CustomizeGoogle
So gut wie jeder Firefox- und Google-Benutzer dürfte wohl die Erweiterung CustomizeGoogle kennen - aber da sie hier noch nie erwähnt wurde möchte ich das jetzt der Vollständigkeit halber nachholen. Neben der ursprünglichen Eigenschaft die AdWords-Anzeigen zu entfernen und Links zu anderen Suchmaschinen hinzuzufügen kann das Tool mittlerweile sehr viel mehr. Das kleine unscheinbare PlugIn hakt sich in Googles Suchen und Angeboten ein und fügt diesen kleine Extras hinzu oder entfernt störende Werbung und Suchergebnisse. Wirklich brauchen tut man so etwas zwar nicht, aber einige Einstellungen können schon ganz praktisch sein. Folgende Einstellungen sind möglich: Websuche - AdWords-Anzeigen entfernen (Das ist Googles Haupteinnahmequelle - also lasst sie ruhig aktiviert, stört ja nicht ;-)) - Links zu anderen Web-, Bilder-, Wetter-, Produkt-, News- und Filmsuchmaschinen hinzufügen - Suggest standardmäßig benutzen - Cursor automatisch in das Suchfeld setzen (Google tut dies standardmäßig sowieso) - Suchergebnisse von bestimmten Webseiten filtern - Archiv-Link für jedes Suchergebnis zur WayBack-Machine hinzufügen - Klickverfolgung deaktivieren (damit funktioniert auch der Suchverlauf nicht mehr korrekt) - "Speichern"-Link hinzufügen um die Seite in die Bookmarks zu legen Google Mail - Spamzähler deaktivieren - Werbung entfernen - Kontaktbox entfernen - Einladungsbox entfernen Weitere Dienste - Links hinzufügen - Ergebnisse filtern - Werbung ausblenden - Sichere Verbindung (https) benutzen ... Weiteres - Google Cookie löschen und nicht wieder akzeptieren, damit erkennt Google euch nicht wieder (nicht zu empfehlen) - Google Analytics blockieren, so dass Google nicht tracken kann wo ihr surft -- Kurzum ein sehr interessantes Tool dass in keinem Firefox fehlen darf ;-) » CustomizeGoogle [thx to: Tino Teuber]
China Mobile
Die Partnerschaft mit China Mobile ist jetzt in trockenen Tüchern und wurde offiziell von beiden Partnern angekündigt. Noch im ersten Quartal diesen Jahres wird Google eine mobile Suche exklusiv für China Mobile-Kunden anbieten mit der nach allen möglichen Inhalten gesucht werden kann - inklusive Klingeltöne und weiterem Handy-Content. China Mobile ist mit 300 Millionen Mobilfunkkunden, was einem Marktanteil von 70% entspricht, ein sehr wichtiger Partner für Google im Kampf um den chinesischen Suchmarkt. Die Kunden des Mobilfunkers können demnächst das komplette China Mobile-Portal durchsuchen dass von Klingeltönen über Videos und Bilder bis hin zu Spielen keine Wünsche offen lässt. AdWords wird Google in den Suchergebnissen sicherlich nicht unterbringen können, aber vielleicht bekommt die Suchmaschine Prozente für jedes heruntergeladene Angebot. Merkwürdigerweise kann ich in der Ankündigung nirgendwo den Hinweis finden dass auch das gesamte Web durchsucht werden kann - was für Google natürlich am wichtigsten im Kampf gegen Baidu ist. Vielleicht folgt das aber demnächst noch. Fraglich ist auch, ob Google diese Suchmaschine wieder zensieren wird so wie es seit knapp einem Jahr bei Google.cn der Fall ist. » Ankündigung im Google Press Center [Google OS]
Die Quicktips über den Suchergebnissen wurden jetzt nach 2wöchiger Laufzeit wieder herausgenommen. Laut Matt Cutts reagiert Google damit nicht auf die Kritik der User die darin einen Verstoß gegen das "Do not Evil"-Prinzip gesehen haben, sondern die Laufzeit dieser "Kampagne" ist einfach abgelaufen. Also mich hat es nicht gestört. [Googlified]
Google + Wikipedia
Bei sehr vielen Suchanfragen wird die Wikipedia ganz oben in den Suchergebnissen angezeigt und der dazugehörige Wikipedia-Artikel beinhaltet alle Informationen die man braucht. Da Google die Wikipedia bisher noch nicht zufriedenstellend in seine Suchergebnisse integriert hat, gibt es jetzt ein Firefox-Plugin dass diese Aufgabe übernimmt. Es hat zwar einige Macken, funktioniert aber ansonsten sehr gut. Ist das Plugin Googlepedia einmal installiert sind die Suchergebnisse erst einmal frei von AdWords-Anzeigen. Im besten Falle wird der ungenutzte Platz dann mit dem gleichnamigen Wikipedia-Artikel zum Suchbegriff aufgefüllt. Das funktioniert in den meisten Fällen sehr gut, wie folgender Screenshot zeigt: Screenshot - Googlepedia
