Die Flotte der selbstfahrenden Autos der Google-Schwester Waymo besteht zwar aus hochmodernen Fahrzeugen mit sehr viel Rechenleistung und Intelligenz an Bord, aber dennoch mĂŒssen auch diese ZukunftsgefĂ€hrte mit den TĂŒcken des Alltags zurecht kommen. In einem kurzen Video zeigt Waymo nun, wie man einem ganz natĂŒrlich Problem begegnet, dass fĂŒr diese Fahrzeuge im Alltag sogar zu einer großen Gefahr werden kann.
Seit einiger Zeit tobt ein Rechtsstreit zwischen Uber und der Google-Schwester Waymo, der vor allem den Taxi-Dienstleister vor große Probleme stellen kann: Die Klage der Alphabet-Tochter könnte Ubers Ambitionen zur Entwicklung eines autonomen Fahrzeugs weit zurĂŒckwerfen und so in naher Zukunft chancenlos machen. Jetzt konnte Waymo einen ersten Teilerfolg erringen.
Der Markt der selbstfahrenden Fahrzeuge ist bekanntlich heiß umkĂ€mpft und immer mehr Unternehmen geben die Entwicklung solcher Fahrzeuge bekannt. Jetzt hat ein weiteres Unternehmen den öffentlichen Test der eigenen Fahrzeuge bekannt gegeben - und dabei handelt es sich um einen alten Bekannten aus vielen anderen Branchen: Samsung. Allerdings ist das Unternehmen selbst vorerst nur im Heimatmarkt aktiv.
Schon seit langer Zeit sind die selbstfahrenden Fahrzeuge der Alphabet-Tochter Waymo auf den Straßen der USA unterwegs und sammeln bei den Testfahrten viele wertvolle Daten zur Weiterentwicklung. Jetzt wird diese Testphase deutlich ausgeweitet und um ganze 500 neue Fahrzeuge (!) erweitert. Und damit diese nicht alleine durch die Gegend fahren, lĂ€dt man nun einzelne Personen und Familien als FahrgĂ€ste fĂŒr ihre tĂ€glichen Wege ein.
Ein so großes Unternehmen wie Google braucht viel Platz und ist natĂŒrlich auch stĂ€ndig auf der Suche nach interessanten Standorten. Laut einem Bericht des WSJ soll Google nun ein GrundstĂŒck in der WĂŒste von Nevada gekauft haben, das nicht nur gigantische Ausmaße hat sondern dessen zukĂŒnftiger Verwendungszweck noch völlig offen ist. Vom Aufbau eines Rechenzentrums bis hin zum Bau einer Teststrecke fĂŒr die selbstfahrenden Fahrzeuge ist vieles denkbar.
Google arbeitet seit vielen Jahren an der Entwicklung der Self Driving Cars und hat nicht nur sehr viel Zeit sondern auch Energie und noch sehr viel mehr Geld in das Projekt gesteckt. Mittlerweile ist das Projekt zu einer eigenstĂ€ndigen Tochterfirma von Alphabet geworden und kĂ€mpft nicht erst seit dem mit einem Abgang der FĂŒhrungspersonen. Wenn man einem Bloomberg-Bericht glauben mag, dann liegt das vor allem daran, dass diese ZU GUT bezahlt worden sind.
Viele Unternehmen arbeiten mit Hochdruck an der Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen und möchten diese laut dem Zeitplan der meisten Teilnehmer noch vor dem Jahr 2020 auf die Straße bringen. WĂ€hrend Google sehr offen mit der Entwicklung der eigenen Fahrzeuge umgeht und stĂ€ndig ĂŒber Fortschritte informiert, halten sich die anderen Hersteller bedeckt. Eine offizielle Statistik zeigt nun, dass die BemĂŒhungen der Google-Schwester Waymo offenbar am meisten fruchten.
Auch nach der GrĂŒndung von Waymo und der Vorstellung der neuen Chrysler Pacifica-Fahrzeuge ist noch immer nicht schlussendlich geklĂ€rt, wie die Alphabet-Tochter in Zukunft Geld verdienen möchte. Die wahrscheinlichste Variante ist der Aufbau einer eigenen Taxi-Flotte, mit der man dann Uber Konkurrenz machen könnte. Ein neues Patent deutet ebenfalls in diese Richtung.
Bei der Google-Schwester Waymo geht es weiterhin Schlag auf Schlag: Vor nicht einmal einem Monat wurde die GrĂŒndung des Unternehmens bekannt gegeben und wenige Tage spĂ€ter hatte man einen ersten Blick auf die neuen Fahrzeuge erlaubt. Jetzt wurde verkĂŒndet, dass die ersten Fahrzeuge der neuen Flotte noch in diesem Monat auf die Straßen kommen. Außerdem hat CEO John Krafcik das GeschĂ€ftsmodell des Unternehmens noch einmal klar gestellt.
Mit der Ausgliederung in Waymo ist das Google Self Driving Car nicht nur zu einem echten Unternehmen geworden, sondern hat auch die Ambitionen zum Bau eines eigenen Autos aufgegeben. Zur Zeit setzt man vor allem auf den Partner Fiat Chrysler, der wohl die ersten Autos mit dieser Technologie auf die Straßen bringen dĂŒrfte. Jetzt zeigt auch der japanische Konzern Honda Interesse.