Die Künstliche Intelligenz sorgt seit Jahren für große Diskussionen, wird aber mit fortschreitender Entwicklung immer größer. Als einer der größten, wenn nicht sogar der größte, Antreiber von Künstlicher Intelligenz hält sich Google/Alphabet allerdings auffallend aus den öffentlichen Diskussionen zurück. Jetzt hat sich der langjährige Google-CEO und Alphabet-Berater Eric Schmidt zu Wort gemeldet und kritisiert vor allem Tesla-Chef Elon Musk.
Es gibt einige Väter des Erfolgs hinter dem Unternehmen Google, aber ein Mann spielte neben den Gründern Larry Page und Sergey Brin die größte Rolle: Eric Schmidt. Seit dem Wandel zu Alphabet war er Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, doch diesen Posten gibt er nun einigermaßen überraschend auf. Wie Alphabet am Abend mitteilte, ist Schmidt ab sofort nur noch "technischer Berater".
Vor etwas mehr als zwei Monaten hat Google-Gründer Larry Page angekündigt, dass das Unternehmen zukünftig unter dem Dach der Alphabet Holding firmieren wird. Bisher besteht diese noch sehr junge Holding nur aus ehemaligen Google-Unternehmen und einzelnen Abteilungen, die zukünftig als Tochterunternehmen agieren. Jetzt hat der Vorstandsvorsitzende Eric Schmidt angekündigt, dass Alphabet schon sehr bald auf eine große Einkaufstour gehen könnte und das Portfolio an Unternehmen ordentlich aufstockt.
Wenn Googles Vorstandsvorsitzender Eric Schmidt vor ein Mikrofon tritt, dann werden sehr oft klare und teilweise auch provokante Worte gesprochen. So hat er erst vor wenigen Tagen die Self Driving Cars vor die menschlichen Fahrer gestellt und einen weiten Blick in die Zukunft gewagt. Jetzt hat er sich zu dem Thema geäußert, warum andere Unternehmen in Schwierigkeiten geraten oder Pleite gehen und warum Google dies (wahrscheinlich) nicht passieren wird.
In den letzten Monaten macht Google mit seinem Self Driving Car ernst und rückt das ehemals hinter verschlossenen Türen entwickelte Projekt immer stärker in den Vordergrund. Da das geplante Erscheinungsjahr 2020 mit großen Schritten immer näher rückt - und diese fünf Jahre in der Autoindustrie nur ein vergleichsweise kurzer Zeitraum sind - macht man schon einmal Stimmung für die eigenen Fahrzeuge. Eric Schmidt macht nun mit der provokanten Aussage auf sich aufmerksam, dass die selbstfahrenden Autos sehr viel als Menschen fahren würden.
In diesem Jahr hat Google Glass schon eine wechselhaftere Geschichte als in den ganzen zwei Jahren zuvor: Gleich Anfang Januar kam der Hammer, dass Google das Explorer-Programm einstellt - was von vielen Beobachtern als Zeichen dafür interpretiert wurde, dass das Projekt gestorben ist. Doch mittlerweile ist klar, dass das Projekt möglicherweise lebendiger ist denn je - und jetzt reiht sich auch Eric Schmidt in die Reihe der Glass-Verteidiger ein. Das Projekt sei "viel zu wichtig" um einfach eingestellt zu werden.
In vielen Märkten ist Googles Suchmaschine die unangefochtene Nummer 1 und in einigen Ländern, wie etwa Deutschland mit über 90% Marktanteil, sogar die dominierende Suchmaschine. Auf den weiteren Plätzen folgen in den meisten Ländern dann ebenfalls die gleichen Namen wie Yahoo! oder Bing, aber einen Konkurrenten haben wohl nur wenige auf der Rechnung: Laut Eric Schmidt sieht man bei Google tatsächlich Amazon als größten Konkurrenten.
In den letzten Jahren hat sich die Stimmung zwischen Apple und Google immer weiter abgekühlt, und das obwohl die beiden Unternehmen vor einiger Zeit noch eng zusammen gearbeitet haben. Doch nun wagt Googles Vorstandsvorsitzender Eric Schmidt einen Frontalangriff auf Apple und hat auf Google+ eine Anleitung zum Wechsel vom iPhone zu Android gepostet.
Vor wenigen Tagen hat Google angekündigt, in Zukunft Nutzerprofile für Werbeanzeigen verwenden zu wollen, wenn diese ein Produkt positiv bewertet haben. Dieser Plan stößt bei den Nutzern auf wenig Gegenliebe und führt nun zu einem merkwürdigen Protest: Tausender Nutzer ändern ihr Profilfoto auf das Konterfei von Eric Schmidt.
Wie vor wenigen Tagen bekannt gegeben wurde, wird Google für das Moto X eine gigantische Werbetrommel rühren und dafür 500 Millionen Dollar investieren. Doch nichts geht über die kostenlose virale Werbung - und diese streut Eric Schmidt höchstpersönlich: Er hat das neue Motorola-Flaggschiff erstmals - natürlich versehentlich - in der Öffentlichkeit gezeigt.