Ray Austin (476.000)
Ouh, what a man..."Der Kampf gegen Klitschko ist ein Kinderspiel" - haben wir gesehen... ;-)

Die heiße Testphase von Googles TV-Werbung hat begonnen: Kabelnetzkunden in der kalifornischen Kleinstadt Concord bekommen seit einigen Tagen TV-Werbung aus dem Hause Google zu sehen, ohne es zu bemerken. Google selbst nimmt in dem Werbesystem lediglich die Rolle des Vermittlers ein und verkauft die Werbeplätze an seine Kunden. Ausgewählte Kunden können ganz nach dem Internetvorbild über ein TV-AdWords ihre Spots schalten und mit bestimmten Keywords und Zielgruppeninformationen versehen und das TV-AdSense leitet diese Spots an die TV-Sender weiter die die Werbung dann relativ kontextbasiert ausstrahlen. Wie Google es aber schafft dass diese Spots nur in einer Stadt zu sehen sind weiß ich nicht, eigentlich dürfte das nur funktionieren wenn die Spots an die Kabelnetzbetreiber direkt verkauft werden. Fraglich ist auch wie Google einen Kontext zum TV-Programm herstellen möchte. Zwar kann anhand des Programmplans ein klein wenig auf die Zielgruppe der Sendung eingegangen werden, aber ich denke nicht dass so etwas ausschlaggebend sein kann. Die meisten Personen schauen sich die TV-Werbung sowieso nur halbherzig an und spätestens wenn man den Spot zum 3. mal sieht schaltet man innerlich ab, da ist es egal wann und wie oft der Spot geschaltet wird. Interessanter wäre es doch wenn der Spot auf jede Person oder den Haushalt selbst abgestimmt ist. Wenn ich vor habe mir ein neues Handy zu kaufen bringt mir Werbung von T-Mobile und Vodafone natürlich viel mehr als von Ariel und Persil - und die Werbung wird auch sehr viel besser ankommen. Eine Win-Win-Win-Situation, die Frage ist nur woher Google wissen soll dass ich mir ein Handy kaufen möchte... Ich bin über erste Details jedenfalls gespannt, glaube aber nicht dass Google den Erfolg seiner Internetwerbung auch aufs Fernsehen übertragen kann. Zur Zeit gibt es übrigens so wenige Kunden, dass das System derzeit nicht aktiv ist und die Spots noch händisch von Googlern ausgewählt und geschaltet werden. [heise]

Vor ca. 10 Jahren bestanden Internetportale größtenteils aus riesigen Linkfarmen und Webverzeichnissen wie z.B. Jerry´s Guide to the World Wide Web. Man sollte meinen diese Zeiten sind längst vorbei und gehören in das Web0.5, aber in China hat Google genau dies jetzt wieder ausgegraben und geht mit einem neuen Verzeichnis an den Start.

Dass die Internetnutzung- und Gewohnheiten in China ein wenig anders sind als bei uns wissen wir schon lange, und das sieht man auch an Webseiten wie die des Marktführers Baidu.com, aber dass Chinesen auf langweilige Verzeichnisse stehen war mir dann doch neu. Googles Verzeichnis namens Daohang besteht nur aus Oberkategorien und jeweiligen Links - und das noch dazu Google-untypisch auf eine Seite gequetscht. Woraus sich das Verzeichnis, welches dynamisch zu sein scheint, aufbaut ist mir nicht so ganz klar - es könnte sich aber um den Suchverlauf handeln. Auf der linken Seite des Bildschirmes gibt es bunte Boxen mit Oberbegriffen die jeweils zu einem anderen Verzeichnis führen. Der eigentliche Inhalt des Verzeichnis wird dann auf der rechten Seite des Bildschirms angezeigt, und das sogar kategoriesiert. Die Technik dahinter ist interessant. Hinter dem Verzeichnis stecken ein Haufen Suchanfragen die automatisch ausgewertet und kategoriesiert werden und dann als Webverzeichnis aufbereitet werden. Das liegt daran dass die Chinesen sehr viel lieber finden statt zu suchen - also brauchen sie eine Findemaschine die ihnen die Inhalte unter die Nase reibt.

