
Der Ad Manager übernimmt für mittlere und größere Webseiten die Aufgabe der Werbeabteilung und entscheidet selbstständig welche Anzeigen geschaltet werden - natürlich nach den Kriterien des Users. So kann etwa eingestellt werden wie oft eine bestimmte Anzeige erscheinen soll, wieviel man pro Klick daran verdient und zu welcher Tageszeit und auf welchem Betriebssystem das ganze angezeigt werden soll. Für den Betreiber fällt so die Aufgabe weg sich selbst einen Ad Manager zu schreiben der die Anzeigen austauscht, bzw. die Arbeit welche Anzeige an welcher Position am günstigsten wäre. Ist einmal kein aktueller Anzeigenauftrag im System gespeichert oder der potenzielle Verdienst zu gering, zeigt Google einfach eine AdSense-Anzeige an - mit der der User natürlich auch wieder Geld verdient. Auf die Weise schleicht sich Google sogar in Anzeigeflächen die eigentlichen anderen gewidmet gewesen wären... Der Aufbau des Ad Managers: Orders Die Übersichtsseite mit allen aktuell laufenden Kampagnen und Anzeigekunden. Zeigt an wieviel Geld bisher verdient worden ist und wieviel Budget für eine Kampagne noch zur Verfügung steht. Von hier aus können Kampagnen gestoppt, abgebrochen, bearbeitet oder auch einfach archiviert werden. Zeigt auch Tipps und Tutorials für Neulinge an. Inventory Das Herzstück des Ad Managers. Hier werden die Ad Slots (Channels), Werbeflächen auf der Website, Filter und die eigentlichen Anzeigen bzw. Kampagnen erstellt und modifiziert. Um eine Anzeige zu schalten muss erst einmal ein Ad Slot erstellt werden. Danach wird dieser mit einer Werbefläche auf eurer Website verbunden (via JavaScript-Snippet das eingebunden werden muss) und dann darin Anzeigen direkt via Ad Manager geschaltet. Die einzelnen Kampagnen können nach Tageszeit, Betriebssystem, Gesamtzeit in einem bestimmten Zeitraum, Domain usw. gefiltert werden. Außerdem kann auf den Cent genau angegeben werden wieviel mit einer Einblendung bzw. einem Klick verdient wird. Anhand dieser Daten entscheidet der Ad Manager welche Anzeige ausgeliefert werden soll oder ob nicht AdSense vielleicht doch die bessere Alternative wäre. Reports Hier können umfangreiche Statistiken über die Kampagnen, Ad Slots und Werbeflächen angesehen werden. Die Statistiken bestehen aus CPM-Statistiken in Prozent und einer Anzeige wieviel Geld mit welcher Anzeige verdient worden ist. Da ich den Ad Manager derzeit nicht nutze sind meine Statistiken komplett leer und ich kann dazu weiter nicht viel sagen. Admin Allgemeine Einstellungen. Hier kann die Verbindung zum AdSense-Konto geändert werden, neue User für den Verkauf von Werbeflächen eingerichtet werden und eine Kontaktliste gepflegt werden. Außerdem gibt es eine "Change History" in der alle Änderungen an Kampagnen nachvollzogen und eventuell rückgängig gemacht werden können. -- Ich denke über kurz oder lang dürfte der Ad Manager die erste Wahl gegenüber AdSense sein. Da man auch weiterhin AdSense-Anzeigen einbinden kann und nur optional noch weitere Anzeigen dazu schalten kann, ist das ganze natürlich sehr viel praktischer in der Handhabung. Vorallem für Webseiten die nur ab und an einmal gebuchte Anzeigen haben ist das ganze äußerst sinnvoll. Auf Dauer dürfte der Ad Manager wohl auch das AdSense-Center ablösen, da zweiteres wie schon gesagt kaum Vorteile bietet. Die Anpassung der