Die Pixel-Smartphones der zweiten Generation waren von sehr vielen Problemen betroffen, die sich zu einem überwiegenden Teil auf das Display bezogen haben und großteils auch schon gestopft worden sind. Nachdem das Smartphone nun schon seit einigen Monaten auf dem Markt ist, wird wieder ein neuer Bug bekannt, der offenbar seit Beginn an besteht aber noch keinem aufgefallen ist: Das Versenden von Sprachnachrichten über Messenger ist praktisch unmöglich.
Immer wieder wird Nutzern geraten, Android-Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen, und am besten nur aus dem Google Play Store, zu installieren. Das ist schon einmal ein guter Schutz gegen Malware, ist aber noch immer keine Garantie dafür, dass die App vertrauenswürdig ist und alles mit rechten Dingen zugeht. Jetzt haben Sicherheitsforscher wieder knapp zwei Dutzend Apps entdeckt, die als AdWare eingestuft wurden.
Gestern Abend hat Google das Januar-Sicherheitsupdate für Android veröffentlicht und stopft damit auch in diesem Jahr wieder die vielen Lücken im Mediaserver des Betriebssystems und natürlich auch in den anderen Komponenten. Wer das OTA-Update nicht abwarten kann, kann sich die Version auch direkt als Image herunterladen. Das sorgt aber in diesem Fall für einige Komplikationen, die sich aber mit einem leichten Mittel aus der Welt schaffen lassen.
Erst vor wenigen Tagen wurde die erste Version der Überwachungs-App Haven vorgestellt, die es in erster Linie vor allem dadurch in die Medien geschafft hat, dass sie von Whistleblower Edward Snowden konzipiert und entwickelt wurde. Allerdings bietet sie auch einige interessante Funktionen, mit denen sich eine starke Überwachung per Smartphone bewerkstelligen lässt. Jetzt hat die App das erste große Update bekommen und steht auch auf Deutsch zur Verfügung.
Es ist nicht nur Anfang des Jahres, sondern natürlich auch Anfang des Monats, und damit wieder einmal Zeit für ein Android-Sicherheitsupdate. Google hat vor wenigen Stunden mit dem Rollout des Updates für den Monat Januar begonnen und teilt dieses, wie mittlerweile gewohnt, erneut in zwei Teile auf. Ein Teil ist für die aktuellen Pixel- und Nexus-Smartphones gedacht und stopft auch gerätespezifische Lücken, während das zweite Update für alle anderen Smartphones konzipiert ist.
Googles Betriebssystem bleiben weiter in Bewegung: Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass Google an mindestens an einem weiteren Betriebssystem mit dem derzeitigen Projektnamen Fuchsia arbeitet. Worum es sich dabei genau handelt ist bis heute nicht bekannt, aber offenbar ist man mittlerweile so weit, dass das Projekt auf einem Consumer-Produkt getestet werden kann. Jetzt wurde bekannt, dass Fuchsia Google-intern bereits auf einem Pixelbook getestet wird.
Mit dem Project Treble hat Google die Grundsteine dafür gelegt, längere Android-Updates zu garantieren und das riesige Fragmentierungs-Problem zu lösen. Mit einem weiteren neuen Projekt nimmt man nun eine weitere Baustelle in Angriff, die zumindest thematisch damit zusammen hängt: Die Auslieferung von App-Updates, bei denen der Rollout schon einmal mehrere Tage dauern kann. Ein neuer Algorithmus kann nun die Datenmengen drastisch senken.
Heute geht das Jahr 2017 mit einem großen Feuerwerk zu Ende, und wir können uns auf das neue Jahr 2018 freuen. Am letzten Tag lohnt es sich aber, noch einmal auf das vergangene Jahr zurückzublicken - und das natürlich aus Google-Sicht. In den vergangenen Wochen wurden viele Rückblicke veröffentlicht, die der eine oder andere im Weihnachtsstress vielleicht verpasst hat. Deswegen kommt hier noch einmal ein Rückblick auf die Rückblicke :-)
Der Tablet-Markt ist seit Jahren stark rückläufig und wird sich wohl so schnell auch nicht mehr erholen. Das dürfte auch Google in der Vergangenheit bemerkt haben, und hat wohl auch aus diesem Grund mit der Einstellung des Pixel C das letzte Tablet aus dem eigenen Sortiment entfernt. Dabei könnte es sich aber nur um einen vorübergehenden Stopp handeln, denn die Zukunft im Tablet-Bereich dürfte eher Chrome OS als Android gehören.
Android bietet Entwicklern durch die offene Architektur und den unzähligen Schnittstellen sehr viele Möglichkeiten zur Gestaltung, von Apps. Durch umfangreiche Berechtigungen ist es allerdings auch möglich, den Nutzern auszuspionieren und auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Wie jetzt bekannt wurde, gibt es im Play Store mindestens 250 Apps, die ständig auf dem Mikrofon lauschen und herausfinden möchten, was der Nutzer im Fernsehen sieht.
In diesem Jahr dürften wieder viele Smartphones zu Weihnachten verschenkt worden sein, die dann fast schon traditionell noch am gleichen Abend oder spätestens am Weihnachtsmorgen mit viel Elan und Liebe eingerichtet werden. Das macht den ersten Weihnachtstag zu einem der stärksten Tage in den App Stores, und zwar auch aus finanzieller Sicht. Glaubt man neuen Marktforscher-Zahlen, wurden weltweit umgerechnet über 160 Millionen Euro für Apps und Spiele ausgegeben.
Wenige Tage vor Weihnachten hat Apple mit dem Geständnis geschockt, ältere iPhones absichtlich zu drosseln, um die im Laufe der Zeit abbauenden Akkus zu schonen und die Dauer zwischen zwei Ladevorgängen weiter hoch zu halten. Jetzt haben sich viele weitere Smartphone-Hersteller zu Wort gemeldet und bohren in der offenen Wunde: Offiziell behaupten alle, eine solche Methode bei ihren Smartphones nicht anzuwenden.
Google arbeitet bereits seit langer Zeit an der Unterstützung von Android-Apps unter Chrome OS und hat schon eine ganze Reihe von Chromebooks, die hierzulande meist schwer erhältlich sind, mit diesem Feature ausgestattet. Die Zusammenführung von zwei so unterschiedlichen Architekturen ist nicht leicht und führt immer wieder zu Problemen. Schon mit der nächsten Version von Chrome OS könnte nun eines dieser großen Ärgernisse behoben werden.
Google beherrscht gemeinsam mit Apple den Markt der mobilen Betriebssysteme und kommt mit Android auf einen Anteil von über 85 Prozent. Daneben scheint kein Platz für weitere Systeme zu sein, so dass sich die Konkurrenz etwas einfallen lassen muss - allerdings ist sie dabei nicht wirklich kreativ. Pünktlich zu Weihnachten konnten die Entwickler von Ubuntu Touch nun verkünden, dass ab sofort auch Android-Apps auf der eigenen Plattform ausgeführt werden können.
Wer sich etwas länger mit Android als Betriebssystem beschäftigt und auch einmal in die tieferen Ebenen der Einstellungen eintaucht oder spezielle Apps installiert, findet dort jede Menge Status-Informationen. Doch eine nicht ganz unwichtige Information könnte schon bald von einigen Smartphones verschwinden: Google hat die technische Grundlage dafür geschaffen, die Signalstärke in zukünftigen Versionen verschwinden zu lassen.