Page Creator
Der Google Page Creator hat 2 sehr interessante neue Funktionen bekommen. Fotos die in eine Webseite eingebunden werden, können jetzt ein wenig bearbeitet werden - und die Funktionen beschränken sich bei weitem nicht nur auf das ändern der Bildgröße. Außerdem ist jede Page Creator-Seite jetzt auch via Handy zugänglich, ganz ohne zutun des Benutzers. Fotos bearbeiten Fotos bearbeiten
Der Page Creator bietet jetzt, via MouseOver-Toolbar, eine Menge Bearbeitungsmöglichkeiten für die eingebunden Fotos an. Dabei werden nur die Fotos auf der Seite selbst bearbeitet, die originalen Dateien bleiben unberührt. Folgende Möglichkeiten gibt es bisher: » Fotogröße ändern » Foto beschneiden » Foto um 90° drehen » Helligkeit einstellen » Wasserzeichen einfügen » Schärfe verändern » Farbtiefe ändern » Änderungen rückgängig machen Da sind ja schon einmal die wichtigsten Dinge dabei die man für das schnelle erstellen einer Webseite benötigt. Für erweiterte Effekte gibt es ja immer noch Picasa oder das Fotoprogramm des Vertrauens. Jetzt könnte Google das ganze noch in eigene Online-Fotobearbeitung ausgliedern und so allen anderen Anwendungen wie Google Docs, Blogger und Picasa Web Albums zur Verfügung stellen. Ich bin begeistert :-D Mobile Seiten Jede erstellte Webseite wird vom Page Creator automatisch für das Mobiltelefon aufbereitet, ganz ohne das zutun des Benutzers und ohne das Layout oder die Bildqualität zu verlieren. Dabei wird die Webseite stark natürlich stark komprimiert und auf die Größe des Handydisplays beschränkt. Ich wüsste zwar noch keine gute Seite die mit dem Page Creator erstellt wurde und man unterwegs unbedingt benötigt, aber was nicht ist kann ja noch werden ;-) Mehrere Webseiten Wie gestern schon berichtet kann der Page Creator nun offiziell mehrere Webseiten und Adressen bekommen. Durch die offizielle Ankündigung ist dieses Feature nun fest integriert und gehört zum Standardreportoire - sehr schön! P.S. Google verspricht:
Wir sind erst am Anfang...
*jubel* » Ankündigung im Google-Blog Nachtrag: » Fotos per Page Creator-Parameter bearbeiten
Google AdWords
Das AdWords-Team hat sein Ad Diagnostic Tool ein wenig überarbeitet und gibt dem User jetzt noch mehr Informationen darüber wie die fertige Anzeige aussieht, wo sie angezeigt wird, ob sie überhaupt angezeigt wird - und wenn nicht, warum sie nicht angezeigt wird. Sicherlich ein ganz nettes Tool für alle AdWords-Inserenten. Die zuerst genannte, und damit für Google wichtigste, Neuerung ist die bessere Integration in das AdWords-Center. Neben jedem gebuchten Keyword befindet sich ab sofort eine kleine Lupe. Wenn der Cursor darüber gehalten wird, werden schon einige nützliche Informationen angezeigt, und bei einem Klick darauf erfolgt dann eine vollständige Diagnose des jeweiligen Keywords. Unter anderem kann jetzt genau angesehen werden in welchen Regionen die eigene Anzeige geschaltet wird oder schon einmal zu sehen gewesen ist. Wenn es sich hier bei nicht um die Zielgruppe handelt, kann dies in den Keyword-Einstellungen geändert und die Region ausgeschlossen werden. Denn einen Japaner braucht man auf seiner deutschen Webseite nun wirklich nicht ;-) Außerdem gibt es für jedes Keyword eine Suchergebnisvorschau, welche die komplette Suchergebnisseite mitsamt Werbebannern anzeigt, allerdings kann nirgendwo geklickt werden. Dabei kann man sofort sehen an welcher Stelle die eigene Anzeige erscheint. Wem die Position nicht recht ist, kann sich eine höhere Position wünschen oder einfach den Preis heraufsetzen. Ein schönes Tool, wenn AdWords nicht so teuer wäre würde ich es ja mal testen... » Ads Diagnostic Tool » Ankündigung im AdWords-Blog