AdSense-Anzeigen wird man schon irgendwie im Ad Manager unterkriegen können. Google sichert sich damit den Vorteil, selbst die Anzeigen der Konkurrenz-Werber somit unter Kontrolle zu haben und freut sich über umfangreiche Statistiken direkt aus der Hand der Konkurrenz... Werdet ihr umsteigen oder bleibt ihr erst einmal bei AdSense? Ich bleibe AdSense erst einmal treu und warte ab wie sich das entwickelt - auch wenn das ganze ein sehr mächtiges Werkzeug ist. P.S. Der Ad Manager ist nicht zu verwechseln mit dem Ad Planner ;-) » Google Ad Manager » Ankündigung im AdSense-Blog
Unser Leser Florian war heute auf der Autobahn A 52 zwischen Essen und Düsseldorf und hat ein Streetview-Auto gesehen:
In seinem Posting vermutet er, dass das Auto bald in Düsseldorf unterwegs ist, nachdem es zuvor durch Essen unterwegs war
[thx to: Florian]
In seinem Posting vermutet er, dass das Auto bald in Düsseldorf unterwegs ist, nachdem es zuvor durch Essen unterwegs war
[thx to: Florian]
- Offtopic, sorry -
Passt nicht wirklich hierher, aber für alle Freunde des Datensammelns (*hrhr*) eine interessante Geschichte: Paul Mawhinney hat über Jahrzehnte hinweg Schallplatten, Kassetten und CDs gesammelt und so eine Sammlung von unglaublichen 6 Millionen Songtiteln verteilt auf 2,5 Mio. Datenträger gesammelt. Leider muss er diese Sammlung jetzt aus Alters- und Krankheitsgründen aufgeben und möchte sie verkaufen. Die Sammlung hat einen Wert von 50 Mio. Dollar - er verlangt 3 Mio. Dollar - nur leider hat sich bisher kein Käufer gefunden...
Einfach mal anschauen und mitfühlen:
The Archive from Sean Dunne on Vimeo.
Das wäre doch mal eine Super Aktion wenn Google diese Sammlung jetzt kaufen würde - soviel Musik, und das auch noch auf dem Original-Medium zu diesem Spottpreis bekommen sie nie wieder. Also Googler, sendet diese Video mal in eure Chefetage ;-) Oder wie wärs mit Amazon? Archive.org? Hoffentlich findet er einen Käufe :-)
» The Greatest Music Collection
[nomnomnom]
- Offtopic Ende -
Der Direktor der Landesanstalt für Medien des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Norbert Schneider, hat sich Ende letzter Woche an per Brief an Google Deutschland gewendet. Er fordert nun, dass der Dienst RottenNeighbor.com eingestellt wird. Allerdings wendet er sich für diesen Zweck nicht an die Betreiber der Webseite, sondern an Google.
Auf RottenNeigbor.com kann jeder anonym seine Nachbarn bewerten. Offizielle Bezeichnung des Dienst, ist die Möglichkeit vor einem Umzug zu checken ob in der Gegend unter Umständen unliebsame und unfreundliche Menschen leben.
Oft wird der Dienst aber dazu genutzt um die Nachbarn in aller Öffentlichkeit zu beschimpfen und sie anzuschwärzen.
Der Direktor der Medienlandesanstalt ist der Meinung, dass Google sich von der Seite, die Google Maps einsetzt, distanzieren müsse und am besten noch dafür sorgen soll, dass das Portal, welches überwiegend in den USA genutzt wird, eingestellt wird. "Google sollte sich nicht daran beteiligen, dass nun ein digitaler Pranger wieder eingeführt wird", schrieb Schneider.
Jeder kann Google Maps ohne vorherige Genehmigung in seine Seite einbinden.
Selbst wenn Google nun den Betreibern einbinden der Google Karten untersagen würde, wäre die Seite auch weiterhin online. Entweder ohne Karten oder die Betreiber würden sich einen anderen Kartendienst suchen.
