Der Desktop-Client von Google Drive ermöglicht eine recht tiefe Integration des Cloudspeichers in die Windows-Umgebung und arbeitet natürlich am besten mit aktuellen Versionen des Betriebssystems zusammen. Jetzt hat man angekündigt, schon in zwei Monaten allen Nutzern mit Windows 8.x den Stecker zu ziehen und das ältere Betriebssystem nicht mehr zu unterstützen. Das gilt natürlich nur für die lokale App.
Der erste Google Chromecast kam vor mittlerweile zehn Jahren auf den Markt und dürfte bei vielen Nutzern bis heute in Benutzung sein - aber vielleicht nicht mehr lange. Im Zuge des gestrigen Updates für die neuen Generationen hat man angekündigt, dass der Chromecast aus dem Jahr 2013 nicht mehr unterstützt wird und schon bald spürbare Performance-Einbußen haben könnte.
Googles Videoplattform YouTube konzentriert sich seit einiger Zeit verstärkt auf das Shorts-Format und wird ein anderes dafür schon sehr bald absägen: Die in der Praxis recht ähnlichen YouTube Stories werden schon in wenigen Wochen eingestellt und somit, das liegt in der Natur der Sache bei den Stories, nur maximal eine Woche später vollständig verschwinden.
Google hat für den damals sehr schnell wachsenden Markt der Smart Speaker und Smart Displays nicht nur auf die eigenen Geräte gesetzt, sondern auch mit einigen großen Drittanbieter-Marken zusammengearbeitet. Die damals noch brandneuen Smart Displays wurden mit dem Google Assistant als Plattform ausgeliefert und fast wie die eigenen beworben. Doch jetzt wird der Strategiewechsel bei den Smart Displays deutlich und trifft alle Nutzer der ersten Stunde: Smart Displays von Drittanbietern werden jetzt nicht mehr unterstützt.
Google zieht sich offenbar schrittweise aus dem klassischen Smart Display-Markt zurück und macht dabei auch vor den eigenen Nest Hub Smart Displays nicht Halt. Nachdem man vor wenigen Tagen das Support-Ende für Smart Displays von Drittanbietern angekündigt hat, stehen jetzt erste Einstellungen auf den eigenen Nest-Geräten bevor: Die Google Assistant-Spiele sowie die Conversational Actions werden eingestellt.
Google führt offenbar einen Frühjahrsputz im Smart Home-Segment durch und hat schlechte Nachrichten für viele Nutzer, die sich in den vergangenen Jahren auf Google-Plattformen verlassen haben: Jetzt hat man angekündigt, dass die Schnittstelle Works with Nest vollständig eingestellt wird, dass Überwachungskameras von Dropcam bald den Dienst versagen und auch das Nest-Sicherheitssystem nicht fortgeführt wird.
Google hat für den damals sehr schnell wachsenden Markt der Smart Speaker und Smart Displays nicht nur auf die eigenen Geräte der Marken Google Home und Nest gesetzt, sondern auch eine Plattform für externe Anbieter geschaffen. Doch offenbar gibt es jetzt einen Strategiewechsel, denn nahezu unbemerkt hat man angekündigt, Smart Displays von Drittanbietern nicht mehr zu aktualisieren und von einigen Apps auch nicht mehr zu unterstützen.
Mit dem Pixel Launcher hat Google im Jahr 2016 einen exklusiven Launcher für die Pixel-Smartphones geschaffen, den man offiziell nicht für andere Smartphones anbietet. Das war allerdings nicht immer so, denn den Quasi-Vorgänger Google Now Launcher bot man allen Nutzern an und hatte damit zur damaligen Zeit recht großen Erfolg. Doch damit ist es in wenigen Tagen vorbei, denn der Launcher wird endgültig eingestellt.
Schon kurz nach dem Start des Chrome-Browsers hatte Google große Anstrengungen unternommen, neue Web-Technologien weiterzuentwickeln und die heutigen Web-Apps überhaupt erst möglich zu machen. Ein möglicherweise sehr wichtiger Schritt auf diesem Weg waren die Chrome Apps, die seit 2013 Bestandteil des Browsers sind. Google hat schon vor einigen Jahren angekündigt, bald den Stecker ziehen zu wollen - und mit Chrome 112 ist es jetzt (fast) endgültig soweit.
Vor bald elf Jahren wurde Google Glass vorgestellt, das als Augmented Reality-Datenbrille seiner Zeit damals weit voraus gewesen und nicht unerwartet einen großen Hype auslöste. Von diesem ist allerdings nicht viel geblieben und das Produkte entwickelte sich zu einem der größten Flops der Unternehmensgeschichte. Jetzt hat man das endgültige Aus für das Projekt Google Glass angekündigt, doch der Nachfolger Pixel Glass steht schon in den Startlöchern.
Die Plattform Google Travel bzw. Google Reisen wurde vor einiger Zeit umfangreich ausgebaut und führt die hinter den Kulissen eigenständigen Plattformen für Flugreisen und Hotelbuchungen zusammen. Zusätzlich gibt es eine Anbindung an GMail, um alle vergangenen Reisen der Nutzer abzurufen und zu Gesamt-Reisen zusammenzuführen. Das ist sehr praktisch, wird aber schon bald eingestellt.
Google besitzt ein sehr großes App-Portfolio, das weit über die bekannten Produkte hinausgeht und nicht immer sofort mit Google in Verbindung gebracht wird. Dazu gehört auch die App Grasshopper, die wir euch hier im Blog bereits vor längerer Zeit vorgestellt haben und sich zu einem ganz bestimmten Zweck großer Beliebtheit erfreut: Programmieren lernen. Doch bald hat es sich ausgelernt, denn Google wird der App den Stecker ziehen.
Der Google Assistant befindet sich seit einiger Zeit in einer gefühlten Abwärtsspirale mit einer Reihe von entfernten Funktionen sowie einer kaum vorhandenen Weiterentwicklung. Jetzt gibt es ein Update für Google Messages, das die Integration des Assistenten im Messenger vollständig entfernt und durch ein ähnliches Feature ersetzt. Es wird deutlich, dass der Assistant nicht mehr zurückkehren wird.
Der Funktionsumfang des Chrome-Browsers wächst immer weiter und hätte eigentlich schon bald durch ein neues Tool ergänzt werden sollen, das die Aufnahme und schnelle Bearbeitung ermöglicht. Doch daraus wird nichts, denn nach einem recht langen Testlauf zieht man dem Projekt den Stecker und hat es bereits aus den Entwicklerversionen entfernt. Es sieht nicht danach aus, dass eine solche Funktion so schnell zurückkommt.
Google hat die Spieleplattform Stadia vor wenigen Tagen endgültig eingestellt und sich überraschend versöhnlich aus dem Streamingmarkt verabschiedet. Dafür hat man den Nutzern nicht nur Abschiedsgeschenke gemacht, sondern auch mit hohem finanziellen Aufwand nahezu alle zuvor entstandenen Kosten ersetzt. Damit ist Stadia für Google zu einem Multimilliardengrab geworden, das auch in den Quartalszahlen sichtbar werden dürfte. Das kommt für Google zur absoluten Unzeit.