Google Maps
Die Google Maps sind wirklich sehr praktisch, nur leider wurden sie in ihrer Größer immer wieder von den Suchergebnissen oder den eingeblendeten Routen beschränkt. Eine Fullscreen-Karte konnte bisher nur über eine direkte URL-Suche angezeigt werden. Dies gehört nun der Vergangenheit an, die Suchergebnisse neben der Karte können jetzt wahlweise ausgeblendet werden. Um die Suchergebnisse aus- bzw. einzublenden befindet sich links neben der Karte ein kleiner Pfeil. Ein Klick, und schon erstreckt sich die Karte über den ganzen Bildschirm. Sieht gleich viel besser, und beeindruckender, aus. Außerdem ist so nun die gesamte Route auf einen Blick erkennbar (sofern sie nicht zu lang ist), und wer doch ein paar Hinweise für den Weg braucht, blendet die Karte einfach wieder ein. Leider wird die Ergebnisliste wieder eingeblendet wenn man eine neue Suchanfrage stellt, das ist ein bißchen unglücklich. Ich würde es so machen, dass die Liste nur eingeblendet wird wenn mehrere Ergebnisse gefunden werden - bei einer genauen Adressenangabe ist die Liste wirklich sinnlos. Erfreulicherweise hat es dieses Feature auch sofort in die deutsche Version geschafft. [Googlified]
Picasa Web Albums
Die Picasa Web Albums haben einige neue Features bekommen und werden jetzt in 18 weiteren Sprachen angeboten. Darunter sind die üblichen Verdächtigen bei einer Lokalisierung - natürlich auch Deutsch. Außerdem können jetzt bis zu 250 GB Speicherplatz dazu gekauft werden. Weitere Sprachen Ab sofort stehen die Web Albums in den Sprachen englisch (UK), chinesisch, dänisch, niederländisch, finnisch, französisch, deutsch, italienisch, japanisch, koreanisch, norwegisch, polnisch, portugiesisch, russisch, spanisch, taiwanesisch und türkisch zur Verfügung. Das wurde ja auch Zeit - denn soviel zu übersetzen gab es ja hier schließlich nicht. Features Auf der My Photos-Seite wird seit einigen Tagen ein großer "Upload Photos"-Button eingeblendet, der, anders als der tradionelle Link, nicht direkt zur Upload-Seite führt, sondern dem User erst die Wahl lässt in welcher Galerie er ein Foto hinzufügen möchte. Ich denke der Button wird dafür sorgen dass die Web Albums schneller gefüllt werden - denn bisher war der Foto-Upload nicht so wirklich prominent platziert. Außerdem erscheint im Upload-Fenster, sofern man Bilder per Browser hochlädt, ein "Launch Picasa"-Button. Google ist es anscheinend lieber wenn die Benutzer die Fotos per Picasa in die Galerie laden. Das ist verständlich, da man so eine bessere Kontrolle über den Datenfluss hat, und dem Benutzer so nebenbei noch die eigene Fotoverwaltung aufdrückt ;-) Ich benutze seit eh und je die Upload-Funktion von Picasa, da dies für mich einfach komfortabler ist. 250 GB Speicherplatz War es bisher nur möglich den Speicherplatz auf 6 GB zu erhöhen, so wurden diese Werte jetzt stark gesteigert. Folgende Upgrade-Möglichkeiten werden jetzt angeboten: - 6 GB (25$ pro Jahr) - 25 GB (100$ pro Jahr) - 100 GB (300$ pro Jahr) - 250 GB (500$ pro Jahr) 250 GB braucht man wohl nur wenn man Videos hochladen möchte, wobei dies bei Google Video aber kostenlos und per Privatschaltung auch noch besser geeignet ist ;-) Wenn jetzt die Integration in fremde Webseiten kommt, würde Picasa Web Albums sicherlich sehr schnell ein ernsthafter flickr-Konkurrent werden. Hoffentlich arbeitet Google dran... [Googlified #1, Googlified #2]
