Praktisch alle modernen Browser sind heute wahre Festungen und sind demzufolge nur sehr schwer zu knacken - was dazu führt, dass es eine große Herausforderung für Hacker geworden ist, genau diese sicheren Systeme zu überlisten. Aktuell verbreitet sich ein Link in den sozialen Netzwerken wie ein Lauffeuer, der viele Browser innerhalb von Sekunden zum Absturz bringt. Teilweise kann man das Gerät erst durch einen kompletten Neustart wieder nutzen.
Nach dem ersten Browserkrieg galt der Microsoft Internet Explorer als DER Browser im Web und nahezu alle Webseiten waren für das extrem dominante Programm optimiert. Doch das ist lange her und über viele Jahre galt der IE nur noch als die Krücke im Web, dessen Image noch heute extrem angekratzt ist. Mittlerweile ist der Browser aber wieder am Aufholen und hat den letzten Platz mittlerweile offenbar abgegeben: An Apples Safari-Browser.
Google Mail

Vor einiger Zeit hat Google drei HTML5-Funktionen für Google Mail zur Verfügung gestellt, die bisher nur im Firefox und Chrome genutzt werden konnten. Nun hat Google ein Update veröffentlicht, dass die Nutzung auch im Safari 5 möglich macht.

Bei den Features handelt es sich um diese:
Drag&Drop von Datei anhängen. Im Google Chrome und Firefox konnte man bisher einfach Dateien beim Verfassen einer Mail in das Browserfenster ziehen und die Dateien wurden angehängt. Nun funktioniert das auch mit dem Safari 5. Vorteil des Drag und Drops gegen über der Auswahl über den Upload-Dialog: Ein langes Klick durch viele Ordner kann erspart werden, wenn man den betreffenden Ordner eh offen hat. 

Das Einfügen von Bildern ebenfalls per Drag&Drop stand ebenfalls nur im Chrome und Firefox zur Verfügung. Auch hier muss man das Bild einfach in den Browser ziehen und schon fügt Google das Bild in den Text ein. 

Öffnet man einen Chat, die Aufgabenliste oder Verfassen in einem PopUp und schließt den Google Mail-Tab, dann waren die PopUps ebenfalls verschwunden. Seit Anfang Juni "leben" diese aber in Google Chrome weiter und man hat so zum Beispiel seine Aufgabenliste immer im Blick. Nun hat Google diese Funktion auch für Nutzer von Safari 5 nachgerüstet.
Safari

Der Krieg um die besten Browser geht weiter. Gestern hat Apple eine HTML5-Demo gestartet - die wird allerdings nur von Safari unterstützt - sagt Apple. Jedoch steckt dahinter nichts weiter als ein geschickter Trick, damit andere Browser es nicht abspielen können. Ist also HTML5 wieder mal ein Made-by-Apple-Produkt?

Wer auf Apple.com/HTML5 geht, wird sich sicherlich freuen, endlich mal ein paar Demo's zu sehen. Leider sind diese Demos überhaupt nicht für HTML5 allgemein, sondern für Safari only, wie Fefe heute herausgefunden hat. Auch bei uns zeigt Apple mal wieder Freundlichkeit zur Konkurrenz und sperrt Chrome und Firefox aus.

Nun könnte man ja meinen, dass das vielleicht an irgendwelchen Codecs liegt oder sonst irgendwas, das im Chrome und den anderen Browsern nicht funktioniert. Zuerst einmal: Nein. Ich habe mir die mühe gemacht und den User-Agent von Chrome geändert (geht über die Commandline  --user-agent="Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 6.1; de-DE)AppleWebKit/531.22.7 (KHTML, like Gecko) Version/4.0.5Safari/531.22.7") - und siehe da: Alle Demos funktionieren - bis auf die Video-Demo. Natürlich kann man die Demos auch direkt über einen kleinen Umweg und ohne UA-Änderungen aufrufen.

Also habe ich mal bei Felix von Leitner (Fefe) angefragt und wollte wissen, warum denn das so ist. Zunächst ist der MOV-Conatiner ein H.264-Video und ein AAC-(MPEG4)-Audio. Für Chrome kein Problem - geht ja auch bei YouTube. Allerdings ist das Verwirrende bei den Apple-Demos: Es sind ganz einfache Links, die gerade mal um die 400 KB haben:
Wenn du in Chrome auf dem Video bist, rechtsklicke mal draufund sage "Save As". Ich kriege da eine 359-Byte-Datei. Das versucht Chrome abzuspielen und findet keinen Film, weil das eben nur eine Umlenkung ist, und das supported Chrome nicht.

Es gibt keinen Grund, das so zu machen, außer um dafür zu sorgen, dass
nur Quicktime das abspielt.
So hat Apple natürlich ein Argument mehr, damit der User QuickTime und Safari benutzt - schließlich kann nur das Plugin das Video abspielen. Das ist allerdings wieder falsch. Schaut man sich den Link genauer an, dann ist das nur eine Playlist-Datei, die dann am Ende ein Video auf http://movies.apple.com/media/us/html5/.. und so weiter abspielt. Und genau dieses originale Video kann Chrome abspielen, wie Fefe eindrucksvoll in einer Demo belegt.

