Google baut die Shopping-Plattform Google Shopping weiter aus und spendiert der hauseigenen Gelddruckmaschine jetzt eine neue Funktion, die auf die Stärke der visuellen Gemini-Ki setzt: Mit der neuen Funktion Try it on haben Nutzer jetzt die Möglichkeit, alle gelisteten Kleidungsstücke virtuell anzuprobieren. Dafür muss lediglich ein Ganzkörperfoto hochgeladen werden.
Google hat in dieser Woche den breiten US-Start des KI-Modus in der Google Websuche angekündigt, mit dem sich die Suchmaschine vollständig verändert und im klassischen Sinne nicht mehr als eine solche bezeichnet werden sollte. Doch jetzt gibt es massiven Gegenwind aus der Verlegerbranche, denn selbst mächtige US-Medien bezichtigen Google des Content-Diebstahls. Google klaut Inhalte, gibt sie als die eigenen aus und verdient auch noch Geld damit.
Um die Suchmaschine langfristig zu retten, hat Google jetzt den breiten Startschuss für den KI-Modus in der Websuche gegeben, der sich deutlich von den normalen Suchergebnissen unterscheidet. Die in Deutschland verfügbare KI-Übersicht ist nur ein Vorgeschmack auf das, was schon bald kommt und jetzt für alle Nutzer in den USA startet: Man will den Nutzern nur noch KI-Inhalte liefern, die aus dem Web aufbereitet werden. Sehr zum Leidwesen der Webmaster.
Die Google Startseite ist seit mehr als zwei Jahrzehnten die meistbesuchte Webseite im Internet und dürfte praktisch allen Nutzern in den Grundzügen vertraut geben. Jetzt zeigt sich ein interessanter Neustart, der sich schon seit langer Zeit abzeichnet: Es wird sehr viel mehr Inhalte geben, die vom Nachrichtenstream über das Wetter bis hin zu Info-Widgets reichen. Passend dazu könnte auch das neue Google-Logo starten.
Google hat mit Circle to Search vor längerer Zeit eine sehr einfache Form der visuellen Suche gestartet, mit der Nutzer jedes beliebige Detail an der Smartphone-Oberfläche einkreisen können. Jetzt steht ein größeres Update vor der Tür, das natürlich auf Gemini basiert und die ausgewählten Elemente im ersten Schritt mit einer Sprachanweisung verknüpfen kann. In einem Video ist dieser neue Ablauf bereits zu sehen.
Die Google-Suchleiste ist praktisch seit Anbeginn von Android ein fester Bestandteil auf vielen Homescreens und kann in den unterschiedlichsten Varianten auf der Smartphone-Startseite positioniert werden. Jetzt wird erstmals seit langer Zeit ein Update für das Suchleisten-Widget ausgerollt, das per Google-App von allen Nutzern verwendet werden kann. Dieses schafft mutmaßlich Platz für einen schnellen Zugang zu Gemini oder dem KI-Modus.
Die Google Websuche wird durch den langsamen Rollout des KI-Modus immer mehr Gemini-Inhalte integrieren und dabei wohl mittelfristig den Weg gehen, die Suchmaschine in einen erweiterten KI-ChatBot zu verwandeln. Für diese Schritte geht man wohl auch ans Tafelsilber, das bisher niemals angerührt wurde: Der Auf gut Glück-Button dürfte durch einen Button für den KI-Modus ersetzt werden.
Die Google Websuche ist im Normalfall eine Einbahnstraße, die den Nutzern Informationen liefern, zusammenstellen und passende Quellen vorschlagen kann. Interaktionsmöglichkeiten beschränken sich oftmals auf den Abruf weiterer Informationen, ohne eine Möglichkeit, selbst Inhalte beisteuern zu können. Das soll sich offenbar ändern, denn jetzt hat man die ersten Diskussionsforen eröffnet.
Die Google Websuche hat seit mindestens zwei Jahrzehnten die Position als einer der größten Trafficlenker im Web. Grundsätzlich würde es wohl noch lange Zeit so bleiben, doch durch die KI-Übersicht über den Suchergebnissen schwankt diese Rolle ganz gewaltig - und parallel dazu steigt die Gefahr, dass es das Web sehr nachhaltig verändern könnte. Und das nicht zum Guten.
Die Google Websuche steht aufgrund der enorm schnellen Verbreitung von KI-ChatBots unter Druck, denn die neuen Technologien drohen der Suchmaschine den Rang abzulaufen. Das würde man bei Google in dieser Deutlichkeit natürlich niemals zugeben, doch jetzt zeigen aktuelle Statements, dass richtig Druck im Kessel ist: Apple spricht von sinkenden Google-Suchanfragen und Google bestreitet dies schon wenige Minuten später öffentlich.
Der Browser Mozilla Firefox gehört seit vielen Jahren zur Browserlandschaft und hat bereits mehrere Höhen und Tiefen erlebt - doch nach einem langen Abschwung könnten bei dem Projekt schon bald die Lichter ausgehen. Jetzt warnt der Finanzchef der Foundation vor dem Szenario, über das wir hier im Blog schon seit Jahren warnen: Der recht wahrscheinliche Wegfall der Suchmaschinen-Vereinbarung mit Google wird die Finanzierung des Browsers mehr als ernsthaft gefährden.
Die Suchmaschine ist das älteste Google-Produkt und gleichzeitig eines der strategisch und finanziell wichtigsten Dienste, aber dennoch kann man langsam Zweifel an der Google Websuche bekommen. Dass die Qualität der Ergebnisse rapide sinkt, ist die eine Sache. Die andere hingegen, dass die Kernfunktion einer Suchmaschine durch die Integration von Gemini immer weiter verdrängt wird. Und das laut aktuellen Zahlen in einem wahnsinnigen Tempo.
Erst vor wenigen Wochen hat Google mit dem breiten Rollout der KI-Übersicht in der Websuche begonnen und somit dafür gesorgt, dass immer mehr Nutzer eine Info-Zusammenfassung über den Suchergebnissen erhalten. Jetzt gab es einen interessanten Einblick darin, wie hoch dessen Reichweite mittlerweile ist: Die KI-Übersicht soll mehr als 1,5 Milliarden Nutzer jeden Monat erreichen.