Die Gerüchte um das GooglePhone reißen nicht ab und bekommen derzeit immer neue Nahrung: Garett Rogers hat in den Untiefen des US-Patentamtes einen Patentantrag gefunden der auf ein mobiles Gerät hinweist dass seinen Benutzer auf Schritt und Tritt das Leben erleichtern soll. Und tatsächlich wäre das GooglePhone eine Revolution. In dem Patent geht es um ein "Ding" dass dem User anhand einer breiten Datenbasis Informationen vorschlägt die er vielleicht in nächster Zeit brauchen könnte. Diese Vorschlagsfunktion funktioniert mit Hilfe von Variablen wie der Tageszeit, dem Aufenthatsort und natürlich nicht zu letzt auf dem Profil des Users. Was dem iPhone seine Technik und sein Design ist, ist dem GooglePhone seine riesige Informationsquelle - der User selbst. Bisher hat Google über Jahre hinweg fleißig Daten von uns allen gesammelt, aber diese werden nur sehr selten auch wirklich genutzt. Google verspricht bis heute, die Daten nicht miteinander zu verknüpfen, auszuwerten und zum eigenen Profit Profile zu erstellen. Das ist richtig - aber wenn es zu Gunsten des jeweiligen Users geht dann könnte Google diese Daten sehr wohl verwenden. Und genau die Verwendung all dieser Daten müssen natürlich in einem Gerät zusammenlaufen dass der User immer bei sich trägt - und das ist garantiert kein PC. Ein eigenes Mobiltelefon muss also her, dass dem User nicht nur den üblichen Komfort bietet sondern ihn nebenbei auch noch sehr viel besser kennt als jeder andere und ihm damit das Leben stark erleichtern kann.

Mit der Google Maps API lassen sich in sekundenschnelle Karten mit Markern, Linien und weiteren Spielereien erstellen. Viele Webseiten nutzen diese Techniken längst schon aus und zeigen ihren Kunden sprichwörtlich wo es lang geht, aber bisher kam noch niemand auf die Idee was man noch so alles mit der API anstellen könnte. Das Maps-Team hat sich mit wenigen Zeilen Code aus der API eine Analog-Uhr gebastelt :-D Ich versuche jetzt einfach mal die Karte hier einzubinden, mag sein dass es das Layout zerschießt, aber so lange der Artikel lesbar bleibt macht das ja nix :-D Irgendwie ist diese Uhr schon beeindruckend, wenn man bedenkt dass die Technik natürlich überhaupt nicht auf solche Spielereien ausgelegt ist. Wer wissen möchte wie das ganze funktioniert kann sich Hier den Sourcecode ansehen und eine detailierte Beschreibung im Maps-Blog durchlesen. Die Googler rufen dazu auf, weitere solche Spielereien anzufertigen und dem Maps-Team zu schicken. Ich denke dass könnte recht interessant werden - wann kommt der erste Kurzfilm mit Maps-Polygon-Strichmännchen? ;-) » Die Uhr » Posting im Maps-Blog

Google betreibt selbst bisher noch kein Telefonbuch, keine Gelben Seiten, Branchenbücher oder ähnliches sondern lässt sich diese Daten von Drittanbietern aus der jeweiligen Region liefern. Das ist natürlich sehr praktisch, kann aber auch zu Problemen führen - Durch diese Variante gibt es nämlich keinen festen Ansprechpartner mehr für die Eintragungen. Eine kurze Story. Dem Besitzer des Gasthofs ist aufgefallen, dass die Position des Gasthofs bei den Google Maps nicht richtig ist. Zwar stimmen die Kontaktdaten und die Adresse, aber der Punkt auf der Karte ist einfach auf der falschen Stelle. Also hat sich der Besitzer via Local Business Center an Google gewandt und die Eintragung korrigieren lassen. Das Ergebnis ist, dass der Gasthof jetzt 2x auf der Karte vertreten ist. Einmal der falsche Eintrag - der vom lokalen Adressanbieter verbockt wurde - und natürlich der richtige Eintrag, der bei Google selbst gelistet ist. Den falschen Eintrag zu löschen liegt aber leider nicht in Googles Hand, denn die kaufen die Daten auch nur ein - bei Paginegialla. Der Besitzer müsste die Daten also bei Paginegialle ändern, aber bis diese Daten es dann wieder in die Maps schaffen werden wohl auch einige Monate ins Land ziehen...
In einer kleinen Neuerung auf Google Video wird nun nicht nur auf häufig aufgerufene Videos verwiesen, sondern auch auf Videos, die auf Blogs besonders häufig verlinkt und abgespielt werden. Neben dem Link auf das Video selbst, lassen sich per Google Blogsuche die Blogs auffinden, die das Video verlinken oder es eingebettet haben.
[Google Blogscoped, gOS]