» RottenNeighbor.com
[Golem]
Danke an oona für den Screenshot
Die Versionsnummer dieser ersten Version für den Safari ist übrigens 0.4.16. Wie auch die bisherige Version für den Firefox soll Gears sich automatisch aktualisieren.
An die Mac Nutzer: Wie läuft Gears im Safari? Klappt der Offline Modus von Google Docs?
» Download
» Ankündigung
[Golem]
Wie eine Googlerin der Webseite valleywag.com verraten hat, wird der zweimalige beste Arbeitgeber der USA in Zukunft am Essen sparen. Der Grund ist: Immer mehr Googler nutzen den kostenlosen Service und brachten ihre ganze Familie und regelmäßig Freunde zum Essen mit.
Google habe das Budget für Essen drastisch gekürzt, sagte eine Angestellte. Während Google das Abendessen, den Nachmittagssnack und die Tee-Wagen abschafft, wird es aber weiterhin ein kostenloses Frühstück und ein Mittagessen geben.
Aber die Googler sind nicht alleine schuld daran, dass es weniger Essen gibt. Auch die Firma Bon Appétit habe eine Teilschuld. Die Mitarbeiter, des Kantinenbetreibers haben sich mit Googlern über die Benutzung von Spielzeug wie Kickern gestritten.
Google kostet die Verpflegung der US-Mitarbeiter circa 70 Millionen $ im Jahr.
Im April wechselte der Google Chefkoch Josef Desimone zu Facebook.
» Valleywag
[heise]
Update:
Valleywag hat inzwischen ein weiteres Posting zu dem Thema veröffentlicht. Dort heißt es, dass es in einigen Häusern, wenn dort Google Ingenieure arbeiten, des Googleplex weiterhin ein Abendessen geben wird.
Heute ist ein weiteres Google Buch auf den Markt gekommen. Während die beiden letzten Bücher, die wir kurz vorstellte - Google Apps Hacks und Google Apps - The Missing Manual - auf Englisch verfasst waren, ist das Buch Das Google Imperium auf Deutsch veröffentlicht worden.

Statt die Ergebnisse nach User bzw. Eintragung zu sortieren, sind diese jetzt nach Fragen sortiert. Die Frage ist der Titel und alle dafür gegebenen Antworten werden via Google Charts API aufbereitet. Handelt es sich um eine Textbox, werden alle Eingaben mit Kommata getrennt aufgezählt, handelt es sich um eine vorgefertigte Auswahl erscheint eine Diagramm mit dem sich die häufigsten Antworten ganz schnell ablesen lassen - inklusive Prozentsatz und der Anzahl der Voter. Diese neue Übersichtsseite nennt sich dann "Form Summary" und gibt schnell einen Überblick über die bisherige Lage - selbst wenn tausende Ergebnisse abgegeben worden sind. Um die Form Summarys zu erreichen müsst ihr in den Form-Einstellungen auf "View Response" klicken. Mit den alten Forms, die in Spreadsheets erstellt worden sind, scheint das ganze nicht zu funktionieren. Daher kann ich leider keinen eigenen Screenshot liefern und greife auf den von IONut zurück. Jetzt müsste man nur noch den Usern die Möglichkeit geben, sich diese Ergebnisse ebenfalls anzusehen bzw. die Antworten auf der eigenen Seite veröffentlichen zu können. Umfragen machen ja nur Sinn, wenn man als User auch weiß was am Ende dabei herausgekommen ist ;-) [Google OS]
Wenn es um Änderungen an der Startseite geht, ist Google immer sehr vorsichtig und zurückhaltend. In der nächsten Woche wird es wohl eine der größten Änderungen geben, die jedem User sofort auffallen dürfte: Google Suggest wird nach fast 4 Jahren das Labs-Stadium verlassen und offiziell in die Startseite integriert.

