Das Team von Google Chrome hat sich schon vor langer Zeit das Ziel gesetzt, die eigenen Nutzer vor den größten Gefahren im Web zu schützen, was unter anderem mit Safe Browsing seit über 10 Jahren sehr erfolgreich umgesetzt wird. Mit der kommenden Browser-Version 71 kommen gleich zwei neue Bereiche dazu, vor denen die Chrome-Nutzer künftig geschützt werden sollen: Bad Ads-Werbebanner sowie betrügerischen Webseiten.
Schon seit vielen Jahren hat Googles Chrome-Browser einen integrierten Scanner für Malware und andere schadhafte Software und Webseiten, der den Nutzer vor bösen Überraschungen schützen soll. Microsoft ist nun der Meinung, dass dieser Schutz nicht ausreichend stark ist und bietet nun die nach eigenen Angaben bessere Varianten an. Der Windows Defender steht ab sofort als kostenlose Chrome-Erweiterung im Chrome Web Store zur Verfügung.
Mit der Einführung von Google Play Protect wurde im vergangenen Jahr ein großer Schritt zum Schutz des Android-Betriebssystems getan, das schon erste Erfolg feiern konnte. Jetzt haben die Chrome-Entwickler einen weiteren wichtigen Schritt angekündigt, mit dem auch innerhalb der Apps für Sicherheit gesorgt wird. In den nächsten Wochen werden auch die per WebView angezeigten Webseiten per Safe Browsing geschützt.
Google hat eine Reihe von starken Tools zur Sicherheit aller Nutzer geschaffen, die auf den eigenen Plattformen zum Einsatz kommen: So gibt es Safe Browsing im Web und in allen größeren Browsern und relativ neu Google Play Protect zum Schutz vor Malware und Spionage-Apps unter Android. Ab Ende Januar werden beide Plattformen gemeinsam arbeiten und App-Entwickler zur Veröffentlichung von umfangreichen Datenschutzrichtlinien motivieren.
Vor über 10 Jahren hat Google die Initiative bzw. die Plattform Safe Browsing gestartet und schützt seitdem Tag für Tag Milliarden von Nutzern vor dem Aufruf von gefährlichen Webseiten. Heute hat man nun einen neuen Meilenstein durchbrochen und konnte vermelden, dass mittlerweile 3 Milliarden Geräte durch Safe Browsing geschützt werden, wobei der Anteil durch die weite Verbreitung immer weiter steigt.
GMail verfügt praktisch seit dem Start des Angebots im Jahr 2004 über einen der besten Spamfilter auf dem Markt und hält den Posteingang der eigenen Nutzer zuverlässig sauber von unerwünschten E-Mails. In einem jetzt veröffentlichten Bericht konnte man verkünden dass dieser Filter mittlerweile mit einer Zuverlässigkeit von 99,9 Prozent funktioniert, und dieser nun in punkto Sicherheit noch einmal erweitert wird, um auch die letzten Mails mit gefährlichen Inhalte herauszufiltern.
Mit Safebrowsing warnt Google die eigenen Nutzer schon seit vielen Jahren vor dem Besuch von verdächtigen Webseiten und hat dieses Angebot mittlerweile in sehr viele Dienste integriert. Jetzt geht die Ausbreitung des Tools weiter und es wird ab sofort auch in die GMail-App für Android integriert. Zu einem passenderen Zeitpunkt hätte es wohl kaum können.
Schon seit über 9 Jahren betreibt Google die Safebrowsing-Plattform, mit der man die eigenen Nutzer vor dem Besuch von als gefährlich eingestuften Webseiten warnt, und das auf ganz vielfältige Weise. Bisher lieferte man sich allerdings immer ein Katz-und-Maus-Spiel mit den Betreibern dieser gefährlichen Webseiten - aber damit ist jetzt Schluss. In Zukunft schiebt man dem aber nun einen Riegel vor und sperrt Webseiten auch für längere Zeit.
Googles Sicherheits-Teams arbeiten hart daran, die eigenen Produkte noch weiter abzusichern und die Nutzer vor gefährlichen Inhalten zu warnen. Mit dem letzten Update wurden nun zwei neue Warnungen für GMail eingeführt, die sowohl in der Web-Oberfläche als auch teilweise in der Android-App angezeigt werden. Dazu kommt unter anderem auch Safe Browsing zum Einsatz, das nun auch Links in eingehenden Mails überprüft.
Mit Safe Browsing schützt Google täglich mehr als eine Milliarde Nutzer vor schadhaften bzw. fragwürdigen Webseiten. In den letzten Jahren wurde die Erkennungsrate stark verbessert und es wurden weitere Bereiche in den Rundumschutz für den Nutzer aufgenommen. Jetzt wurde das Programm ein weiteres mal ausgebaut und soll den Nutzer nun vor Werbebannern schützen, die ihm einen notwendigen Download oder Systemmeldung vorspielen.