searchmash Google hat seine Spielwiese SearchMash wieder ein wenig umgebaut und mit neuen Features ausgestattet. Ab sofort werden einige weitere Suchtypen in der rechten Sidebar angezeigt, die mit einem Klick zugeschaltet werden können. Leider sind dabei die meisten Features des letzten Updates verloren gegangen. SearchMash
In der rechten Sidebar kann jetzt mit einem Klick die Bildersuche, eine Blogsuche, eine Videosuche und eine Wikipedia-Suche dazu geschaltet werden. Darunter prangt wieder eine Box, die nach der Qualität der Suchergebnisse fragt. Leider sind die Suchen in der Sidebar nicht vorbereitet, sondern werden live durchgeführt. Wird eine Box also ausgeklappt, dauert es 1-2 Sekunden bis die Ergebnisse sichtbar sind. Außerdem können die Suchergebnisse stark vereinfacht und auf den Webseitentitel beschränkt werden. Dazu erscheint oben rechts ein Link "Hide Details". Einen Sinn hinter diesem Feature sehe ich aber nicht, denn der schnelle Überblick nützt überhaupt nichts, denn fast immer sind die Webseitentitel nichtssagend. Es ist schade dass die alten Update größtenteils verloren gegangen, denn so könnte nach und nach eine perfekte Suchmaschine gebastelt werden. Aber anscheinend ist der Test abgeschlossen, und jetzt wird das nächte getestet. Fragt sich nur, wann eines der Features Einzug in unser aller Google hält. Die Sidebar ist schon sehr schick, darüber sollte Google wirklich nachdenken. Nur leider bleibt dann kein Platz mehr für die Werbung... » SearchMash Suche: Britney Spears [Google OS]
Google Page Creator
Die Funktion mehrere Webseiten mit verschiedenen Adressen beim Page Creator zu erstellen ist vor einigen Wochen komplett verschwunden, und nun wieder aufgetaucht und verfügbar. Anscheinend gab es kleinere Probleme mit dieser Funktion, daher wurde sie vorübergehend abgeschaltet. Außerdem können Webseiten jetzt komplett versteckt und unzugänglich gemacht werden. Webseiten-Adresse ändern Ab sofort können wieder 5 verschiedene Adressen zum eigenen Account hinzugefügt werden. Dies dient vorallem dazu, die eigene eMail-Adresse nicht zu verraten - da diese vorher unweigerlich preisgegeben wurde. In den allermeisten Fällen konnten Spam-Bots nach folgendem Schema Adressen erschleichen: XXX.googlepages.com -> XXX@Google Mail.com Eine einfache Google-Abfrage ist somit ein Paradies für Adressensammler. Webseiten verstecken In den Einstellungen kann ab sofort die Option "Hide this Site" ausgewählt werden, welche die eigenen Webseiten komplett unerreichbar macht - und zwar für jeden. Bisher war die einzige Möglichkeit, eine Datei oder Webseite die hochgeladen wurde nicht mehr verfügbar zu machen eine Löschung. Dies widerspricht natürlich Googles Grundsatz, und so wird jetzt jedem die Möglichkeit geboten die Dateien privat zu behalten aber vor äußeren Zugriffen zu schützen. Schön wäre es auch, wenn man einstellen könnte dass die Seite weiterhin zugänglich sein soll, aber einschlägige Suchmaschinenenbots aussperrt - damit wäre das eMail-Adressen-Problem ebenfalls gelöst. [ZDNet-Blog]
Google Video
