In den USA musste Google im Dezember erstmals einen starken Verlust an Marktanteilen bei den Suchmaschinen verzeichnen und nahezu den ganzen Verlust an Yahoo! abgeben. Dies war allerdings keine große Überraschung, da der Google-Konkurrenz seit Ende November die Standard-Suchmaschine im Firefox ist und sich damit viele Millionen potenzielle Nutzer gesichert hat. Allerdings ging die Abwärtsspirale auch im Januar weiter nach unten, so dass Google erstmals seit 7 Jahren wieder unter 75 Prozent Marktanteil gerutscht ist.
Vor wenigen Wochen wurde Google in den USA als Standard-Suchmaschine im Firefox abgelöst und durch den Konkurrenten Yahoo! ersetzt. Die Auswirkungen dieses Deals haben sich auch gleich in den Marktanteilen der Suchmaschinen der niedergeschlagen, bei denen Google im Dezember 2014 2 Prozent verloren hat. Dieser Verlust wäre vielleicht kurzfrisig zu verschmerzen, aber dennoch möchte sich Google die verloren gegangenen Nutzer nun zurückholen und zeigt Firefox-Nutzern jetzt eine entsprechende Meldung an.
Monatlich ermittelt StatCounter die Verteilung der Marktanteile aller großen Suchmaschinen in den USA und weltweit, in den meisten Fällen gibt es dabei aber keine großen Verschiebungen. Im Dezember 2014 musste Google allerdings einen wahren Erdrutsch hinnehmen und hat ganze 2 Prozent Marktanteil in nur einem einzigen Monat verloren. Diese verloren gegangenen Nutzer sind allesamt bei Yahoo! gelandet, womit dann der Grund für diesen Verlust schon gefunden wäre: Der Wechsel von Firefox zur Yahoo!-Suchmaschine.
Zu besonderen Anlässen, in den meisten Fällen Geburtstage von Personen oder Unternehmen, ändert Google sein Logo in ein Doodle. Sehr viel seltener allerdings kommt es vor, dass ein weiteres Element auf der Startseite der Suchmaschine angezeigt wird - seit wenigen Stunden gibt es aber wieder eines. Google gedenkt mit einer schwarzen Schleife (Ribbon) den Opfern des gestrigen Terroranschlags auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo".
In den letzten Jahren ist die Anzahl der Löschanfragen die bei Google eingegangen und bearbeitet worden sind explosionsartig angestiegen und stellt das Unternehmen mittlerweile vor eine riesige Herausforderung. Aus den von Google veröffentlichten Daten geht nun hervor, dass man im abgelaufenen Jahr 2014 ganze 345 Millionen Links aus den Suchergebnissen gelöscht hat - und in diesem Jahr dürften es wohl nicht weniger werden.
Seit vielen Jahren werden Artikel und Inhalte aus den Google News direkt in den Suchergebnissen platziert, um auch diese stets aktuell zu halten. Während sich an der eigentlichen Darstellung seit langer Zeit nichts mehr getan hat, abgesehen davon dass die Ergebnisse nun auch einmal weiter unten in der Liste angezeigt werden, wurde nun deren Inhalt erstmals grundlegend überarbeitet. Aus den News wurde nun die Kategorie "In the News", in der sich nicht mehr nur die reinen News-Beiträge befinden.
Mit Hilfe des Knowledge Graph kann Googles Websuche schon sehr viele Informationen direkt in den Suchergebnissen anzeigen, ohne dass sich der Nutzer weiter durchklicken müsste. Dazu gehören seit langer Zeit schon Informationen über einzelne Künstler, Musik-Alben oder berühmte Songs - und seit einigen Tagen sind nun auch Songtexte mit dabei. In der US-Version der Websuche stehen nun tausende Songtexte für eine zufällige Auswahl von Songs zur Verfügung.
Mitte 2013 hat Google+ sein Maskottchen Mr. Jingles eingeführt und verkleidet es auch seitdem zu speziellen Anlässen mit einer passenden Dekoration. Im vergangenen Jahr hatte sich Mr. Jingles schon zu Thanksgiving und zum Valentinstag verkleidet, und natürlich gab es auch zu Weihnachten eine festliche Dekoration: 2013 hatte sich die kleine Glocke als Santa Claus & Rudolph verkleidet, in diesem Jahr lässt man es etwas gemächlicher zugehen und schenkt ihm nur eine festliche Beleuchtung.
