgehoben wird. Doch Google reagierte nicht, und der Traffic brach immer mehr ein. Auch auf einen zweiten und dritten Versuch gab es keine Reaktion, weder per Telefon noch per eMail. Erst nach vielen Wochen meldete sich Google mit einer vorgefertigten Mail:
Our guidelines are that it?s safer to err on the side of caution with malware. Reincluding a site when we are not entirely confident the site is clean could hurt our users. Also, it takes quite a long time to do a malware reinclusion because checking a site for malware tends to be fairly difficult.
Ich würde sagen, korrektes Verhalten den Surfern gegenüber, da man nie wissen kann ob die Seite nur vorübergehend rein ist - aber natürlich sehr ärgerlich für den Besitzer der Seite. Mittlerweile lässt sich die Seite mit der Suchanfrage Brickhouse Betty aber wieder problemlos aufrufen - der Artikel bei Blogoscoped hat wohl gereicht ;-) » Komplette Story bei Google Blogoscoped
Google
Dynamische URLs mit Parameter-Angaben waren lange Zeit ein großes Problem für Suchmaschinen und wurden vor garnicht all zu langer Zeit von keiner Suchmaschine verfolgt oder gar in den Index aufgenommen. Aus diesem Grunde nutzen viele Webseiten heutzutage die mod_rewrite-Funktion welche die URL in ein leserliches Format umwandelt. Doch die Zeiten ändern sich, und so kann Google jetzt endlich auch mit dynamischen URLs umgehen. Als es vor einigen Jahren immer wichtiger wurde per Suchmaschine gefunden zu werden sind viele Webmaster auf ein leserliches URL-Format umgestiegen welches dem Benutzer vorspiegelt für jede Seite eine wirklich feste Datei auf dem Server zu haben - obwohl sich darunter dann doch eine dynamische Webseite befindet. Heutzutage ist dies fast Standard (auch der GWB benutzt diese Technik) und hat sich etabliert. Mit der Unterstützung von dynamischen URLs wird Google dieses Format jetzt aber sicherlich nicht in die ewigen Jagdgründe schicken, denn viele Webmaster werden dabei bleiben - schließlich wird so schon beim Anblick der URL sehr oft deutlich was einen auf der Webseite erwartet. Allerdings dürften jetzt viele Forensysteme ihre Besucherzahlen stark erhöhen, da gerade dieses bis heute zu 99% dynamische URLs besitzen. Und genügend Content und Verlinkungen sind in jedem gut besuchten Forum auch vorhanden, so dass diese demnächst wieder weiter oben in den Suchergebnissen zu finden sein dürften. Beispiel: Mit rewrite » http://www.googlewatchblog.de/2006/10/27/google-websuche-unterstutzt-jetzt-dynamische-urls/ Ohne rewrite » http://www.googlewatchblog.de/?p=2155 Na welches ist schöner? ;-) Wo genau jetzt jahrelang das Problem lag solche URLs zu unterstützen, und was sich daran jetzt geändert haben soll, bleibt mir zwar verborgen - aber es ist schön dass diese jetzt auch verstanden und verfolgt werden ;-) Hoffentlich ist dies auch förderlich für die Qualität der Suchergebnisse... » Ankündigung im Google Webmaster Blog
Google Custom Search Engine
Wie üblich - bei meinem Glück - ging Google Custom Search Engine nur wenige Minuten nach dem Artikel online. Leider hält dieses neue Angebot aber nicht das was Marissa uns versprochen hat. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung von Google Co-op bei der man seine eigene Websuche durch Begrenzung auf bestimmte URLs begrenzen kann - nicht mehr und nicht weniger. Einrichten einer neuen Suchmaschine Das einrichten eines neuen Filters bezeichnet Google als das einrichten einer neuen Suchmaschine. Hier können beliebig viele neue Suchmaschinen erstellt werden die man dann der großen weiten Welt zur Verfügung stellen kann. Als Angabe reicht hier ein Name, eine Beschreibung und ein paar Tags für die neue eigene Suchmaschine. Wahlweise können dann auch gleich einige URLs in die Liste der zu durchsuchenden Seiten aufgenommen werden. Fertig ist die eigene Suchmaschine. Die Suchmaschine einrichten An Funktionen zum anpassen und einrichten der eigenen Suchmaschine hat Google mal wieder nicht gespart und so lässt sich so ziemlich alles was man sich nur denken kann verändern - hier einmal das Menü und seine Funktionen: Basics - Name der Suchmaschine - Beschreibung der Suchmaschine - Tags der Suchmaschine - Sucheigenschaften (Soll nur auf den angegeben Seiten gesucht werden, oder im gesamten Web mit Schwerpunkt auf die angegebenen Seiten) - Zugangsberechtigung (Jeder kann die Suchmaschine benutzen, oder nur Personen die ich eingeladen habe) Sites - Included Sites (Seiten die durchsucht werden, dabei kann die gesamte Domain als Filter angegeben werden oder nur die spezifische Seite) - Excludes Sites (Genau das gleiche, auch hier kann wieder auf die Domain oder auf die Webseite beschränkt werden) Refinements - Refinements (Hier kommt wieder Co-op ins Spiel. Die webseiten können getaggt und in Topics untergebracht werden. Dadurch entsteht eine OneBox für die personalisierte Suchmaschine) Look and Feel - Logo (Hier kann ein 50-Pixel-Logo für die eigene Suchmaschine angegeben werden welches neben den Suchergebnissen angezeigt wird) - Logo-Link (Der Link auf den man weitergeleitet werden soll wenn man auf das Logo klickt) - Farbanpassung (Hier kann die Farbe von jedem Element der Suchergebnisse angepasst werden, etwa die Farbe des Links, der Beschreibung und des Titels) Code - Search Engine on your Website (Die Suche kann auf 3 verschiende Arten gehostet werden. Entweder komplett auf dem Google-Server, oder auf der eigenen Webseite mit den Ergebnissen auf dem Google-Server, oder komplett auf der eigenen Webseite inklusive der Suchergebnisse [siehe auch: AdSense-Suchergebnisse auf der eigenen Website]) Collaboration - Collaborators & Invites (Hier können bis zu 100 Personen eingeladen werden die an der Suchmaschine und deren Quellen mitarbeiten können) Make Money - AdSense-Code hinzufügen (Der wichtigste Punkt :-D, durch Angabe von einigen AdSense-Daten können AdSense-Banner in den Suchergebnissen eingeblendet werden) Advanced - Annotation File Upload (Hier kann eine Datei mit Beschreibungen zu einzelnen Webseiten und eine Art Inhaltsverzeichnis für die enthaltenen URLs hochgeladen werden - ähnlich wie bei Co-op kann der Suchende so noch besser das gesuchte finden) Preview - Preview (Hier gibt es eine Vorschau auf die fertige Suchmaschine mit ihren Funktionen und ihrem Aussehen. Leider besteht die Preview nur aus einem einzigen Suchfeld ohne Formatierungen, was die Vorschau-Funktion wertlos macht) Die fertige Suchmaschine Ich habe einmal eine Testsuchmaschine für den GWB gebastelt, die ich auf dem eigenen Server hoste. Die Suchmaschine durchsucht Schwerpunktmäßig den GWB, Google Blogoscoped und Googlified - enthält aber auch fremde Webseiten. Damit habt ihr die geballte Power Google-Wissen in einer Suchmaschine ;-) » GWB-Testsuchmaschine P.S. Es funktioniert nicht wirklich, ich weiß... Weiteres Außerdem gibt es auch für dieses Angebot mal wieder einen Browser-Button, genannt Google Marker. Ein Klick auf den Button, und die aktuelle Website (oder wahlweise die ganze Domain) wird zur Include- oder Exclude-Liste hinzugefügt. Das macht die ganze Sache gleich