Google bearbeitet den Smartwatch-Markt mittlerweile mit zwei verschiedenen Ökosystemen, die hinter den Kulissen vielleicht zusammenarbeiten, aber nach wie vor einzeln am Markt auftreten und das wohl auch in Zukunft tun werden: Fitbit und Pixel Watch. In einem Blogbeitrag hat Fitbit nun verraten, wie man sich in Zukunft von der Pixel Watch abgrenzen und dennoch eng mit Google zusammenarbeiten will.
Google hat vor zwei Jahren die Übernahme von Fitbit abgeschlossen und spätestens seit diesem Zeitpunkt haben beide Unternehmen im Hintergrund daran gearbeitet, die bisher völlig voneinander getrennten Plattformen zu verknüpfen. Bisher ist davon nur wenig zu sehen, doch im Fitbit-Blog gibt das Unternehmen nun einige Einblicke in zukünftige Pläne und unterstreicht die Stärken, die Google zu Fitbit gebracht hat.
Bei Google dürfte derzeit Katerstimmung herrschen, denn die jüngsten Quartalszahlen haben gezeigt, was sich in den letzten Monaten schon abgezeichnet hat: Die Gelddruckmaschine ist ins Schlingern geraten und der Gewinn stark eingebrochen, sodass man sich bereits eine Effizienz-Kur verpasst hat. Aber warum soll das nur für Google und nicht all die anderen Alphabet-Unternehmen gelten? Der aktuelle Kurs könnte problematisch werden.
Die meisten Unternehmen haben ein großes Interesse daran, ihren Kunden bestmögliche Produkte und Dienstleistungen zu bieten, um daraus resultierend möglichst viel Geld zu verdienen. Das ist natürlich auch bei Google nicht anders und so setzt man immer wieder darauf, die Nutzer direkt nach ihrer Meinung zu fragen - auch in Form von Studien. Über eine wenig bekannte Plattform könnt ihr an Google-Studien teilnehmen und darüber Geschenke / Prämien erhalten.
In puncto Messenger ist es bei Google überraschend ruhig geworden, denn das Google Messenger-Karussell wirft nur noch alte Produkte ab, nimmt aber schon seit längerer Zeit keine neuen mehr auf. In den letzten Wochen haben wir gleich zwei Messenger verloren und derzeit stehen die Zeichen auf der dringend notwendigen Konstanz. Weil Google nun Ruhe reinbringt, wollen wir den aktuellen Status Quo noch einmal festhalten.
Die Google-Mutter Alphabet lässt sich nach ziemlich genau drei Monaten wieder in die Karten blicken und hat vor wenigen Minuten die Geschäftszahlen für das 3. Quartal 2022 bekannt gegeben: Alphabet konnte beim Umsatz erneut stark zulegen, muss aber gleichzeitig einen erheblichen Gewinneinbruch vermelden. Im Zeitraum Juli bis September 2022 wurde ein Umsatz von 69,09 Milliarden Dollar eingefahren und daraus ein Gewinn von 13,9 Milliarden Dollar generiert.
Google gehört zu den größten Werbevermarktern, ist aber auch selbst immer stärker im Eigenmarketing unterwegs, um die eigene Marke und Produkte zu bewerben. Nachdem bereits Chrome-Autos in der Formel 1 ihre Runden drehen, könnte Google kurz vor dem Abschluss eines großen Markendeals stehen. Der britische Premier League-Verein Tottenham Hotspur könnte schon bald im Google Stadium spielen. Einen schlechteren Zeitpunkt hätte sich Googles Marketing kaum aussuchen können.
Auf vielen Android-Homescreens befindet sich das Google-Widget, zum Teil sogar in zweifacher Ausführung. Weil es ein solch zentraler Bestandteil ist, lässt sich die Darstellung schon seit langer Zeit überraschend umfangreich anpassen - was viele Nutzer gar nicht wissen dürften. Mit dem jüngsten Update stellt man diesen Editor jetzt in den Vordergrund und bietet sogar eine Live-Vorschau.
Google ist nicht erst mit dem Tensor-SoC in die Chip-Entwicklung eingestiegen, sondern hatte zuvor schon einige Anläufe mit speziellen Projekten in diese Richtung - und nun kommt ein weiteres dazu. Gemeinsam mit Intel hat man den E2000 entwickelt, der vor allem im Cloudbereich bzw. in Rechenzentren zum Einsatz kommen soll. Der Chip soll einige Vorteile bringen, wird aber nicht Google-exklusiv eingesetzt.
Das Unternehmen Google generiert einen Großteil der Umsätze aus Werbung und hat natürlich ein großes Interesse daran, dass das so bleibt - trotz aller Herausforderungen. Jetzt hat man eine neue App gestartet, die eine Studie unter eingeladenen US-Nutzern ermöglichen soll und diesen die Möglichkeit gibt, mit ihrer Antwort Geld zu verdienen. Die 'Online Insights Study' steht im Google Play Store zum Download bereit, aber leider nur eingeschränkt.
Google wird die Pixel Watch und in weiterer Folge viele weitere Wear OS-Smartwatches mit einer runderneuerten Fitnesstracking-App der Tochter Fitbit ausstatten. In den nächsten Stunden und Tagen dürften wir einiges zur neuen Fitbit-App hören, aber schon jetzt gibt es eine Reihe von Screenshots, die die neue Oberfläche für Smartphones sowie für die Smartwatches zeigen.
Google wird in wenigen Tagen die Pixel 7-Smartphones vorstellen, ist aber auch abseits der eigenen Serie im Smartphone-Markt tätig: Jetzt hat die Deutsche Telekom die beiden eigenen Smartphones T Phone und T Phone Pro vorgestellt, die man gemeinsam mit Google entwickelt haben will. Beide Geräte sind in der unteren Preisklasse unterwegs und sollen wohl in vielen Telekom-Ländern in Massen verkauft werden.
Google hat die Smartwatch- und Fitnesstracker-Marke Fitbit vor einiger Zeit übernommen und dürfte diese zunehmend in das eigene Ökosystem integrieren - mutmaßlich mit anschließendem Wechsel zu Wear OS. Jetzt hat man eine große Änderung angekündigt, die den Weg für eine tiefere Integration bereitet: Ab 2023 wird ein Google-Konto für die Smartwatch-Einrichtung benötigt und ab 2025 ist dieses unumgänglich.
Google ist bekannt dafür, in vielen Bereichen mit eigenen Produkten aktiv zu sein, immer wieder umzubauen und die Fühler in zahlreiche weitere Richtungen auszustrecken, die in Zukunft bearbeitet werden könnten. Manchmal tut man dies mit experimentellen Produkten, die auch als solche zu erkennen sind - unter anderem vom internen Inkubator Area 120. Doch jetzt hat man dort ordentlich durchgefegt und könnte nach Ansicht einiger Beobachtung an Innovationskraft einbüßen. Oder etwa nicht?
Google ist seit vielen Jahren die Standard-Suchmaschine im Mozilla Firefox und wird dies noch mindestens bis Ende 2023 bleiben. Diesen Suchmaschinen-Deal lässt sich Google einen mittelhohen dreistelligen Millionenbetrag pro Jahr kosten, doch weil die Marktanteile von Firefox immer weiter sinken, könnte diese langjährige Partnerschaft wackeln. Sollte Google den Geldhahn teilweise oder vollständig zudrehen, können bei Mozilla ganz schnell (vorübergehend) die Lichter ausgehen.