Videos die bei Google Video mit Untertiteln versehen sind, werden ab sofort noch besser durchsucht. Nicht nur, dass die Untertitel durchsucht und in den Suchergebnissen angezeigt werden, es kann auch sofort an die Stelle im Video gesprungen werden in der die gesuchte Textstelle vorkommt. Da die Untertitel der Videos genau auf die Sekunden der Videos verteilt werden, und es schon länger möglich ist Videos ab einer bestimmten Position abzuspielen war eine Kombination der beiden Features natürlich nur noch eine Frage der Zeit. Praktischerweise werden auch die Untertitel direkt eingeblendet, so dass man gleich den kompletten Text zu sehen bekommt. Für 30-Sekunden-Videos scheint dieses neue Feature zwar sinnlos, da hier der Kontext fehlen kann wenn man das Video nicht von Anfang an sieht, aber bei längeren Exemplaren kann es schon sehr hilfreich sein an die richtige Stelle geleitet zu werden. z.B. bei den Google TechTalks, die gut und gerne 1 Stunde laufen, kann die Recherche nach bestimmten Themen schon sehr verkürzen. » Beispielsuche TechTalks [Google OS]
Google Code Search
Googles Quellcode-Suchmaschine Code Search unterstützt seit einigen Tagen 11 weitere Programmiersprachen. Unterstützen heißt dabei, dass die Sprache automatisch erkannt und via DropDown-Menü der erweiterten Suchen ausgewählt werden kann. Unter den Neulingen ist unter anderem auch der Klassiker COBOL mit dabei. Die Neuzugänge: - AppleScript - COBOL - ColdFusion - Haskell - Modula-2 - Modula-3 - OCaml - R - Rebol - SML - VHDL Auch alle anderen Sprachen, die noch nicht unterstützt werden, können via file:xxx durchsucht werden, was aber natürlich bei weitem nicht so komfortabel ist, wie die direkte Suche nach einer Sprache. Aber ich denke dass alle wichtigen Sprachen nun vertreten sind - bis auf Brainfuck ;-) [ZDnet-Blog]
Google CheckOut
Wem die Google CheckOut API bisher zu kompliziert war, dem wird mit einer stark vereinfachten Version jetzt Abhilfe geschaffen. Der neue Spross nennt sich Google CheckOut HTML API und ist, wie der Name schon sagt, auch für "einfache" Webmaster leicht integrierbar. Natürlich müssen dann aber auch Einbußen bei der Funktionsvielfalt gemacht werden. Das ganze funktioniert direkt über das CheckOut Merchant Center, welches via einfachen Links mit Daten gefüttert wird. Die Daten werden größtenteils per POST-Varibalen übertragen, teilweise aber auch direkt via URL, also mit GET-Variablen. Viel mehr als das hinzufügen eines Produkts ist dann natürlich nicht drin, aber das reicht für das einfache shoppen ja auch vollkommen aus. Mit der neuen API, sofern man sie denn so nennen möchte, soll CheckOut wohl so stark vereinfacht werden, dass die Buttons in fast jede Webseite integriert werden und so natürlich die Verbreitung stark gesteigert wird. Ich denke, das könnte ein neuer Finanzierungsansatz für viele Webseiten werden, da ein Online-Shop so nun sehr viel einfacher aufgebaut werden kann. Aber bis die Europäer in den Genuss kommen werden, kann es wohl noch etwas dauern... » Google CheckOut HTML API » Ankündigung im CheckOut-Blog
GWB-Dossier APIs
Google Web Toolkit
Das Google Web Toolkit wurde heute Nacht in der Version 1.2 veröffentlicht und hat einige Bugfixes bekommen. Die größte Neuerung ist aber die Mac-Unterstützung, mit der das GWT nun komplett Plattformunabhängig ist und somit zu 99,9% auf jedem System laufen sollte (von den Nischenbetriebssystem einmal abgesehen). Außerdem unterstützen jetzt auch einige weitere Programme das GWT. Mac-Version Mit der Mac-Unterstützung kommen nicht nur weitere potenzieller User in den Genuss der Software, sondern die damit erstellten AJAX-Applikationen laufen nun auch auf dem Safaribrowser. Außerdem wurde für die Appler noch ein kleines Gimmick beigelegt welches die Linux- und Windows-Fraktion noch nicht besitzt: Ein DOM-Validator, der den AJAX-Applikationen ein wenig unter die Haube