Ein so großes Unternehmen wie Google braucht viel Platz und ist natürlich auch ständig auf der Suche nach interessanten Standorten. Laut einem Bericht des WSJ soll Google nun ein Grundstück in der Wüste von Nevada gekauft haben, das nicht nur gigantische Ausmaße hat sondern dessen zukünftiger Verwendungszweck noch völlig offen ist. Vom Aufbau eines Rechenzentrums bis hin zum Bau einer Teststrecke für die selbstfahrenden Fahrzeuge ist vieles denkbar.
Google arbeitet seit vielen Jahren an der Entwicklung der Self Driving Cars und hat nicht nur sehr viel Zeit sondern auch Energie und noch sehr viel mehr Geld in das Projekt gesteckt. Mittlerweile ist das Projekt zu einer eigenständigen Tochterfirma von Alphabet geworden und kämpft nicht erst seit dem mit einem Abgang der Führungspersonen. Wenn man einem Bloomberg-Bericht glauben mag, dann liegt das vor allem daran, dass diese ZU GUT bezahlt worden sind.
Viele Unternehmen arbeiten mit Hochdruck an der Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen und möchten diese laut dem Zeitplan der meisten Teilnehmer noch vor dem Jahr 2020 auf die Straße bringen. Während Google sehr offen mit der Entwicklung der eigenen Fahrzeuge umgeht und ständig über Fortschritte informiert, halten sich die anderen Hersteller bedeckt. Eine offizielle Statistik zeigt nun, dass die Bemühungen der Google-Schwester Waymo offenbar am meisten fruchten.
Auch nach der Gründung von Waymo und der Vorstellung der neuen Chrysler Pacifica-Fahrzeuge ist noch immer nicht schlussendlich geklärt, wie die Alphabet-Tochter in Zukunft Geld verdienen möchte. Die wahrscheinlichste Variante ist der Aufbau einer eigenen Taxi-Flotte, mit der man dann Uber Konkurrenz machen könnte. Ein neues Patent deutet ebenfalls in diese Richtung.
Bei der Google-Schwester Waymo geht es weiterhin Schlag auf Schlag: Vor nicht einmal einem Monat wurde die Gründung des Unternehmens bekannt gegeben und wenige Tage später hatte man einen ersten Blick auf die neuen Fahrzeuge erlaubt. Jetzt wurde verkündet, dass die ersten Fahrzeuge der neuen Flotte noch in diesem Monat auf die Straßen kommen. Außerdem hat CEO John Krafcik das Geschäftsmodell des Unternehmens noch einmal klar gestellt.
Mit der Ausgliederung in Waymo ist das Google Self Driving Car nicht nur zu einem echten Unternehmen geworden, sondern hat auch die Ambitionen zum Bau eines eigenen Autos aufgegeben. Zur Zeit setzt man vor allem auf den Partner Fiat Chrysler, der wohl die ersten Autos mit dieser Technologie auf die Straßen bringen dürfte. Jetzt zeigt auch der japanische Konzern Honda Interesse.
Vor wenigen Tagen hat Alphabet die Neuordnung des Self Driving Car-Geschäfts angekündigt und die Gründung von Waymo als neue Tochterfirma bekannt gegeben. Im Zuge dessen wurde das Projekt nicht nur in ein eigenes Unternehmen ausgelagert, sondern man wird sich ab sofort nur noch auf die Ausstattung von Fahrzeugen anderer Hersteller konzentrieren. Jetzt wurden erste Fotos veröffentlicht, die die neuen Fahrzeuge zeigen.
Die Entwicklung des Self Driving Car hat vor vielen Jahren als kleines Projekt von einigen enthusiastischen Googlern begonnen, das im Laufe der Jahre immer größer wurde und natürlich auch immer mehr Kapazitäten und Geld verschlungen hat. Nun scheint das Projekt aber über diesen Status hinaus zu sein und soll nun endlich in ein richtiges Unternehmen umgewandelt werden: Ab sofort wird das Projekt nun von der neuen Alphabet-Tochter Waymo fortgeführt.
Zumindest für die Öffentlichkeit war Google eines der ersten Unternehmen, dass sich mit der Entwicklung eines selbstfahrenden Fahrzeugs befasst und die Technologie salonfähig gemacht hat. Laut mehreren internen Quellen soll man nun aber - nicht ganz überraschend - die Entwicklung eines eigenen Fahrzeugs gestoppt haben und diesen Markt nun stattdessen als Dienstleister angehen.
Nahezu monatlich veröffentlicht das Team hinter dem Google Self Driving Car einen Bericht über die vergangenen Wochen und bespricht in diesen aktuelle Herausforderungen, neue Probleme und natürlich auch aufgetretene Unfälle. In diesem Monat bezieht sich der Bericht hauptsächlich auf die Drei-Punkt-Wendung und dessen Unterschiede zwischen Menschen und Algorithmen und es wird auch wieder über einen kleinen Verkehrsunfall berichtet.