Der Artikel kann, wenn er nicht gebraucht wird, mit einem Klick ausgeblendet werden. Er kann aber auch auf die ganze Seite ausgedehnt werden, so dass die Suchergebnisse ganz nach unten unter den Artikel wandern. Alle Links die in einem Artikel enthalten sind, werden dahingehend verändert dass sie mit einer Google-Anfrage verbunden werden. So wird einerseits wieder der Wikipedia-Artikel angezeigt, als auch nebenan in den Suchergebnissen weiterführende Informationen - eine sehr gute Idee. Leider gibt es aber auch ein kleines Problemchen mit der Integration. Die AdWords-Anzeigen werden, wie schon gesagt nur ersetzt. Das bedeutet, wenn keine Anzeigen neben den Suchergebnissen angezeigt werden, wird auch kein Wikipedia-Artikel ange zeigt. Das Plugin funktioniert also nur mit prominenten Keywords auf denen irgendjemand Anzeigen geschaltet hat, was die Funktionalität schon sehr einschränkt. Ansonsten funktioniert aber alles problemlos. Wer es braucht und eh Wikipedia fast schon als Standardsuchmaschine benutzt, kann das Plugin ja einmal ausprobieren. Ich persölich habe es wieder deaktiviert. » Plugin installieren [thx to: nbwolf] Nachtrag: Ich sehe gerade dass ich darüber schon einmal berichtet habe... egal, doppelt hält besser :-)
Google
Okay, natürlich verdient Google nicht wirklich 20 Cent mit jeder einzelnen Websuche. Der Blogger Greg Linden hat einfach die offiziellen Umsatz- und Besuchszahlen miteinander kombiniert und kam so auf dieses Ergebnis. Die gleiche Rechnung hat er auch für Konkurrent Yahoo! gemacht welcher nur auf die Hälfte von 10 Cent pro Suche kommt. Tja... Aber selbst ohne die ganzen Einnahmen aus dem AdSense-Programm verdient Google immer noch den einen oder anderen Cent mit jeder einzelnen Websuche. Die Werbung in den Ergebnissen ist zwar eindeutig als solche gekennzeichnet, aber sie passt meistens so perfekt zu der Anfrage dass die User lieber auf die Werbung statt auf die Suchergebnisse klicken - das habe ich persönlich schon sehr oft beobachtet, vor allem bei unerfahrenen Usern. Das zeigt mal wieder wie wichtig es ist dass die Werbung auf die Bedürfnisse des Nutzers zugeschnitten ist und die Platzierung eher zweitrangig ist. Ich klicke auch ab und zu lieber auf die Werbung statt auf die Ergebnisse, da ich weiß dass diese Seiten meistens qualitativ hochwertiger sind und mir eher das zeigen was ich eigentlich sehen möchte. [Geeking with Greg]
Google + China Mobile
Einige ziehen sich aus dem chinesischen Markt zurück, und Google steigt jetzt erst richtig ein. Nachdem es in diesem Jahr viel Kritik über die Zensur der chinesischen Google-Suche gab, wird diese jetzt auch auf dem mobilen Sektor ausgedehnt. Gemeinsam mit dem weltgrößten Mobilfunker China Mobile wird 2007 eine neue mobile Suchmaschine gestartet. Das Projekt einer mobilen Suchmaschine für den chinesischen Markt läuft schon seit Mai diesen Jahres und ist jetzt anscheinend in einem Stadium in dem man einen Veröffentlichungstermin nennen kann. Was das besondere an dieser Suchmaschine sein wird, oder ob es sich dabei nur um eine chinesische Lokalisierung der bekannte Google Mobile-Suche handelt ist zur Zeit noch unklar. Die Kooperation mit Chinas größten Mobilfunker dürfte der Suchmaschine vom Start weg zu einem großen Erfolg verhelfen, da sie wahrscheinlich in jedem Handy fest integriert sein wird. Wenn das ganze dann überzeugend funktioniert könnte Google auch auf dem klassischen Internetmarkt Boden gut machen und vielleicht eines Tages gegen Marktführer Baidu ankommen. Ich bin auf weitere Details und eventuelle neue Funktionen und Techniken schon gespannt :-D » Meldung bei de.internet.com [Logo von Googlified]
