Der Kampf um den digitalen Buchmarkt scheint entbrannt zu sein. Nachdem Google vor ca. 1 Jahr in den USA angefangen hat reihenweise Bücher zu digitalisieren und durchsuchbar zu machen starten immer mehr Anbieter eigene Projekte.

Nun steigt auch Microsoft mit in den Markt ein, allerdings fangen sie nicht komplett von vorn an, sondern beteiligen sich an dem Scan-Projekt von Yahoo! Die beiden Firmen wollen ein Netzwerk von Büchern aufbauen das ebenfalls durchsuchbar und online einsehbar sein soll. Im Unterschied zu Google arbeiten die beiden Online-Riesen allerdings mit den Verlagen zusammen, und scannen nur das was rechtlich abgesegnet ist.

Google setzt ganz unbeeindruckt von der Konkurrenz, den Klagen der Verlage und den Bedenken der Datenschützer seine Scan-Aktion fort und erweitert sein Online-Angebot kontinuierlich. Vielleicht wird der Traum der Google-Gründer, eines Tages alle Informationen auf der Welt zu verwalten und durchsuchbar zu machen, ja doch Realität. Die größte Bibliothek der Welt dürfte Google dagegen jetzt schon sein, oder es in den nächsten Monaten werden.