Google Suggest wurde im September 2004 innerhalb der Labs gestartet und hat seit jeher die Google-Startseite imitiert und dem User schon beim tippen Suchvorschläge gemacht. Neben den Vorschlägen kann man auch gleich die ungefähre Anzahl von Suchergebnissen sehen die auf diese Anfrage zurückgeliefert werden. Auf der chinesischen Startseite verwendetet Google diesen Dienst bereits eine zeitlang und scheint damit gute Erfahrungen gemacht zu haben. In der nächsten Woche wird das ganze auch auf google.com freigeschaltet. Obwohl sich in den letzten 4 Jahren so gut wie garnichts bei Suggest getan hat, hat man sich jetzt entschieden Suggest standardmäßig zu aktivieren und verspricht sich davon so einiges: Neben den Suchvorschlägen unter den Ergebnissen sollen die User jetzt schon beim tippen dazu animiert werden genauere Anfragen zu stellen und vielleicht noch andere Suchen auszuprobieren - was einerseits die Zufriedenheit mit den Suchergebnissen verbessert und andererseits natürlich auch die Anzahl der Suchen nach oben schrauben kann. Auch ein wenig Entlastung für die Rechtschreibkorrektur verspricht man sich davon. Das ganze funktioniert nur mit aktiviertem Javascript und ist sehr wahrscheinlich nicht abschaltbar. Hoffen wir dass das nicht nach hinten losgeht und einige User dazu animiert JavaScript zu deaktivieren - wäre nicht so gut für das Web ;-) Ob das ganze auch auf google.de, .at, und .ch aktiviert wird geht aus dem Posting leider nicht hervor - ich könnte mir aber vorstellen dass es vorerst bei .com bleiben wird. Vielleicht wird Suggest nach dieser Integration auch endlich weiter entwickelt - in Richtung Toolbar-Funktion. Die Google Toolbar macht zusätzlich zu den Suggestions auch noch Vorschläge aus dem eigenen Suchverlauf und aus den eigenen Bookmarks. Ich denke das wäre vorallem für die User nützlich die ständig die gleiche Seite suchen aber sich nie an die URL erinnern können ;-) » Google Suggest » Ankündigung im Google-Blog [Google Blogoscoped] Nachtrag: » Google Suggest jetzt standardmäßig auf der Startseite
Philipp Lenssen schrieb einigen Blogger - darunter ich - am Samstag eine Mail. In dieser hieß es, dass ich die Google Startseite mit verbundenen Augen malen soll und ihm dann einen Scan davon schicken.
Ich fand die Idee lustig und fragte Philipp ob man die Idee denn übernehmen dürfe. Nachdem er eingewilligt hat, rufe ich nun die GWB Leser zu folgender Aktion auf:
Nehmt euch ein Blatt und einen Stift und schließt die Augen. Nun malt die Google Startseite.
Wenn Ihr fertig seid, scannt hier euer Ergebnis ein und ladet es bei einem Bilderhoster Eurer Wahl (zum Bespiel Imageshack, Tinypic, Flickr, Picasa, imagebanana) hoch. Anschließend postet Ihr einen Link zu Eurer Startseite einfach in den Kommentaren.
Nächste Woche werden wir dann einige in einem Posting veröffentlichen.
PS: Solltet ihr keinen Scanner haben, könnt Ihr es ja fotografieren :)
PPS: So schaut übrigens meines aus:
Google hat in der Nacht auf gestern eine weitere Onebox veröffentlicht. Die neue hilft beim Übersetzen. Sucht man zum Beispiel nach translate Handschuhfach into english zeigt Google "glove compartment".
Die Verlinkung führt zum Wörterbuch.
[Merci TOMHTML]
Das südamerikanische Land Uruguay feiert heute seinen Unabhängigkeitstag. 1825 wurde die Unabhängigkeit ausgerufen. Drei Jahre später wurde diese dann international anerkannt.
» Google Uruguay
Der Google Docs PDF View verfügt nun über eine neue Funktion: Zoom. Wie auch beim Adobe Reader wird die Schriftqualität bei Zoomen nicht beeinträchtigt:
