Google ist bekannt dafür, immer wieder mal kleine Spiele und Späße in den eigenen Angeboten zu verstecken, die meist sehr kurzweilig sind und sich sehr schnell verbreiten. Um ein solches Spiel könnte es sich auch bei dem jetzt aufgetauchten Google Foobar handeln, das allerdings deutlich kniffliger ist und wohl eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bei Google zum Ziel hat. Schon die erste Hürde im Spiel scheint unüberwindbar, denn um das "Spiel" betreten zu dürfen, muss man von Google gefunden werden.
Mit dem Knowledge Graph hat Google ein starkes Tool geschaffen, das viele Suchanfragen nach Fakten sehr schnell beantworten kann und mittlerweile eine wichtige Informationsquelle für viele Nutzer darstellt. Dieser wird kontinuierlich um neue Inhalte und Themenbereiche erweitert, und seit wenigen Tagen gibt es wieder eine völlig neue Kategorie: Ab sofort kennt das Tool auch Daten & Fakten zu vielen Video- und Computerspielen.
Der Kampf um die Umsetzung des Leistungsschutzrechts zwischen Google und einigen deutschen Verlagen bzw. der VG Media, die eben diese vertritt, hat nun vorerst ein schnelles Ende gefunden: Nachdem Google die Daumenschrauben stärker angezogen und mit einer deutlich reduzierten Listung der News-Ergebnisse gedroht hat, sind die Verlage nun eingeknickt und haben kurz vor Ablauf eine Einigung erzielt.
Schon vor vielen Jahren hat Google Filesharing-Seiten den Kampf angesagt und versucht diese automatisiert zu erkennen und, auf Druck der Medien-Unternehmen, diese aus den Suchergebnissen zu entfernen bzw. diese weiter herabzustufen. Jetzt legt man wieder einmal nach und versucht die Musik- und Video-Piraten weiter aus den Suchergebnissen zu verdrängen - passend dazu wird auch gleich eine neue Werbeform eingeführt, die illegale Downloads ebenfalls verhindern soll.
In vielen Märkten ist Googles Suchmaschine die unangefochtene Nummer 1 und in einigen Ländern, wie etwa Deutschland mit über 90% Marktanteil, sogar die dominierende Suchmaschine. Auf den weiteren Plätzen folgen in den meisten Ländern dann ebenfalls die gleichen Namen wie Yahoo! oder Bing, aber einen Konkurrenten haben wohl nur wenige auf der Rechnung: Laut Eric Schmidt sieht man bei Google tatsächlich Amazon als größten Konkurrenten.
Google führt immer wieder kleinere Tests in der Websuche durch, und auch derzeit läuft wieder einer in der mobilen Websuche: Über ein Icon soll der Nutzer darüber informiert werden, ob die dahinter liegende Webseite für Smartphone optimiert ist oder nicht. Dabei gibt es aber leider keine Details, wie Google dies ermittelt und auf welchen Kriterien das beruht.
Google steht seit Jahren weltweit unter Beobachtung der Wettbewerbsbehörden und muss sich den Vorwürfen stellen, dass man die eigenen Ergebnisse und Angebote bevorzugt anzeigt und die Konkurrenz so praktisch überflüssig macht. Viele Unternehmen, die von Googles schnellen Antworten und eigenen Angeboten Traffic einbüßen, unterstützen diese Untersuchungen seit Jahren. Jetzt hat eine Vereinigung von Online-Reisebüros ein Video online gestellt, in dem das Problem transparent für den Nutzer dargestellt wird.
Google Algorithmen sind seit vielen Jahren sehr gut darin, wichtige Informationen und Fakten aus einzelnen Suchergebnissen bzw. Webseiten zu extrahieren und diese weiter zu verarbeiten. Diese werden an ganz unterschiedlichen Stellen im eigenen Netzwerk genutzt, aber kurioserweise wurden sie genau an der Quelle bisher kaum eingesetzt: Ab sofort sollen die gewonnen Fakten aber auch direkt in der Websuche passend zu den jeweiligen Ergebnissen angezeigt werden.
Google führt schon seit längerer Zeit einen Kampf gegen veraltete Browser und informiert den Nutzer bei vielen Diensten immer wieder durch (nervige) Anzeigen darüber, dass der eigene Browser doch bitte aktualisiert werden soll. Bisher konnte man sich aber so gut wie immer dennoch zum eigentlichen Angebot durchklicken und dieses nutzen. Auf der Startseite versucht Google nun etwas völlig neues, und zeigt einfach ein ebenso altes Design an.
Für einige populäre Webseiten bietet Google in der Websuche die Möglichkeit an, diese Ergebnisse noch einmal direkt zu durchsuchen und blendet zu diesem Zweck ein weiteres Suchfeld unter den ersten Sitelinks ein. Diese wurde nun im Zuge eines Tests aktualisiert und ist jetzt deutlich größer als in der Vergangenheit, außerdem hat nun auch diese eine Vorschlagsfunktion. Und für amazon hat Google sogar noch eine Sonderregelung geschaffen.
Vor gut drei Jahren hat Google den Authorrank bzw. die Authorship Informationen in der Websuche eingeführt und hat damit den Versuch gestartet, die Suchergebnisse bzw. das Ranking sozialer zu gestalten. Dabei wurde vor allen bei redaktionellen Inhalten ein sehr starker Fokus auf den Autor einer Meldung statt auf den eigentlichen Inhalt gelegt, doch offenbar hat man sich nun gegen diese Methode entschieden. Mit sofortiger Wirkung wurde der Authorrank nun wieder eingestellt.
Dass Google und Microsoft in diesem Leben keine Freunde mehr werden dürfte jedem klar sein, aber das hindert beide Unternehmen natürlich nicht daran sich stets beim anderen etwas abzuschauen und die besten Ideen in die eigenen Produkte zu übernehmen. Vor allem im Bereich der Suchmaschine hat sich Bing schon des öfteren schamlos bei Google bedient - und schon bald könnte es wieder so sein. Derzeit testet Microsoft ein Bing-Design, das dem von Google zum verwechseln ähnlich sieht.
Vor gut zwei Jahren hat Google den Knowledge Graph in der Websuche eingeführt und kann seitdem zu vielen Suchanfragen harte Fakten und nützliche Informationen liefern, die für grobe Recherche-Arbeiten des Nutzers meist schon ausreichen. Bisher müssen diese Informationen allerdings händisch eingepflegt werden und sind daher sehr zweitaufwendig. Jetzt möchte Google diesen Prozess automatisieren und hat den "Knowledge Vault" entwickelt.
Mitte Juni hat die VG Media eine Klage beim Bundeskartellamt gegen Google eingebracht und wollte das Unternehmen auf Grundlage des Leistungsschutzrechts zur Zahlung für die Nutzung von Text-Auszügen in den Suchergebnissen zwingen. Das Kartellamt hat diese Beschwerde nun abgeschmettert und hat dem Verband sogar mit Konsequenzen bei weiteren Vorgehen gedroht.
Die Google Maps sind schon seit längerer Zeit ein fester Bestandteil der mobilen Websuche und werden bei allen Anfragen mit geographischem Schwerpunkt eingeblendet. Bisher beschränkte sich Google dabei auf grundlegende Informationen und (meistens) einen Kartenausschnitt der dann mit einem Klick die Maps-App geöffnet hat und weitere Informationen und Interaktionen anbot. Jetzt scheint man schrittweise noch mehr Interaktionen direkt in die Websuche bringen zu wollen und lässt den Nutzer derzeit gleich in der Websuche das Transportmittel ändern.