Auch ohne Blick auf die Quartalszahlen dürften allen Nutzern bekannt sein, dass Google den größten Teil des Umsatzes mit Werbung erwirtschaftet. Allerdings tritt Google dabei in einer Mehrfachrolle auf, die immer wieder für Kritik sorgt und in den USA schon bald zu einem großen Verfahren führen könnte. Um dem vorzubeugen, soll man nun tatsächlich erwägen, das Werbegeschäft auszulagern. Aber nicht weit.
Google bringt immer wieder neue Produkte auf den Markt oder rollt neue Funktionen aus, von denen alle Nutzer profitieren können. Auf der anderen Seite werden aber auch immer wieder einzelne Funktionen oder ganze Produkte eingestellt, die nicht mehr zeitgemäß sind oder einfach nicht mehr ins Portfolio passen. In den letzten Tagen hat es gleich drei Produkte getroffen, die so mancher Nutzer vermissen dürfte und die (subjektiv gesehen) keinen würdigen Nachfolger erhalten haben.
Google-Gründer Sergey Brin hat sich schon vor vielen Jahren aus dem operativen Geschäft des Unternehmens zurückgezogen, gehört aber vor allem aufgrund seiner Aktienanteile zu den reichsten Menschen der Welt. Brin taucht nur selten in den Medien auf, was sich allerdings in den nächsten Monaten ändern könnte. Laut Medienberichten soll sich Sergey Brin von seiner Frau getrennt und bereits die Scheidung eingereicht haben.
Googles Forscher beschäftigen sich schon seit vielen Jahren mit der Objekterkennung, die vor allem darauf basiert, die abgebildeten Motive mit einer riesigen Datenbank zu vergleichen. Um diese und andere Anwendungsfälle auch externen Entwicklern zu ermöglichen, hat Google jetzt eine große Datenbank mit 3D-Objekten veröffentlicht, die aus mehr als 1000 aufwändig digitalisierten alltäglichen Objekten aller Art besteht.
Nach mehreren Jahren der gefühlten Funkstille gab es in der letzten Zeit viele Kooperationen zwischen Google und Samsung, die sich bereits in gemeinsamen Produkten gezeigt haben. Doch mit dem Tensor-SoC sowie der Zusammenarbeit bei Wear OS ist noch lange nicht Schluss, denn man wird die Zusammenarbeit darüber hinaus auch in anderen Bereichen intensivieren.
Bei Googles Spieleplattform Stadia stehen derzeit alle Zeichen auf Umbruch und Neupositionierung, denn der seit Ende 2019 verfolgte Ansatz hat bisher nicht den erwarteten Erfolg gebracht. Die Neuaufstellung der Plattform als Flaggschiff-Produkt eines Cloudangebots scheint sich in den letzten Zügen zu befinden, denn jetzt hat man die Spieleplattform auch offiziell als solches bezeichnet.
Google ist seit sehr vielen Jahren in Russland aktiv und bietet eine ganze Reihe von Produkten in dem Land an, aus dem sich in den letzten Wochen sehr viele große Unternehmen zurückgezogen haben. Vor wenigen Tagen wurde verkündet, dass Google Russland in Konkurs geht und den Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Das dürfte vorerst das Aus für den russischen Markt bedeuten, der für Alphabet nach eigenen Angaben keine große Bedeutung hat.
Viele Unternehmen haben sich in den letzten Wochen aus Russland zurückgezogen, manche auch endgültig und ohne Pläne für eine baldige Rückkehr. Auch Google hat das Werbegeschäft vollständig eingestellt und jetzt könnte ein dauerhafter Rückzug aus dem Land anstehen: Google Russland hat angekündigt, Insolvenz anmelden zu wollen. Das Unternehmen ist nicht mehr in der Lage, den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und könnte demnach geschlossen werden.
Nach mehreren Wochen der Spekulation hat Google kürzlich die Übernahme von Raxium offiziell gemacht und verkündet, dass das Startup in Zukunft unter dem Dach von Google an neuen Display-Technologien arbeiten soll. Interessanterweise wird das Kernprodukt von Raxium überhaupt nicht erwähnt, sodass wir davon ausgehen können, dass die Displays auch in einigen bereits bestehenden Pixel-Linien zum Einsatz kommen können.
Google hat sich in den letzten Jahren zunehmend in ein Unternehmen verwandelt, bei dem Hardware eine wichtige Rolle spielt und in der Symbiose mit den eigenen Betriebssystemen, Plattformen und Apps erfolgreiche Produkte hervorbringen soll. Nachdem dieser Einstieg recht erfolgreich verlaufen ist, arbeitet man nun an der Unabhängigkeit von externen Lieferanten und will die Produkte mit eigenen Technologien stärken. Eine langfristige Entwicklung, die sehr erfolgsversprechend sein kann.
Vor wenigen Tagen ist eine echte Bombe geplatzt, die viele Beobachter wohl nicht so schnell erwartet hätten: Elon Musk übernimmt Twitter für 44 Milliarden Dollar. Das ist nicht nur viel Geld, sondern auch der Besitzerwechsel einer der wichtigsten digitalen Plattformen überhaupt. Und wieder einmal steht die Frage im Raum, ob nicht Google hätte Twitter kaufen sollen. Und das schon vor vielen Jahren oder vielleicht in der Zukunft.
Die Google-Mutter Alphabet lässt sich nach mehreren Monaten mal wieder in die Karten blicken und hat vor wenigen Minuten die Geschäftszahlen für das 1. Quartal 2022 bekannt gegeben: Alphabet konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn stark zulegen: Im Zeitraum Januar bis März 2022 wurde ein Umsatz von 68,01 Milliarden Dollar eingefahren und daraus ein Gewinn von 20,09 Milliarden Dollar generiert - ein starker Sprung im Vergleich zum Vorjahr.
Google versteht es meisterhaft, die Nutzermassen immer wieder ohne jegliche Bezahlung für sich einzuspannen, meist sogar, ohne dass sie dies bemerken. Zu den bekanntesten Beispielen zählen Google Maps oder auch die Captchas, aber es gibt auch Ausnahmen, bei denen man den Nutzern für ihre Mithilfe einen kleinen Obolus bezahlt. Eine seit längerer Zeit verfügbare Google-App bezahlt Nutzer dafür, kleinere Aufgaben zu übernehmen und könnte sich bei internationalem Rollout großer Beliebtheit erfreuen.
Google ist bekannt für sehr gutes und in allen Punkten effizientes Design, denn vor allem mit dem Material-Framework hat man vor einigen Jahren einen sehr großen Sprung gemacht. Aber Design ist bekanntlich lebendig und so kommt es auch innerhalb der Google-Produkte immer wieder zu Unterschieden. Der Kurs in puncto UI scheint allerdings nicht ganz so klar zu sein, wie sich in den letzten Tagen wieder am Beispiel des Hamburger-Menü zeigt.
Niemand lebt ewig, daran ist leider nicht zu rütteln. In der heutigen Zeit sollte man daher den eigenen Nachlass nicht nur für materielle Besitztümer regeln, sondern auch für die digital in der Cloud abgelegten Daten. Google bietet mit dem Kontoinaktivität-Manager eine sehr einfache Möglichkeit, festzulegen, was mit den Daten nach dem Ableben geschehen soll. Unabhängig von Alter und Gesundheitszustand sollte jeder Nutzer dort einmal hereinschauen.