schaut - nettes Stück Software, hoffentlich kommt es auch bald für Windows. Unterstützung von GWT Die Vorteile des Web Toolkits haben auch einige andere Hersteller erkannt und eine Unterstützung dafür in ihre Software eingebaut. Mit dabei ist die Software JetBrains IDEA 6.0, ein GWT-Designer ist für Eclipse verfügbar und der Mitbewerber Wirelexsoft VistaFei wird ebenfalls bald das GWT unterstützen. Ich glaube, wenn sich das GWT noch einige Jahre weiter entwickelt könnte es einmal eine Entwicklungsumgebung der Zukunft werden - weiter so Google! » Web Toolkit downloaden » Ankündigung im GWT-Blog » Ankündigung im Mac-Blog [Stefan2904]
Google Earth
Google Earth kann wieder mit neuen Daten aufwarten die das virtuelle Surfen auf unserem Heimatplaneten noch interessanter und informativer machen. Die ESA stellt für Google Earth mehr als 130 Satelitenaufnahmen der Erde zur Verfügung die kontextmäßig an ihrer jeweiligen Stelle auf der Erde angezeigt werden. Außerdem gibt es wieder eine Neuerung innerhalb der Afrika-Woche. ESA-Fotos Zwar ist Google Earth selbst ein ganzes Sammelsurium an Satelitenfotos, allerdings sind diese so gewählt dass sie die Erde im Normalzustand zeigen - dies ist bei der ESA nicht der Fall. So gibt es z.B. Fotos von Ländern die komplett mit Schnee bedeckt sind oder Fotos einer riesigen 2 Km breiten Welle die auf die Straße von Gibraltar zurollt. Es sind wirklich sehr interessante Aufnahmen dabei, die ihr euch unbedingt einmal ansehen solltet. Ihrem Ziel
Ein wichtige Schritt auf dem Weg, den Menschen überall auf der Welt zu helfen, ihre Umwelt besser zu verstehen
ist die ESA mit diesen Overlays und Placemark auf jeden Fall schon ein Stück näher gekommen ;-) Afrika-Woche Im Rahmen der Afrika-Woche gibt es wieder 2 neue Placemark-Sammlungen die uns den schwarzen Kontinenten näher bringen sollen. Dabei handelt es sich einmal um eine Sammlung von allen Flaggen der afrikanischen Staaten, die bei einem Klick nähere Details des Landes wiedergeben (Daten aus dem CIA World Fact Book) und zum anderen um eine Sammlung von Sehenswürdigkeiten und Fotos aus dem Alltag der jeweiligen Umgebung. Sehr nett! Die neuen Overlays und Placemarks gibt es wieder im Featured Content-Ordner von Google Earth. Ich bin derzeit schwer beeindruckt was Google so alles auf die Weltkarte bringt und immer wieder neue Anwendungsgebiete der Software aufzeit. War es bei der Veröffentlichung noch ein schönes Spielzeug oder nur ein Tool um sich den Urlaubsort anzusehen, so wird die Softare immer mehr zum ultimativen Info-Tool rund um unseren Planeten. Weiter so! zur Zeit surfe ich auch wieder viel um die Erde :-D [Stefan2904]
Google Calendar
wie vor einigen Tagen schon durchgesickert ist, hat der Google Calendar jetzt eine neue Suchfunktion bekommen. Events und Termine die als öffentlich deklariert sind können mit einem Klick auf Search Public Events durchsucht und mit 1 Klick zum eigenen Kalender hinzugefügt werden. Leider steckt das ganze sehr arg in den Kinderschuhen. Der Button für die Websuche neben dem Suchfeld ist verschwunden und wurde durch den Public Events-Button ersetzt. Die Ergebnisse können hier wahlweise in 4 verschiedenen Darstellungen angezeigt werden. Standardmäßig werden alle gefundenden Termine als Liste angezeigt, ähnlich der Websuche. Aber auch eine Tages-, Wochen- und Monatsansicht sind möglich. Die Suche selbst kann noch nach Ort und Datum eingeschränkt werden. Leider überzeugen die Ergebnisse dieser Suche überhaupt nicht. Jeder Termin