Google Search
Vor 2 Wochen wurde Google dafür kritisiert, dass es sich selbst bewirbt und damit der Konkurrenz keine reele Chance lässt von der Google-Suche aus Besucher zu bekommen. Jetzt geht das ganze sogar noch einen Schritt weiter - Google bewirbt seine Anwendungen außerhalb der Anzeigen, aber immer noch über den Suchergebnissen. Bei einigen Suchanfragen geht das sogar soweit, dass 8 Links zu Google-eigenen Angeboten zu finden sind. Sucht man in der amerikanischen Google-Version nach Calendar oder Blogger werden die beiden dazugehörigen Google-Angebote beworben. Dies funktioniert mit allen möglichen Keywords, also auch mit Calendars, Blog, Blogging, Weblog,... andere Keywords und Angebote wurden bisher noch nicht gefunden, aber werden wohl demnächst auch mal durch die Suchergebnisse fliegen. Der folgende Screenshot spricht Bände: Blogger-Werbung Wenn wir hier alle Links zu Blogger zusammenzählen kommen wir auf 8! Da ist es wohl kein Wunder dass die Konkurrenz so gut wie keine Chance hat und nur wenige neue Benutzer abbekommt. In der deutschen Version laufen diese Anzeigen noch nicht, und in der amerikanischen funktionieren sie derzeit auch nur sporadisch, aber die Idee ist eigentlich ganz gut. Es ist zwar keine wirkliche Integration, das könnte man anders bewerkstelligen, aber immerhin supported Google seine Angebote endlich mal - denn bis heute kennen die meisten nur die Websuche und allerhöchstens noch Google Mail und Earth. Aber die Konkurrenz wird das natürlich garnicht freuen... [Google OS]
Google
Seit einigen Jahren ist es in Mode sich alles mögliche patentieren zu lassen, da muss natürlich auch Google vorne mitmischen. Gestern wurde den Googlern das Patent des Design ihrer Suchergebnisseite zugesprochen, welches eigentlich von vielen anderen Mitbewerben schon längst übernommen worden ist. Wenigstens ist es diesmal kein Nonsens-Patent. Unter der Patentnummer US D533,561 S wurde das Design der Suchergebnisseite zugesprochen, mitsamt einer Grafik die das Aussehen viel besser beschreibt als tausend Worte. Hier das Patentschreiben: Grafik-Patent
Patentierte Grafik (Ausschnitt): Patent-Grafik
Wie man sieht wurde das Patent schon vor 2 Jahren eingereich, als die Suchergebnisse noch ein bißchen anders ausgesehen haben. Ob Google das Patent dann überhaupt noch etwas nützt und wie tolerant und variabel so ein Patent ist weiß ich nicht, aber immerhin sind die Grundzüge ja gleich geblieben. Im Grunde könnte Google jetzt alle großen Suchmaschinen abmahnen, da diese das Design von Google komplett übernommen haben. Sowohl der Aufbau der Suchergebnisse, die Einfärbung der Ergebnisse, die Funktionen der Websuche als auch die dezente Platzierung der Werbung am rechten Seitenrand wurde von so gut wie jedem Suchmaschinenbetreiber übernommen. Ich glaube aber nicht dass Google sich hier groß Feinde machen wird, viel mehr ist es nur ein Gut-zu-haben-Patent ;-) » Weitere Google-Patente [Google Blogoscoped]
Websuche + News Archive
Googles amerikanische Websuche hat mal wieder eine neue OneBox bekommen: Wenn man nach Begriffen sucht die oft in den Medien genannt werden und zusätzlich noch eine Jahreszahl anhängt, werden Ergebnisse aus dem News Archive angezeigt. Bei der Suche kann auch ein kompletter Zeitraum angegeben werden, der dann nach Meldungen durchsucht wird. News Archive Symbol
