Android: Google Find Hub erhält großes Update – findet jetzt auch Gegenstände ohne Tracker (Screenshots)
Auf die Ankündigung vor wenigen Tagen folgt jetzt der Rollout der neuesten Funktion des Google Find Hub. Die Plattform ist jetzt gemeinsam mit Gemini dazu in der Lage, die Position von Gegenständen zu speichern, die über keinen Tracker verfügen. Dazu erhält die App einen neuen Tab, in dem sich die Objekte inklusive weiterer Informationen ablegen lassen.
Wir haben hier im Blog erst vor wenigen Tagen über das wichtige Update für den Google Find Hub berichtet, das eine völlig neue Funktionalität in die Plattform bringt. Denn während sich bisher nur Geräte tracken ließen, die über die entsprechenden technischen Fähigkeiten verfügen – entweder selbst oder mit einem angebrachten Tracker – erweitert man das Ganze jetzt auf jedes beliebige Projekt. Damit das funktioniert, muss man natürlich manuell tätig werden.
Die Nutzer erhalten nach dem Update die Möglichkeit, einen beliebigen Gegenstand in die App einzufügen. Dafür gibt es den neuen Tab „Gespeichert“, in dem sich bestehende Objekte abrufen oder neue hinzufügen lassen. Notwendig ist eine Bezeichnung des Gegenstands sowie eine eigene Beschreibung der Position, an dem dieser abgelegt worden ist. Bei Bedarf lässt sich das noch detaillieren, es kann eine Notiz oder auch ein Foto hinzufügt werden.
Das Ganze funktioniert natürlich nur dann, wenn man als Nutzer selbst dafür sorgt, den Standort des Objekts nicht zu verändern oder bei Positionsänderung dementsprechend auch eine Änderung im Find Hub vorzunehmen. Weil man das aber wohl eher für Gegenstände verwenden sollte, die tatsächlich einen festen Platz habe und nur sehr selten benötigt werden, kann das vielleicht funktionieren. Auf obigen Screenshots könnt ihr die aktuelle Umsetzung sehen.
Damit die Verwendung leichter fällt, gibt es eine enge Anbindung an Gemini. Der KI-ChatBot kann auf die Einträge zugreifen, über Ablageorte informieren oder mit einem Prompt auch selbst neue Gegenstände hinzufügen. In der aktuellen Variante vielleicht ganz nützlich, zukünftig könnte das aber noch sehr viel relevanter werden. Warum, habe ich im folgenden Artikel ausführlich beschrieben:
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