Berlin in 3D, das wurde für den 8. März angekündigt. Den ganzen Tag über lief diese Nachricht dann durch die Medien, aber keiner konnte so recht sagen wie man überhaupt an diese Daten herankommt. Das lag nicht zuletzt daran dass gleich 2 verschiedene Anbieter gleichzeitig ihr Datenmaterial veröffentlicht haben, und dass so gut wie niemand wusste dass die Daten erst über einen Drittanbieter in Earth integriert werden müssen. Jetzt sind die Daten aber hier, und wir alle können Berlin in 3D genießen :-) Ich bilde mir ein dass die Daten der RSS GmbH zwar größer und umfangreicher sind, aber dafür laden die offiziellen Daten sehr viel schneller und sind wesentlich detailreicher dargestellt. Merwürdigerweise gibt es bis jetzt immer noch keine Stellungnahme von Google selbst, außer einem kurzen Kommentar von Pressesprecher Stefan Keuchel. Die Daten von Berlin 3D laden zwar trotz des Ansturms recht zügig, aber bis die Stadt komplett gerendert ist kann man schon den einen oder anderen Kaffee trinken gehen. Wären die Daten direkt auf den Earth-Servern gespeichert würde es sicherlich sehr viel schneller vorangehen und der Flug durch die Hauptstadt wäre ein richtiges Erlebnis. Nichts desto trotz will ich jetzt einfach mal ein paar gesammelte Bilder von den wirklich sehr beeindruckenden Gebäuden zeigen. Vorallem ein Flug durch den Lehrter Bahnhof oder das Sony Center ist zu empfehlen - da staunt sogar der Berliner ;-) Diese Gebäude sind nämlich auch von innen komplett modelliert - wunderschön :-)





» Fotoquelle » Berlin in 3D - hier runterladen » Noch mehr Bilder bei nbwolf

Ein Foto sagt mehr als 1000 Worte und kann leicht das Interesse eines Benutzers wecken. Das hat man nun auch beim Maps-Team eingesehen und bietet seinen Kunden die Möglichkeit ihre Business-Anzeige mit einem kleinen Foto zu unterstützen. Neben einem kleinen Logo direkt neben der Adresse können sogar ganze Galerien hinzugefügt werden.

Im Local Business Center, wo jeder Inserent seinen kostenlosen Eintrag verwalten kann, gibt es jetzt die Möglichkeit Fotos hochzuladen die dann in der Karte mit angezeigt werden - allerdings nur in einer Thumbnailversion. So kann direkt auf der ersten Seite des Informationsfensters das Firmenlogo angezeigt werden und auf dem neuen Tab "Photos" könnten dann Fotos der Umgebung oder von Produkten hochgeladen werden die das Interesse der User anziehen. Aber auch wer kein Foto hochlädt könnte neben seine Adresse ein Logo entdecken. Denn für die Fotos bemüht Google auch seine Bildersuche und versucht dem Benutzer ein möglichst gutes Logo anzubieten. Das kann bei kleineren Firmen natürlich problematisch werden und eventuell sogar zu Verwechselungen führen - ein heikles Unterfangen, diese Möglichkeit sollte Google besser abschalten. Ansonsten eine sehr gute Idee, macht die Maps mal wieder ein wenig bunter und interessanter. » Beispiel Googleplex » Ankündigung im Google-Blog

In Googles robots.txt ist schon wieder ein neuer Eintrag aufgetaucht der Anlass zu Spekulationen gibt. Was sich hinter dem Verzeichnis google.com/cricket verbirgt weiß zwar noch niemand, aber Garett Rogers vermutet dass es sich dabei um eine embedded Version von Google Talk handeln könnte. Wie immer ist in dem Verzeichnis natürlich nur ein 404er zu sehen und gibt keinerlei Informationen über seinen Inhalt preis. Laut Garett Rogers Quellen ist Cricket aber der interne Codename von Google Talk. Also liegt die Vermutung nahe dass es sich um ein neues Produkt handelt dass sehr stark mit Talk zu tun haben muss - und die Idee die er hat ist genial. Früher gab es auf sehr vielen privaten Homepages Chats die entweder dauerhaft ausgestorben waren, oder - wenn man sich einem Chatnetzwerk angeschlossen hat - überfüllt waren. Was liegt also näher als für jeden Benutzer den eigenen Messenger auf der Webseite anzubieten. Mit ein paar Zeilen Code könnte Google Talk in die eigene Webseite integriert werden, ähnlich wie es schon bei Google Mail und Orkut getan worden ist. Zumindest eine Anzeige über den aktuellen Status könnte Google mit diesem Angebot anbieten, bei ICQ ist diese Anzeige noch heute sehr beliebt und wird rege genutzt - in vielen Baukastensystemen und Foren ist diese Option sogar standardmäßig integriert. Aber wie auch immer, es ist nur eine Spekulation, was wirklich dahinter steckt werden wir wohl erst wieder in einigen Monaten erfahren... [ZDNet-Blog]

Als 4 Hauptkriterien für die Zeit stehen folgende Punkte zur Verfügung: » Letzte Stunde » Letzter Tag » Letzte Woche » Letzter Monat Damit dürfte auch die Frage geklärt sein wie weit der Datenbestand der Google News zurückgeht und ab wann eine Archivsuche nötig ist. Die Einschränkung nach einem Zeitraum ist natürlich sehr praktisch für die tägliche Recherche, vor allem wenn immer wieder die älteren Quellen oben auftauchen die man schon längst abgegrast hat. Eine noch weitere Einschränkung, nach Uhrzeit, wäre mE zusätzlich noch besser.

Dass 250 MB zum abspeichern von großen Galerien nicht gerade viel sind hat jetzt sogar Google eingesehen und schenkt all seinen Usern zusätzliche 750 MB um das GB voll zu machen. 1 GB Speicherplatz klingt natürlich gleich ganz sehr viel besser und tatsächlich scheint dass die psychologische Grenze zu sein. Ich habe 189 MB belegt und war damit zwar noch nicht haarscharf aber knapp an der Grenze. Jetzt sind es nur noch 18% belegter Speicherplatz und ich werde wieder fleißig hochladen können :-D Blogger-Integration

Damit die Viel-Blogger nicht die Übersicht über all ihre hochgeladenen Fotos verlieren, werden diese jetzt auch in einer separaten Galerie bei den Web Albums angezeigt. Dafür wird eine neue Galerie mit dem Blog-Namen erstellt, die standardmäßig nicht öffentlich ist, in der dann alle hochgeladenen Fotos erscheinen. Und damit die Galerie nicht mit anderen verwechselt wird, wird im Titelfoto noch ein kleines "B" angezeigt.

Außerdem wird auch von der Galerie aus direkt in den dazugehörigen Blog verlinkt. Leider kann aber (noch) nicht angezeigt werden in welchem Posting welches Foto verwendet worden ist - das würde dem ganzen natürlich die Krone aufsetzen. Trotz der Integration werden die Fotos aber nicht direkt von Picasa eingebunden, sondern befinden sich auch weiterhin auf einem Blogger-Server. Damit produziert Google zwar doppelten Content - was sie eigentlich garnicht mögen - aber anders geht es derzeit wohl noch nicht.
+ 
Gemeinsam mit BMW stellt Google Maps Deutschland eine erste interessante Kombination zwischen Home-PC und dem Auto vor: Ein auf den Maps angezeigter Placemark kann mit nur 2 Klicks direkt an das eigene Navigationssystem im Auto - derzeit nur BMW - gesendet werden. So kann man direkt vom PC ins Auto springen und die Reise kann losgehen. Eines vorweg: Ich bin sehr stolz endlich mal eine News verkünden zu können die exklusiv für Deutschland gilt und auch nur in Deutschland verfügbar ist! Wollen wir z.B. zum Hilton in Berlin, suchen wir mit den Maps danach und klicken anschließend oberhalb der Karte auf den "Send"-Link. Daraufhin öffnet sich folgendes Fenster:

Hier kann die entsprechende Karte entweder klassisch per Mail oder an den BMW gesendet werden. Um die Informationen an das Navigationssystem zu senden muss man lediglich die Codenummer des "Assistenensystem" kennen. Nach einem Klick auf Senden haben die Daten ihr Ziel schon erreicht - nur ins Auto setzen und das Gerät starten muss man noch selbst ;-) Hier ein Video wie das ganze funktioniert: https://www.youtube.com/watch?v=st-UpWZ5Mhg Die Idee ist wirklich sehr gut, ist aber jetzt natürlich auch noch ausbaufähig. So wäre es schön wenn auch ganze Routen die mit den Maps berechnet worden sind mit einem Klick auf das eigene Navigationssystem übertragen werden könnten. Umgekehrt sollte man natürlich auch Placemarks vom Navigationssystem aus an die Maps senden können, die man sich dann noch einmal von oben näher ansehen möchte. Das ganze ist jetzt wohl ein erster Schritt in Richtung Google Earth im Auto. » Ankündigung im Google-Blog » Informationsseite von BMW [UPDATE] Ich sehe gerade Stefan diese Meldung schon gebracht hat... Sorry, habe ich nicht gesehen...

Jeder von euch wird das Problem große Datenmengen zu transportieren kennen: Für wenige MB nimmt man das Internet, für 100 MB eine CD und für 2 GB muss eine DVD her - kein Problem. Was aber wenn es sich um etwas größere Datenmengen - sagen wir 120 Terabyte - handelt? Dann haben wir ein Problem - und Google möchte dies in Zukunft lösen. Laut der BBC arbeitet Google derzeit an einem mobilen Datenspeicher der vorallem in Universitäten und Forschungseinrichtungen zum Einsatz kommen soll. Der Besitzer der Daten kann bis zu 120 Terabyte darauf speichern und Google verschifft dieses Gerät dann an den Empfänger und stellt dem diese Daten wieder zur Verfügung. Selbst per Highspeed-Leitung dürfte der Transport von solch einer Datenmenge nicht schneller gehen. Google fungiert hier also, diesmal ganz klassisch, als Postbote oder Spediteur. Was das ganze denn kosten soll und wie schnell die Daten denn von einem Ort zum anderen transportiert werden steht bisher noch nicht fest - aber Google hat einen kleinen Haken eingebaut. Egal welche Daten verschickt werden, Google besteht darauf sich eine Kopie zu ziehen und diese ggf. zu verwenden. Was Google mit diesen Daten dann anfangen möchte weiß ich zwar auch nicht, und es dürfte auch sehr problematisch sein - von wegen Lizenzbedingungen, Copyrights, geistiges Eigentum und co. Außerdem ist das natürlich der große Knackpunkt an der Sache welcher den Erfolg sehr stark dämpfen dürfe - denn niemand wird seine geheimen Forschungsergebnisse Google im Klartext zur Verfügung stellen wollen. -- Die Idee ist im Grunde natürlich sehr gut, und so lange die weltweiten Datennetze noch nicht in der Lage sind TB-Dateien in sekundenschnelle zu verschicken - und das wird noch ein weilchen dauern - wird so ein Angebot sicherlich auch angenommen, wenn da eben nicht dieser sehr große Haken wäre. Aber warten wir es erst einmal ab, noch steckt das ganze erst in der Planungsphase... » Artikel bei BBC [heise] Nachtrag: » Google bekommt Patent für mobiles Rechenzentrum zugesprochen

Derzeit ist YouTube in der Türkei nicht erreichbar, das hat aber keine technischen sondern juristische Hintergründe: Griechische Nationalisten sollen auf der Videoplattform Filme verbreitet haben in der der Vater der modernen Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, beleidigt und verunglimpft wird - für die Türken ein Skandal. Als Reaktion auf die Videos, die mittlerweile sicherlich nicht mehr online sind, haben sich griechische und türkische User wochenlang einen Kleinkrieg per Mail und Video-Kommentaren geliefert. Auch einige tausend Mails an YouTube sind von beiden Seiten herausgegangen - und auch in den lokalen Medien blieb dieser Kampf nicht unbeachtet. Der Höhepunkt dieses Kleinkrieges ist jetzt erst einmal dass YouTube in der Türkei auf unbestimmte Zeit nicht mehr zu erreichen ist. YouTube selbst wurde in dieses Urteil nicht mit eingebunden oder infomiert, die Sperrung erfolgt direkt über die Türk Telekom und YouTube selbst steht hilflos da - genauso wie die türkischen Videofans. Was diese Sperrung jetzt gegen diese Videos helfen soll wissen die türkischen Gerichte sicherlich selbst nicht - aber hauptsache man hat erst einmal etwas mit großer Wirksamkeit getan. Ich denke aber dass die Seite auch in der Türkei in einigen Tagen wieder online gehen kann - außerdem wird sich jetzt wohl auch Google in diesen Kleinkrieg einschalten müssen. [heise] Nachtrag: » YouTube in der Türkei erneut gesperrt