Mit obigem Symbol wird die OneBox unterhalb der Suchergebnisse angezeigt, daneben dann 2-3 News aus dem abgefragten Zeitraum. Neben der einfachen Abfrage Google 2006 funktioniert z.B. auch Google 2004-2006, merkwürdigerweise wird die OneBox nicht immer angezeigt. Nach ein paar Aktualisierungen war die OneBox plötzlich weg, und kurz danach kam sie wieder... Ich denke es wird langsam Zeit das Google sein OneBox-System ein wenig überdenkt, denn mittlerweile wird die Sache wirklich unübersichtlich. Erstens werden sie nicht bei allen Abfragen angezeigt, und zweitens mal überhalb und mal unterhalb der Suchergebnisse. Wonach wird entschieden was den Nutzer wirklich interessiert? Welche Boxen er sehen will, und er welche er gerne ganz oben hätte? Ein eigener Einstellungsbereich in der Websuche ist langsam überfällig... » Beispiel: yahoo 1997-2004 [Google OS]
Google vs. Iran
Derzeit gibt es ja bekanntlich einen regen Schlagabtausch zwischen Google und dem Iran. Zur Zeit steht es 2:0 für den Iran (Protest, Sperrung), aber jetzt wird zurückgeschlagen. Allerdings tut dies nicht Google selbst, sondern das US-Außenministerium übernimmt diese Aufgabe. Auf der Suche nach verdächtigen Personen wird jetzt auch unser aller Suchmaschine eingesetzt - da bekommt die Suchmaschinenoptimierung doch eine völlig neue Bedeutung... Wonach die amerikanischen Spürnasen nun genau suchen haben sie leider nicht bekannt gegeben, dafür aber dass verdächtige Iraner jetzt per Internet gesucht werden. Es klingt zwar lächerlich, denn so dumm ihre Absichten öffentlich ins Internet zu stellen werden sie wohl nicht sein, aber ich denke man kann schon so einige Hintergrundinformationen bekommen wenn man nur lange genug sucht. Personen die wegen ihrer Aussagen im Internet verdächtigt werden, kommen auf eine Liste und werden dann anhand von Geheimdienstinformationen überprüft. Über 100 Personen wurden so schon gefunden, 12 davon sind auf eine interne Verhaftungsliste der CIA gewandert (Das Stichwort CIa taucht hier mittlerweile auch öfters mal auf - Zufall?). George W. Bush hilft übrigens kräftig mit und sucht jeden Tag nach Massenvernichtungswaffen ;-) [Heise]
Google AdWords
Google muss zur Zeit einige Kritik ertragen, die ihnen vorwirft die eigene Marktmacht zu missbrauchen und eine Monopolstellung aufbauen zu wollen. Konkret geht es darum, dass Google seine eigenen Produkte in den Suchergebnissen bewirbt und diese immer über die Anzeigen der Konkurrenz platziert. Die Konkurrenz hat somit keine Chance. Fest steht, dass Google derzeit zu einem Informations-Oligopol im Web gehört und hierbei der stärkste Spieler ist. Wer in den Google-Suchergebnissen nicht auftaucht hat im Web eigentlich nichts zu suchen und wird offiziell für nicht existent erklärt. Mit dieser Macht kann man natürlich so einiges anfangen, zum Beispiel unliebsame Konkurrenten ausschalten... Sucht man nun z.B. nach Calendar wird immer der Google Calendar ganz oben in den Anzeigen platziert. Egal wieviel Geld die Konkurrenz hier bietet um ganz nach oben zu rücken, Google selbst behält die Oberhand. Ähnlich läuft es mit Google Mail, Office, Blogs und ähnlichem - eben über die gesamte Angebotspalette von Google. Das Google sein eigenes Werbenetzwerk dazu benutzt sich zu bewerben ist natürlich völlig legitim, warum auch nicht, der Toyota-Chef wird schließlich auch keinen Honda fahren. Die Frage ist nur wie man diese Sache für sich selbst ausnutzen und der Konkurrenz damit schaden kann. Fakt ist, dass Google Millionen von Dollar in nur eine Anzeige stecken könnte - schließlich bleibt das Geld ja im Unternehmen. Somit hat Google eine unendliche Finanzkraft die kein Mitbewerber überbieten kann, was an Betrug grenzt. Google selbst äußert sich dazu folgendermaßen:
Our ads are created and managed under the exact same guidelines, principles, practices and algorithms as the ads of any other advertiser. Likewise, we use the very same tools and account interface. As does any advertiser, we aim to give our campaigns a budget which is in line with their value to us in terms of the increased traffic we might see. We actively monitor and manage the success of our ads by adjusting ad copy, keywords, bids, and so forth in the same way any advertiser who is concerned with their account performance would.
