Doc Google

Dank Google werden wir uns alle wohl in Zukunft selbst heilen und auf die Diagnose eines Arztes verzichten können. Zumindest sehen das einige Patienten so, die der Suchmaschine und ihren Quellen mittlerweile mehr Vertrauen entgegen bringen als dem Hausarzt. Ein Vater aus Norwegen wünscht sich sogar dass der Arzt vor einer Diagnose nochmal Doc Google um Rat gefragt hätte.

Autopsie-Studenten haben den Redakteuren der Daily Mail verraten dass 20% aller tötlichen Krankheiten falsch diagnostiziert werden und dem Patienten damit das Leben gekostet haben – und diese Zahl ist seit den 30er Jahren beinahe konstant. Zwar ist die Medizin mittlerweile zu einer hochmodernen Wissenschaft vollgestopft mit der modernsten Technik geworden – aber am Ende steht der immer noch der menschliche Arzt mit seiner Fehldiagnose.

Zugegeben, es klingt logisch dass Google bessere Diagnosen liefert als ein Arzt. Zu jeder Krankheit stehen tausende oder Millionen von Suchergebnissen und Webseiten zur Verfügung. Die Frage ist nur, welcher dieser Webseiten oder Selbsthilfeforen man dabei glauben schenken sollte. Und ob man sich in diesen Fällen auch auf den Google-Algorithmus (der beste Treffer oben) verlassen kann…

» Artikel bei The Inquirer

[thx to: Stefan2904]


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