Apple versucht also andere Browser so hinzustellen, als würden sie unfähig sein, HTML5 auszuführen. Dazu manipuliert man die Videos (was man übrigens auch bei den Produkt-Videos getan hat) und schießt eine Anzeige vor, wenn derjenige nicht Quicktime nutzt. Bei der HTML5-Demo ist das allerdings noch kritischer, denn HTML5 ist ein Standard. In diesem Standard ist festgelegt, wie Methoden funktionieren und wie Browser damit umzugehen haben. Bei der Codec-Diskussion ist aktuell klar (nicht zuletzt durch Lobbyarbeit von Apple), dass H264 sich als Standard etablieren wird bzw. schon ist. Aktuell ist auch noch das Gerede um VP8 (also WebM) von Google. Viele Browser haben den Support schon angekündigt oder implementiert. 

Also ist dieser HTML5-Test nur eine Promotion-Aktion von Apple, denn die wahren Gründe dürften ganz woanders liegen. Offener sind da eher die Tests, die man sonst noch so bei Google findet. Die sind auch von keinem Apple kontrolliert und garantiert auch ohne Quicktime und ohne Safari benutzbar.

Übrigens: Im Praxistest von HTML5Test.com hatte Chrome Stable einen Score von 142, Chromium Dev mit 135, Firefox Stable 101, Internet Explorer Stable 19 und Safari 70. So viel zum Thema HTML5-Kompatibilität.

Vielen Dank Fefe für das Interview ;)
ChromeSafari

Googles Browser Chrome hat laut Computer World in der Woche vom 6. Dezember bis zum 12. Dezember erstmals einen höheren Marktanteil als Apples Safari gehabt. Chrome kam auf 4,4%, Safari dicht dahinter auf 4,37.

Weltweit gesehen hat Chrome belegt Google Chrome damit den dritten Platz. Auf dem GWB belegt an Wochenden Google Chrome hintern dem Firefox 3.5 den zweiten Platz unter der Woche liegt der IE meist knapp (0,1-0,2%) vorne. 
Google

Einige Googler haben sich zusammengetan und die Webseite What Browser? erstellt. Mit dieser Webseite möchte man den Nutzer erklären, was ein Browser ist und vor allem den Nutzern vom Internet Explorer zeigen, dass es zahlreiche alternativen gibt.

Auf der Webseite gibt Google auch verschiedene Tipps, die sich an den jeweils verwendeten Browser anpassen. So wird erklärt, wie man die Homepage ändern, eine andere Suchmaschine einstellt und wie man den Standardbrowser festlegt.

SafariChrome Apple hat heute Safari 4 für Windows und Mac in einer Beta Version veröffentlicht. Die Version soll Webseiten bis zu viermal so schnell aufbauen als es die Vorgängerversion tut. Auffallendend ist aber die Optik, die stark an Google Chrome erinnert. Tabs werden wie in Google Chrome dargestellt und die komplette Menü leiste wurde in zwei Menüs angezeigt. Aber auch sonst gleicht sehr vieles Google Chrome. Außerdem gibt es den Bereich Top Sites. Hier werden zwischen 6 und 24 Seiten angezeigt die man häufig besucht hat. Darf Apple Google Chrome kopieren? Ja, Google Chrome basiert auf Chromium. Chromium ist OpenSoruce und unterscheidet sich in wenigen Punkten von Google Chrome. Den Code von Chromium darf jeder nutzen und eigene Software veröffentlicht. Wenn es jetzt noch Gears für den Safari auf Windows geben würde, würde ich wegen der schöneren Optik zum Apple Browser wechseln :) Safari 4 ist eine Beta Version und liegt nur auf Englisch vor. » Download
Earth Google hat heute Nacht eine neue Version vom Google Earth Plugin veröffentlicht. Die neue Version 4.3.11498.3261 unterstützt neben Windows nun zum ersten Mal auch Mac-Rechner. Wie der GEarthBlog und ein Nutzer berichtet ist das Plugin selbst 47 MB groß. Ein Googler berichtet in der Google Group, dass im Setup sowohl der Code für den Betrieb auf Mac mit Intel als auch für Macs PPC befindet. Man wolle in Zukunft aber das Plugin optimieren. Während der Installation soll es heißen, dass das Plugin 147 MB braucht. Derzeit funktioniert das Plugin auf dem Mac im Firefox und Safari. Auf Windows Rechner sind es der Firefox, Flock und der Internet Explorer. An einer Chrome fähigen Version wird gearbeitet. » Download [GEarthBlog]
GearsSafari Vor einigen Wochen hat Google seine Browser-Erweiterung Gears für den Safari in einer Beta Version veröffentlicht. Seit heute ist Gears for Safari out of Beta. Gears for Safari on Mac OS X benötigt mindestens Leopard 10.5.3 or Tiger 10.4.11. Gears for Safari arbeitet auf dem Mac auch mit anderen Webkit Browsern » Gears API Blog: Gears For Safari » Download für Mac