wird nur mit seinem Titel angezeigt, egal ob er eine Beschreibung enthält oder nicht. Klickt man auf diese Beschreibung wird in einer Popup-Blase lediglich die Möglichkeit geboten den Termin in den eigenen Kalender mit aufzunehmen - das war alles. Außerdem wundert es mich dass immer nur so wenige Termine gefunden werden. Bei der Suchanfrage "Party" (bei der eigentlich jede Menge Termine erscheinen sollten) erscheinen an manchen Tagen nur 2-3 Termine - und ich glaube nicht dass es nur so wenige Einträge gibt. Meine eigenen öffentlichen Termine (Google Kalender) kann ich mit der Suche ebenfalls nicht finden, warum auch immer. Interessant wird das ganze jetzt erst wenn Google es geschickt mit der Websuche kombiniert und in Form einer OneBox vor die Ergebnisse schaltet. Damit wäre ein weiterer wichtiger Punkt in der Organisation aller Informationen auf der Welt abgeschlossen. Außerdem würde der Calendar auf diese Weise sehr viel attraktiver werden und Veranstalter von Konzerten, Festen, Kinoprogramme & co. dazu bewegen ihre Termine in Kalender einzutragen und diese zugänglich zu machen - mal schauen was draus wird. » Ankündigung im Google-Blog
Google Docs & Spreadsheets
Googles Office Suite Docs & Spreadsheets wurde einer kleinen Kur unterzogen und hat 2 kleine Update bekommen. Als erste wäre die verbesserte Rechtschreibkorrektur zu nennen, die jetzt noch zuverlässiger arbeiten soll und in 30 Sprachen verfügbar ist. Außerdem können in der Dokument-Übersicht jetzt wahlweise nur Textdokumente oder nur Tabellen dargestellt werden. Rechtschreibkorrektur Bisher hat D&S die Rechtschreibkorrektur von Writely verwendet, welche natürlich nicht ganz so ausgereift war wie die von Google, daher wurde sie nun ersetzt. D&S verwendet damit nun die gleiche Rechtschreibkorrektur die auch schon bei Google Mail und Blogger zum Einsatz kommt - welcher aber leider auch noch weit von ihrer Perfektion entfernt ist. Dokument-Ansicht Bisher wurden alle Textdokumente und Tabellen gemeinsam in der Liste der Dokumente angezeigt, geordnet nach dem letzten Bearbeitungsdatum. Jetzt können wahlweise nur Tabellen oder nur Textdokumente angezeigt werden, was ein für mich sehr wichtiges Feature ist. Bisher fand ich die Vermischung der beiden Dokumenttypen als sehr lästig, gut dass dem nun Abhilfe geschaffen worden ist ;-) » Ankündigung im Docs & Spreadsheets Blog
Google Desktop
Google Desktop legt vor der Version 5.0 noch einmal einen Zwischenstopp ein und veröffentlicht die Version 4.5 mit verbesserter Sidebar. Ab sofort ist die Sidebar transparent und fügt sich so noch besser in den Desktop und andere Programm ein - ansonsten hat sich an der Funktionalität und den Features nicht viel getan. Die neue Sidebar Nach dem Update auf die Version 4.5 muss der PC neu gestartet werden (würde es nicht reichen GDesktop neu zu starten?) und es wird wie üblich die Konfiguration der Software durchgeführt - hier können aber alle Voreinstellungen übernommen werden, diese werden aus der vorherigen Version geholt. Nach der Installation wird dann auf die Sidebar-Ansicht gewechselt, auch wenn man diese standardmäßig nicht aktiviert hatte. Die Transparenz der Sidebar kann leider nicht abgestellt werden, und so muss man sich mit der Vorgabe der Google-Designer zufrieden geben - aber das Design gefällt, es ist auf jeden Fall besser als der weiße Klotz von früher. Leider haben auch die Gadgets durch dieses kleine Redesign ihre Buttons verloren, diese werden erst angezeigt wenn man mit der