Fitbit: Umstellung auf Wear OS wird vorbereitet – Google dürfte Fitbit OS auf Smartwatches ersetzen (Hinweise)

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Google hat mit Fitbit und der kommenden Pixel Watch gleich zwei Smartwatch-Marken im Portfolio, die wohl auch langfristig bestehen bleiben sollen. Man hat aber nicht nur zwei Smartwatch-Marken, sondern auch zwei unterschiedliche Betriebssysteme, die gepflegt werden wollen – und das wird vermutlich nicht auf Dauer der Fall sein. Die aktuelle Entwicklung lässt vermuten, dass Fitbit schon bald auf Wear OS umgestellt wird.


fitbit versa 4 sense 2 inspire 3

Lange Zeit wurde darüber spekuliert, wie Google die eingekaufte Smartwatch-Marke Fitbit und dessen Produkte in das eigene Portfolio integrieren will, wenn man selbst an einer Pixel Watch arbeitet, die in direkter Konkurrenz zu diesem Produkt steht. Mittlerweile gibt es etwas mehr Klarheit, denn die Pixel Watch wird die „Google-Smartwatch“, die zusätzlich über Fitbit-Funktionen verfügt, während Fitbit einfach Fitbit bleibt. Wie das genau aussehen könnte, haben wir vor einiger Zeit in diesem Artikel zusammengefasst.

Doch mehrere Smartwatch-Marken bedeuten nicht zwangsläufig, dass diese vollständig voneinander getrennt sein müssen und lediglich untereinander kooperieren. Es ist zu erwarten, dass Fitbit mittelfristig vollständig auf Wear OS umgestellt wird und tatsächlich befindet man sich bereits auf dem Weg dorthin. Damit wäre dann auch geklärt, warum die erste Fitbit-Smartwatch mit Wear OS abgesagt wurde, von der man schon kurz nach der Übernahme sprach.

Stattdessen wird wohl das gesamte Fitbit-Portfolio auf Wear OS basieren, ohne dass die Nutzer diese Umstellung unbedingt negativ bemerken müssen. Mit Betriebssystem-Wechsel unter der Haube kennt sich Google bereits aus und drückt auch Fitbit immer mehr in diese Richtung. Am Ende wird man die Umstellung vielleicht gar nicht als solches verkünden müssen, sondern nur die Vorteile hervorheben, die die breiter aufgestellte Plattform mit sich bringt.




Fitbit bekommt Wear OS-Design
Der eindeutigste Hinweis darauf, dass man auf Wear OS hinarbeitet, kam erst vor wenigen Tagen: Die neue Fitbit-Oberfläche ist nicht nur an Wear OS angelehnt, sondern sieht dieser zum Verwechseln ähnlich. Die gleichen Elemente, die gleiche Struktur, die gleiche Navigation und sogar die gleiche Farbgebung der Oberflächen. Das UI von Fitbit OS wandelt sich zu Wear OS. Warum sollte man das 1:1 nachbauen und am Ende doch auf unterschiedliche Kerne setzen?

Fitbit-Apps kommen zu Wear OS
Google hat angekündigt, dass die Fitbit-Apps nach und nach auf die Pixel Watch und damit zu Wear OS kommen. Alle wichtigen Fitbit-Funktionen werden in Apps ausgelagert, die über den Google Play Store angeboten werden können. Damit schafft man sich die Flexibilität, den Unterbau vollständig auszutauschen, ohne dass die Nutzer auf ihre gewohnten Apps verzichten müssen. Ist diese Entwicklung abgeschlossen, kann die Umstellung beginnen.


Die Umstellung dürfte schnell vorangehen, sodass vielleicht schon die nächste Fitbit-Generation mit Wear OS auf den Markt kommt. Das wird man vielleicht gar nicht großartig erwähnen, sondern einfach nur den Vorteil herausstellen, dass die Fitbit-Uhren ab diesem Zeitpunkt Zugang zur großen App-Welt von Wear OS erhalten.

» Fitbit: Smartwatches Sense 2 und Versa 4 bekommen eine Wear OS-ähnliche Oberfläche (Screenshots)

Letzte Aktualisierung am 9.09.2022 / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Affiliate Links, vielen Dank für eure Unterstützung!


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comment 1 Kommentare zum Thema "Fitbit: Umstellung auf Wear OS wird vorbereitet – Google dürfte Fitbit OS auf Smartwatches ersetzen (Hinweise)"

  • Das wird sehr interessant, gerade im Hinblick auf die Akkulaufzeit könnte die Versa 4 für viele die bessere Pixelwatch sein… ich hoffe Google schafft es da sich nicht selbst steine in den Weg zu legen, denn für viele ist die Akkulaufzeit essentiell, gerade weil bei einem Tag Laufzeit schlichtweg keine Möglichkeit besteht alle Features nutzen zu können… denn wenn die Uhr nachts laden muss, kann man schon wieder kein Schlaftracking nutzen. Ob sich Google damit also einen Gefallen tut?

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