Googles Sicherheits-Teams arbeiten hart daran, die eigenen Produkte noch weiter abzusichern und die Nutzer vor gefährlichen Inhalten zu warnen. Mit dem letzten Update wurden nun zwei neue Warnungen für GMail eingeführt, die sowohl in der Web-Oberfläche als auch teilweise in der Android-App angezeigt werden. Dazu kommt unter anderem auch Safe Browsing zum Einsatz, das nun auch Links in eingehenden Mails überprüft.
Mit Safe Browsing schützt Google täglich mehr als eine Milliarde Nutzer vor schadhaften bzw. fragwürdigen Webseiten. In den letzten Jahren wurde die Erkennungsrate stark verbessert und es wurden weitere Bereiche in den Rundumschutz für den Nutzer aufgenommen. Jetzt wurde das Programm ein weiteres mal ausgebaut und soll den Nutzer nun vor Werbebannern schützen, die ihm einen notwendigen Download oder Systemmeldung vorspielen.
Seit über 8 Jahren schützt Google seine Nutzer mit Safe Browsing vor dem Besuch von schadhaften Seiten und filtert diese sowohl in den Suchergebnissen als auch direkt im Chrome-Browser heraus. Dass dies offenbar auch dringend notwendig ist, zeigt eine Anfang des Jahres veröffentlichte Statistik: Laut dieser schützt Google 1,1 Milliarden Nutzer vor dem Besuch von gefährlichen Webseiten - Jeden Tag. Bisher stand dieser Schutz allerdings nur auf dem Desktop zur Verfügung, doch jetzt hat man diesen auch standardmäßig im Chrome for Android aktiviert.
Mit Safe Browsing hat Google das Surfen im Web für die Chrome-Nutzer schon deutlich sicherer gemacht und warnt die Nutzer vor dem Besuch von potenziell gefährlichen Seiten. Anfang des Jahres hatte man diese Warnungen um Adware-Download-Seiten erweitert, um die Nutzer auch vor diesen Inhalten zu schützen und deren Verbreitung einzuschränken. Jetzt hat Googles Security-Team angekündigt, dass die Nutzer diese Warnmeldung in Zukunft noch deutlich öfter zu Gesicht bekommen werden.
Gestern hat das World Wide Web seinen 26. Geburtstag gefeiert und das Thema Sicherheit und Datenschutz ist heute wichtiger denn je. Zu diesem Anlass hat Google die eigene Sicherheits-Technologie Safe Browsing in den Mittelpunkt gerückt und blickt auf die Entwicklung und Erfolge der vergangenen 8 Jahre zurück. Heute werden mehr als 1,1 Milliarden Nutzer täglich durch Safe Browsing geschützt und so vor dem Besuch von gefährlichen Webseiten gewarnt.
Mit Safe Browsing hat Google den Abgründen des Internets schon vor langer Zeit den Kampf angesagt und warnt seine Nutzer vor potenziell gefährlichen Webseiten und Downloads. Jetzt wird das ganze noch einmal intensiviert und weiter ausgebaut, so dass man den Betreibern von solchen Webseiten nun weiter das Leben schwer macht. Unter anderem wird der Chrome-Browser seine Nutzer ab sofort nun schon dann warnen, wenn sie eine Seite aufrufen auf der ein potenziell gefährlicher Download lauert.
Heute in den Kurzmeldungen: Top 10 der Malware Seiten, Interview mit Google Deutschland Chef und Obama Google hat eine Liste der 10 größten Malware Seiten veröffentlicht. So kommt die Webseite gumblar.cn auf fast 60000 Websever die Malware verbreiten. googleanalytlcs.net (nicht zu Verwechseln mit dem Google Dienst) hat 20000 Server. Google beobachtet derzeit 4000 Webseiten die Malware verbreiten, alleine 1400 sind aus China. Computer Reseller News hat ein Interview mit dem Deutschlandchef von Google Stefan Tweraser gemacht. Darin beantwortet er Fragen von der Suche bis hin zum Datenschutz. Der US-Präsident wird in wenigen Minuten eine Rede in Ägypten halten. YouTube überträgt diese live.
