Mit der Einführung von Google Play Protect wurde im vergangenen Jahr ein großer Schritt zum Schutz des Android-Betriebssystems getan, das schon erste Erfolg feiern konnte. Jetzt haben die Chrome-Entwickler einen weiteren wichtigen Schritt angekündigt, mit dem auch innerhalb der Apps für Sicherheit gesorgt wird. In den nächsten Wochen werden auch die per WebView angezeigten Webseiten per Safe Browsing geschützt.
Google hat schon seit vielen Jahren starke Schutzfunktionen im Play Store, die die eigene Plattform sauber halten und Malware entfernen sollen. Doch erst seit dem vergangenen Jahr wird das unter der Marke Google Play Protect deutlich sichtbar kommuniziert und geht weit über den Play Store hinaus. Jetzt hat Google einen Bericht veröffentlicht, in dem man auf die Erfolge des vergangenen Jahres zurückblickt.
Als global populärstes Betriebssystem ist Android vielen Angriffen durch Entwickler von schadhaften Apps ausgesetzt, die innerhalb kürzester Zeit Millionen von Nutzern erreichen könnten. Natürlich hat Google im Laufe der Jahre immer weitere Maßnahmen getroffen um das zu verhindern, und diese zeigen nun erstmals eine messbare Wirkung. Wie G-Data mitteilt, hat die Anzahl der erkannten Malware erstmals abgenommen statt weiter zu steigen.
Gefühlt hat die Anzahl der entdeckten Malware im Play Store in der letzten Zeit stark zugenommen, und ein neuer Bericht von Google bestätigt dies nun auch hochoffiziell. Wie das Play Store-Team nun mitgeteilt hat, wurden allein im vergangenen Jahr 2017 ganze 700.000 Apps aus dem Play Store entfernt, die auf irgendeine Art und Weise gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen haben. Außerdem wurden viele weitere Informationen veröffentlicht.
Google hat eine Reihe von starken Tools zur Sicherheit aller Nutzer geschaffen, die auf den eigenen Plattformen zum Einsatz kommen: So gibt es Safe Browsing im Web und in allen größeren Browsern und relativ neu Google Play Protect zum Schutz vor Malware und Spionage-Apps unter Android. Ab Ende Januar werden beide Plattformen gemeinsam arbeiten und App-Entwickler zur Veröffentlichung von umfangreichen Datenschutzrichtlinien motivieren.
Um den hauseigenen Play Store von Malware und anderen schadhaften Apps freizuhalten, setzt Google seit vielen Jahren auf die eigenen Algorithmen, und scannt alle Apps ständig nach verdächtigen Codezeilen. Das funktioniert mittlerweile so gut, dass der gesamte Prozess nun unter der Marke Google Play Protect deutlich für den Nutzer sichtbar gemacht worden ist. Doch laut einem angeblich unabhängigen Test erzielt Googles Scanner im Vergleich sehr schlechte Ergebnisse.
Vor einigen Wochen hat Google mit Play Protect einen umfassenden und deutlich sichtbaren Schutz für den Play Store und auch für die Smartphones der Nutzer eingeführt. Eigentlich soll dieses Programm die Smartphones von Malware und anderen schadhaften Apps freihalten, aber so wie jeder andere Schutz auch, schießt es eben manchmal über das Ziel hinaus. Das mussten nun Motorola-Nutzer feststellen, bei denen plötzlich Bluetooth nicht mehr funktioniert.
Vor einigen Wochen hat Google das neue Label Google Play Protect eingeführt, mit dem einige Sicherheitsfunktionen unter Android und im Play Store sichtbarer werden und unter einem Dach zusammengefasst werden sollen. Es war abzusehen dass das Label nicht allein dafür geschaffen worden ist - und jetzt wird dieses in ein globales Qualitätssiegel für Android-Smartphones umgewandelt. In Zukunft wird sich wohl kein Android-Smartphone mehr ohne dieses Label verkaufen lassen.
Es kommt immer wieder mal vor, dass es ein Trojaner oder eine andere Malware auf ein Android-Smartphone schafft und dort sein Unwesen treibt. Google hat aber mittlerweile viele Maßnahmen ergriffen um die Nutzer umfangreich zu schützen und solche bösartigen Apps schnell zu erkennen und zu entfernen. Auf der Suche nach Malware macht das Google-Team immer wieder interessanter Entdeckungen, und hat nun einen Staatstrojaner im Play Store entdeckt.
Schon vor gut zwei Monaten hat Google zur Absicherung aller Android-Smartphones Google Play Protect vorgestellt, dass die Schutzmechanismen des Play Stores stärker in den Vordergrund stellt. Dadurch soll sichergestellt werden dass sich keine schadhaften Apps auf den Smartphones der Nutzer befinden. Jetzt scheint das Tool nach einer langen Vorbereitungszeit ausgerollt worden zu sein.