Mittlerweile hat Google schon viele der hauseigenen Apps sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Geräten auf das neue Material Design umgestellt und hat auch die Entwickler-Gemeinde gebeten, ihre eigenen Apps doch möglichst den neuen Gegebenheiten anzupassen. Doch ausgerechnet das erfolgreichste Produkt aus dem eigenen Hause ist noch nicht auf das Design umgestellt - und wird es wohl auch nie werden. Ein Designer zeigt nun, wie dieses Design nach Googles Vorgaben aussehen könnte.
Seit Einführung der Suchfelder in den Browser und Smartphone-Betriebssysteme ist Google auf allen erdenklichen Plattformen (außer Microsoft) als Suchmaschine voreingestellt - und das wird von einem großen Teil der Nutzer auch so erwartet. Doch schon im nächsten Jahr könnte diese Selbstverständlichkeit gefährlich bröckeln, denn nach Mozilla überlegt nun auch Apple den Wechsel des Suchmaschinen-Anbieters im Safari-Browser. Microsoft und Yahoo! dürften sich im nächsten Jahr eine wahre Bieterschlacht um diese Position liefern.
Knalleffekt in den USA: Seit 10 Jahren war Google im Mozilla-Browser Firefox die Standard-Suchmaschine und hat sich das von Google auch sehr gut bezahlen lassen, aber damit ist nun Schluss. Schon ab Dezember wird nun Yahoo! die Standard-Suchmaschine sein, vorerst aber nur in den USA. Mozilla beschwichtigt aber, dass die Standard-Suchmaschine natürlich auch weiterhin vom Nutzer umgestellt und auch in Zukunft Google oder eine weitere Alternative genutzt werden kann.
twitter Vor knapp 6 Jahren kam der Trend vom twittern und Allgemein dem Social Web auf, dem Google lange Jahre nichts entgegen zu setzen hatte. Also ging man eine strategische Partnerschaft mit twitter ein und integrierte es in die Suchmaschine und einige andere Angebote. Google hatte dabei direkten Zugriff auf die twitter-Datenbank und konnte erstmals "Live-Ergebnisse" abrufen und darstellen. Die Partnerschaft ging dann vor etwa drei Jahren in die Brüche, jetzt möchte twitter diese aber wieder neu aufleben lassen.
Google ist bekannt dafür, immer wieder mal kleine Spiele und Späße in den eigenen Angeboten zu verstecken, die meist sehr kurzweilig sind und sich sehr schnell verbreiten. Um ein solches Spiel könnte es sich auch bei dem jetzt aufgetauchten Google Foobar handeln, das allerdings deutlich kniffliger ist und wohl eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bei Google zum Ziel hat. Schon die erste Hürde im Spiel scheint unüberwindbar, denn um das "Spiel" betreten zu dürfen, muss man von Google gefunden werden.
Mit dem Knowledge Graph hat Google ein starkes Tool geschaffen, das viele Suchanfragen nach Fakten sehr schnell beantworten kann und mittlerweile eine wichtige Informationsquelle für viele Nutzer darstellt. Dieser wird kontinuierlich um neue Inhalte und Themenbereiche erweitert, und seit wenigen Tagen gibt es wieder eine völlig neue Kategorie: Ab sofort kennt das Tool auch Daten & Fakten zu vielen Video- und Computerspielen.
Der Kampf um die Umsetzung des Leistungsschutzrechts zwischen Google und einigen deutschen Verlagen bzw. der VG Media, die eben diese vertritt, hat nun vorerst ein schnelles Ende gefunden: Nachdem Google die Daumenschrauben stärker angezogen und mit einer deutlich reduzierten Listung der News-Ergebnisse gedroht hat, sind die Verlage nun eingeknickt und haben kurz vor Ablauf eine Einigung erzielt.