noch ein bißchen einfacher ;-) Fazit Man sieht also, Google wirft mit Features um sich - aber leider ohne etwas wirklich neues zu bieten. Das ganze ist nur ein Mix aus AdSense für Suchergebnisseiten (genauso sieht die fertige Suchmaschine ja dann auch aus) und Google Co-op. Das einzige neue ist die Einschränkung auf bestimmte URLs, aber das hätte man auch innerhalb der anderen beiden Angebote einführen können ohne einen neuen Dienst anzukündigen. Einen wirklichen Sinn sehe ich hinter dieser Suchmaschine als noch nicht, aber was nicht ist kann ja noch werden ;-) Werdet ihr es nutzen? P.S. Da Marissa es als wichtigste Produkteinführung des letzten Quartals angekündigt hat dürfte in den nächsten 2 Monaten wohl nichts tolles mehr kommen... :-( » Google Custom Search Engine » GWB-Testsuchmaschine Nachtrag: » Listen von Custom Search Engines
GWB-Dossier Neue Dienste
Google
Laut Marissa Mayer wird Google im Laufe des morgigen Tages eine neue Suche starten. Die Veröffentlichung soll der wichtigste Produktstart für dieses Quartal sein - muss also schon etwas ganz tolles sein. Worum es sich genau handelt ist noch nicht bekannt - nur soviel dass es eine personalisierte Suchmaschine für jedermann sein soll. Das lässt viel Spielraum für Spekulationen. Hier erstmal die Beschreibung von Marissa:
Marissa Mayer, vice-president of search products and user experience, said it was the most significant launch that Google would announce in the final months of this year. By letting companies and individuals build their own specialised search engines, it will also create competition for the many new ?vertical? search products that have recently been launched on the web, she added.
Ich stelle mir darunter jetzt eine AdSense-Suchmaschine vor (so wie AdSense Sitesearch) nur dass mehrere URLs durchsucht werden können. Man kann also praktisch eine Liste von URLs angeben die durchsucht werden sollen und schon einige Keywords ausschließen bzw. voreinstellen. Außerdem könnte der Anbieter der Suchmaschine die Ergebnisse taggen, so dass die Suchenden nur im Interessensgebiet des Anbieters suchen. Vorstellbar wäre dass die Google Bookmarks in die Suchmaschine integriert werden können, mitsamt der Tags. So könnte man jeder Person sofort alle interessanten Links die man besitzt präsentieren und die besten Webseiten aller Welt vorstellen. Nebenbei würden wieder Millionen von Usern Google dabei helfen dass Web zu organisieren und komplett zu taggen - alles umsonst. Worum es sich nun genau handelt kann ich euch dann höchstwahrscheinlich morgen ganz ausführlich präsentieren - hoffe ich zumindest :-D UPDATE! Hier ist es jetzt, eine Erweiterung von Google Co-op. Bericht folgt dann heute nachmittag. » Google Custom Search Engine [ZDNet-Blog] Nachtrag: » Die eigene Suchmaschine: Google Custom Search Engine
Suchmaschinen gibt es wie Sand am Meer, aber nicht alle durchsuchen selbständig das komplette Netz. Einige Daten werden dazugekauft oder komplett von vermeintlichen Konkurrenten übernommen. Wer welche Daten für wen liefert lässt sich mit einer kleinen Flash-Animation und bunten Pfeilen sehr gut darstellen. Eine ähnliche Animation, die allerdings eine Fehler enthielt hatten wir hier schon einmal vorgestellt, aber diesmal ist das ganze noch besser umgesetzt und noch leichter ersichtlich woher die Datenbestände eigentlich kommen. Auch wer zu wem gehört und die aktuellen Anteile am Suchmaschinenmarkt sind hier sehr gut eingearbeitet - ist auf jeden Fall einen Blick wert. » Search Engine Decoder [thx to: nbwolf]