Die Höhe der Anzeige ergibt sich also prozentual aus dem erwarteten Gewinn und Trafficvolumen. Aber ob das nun wirklich stimmt, ist schwer zu sagen. Wie oben schon erwähnt muss sich Google keine Gedanken darüber machen ob die Anzeige jetzt wirklich soviel wert gewesen ist. Das nennt sich dann wohl Subvention und ist eine gängige Praxis, nur dass es diesmal allen Mitbewerbern erheblichen Schaden zufügt... [Google Blogoscoped] Nachtrag: » Google bewirbt sich selbst - jetzt erst Recht
Bisher wurden in Googles Suchergebnissen nur 2 interne Dienste eingebunden, da wäre zum einen das bekannte AdWords-Advertising und zum anderen die oberhalb oder unterhalb der Ergebnisse eingeblendeten OneBoxen. Relativ neu dagegen sind die ManyBoxen, die jetzt erstmals benannt worden sind. Eine ManyBox ist im Grunde genau das gleiche wie eine OneBox, nur dass sie sich innerhalb der Suchergebnisse befindet und ein einzelnes Ergebnis mit mehr Informationen ausstattet. Bisher gibt es hier nur das Beispiel der Google Map in den Suchergebnissen, wo eine in der Ergebnisvorschau angezeigte Adresse gleich auf der Karte dargestellt wird. Weitere Informationen können hier natürlich folgen. Diese ManyBoxen befinden sich aber noch in einer frühen Testphase und werden wohl erst in einigen Monaten um weitere Informationen erweitert oder standardmäßig integriert. Ich denke es wäre ganz gut wenn kleine Links unter dem jeweiligen Ergebnis die dazu passende Information im Google-Universum ankündigen und bei Klick darauf die Information preisgeben. Z.B. könnte neben der Landkarte auch noch angezeigt werden in welchem Blog diese Seite evt. erwähnt wurde, welche Bilder auf ihr enthalten sind, evt. auch der PageRank dieser Seite oder am besten gleich ein Screenshot der Seite. Aber ich glaube eher nicht dass sich das ganze mit der Schlichtheit der Suchergebnisse in Einklang bringen lässt, ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren und von den Usabilityexperten überraschen ;-) [Google OS]
Google
Da hat sich Google soviel Mühe gegeben seine OneBoxen mit ein wenig Informationen auszustatten die dem User helfen könnten, und dann macht der Informationslieferant alles zunichte. Daten von Ländern rund um die Welt holt Google immer aus dem CIA World FactBook, welches online verfügbar ist. Leider hat dies jetzt seine Adresse geändert und die CIA-Admins sind nicht in der Lage eine Weiterleitung einzurichten. Die eigentlichen Informationen sind in der OneBox zwar noch vorhanden, und werden es wohl auch immer sein, aber der Link auf eben diese Information führt ins CIA-Nirvana und nicht zu der eigentlichen Seite die noch mehr Informationen über das betreffende Land enthält. Wirklich Schade. Google sollte seine Informationen lieber aus der Wikipedia holen, ich denke für so etwas ist sie zuverlässig genug. P.S. Die Zusammenarbeit ist dann wohl doch nicht so eng wie gedacht ;-) Beispiel: » Capital of Germany [Blogoscoped-Forum]
Google
Googles Suche für Webseiten oder die Search Appliance kann mit einer kleinen Parameterändeung eine Sicherheitslücke für die eigene Seite darstellen. Wenn man Google anweist den Suchstring mit dem Zeichensatz UTF-7 statt UTF-8 zu interpretieren, funktionieren die Filter nicht richtig und führen beliebigen JavaScript-Code aus. Normalerweise fangen Googles Filter alles ab dass der Webseite gefährlich werden könnte, dazu gehört neben HTML-Code natürlich auch jegliche Art von Scripten. Dies klappt aber nur wenn der korrekte Zeichensatz eingestellt ist, via dem Parameter oe=UTF-7 lässt sich der Zeichensatz aber dahingehend verändern dass eben diese Filter nicht mehr richtig funktionieren. Damit kann z.B. der Code
< script >alert("Es funktioniert!")< /script >
ausgeführt werden in dem er einfach als Suchstring eingegeben wird. Eine ernste Sicherheitslücke. Im schlimmsten Fall kann die gesamte Webseite mit JS zerstört werden oder Daten der User herausgefiltert werden. Anfällig dafür ist jede extern verfügbare Google-Suche, inklusive der teuren Search Appliance. Brisant an der ganzen Sache ist, dass die Sache schon seit über einem Jahr bekannt ist und damals auch noch in der Websuche funktioniert hat. In der eigenen Suche hat Google den Fehler innerhalb weniger Stunden ausgebessert, hat dies aber für die Angebote seiner Partner schlicht und einfach vergessen... Aber ich denke dass die Googler mittlerweile mit Hochdruck dran arbeiten. P.S. Besteht eigentlich Hoffnung dass es eines Tages nur einen einzigen Zeichensatz geben wird? Ich hasse die Inkompatibilität der beiden, wie oft mir dadurch schon Zeichen verloren gegangen oder verkrüppelt worden sind... [heise security]