Das Jahr 2025 klopft an die Tür und wird uns mit Sicherheit zahlreiche neue Funktionen und auch viele neue Produkte aus dem Hause Google bescheren. Auf der anderen Seite wird die Strategie-Abteilung aber auch im nächsten Jahr sicherlich wieder einige Produkte auf den Google-Friedhof schicken, wobei einiges schon jetzt bekannt oder absehbar ist. In diesem Artikel fassen wir zusammen, welche Google-Produkte im nächsten Jahr mutmaßlich eingestellt werden.
Das Jahr 2024 geht heute Abend zu Ende und war aus Sicht der Google-Nutzer auch diesmal wieder sehr verlustreich, denn es wurden zahlreiche Produkte eingestellt bzw. deren baldiges Aus verkündet. In diesem Jahr gab es einige schmerzhafte und überraschende Einstellungen, mit denen wir vor zwölf Monaten noch nicht gerechnet hätten. Wir zeigen euch, welche Google-Produkte 2024 auf den Friedhof umziehen mussten.
Der Google Play Store bietet allen Nutzern schon seit langer Zeit die Möglichkeit, eine auf dem Smartphone befindliche App auf direktem Weg mit anderen Nutzern zu teilen. Dieses Peer-to-Peer-Sharing wurde vor mittlerweile drei Jahren eingeführt, dürfte aber nur von wenigen Nutzern verwendet worden sein. Jetzt hat man angekündigt, die Funktion ersatzlos einzustellen.
Google hat mit den Chromebooks vor weit über zehn Jahren eine neue Geräteklasse geschaffen, die damals als sehr ambitioniert aufgenommen wurde und heute als ernsthafte Konkurrenz zu den weitverbreiteten Plattformen angesehen wird. Doch jetzt zeichnet sich ab, dass die Geräteklasse ihren 15. Geburtstag nicht mehr erleben wird, denn Googles neue Pläne bedeuten das faktische Aus der Chromebooks.
Mit dem Pixel Tablet ist Google im vergangenen Jahr nach längerer Zeit wieder in den Markt der Android-Tablets eingestiegen und wird mutmaßlich schon in wenigen Monaten mit dem Pixel Tablet 2 nachlegen. Selbst die dritte Generation hat sich schon bei Leakern gefunden, doch wie jetzt ebenfalls aus Leaker-Kreisen bekannt wird, soll das Pixel Tablet 3 gecancelt worden sein. Und das ergibt aufgrund aktueller Entwicklungen durchaus Sinn.
Schlechte Nachrichten für einige Nutzer von Android Auto, die ihr Smartphone schon etwas länger im Einsatz haben: Eine von Google schon im Sommer angekündigte Mindestvoraussetzung wird durch das jüngste Update durchgesetzt und sorgt dafür, dass Smartphones mit einer alten Android-Version nicht mehr mit Android Auto nutzbar sind: Mindestens Android 9.0 muss es sein, um die Infotainment-Plattform verwenden zu können.
Die beiden Betriebssysteme Android und ChromeOS sind zumindest optisch in den letzten Jahren immer weiter zusammengewachsen, doch strukturell gibt es jetzt nur wenige Überschneidungen. Einem vor einiger Zeit für viel Aufmerksamkeit sorgendes Projekt zieht Google jetzt den Stecker und schafft damit immerhin in eine Richtung Fakten: Ein ChromeOS auf Android-Smartphones wird es vorerst nicht geben.
Einer der wichtigsten Gründe für den Kauf der Google Pixel Buds ist sicherlich die Verfügbarkeit des Google Assistant, der sowohl per Sprache als auch haptisch ausgelöst werden kann. Jetzt hat dieser allerdings eine praktische Funktion verloren, die eigentlich zum Kernbereich gehört: Der Assistant liest keine Benachrichtigungen mehr automatisch vor.
Nicht ganz unerwartet und dennoch überraschend hat Google die Einstellung des Chromecast bekannt gegeben, mit dem man eine der erfolgreichsten Produktreihen überhaupt zu einem Ende bringt. Anlässlich dessen blickt das Google TV-Team noch einmal zurück und zeigt die sieben wichtigsten Meilensteine in der über elfjährigen Chromecast-Geschichte.
Es gibt Verwirrungen um die Zukunft von Fitbit. Erst heute früh hatten wir darüber berichtet, dass Google keine Fitbit-Smartwatches mehr auf den Markt bringen wird und jetzt wird diese Information halbgar dementiert. Ein weiteres Statement lässt vermuten, dass das gesamte Hardware-Portfolio von Fitbit auf der Kippe steht - man will es nur noch nicht verkünden.
Google hat vor einer Woche die Pixel Watch 3 vorgestellt, mit der bereits die dritte Generation der Smartwatch-Linie auf den Markt kommt, die natürlich auch in Konkurrenz mit der Schwestermarke Fitbit tritt. Das wird aber nicht mehr lang so bleiben, denn wie Google jetzt angekündigt hat, wird es keine neuen Smartwatches aus dem Hause Fitbit mehr geben.
Der Google Assistant kann auch in Zeiten von Gemini weiterhin am Smartphone genutzt und wie üblich per Sprachsteuerung verwendet werden. Viele Nutzer dürften in diesen Tagen eine veränderte Stimme feststellen, denn ohne Ankündigung hat Google nun die verfügbaren Stimmen auf nur noch zwei unterschiedliche Profile zusammengestrichen. Die Gründe sind unklar.
Mit dem Google Chromecast hat Google vor über zehn Jahren ein echtes Erfolgsprodukt aus dem Boden gestampft, das sich im Laufe der Jahre über 100 Millionen Mal verkauft hat. Doch jetzt endet diese Erfolgsgeschichte, denn anlässlich der Vorstellung des Google TV Streamer hat man das Ende des Chromecast angekündigt. Dieser wird nur noch abverkauft.
Die Hochphase der URL-Kürzer liegt schon einige Jahre zurück, viele Dienste sind verschwunden oder werden kaum noch genutzt. Auch Google war mit dem Shortener goo.gl einige Jahre lang stark im Markt vertreten, hat diesen aber schon vor Jahren eingestellt. Jetzt hat man angekündigt, dass alle bis heute nutzbaren URLs in einigen Monaten nicht mehr funktionieren werden.
Google hat im Laufe der Jahre mehrere Generationen des Material Design veröffentlicht, das man nicht nur in den eigenen Apps und Oberflächen verwendet, sondern auch in Form von Frameworks für externe Entwickler anbietet. Im Web sind die Material Web Components und dessen Vorgänger recht weit verbreitet, doch das könnte sich bald ändern. Denn jetzt hat Google bekannt gegeben, dass das Web Framework nicht mehr weiterentwickelt wird.