Google Safe Browsing
In den letzten Monaten hat Google sich in Punkto Sicherheit vorallem mit SafeBrowsing und dem Malware Warning hervorgetan, welches nicht nur in der eigenen Suchmaschine sondern auch im Firefox und in Google Desktop eingesetzt wird. Um jedem Webmaster den Zugang zu den umfangreichen Black- und White-Lists zu bieten wurde gestern die Google Safe Browsing API veröffentlicht. Mithilfe der API ist es nun jedem Software- oder Web-Entwickler möglich seine User vor dem Besuch von gefährlichen Webseiten zu warnen und dieses eventuell sogar zu unterbinden. Das ganze ist natürlich wieder kostenlos und kann sofort nach der Registrierung eines API-Keys benutzt werden - die einzige Begrenzung liegt bei 10.000 Benutzern pro API-Key, kann aber nach einer Anfrage vergrößert werden. Google möchte offiziell mit der API die Sicherheit im gesamten Internet verbessern - und das könnte bei entsprechender Verbreitung, wobei diese API sicherlich stark zu beitragen wird, auch funktionieren. Seiten mit fragwürdigen Absichten bekommen auf diese Weise immer weniger Besucher und irgendwann lohnt sich dieses Geschäftsmodell nicht mehr. Inoffiziell möchte Google natürlich wieder nur Daten sammeln, ich frage mich nur wofür man die denn nun wieder verwenden könnte. » Google Safe Browsing API » Safe Browsing API Dokumentation » Ankündigung im Online Security Blog » Liste der Google-APIs [thx to: Tino Teuber]
Gestern abend wurde die neueste Version von Google Desktop freigegeben. In der Version 5 hat sich mal wieder das Aussehen der Sidebar komplett verändert, diese kommt jetzt im Vista-Design mit schwarzen Gadgets daher. Außerdem wurde das SafeBrowsing integriert und es gibt eine neue Dateivorschau in den Suchergebnissen. Neue Sidebar Neue Sidebar
In einer vorherigen Version ist die Sidebar transparent geworden, und in der jetzigen Version hat sich deren Farbe auch noch in schwarz geändert - eine für Google sehr untypische Farbe, obwohl ich zugeben muss dass es sehr schick aussieht. Auch die Farbe des Gadget-Fensters hat sich natürlich dahingehend geändert. Merkwürdigerweise sind einige Gadgets beim ausklappen aber wieder in weiß - wie folgender Screenshot zeigt, das sieht dann recht komisch aus... News ausgeklappt
Außerdem kann die Schriftgröße in der Sidebar jetzt angepasst werden, es gibt die drei Werte "kleiner", "größer" und "Standard". Die ersten beiden verstellen die Schrift in kleinen Stufen und schaffen so entweder mehr Platz oder lassen auch bei einer hohen Bildschirmauflösung die dargestellten Texte noch sehr gut erkennen. SafeBrowsing Bisher war das SafeBrowsing nur in die Websuche integriert und hat beim Klick auf ein vermeintlich gefährliches Objekt gewarnt. Auch in der Google Toolbar hat es Einzug gehalten und jetzt ist es via Google Desktop praktisch für alle Browser verfügbar. Ist der schutz aktiv, der natürlich deaktiviert werden kann, dann wird jede besuchte Seite - egal mit welchem Browser - vorher an Google gesendet und überprüft. Also ich habe es deaktiviert... Dateivorschau Suchvorschau
Beim durchsuchen von Textdokumenten wird unter jedem Suchergebnis jetzt ein kleiner Vorschau-Link eingeblendet der es überflüssig macht die Datei extra zu öffnen. Direkt unter dem Suchergebnis öffnet sich ein kleines Fenster in dem die gesamte Datei dargestellt wird, leider ohne irgendeinen Hinweis darauf an welcher Stelle sich denn das gesuchte Wort befindet. Wenigstens das Text-Highlighting aus der Websuche hätten die Entwickler doch einbauen können - geschweige denn von einem Scrolling an die richtige Textstelle - schade. Bisher habe ich noch keinen Dateitypen gefunden der mit der Vorschau nicht funktioniert, anscheinend wird einfach alles als Textdatei dargestellt - selbst Datenbanksicherungen. Das ganze läuft auch mit einer unglaublichen Geschwindigkeit, selbst eine Datenbanksicherung von 10 MB wurde sofort nach dem Klick in den Suchergebnissen - komplett! - dargestellt. Ich frage mich wie die Googler das schon wieder geschafft haben... Precaching? Aber dafür war die Suche auch viel zu schnell... -- Insgesamt ist es zwar ein schönes Update und es hat sich glücklicherweise nichts verschlechtert aber ich bin von der neuesten Version sehr enttäuscht. Vom nächsten großen Versionssprung habe ich mir schon einiges mehr erwartet, was hier geboten wird ist eine grafische Spielerei, die Integration eines lange bekannten Tools und ein kleines Textfenster - nichts spektakuläres. Der nächste große Sprung kommt dann wohl erst mit Version 6, schade. Nicht einmal das von mir gewünschte Feature, Sidebar einblenden und trotzdem das Suchfeld in der Taskleiste haben, haben sie geschafft in den Monaten arbeiten zu integrieren :-( » Google Desktop 5 Beta Download » Ankündigung im Desktop-Blog
robots.txt
In Googles robots.txt gibt es schon wieder einmal einen neuen Eintrag: Diesmal wurde das Verzeichnis google.com/safebrowsing mit aufgenommen welches, wie üblich, einen Fehler zurück gibt und seinen Inhalt noch nicht preis gibt. Möglich wäre es, dass Google hier in den nächsten Tagen weitere Browser-PlugIns anbieten wird, evt. für den IE 7. Für den Firefox gibt es bereits ein Google-PlugIn namens SafeBrowsing, welches die angesurften Seiten überwacht und evt. Phishing- und andere gefährliche Seiten ausfiltert und den Benutzer vor dem Besuch der Seite warnt. Außerdem befindet sich auch eine mysteriöse Black- und Whitelist in diesem Verzeichnis - allerdings unter einer anderen Subdomain. Ich bin mal gespannt was hier wieder auftauchen wird, ein SafeBrowsing-PlugIn für den IE ist hier wohl am wahrscheinlichsten, den der mitgelieferte Schutz von Microsoft selbst soll wohl nicht das gelbe vom Ei sein... » google.com/safebrowsing [Google Blogoscoped]
GWB-Dossier robots.txt