Schon vor vielen Jahren hat Google Filesharing-Seiten den Kampf angesagt und versucht diese automatisiert zu erkennen und, auf Druck der Medien-Unternehmen, diese aus den Suchergebnissen zu entfernen bzw. diese weiter herabzustufen. Jetzt legt man wieder einmal nach und versucht die Musik- und Video-Piraten weiter aus den Suchergebnissen zu verdrängen - passend dazu wird auch gleich eine neue Werbeform eingeführt, die illegale Downloads ebenfalls verhindern soll.
In vielen Märkten ist Googles Suchmaschine die unangefochtene Nummer 1 und in einigen Ländern, wie etwa Deutschland mit über 90% Marktanteil, sogar die dominierende Suchmaschine. Auf den weiteren Plätzen folgen in den meisten Ländern dann ebenfalls die gleichen Namen wie Yahoo! oder Bing, aber einen Konkurrenten haben wohl nur wenige auf der Rechnung: Laut Eric Schmidt sieht man bei Google tatsächlich Amazon als größten Konkurrenten.
Google führt immer wieder kleinere Tests in der Websuche durch, und auch derzeit läuft wieder einer in der mobilen Websuche: Über ein Icon soll der Nutzer darüber informiert werden, ob die dahinter liegende Webseite für Smartphone optimiert ist oder nicht. Dabei gibt es aber leider keine Details, wie Google dies ermittelt und auf welchen Kriterien das beruht.
Google steht seit Jahren weltweit unter Beobachtung der Wettbewerbsbehörden und muss sich den Vorwürfen stellen, dass man die eigenen Ergebnisse und Angebote bevorzugt anzeigt und die Konkurrenz so praktisch überflüssig macht. Viele Unternehmen, die von Googles schnellen Antworten und eigenen Angeboten Traffic einbüßen, unterstützen diese Untersuchungen seit Jahren. Jetzt hat eine Vereinigung von Online-Reisebüros ein Video online gestellt, in dem das Problem transparent für den Nutzer dargestellt wird.
Google Algorithmen sind seit vielen Jahren sehr gut darin, wichtige Informationen und Fakten aus einzelnen Suchergebnissen bzw. Webseiten zu extrahieren und diese weiter zu verarbeiten. Diese werden an ganz unterschiedlichen Stellen im eigenen Netzwerk genutzt, aber kurioserweise wurden sie genau an der Quelle bisher kaum eingesetzt: Ab sofort sollen die gewonnen Fakten aber auch direkt in der Websuche passend zu den jeweiligen Ergebnissen angezeigt werden.
Google führt schon seit längerer Zeit einen Kampf gegen veraltete Browser und informiert den Nutzer bei vielen Diensten immer wieder durch (nervige) Anzeigen darüber, dass der eigene Browser doch bitte aktualisiert werden soll. Bisher konnte man sich aber so gut wie immer dennoch zum eigentlichen Angebot durchklicken und dieses nutzen. Auf der Startseite versucht Google nun etwas völlig neues, und zeigt einfach ein ebenso altes Design an.
Für einige populäre Webseiten bietet Google in der Websuche die Möglichkeit an, diese Ergebnisse noch einmal direkt zu durchsuchen und blendet zu diesem Zweck ein weiteres Suchfeld unter den ersten Sitelinks ein. Diese wurde nun im Zuge eines Tests aktualisiert und ist jetzt deutlich größer als in der Vergangenheit, außerdem hat nun auch diese eine Vorschlagsfunktion. Und für amazon hat Google sogar noch eine Sonderregelung geschaffen.
Vor gut drei Jahren hat Google den Authorrank bzw. die Authorship Informationen in der Websuche eingeführt und hat damit den Versuch gestartet, die Suchergebnisse bzw. das Ranking sozialer zu gestalten. Dabei wurde vor allen bei redaktionellen Inhalten ein sehr starker Fokus auf den Autor einer Meldung statt auf den eigentlichen Inhalt gelegt, doch offenbar hat man sich nun gegen diese Methode entschieden. Mit sofortiger Wirkung wurde der Authorrank nun wieder eingestellt.