Mitte des Jahres hatte Google optional auf allen aktuellen Android-Smartphones die Möglichkeit eingeführt, dass diese ständig auf das Keyword OK, Google hören, was in der Praxis mittlerweile auch sehr gut und zuverlässig funktioniert. Nun arbeiten auch das Chrome-Team an einer entsprechenden Umsetzung und hat eine erste Testversion im Dev Channel von Chrome OS integriert. Hat man dieses neue Feature einmal aktiviert, hört auch das Chromebook ständig auf seinen Besitzer und wartet auf das magische Keyword.
Die Beziehungen zwischen Google und der Medien-Industrie waren noch die Besten, zu oft hatte man sich in der Vergangenheit vor Gericht gegenüber gestanden bzw. nur über Anwälte miteinander kommuniziert. Doch in den letzten Jahren schienen sich die Wogen geglättet zu haben, aber dieser Frieden ist offenbar nur trügerisch - denn hinter den Kulissen bereiten die großen Hollywood-Studios scheinbar eine großangelegte Offensive gegen Google vor. Dies geht aus jetzt veröffentlichten Mails aus dem Sony-Hack hervor.
Google for Kids Laut Googles Nutzungsbedingungen muss man zum Anlegen eines Accounts mindestens das 12. Lebensjahr vollendet haben, ansonsten bleibt man außen vor. An diesem Grundsatz möchte Google nun aber rütteln und hat jetzt offiziell bekannt gegeben, dass man nach und nach alle Angebote Kinderfreundlich gestalten bzw. spezielle Versionen für Kids anbieten möchte. Erstmals hat sich nun Googles Produktmanagerin Pavni Diwanji über diese Pläne geäußert, einen genauen Zeitplan nannte Sie allerdings nicht.
Mittlerweile hat Google schon viele der hauseigenen Apps sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Geräten auf das neue Material Design umgestellt und hat auch die Entwickler-Gemeinde gebeten, ihre eigenen Apps doch möglichst den neuen Gegebenheiten anzupassen. Doch ausgerechnet das erfolgreichste Produkt aus dem eigenen Hause ist noch nicht auf das Design umgestellt - und wird es wohl auch nie werden. Ein Designer zeigt nun, wie dieses Design nach Googles Vorgaben aussehen könnte.
Seit Einführung der Suchfelder in den Browser und Smartphone-Betriebssysteme ist Google auf allen erdenklichen Plattformen (außer Microsoft) als Suchmaschine voreingestellt - und das wird von einem großen Teil der Nutzer auch so erwartet. Doch schon im nächsten Jahr könnte diese Selbstverständlichkeit gefährlich bröckeln, denn nach Mozilla überlegt nun auch Apple den Wechsel des Suchmaschinen-Anbieters im Safari-Browser. Microsoft und Yahoo! dürften sich im nächsten Jahr eine wahre Bieterschlacht um diese Position liefern.
Knalleffekt in den USA: Seit 10 Jahren war Google im Mozilla-Browser Firefox die Standard-Suchmaschine und hat sich das von Google auch sehr gut bezahlen lassen, aber damit ist nun Schluss. Schon ab Dezember wird nun Yahoo! die Standard-Suchmaschine sein, vorerst aber nur in den USA. Mozilla beschwichtigt aber, dass die Standard-Suchmaschine natürlich auch weiterhin vom Nutzer umgestellt und auch in Zukunft Google oder eine weitere Alternative genutzt werden kann.
twitter Vor knapp 6 Jahren kam der Trend vom twittern und Allgemein dem Social Web auf, dem Google lange Jahre nichts entgegen zu setzen hatte. Also ging man eine strategische Partnerschaft mit twitter ein und integrierte es in die Suchmaschine und einige andere Angebote. Google hatte dabei direkten Zugriff auf die twitter-Datenbank und konnte erstmals "Live-Ergebnisse" abrufen und darstellen. Die Partnerschaft ging dann vor etwa drei Jahren in die Brüche, jetzt möchte twitter diese aber wieder neu aufleben lassen.