Maus darüber fährt - das ist ein bißchen unglücklich gelöst, sollte in der nächsten Version verbessert werden. Außerdem unterstützt die Desktopsuche jetzt schon die Dateitypen von Office 2007, kann diese also ebenfalls komplett indizieren und durchsuchen. Auch der neue Firefox 2 wird unterstützt, und die Software ist problemlos auf Windows Vista lauffähig. Alle Zukunftsprobleme sind also schon im Griff ;-) Ich denke dass Google diese Vorab-Version veröffentlicht hat um zu testen welche Features sich die User noch von der Sidebar wünschen - denn diese muss ab Januar mit der Windows Vista-Sidebar konkurrieren, und da möchte man natürlich besser sein als die Konkurrenz und die Vista-Sidebar verbannen. Ich denke etwa zeitgleich mit dem Vista-Start können wir dann auch mit Google Desktop 5.0 rechnen , vorher würde eine Veröffentlichung keinen Sinn machen. Meine Sidebar-Verbesserungsvorschläge: - Sidebar sollte auch an allen anderen Bildschirmrändern positioniert werden können - Sowohl Sidebar als auch Taskleisten-Suchfeld anzeigen - Sidebar mit Scroll-Funktion ausstatten, falls zuviele Gadgets hinzugefügt wurden - Skin-Funktion für die Sidebar anbieten, damit das Aussehen komplett angepasst werden kann P.S. Die neue Version steht vorerst nur in englischer Sprache zur Verfügung » Google Desktop 4.5 Download » Ankündigung im Desktop-Blog Nachtrag: » Google Desktop 4.5 auf deutsch + Weihnachts-Gadgets
GOogle Apps for your Domain
Und ein weiterer wichtiger Service wurde in Google Apps for your Domain integriert. Die Personal Homepage ist ab sofort Bestandteil des Pakets, und bietet jedem User die Möglichkeit sich eine eigene Startseite zu basteln. Das Angebot kann von jedem Administrator im Service-Center freigeschaltet und seinen Usern angeboten werden. Mit einem Klick auf Add/Remove Service kann die persönliche Startseite zur eigenen Domain hinzugefügt werden. Laut Google (und einigen glücklichen Besitzern) kann die Startseite derart angepasst werden, dass der User sofort merkt dass er sich noch im Unternehmensnetzwerk befindet. Das hinzufügen von einzelnen Gadgets bleibt aber auch weiterhin jedem eigenen Benutzer vorbehalten. Screenshot: Personal Homepage
Jedes offiziell erhältliche Gadget für die "normale" Personal Homepage kann ohne Ausnahme auch auf der Unternehmensstartseite verwendet werden. Auf der Startseite klebt außerdem noch ein großer "Powered by Google"-Button, damit die User auch nicht vergessen wer der edle Spender des riesigen Speicherplatzes und der vielen schönen Funktionen ist ;-) Jede Startseite ist unter der Domain http://partnerpage.google.com/DOMAIN abgelegt. Leider ist es mir derzeit nicht möglich meine Startseite zu bearbeiten, ich kann euch also keinen Einblick darin geben in wie weit die Startseite vom Administrator angepasst werden kann. Als Fehlermeldung wird mir "Der Service steht zur Zeit nicht zur Verfügung" angezeigt - schade. Ein Bericht folgt dann aber spätestens morgen, wenn Google die Probleme in den Griff bekommen hat. Mit der Startseite, und den hoffentlich bald folgenden Modulen, wird Googles Domain-Angebot noch sehr viel attraktiver. Jeder Benutzer hätte jetzt eine Startseite von der aus direkt seine Applikationen starten und durchsuchen kann. Nebenbei kann sich der Benutzer dann gleich noch Nachrichtenquellen, Tools und Spielchen für zwischendurch hinzufügen - nett ;-) P.S. Die Personal Homepage ist noch ohne Tabs. » jmboard.com-Startseite » Google Apps for your Domain » Ankündigung im Google-Blog