An diesem Sonntag findet in Hollywood wieder die gesamte Branche zusammen um bei der 87. Oscar-Verleihung dabei zu sein. Wie in jedem Jahr gibt es auch dieses mal wieder heimliche Favoriten, die sehr oft die Nase vorn haben und mehr Preise absahnen als die großen Kritiker- oder Kinokassen-Erfolge. Schon in den vergangenen Jahren hat sich Google darin versucht, die Preisträger vorherzusagen - und auch in diesem Jahr wagt man sich wieder an dieses Experiment. And the Oscar goes to...
Es gibt viele Anbieter von Keyword-Tools zur Optimierung der Platzierung von Werbeanzeigen in der Websuche, und auch Google selbst bietet einige Möglichkeiten um die besten bzw. beliebtesten Anfragen herauszufinden. Neben dem Vorhersage-Tool innerhalb der AdWords-Oberfläche werden auch sehr oft die Google Trends zur Ermittlung von beliebten Keywords genutzt. Google hat allerdings noch ein weiteres mächtiges Tool, dass mit einem kleinen Trick zur Ermittlung von beliebten Keywords genutzt werden kann.
In den letzten Monaten und Jahren hat sich das Team von der Google Websuche darauf konzentriert den Knowledge Graph weiter auszubauen und mit noch mehr Informationen zu versorgen. Die dort enthaltenen Informationen stammen aus verschiedensten, meist sehr vertrauenswürdigen Quellen - werden aber von Google nicht auf ihre Richtigkeit überprüft. Jetzt hat das Team angekündigt, dass in den nächsten Tagen auch Fragen zum Thema Gesundheit bzw. Krankheiten beantwortet werden sollen. In diesem Fall sind die Antworten von mehreren Ärzten überprüft.
Laut einem Bericht von Bloomberg, dass die Informationen aus mehreren sicheren Quellen erfahren haben will, wird Google schon bald wieder Tweets von twitter in den Suchergebnissen anzeigen. Eine entsprechende Einigung sollen beide Unternehmen bereits vor einigen Tagen erzielt und mittlerweile schon mit der technischen Umsetzung begonnen haben. Google wird direkten Zugriff auf die twitter-Datenbank bekommen und die Anzeige der Tweets noch im 1. Halbjahr starten. Damit wurde eine alte Partnerschaft wiederbelebt.
In den USA musste Google im Dezember erstmals einen starken Verlust an Marktanteilen bei den Suchmaschinen verzeichnen und nahezu den ganzen Verlust an Yahoo! abgeben. Dies war allerdings keine große Überraschung, da der Google-Konkurrenz seit Ende November die Standard-Suchmaschine im Firefox ist und sich damit viele Millionen potenzielle Nutzer gesichert hat. Allerdings ging die Abwärtsspirale auch im Januar weiter nach unten, so dass Google erstmals seit 7 Jahren wieder unter 75 Prozent Marktanteil gerutscht ist.
Vor wenigen Wochen wurde Google in den USA als Standard-Suchmaschine im Firefox abgelöst und durch den Konkurrenten Yahoo! ersetzt. Die Auswirkungen dieses Deals haben sich auch gleich in den Marktanteilen der Suchmaschinen der niedergeschlagen, bei denen Google im Dezember 2014 2 Prozent verloren hat. Dieser Verlust wäre vielleicht kurzfrisig zu verschmerzen, aber dennoch möchte sich Google die verloren gegangenen Nutzer nun zurückholen und zeigt Firefox-Nutzern jetzt eine entsprechende Meldung an.
Monatlich ermittelt StatCounter die Verteilung der Marktanteile aller großen Suchmaschinen in den USA und weltweit, in den meisten Fällen gibt es dabei aber keine großen Verschiebungen. Im Dezember 2014 musste Google allerdings einen wahren Erdrutsch hinnehmen und hat ganze 2 Prozent Marktanteil in nur einem einzigen Monat verloren. Diese verloren gegangenen Nutzer sind allesamt bei Yahoo! gelandet, womit dann der Grund für diesen Verlust schon gefunden wäre: Der Wechsel von Firefox zur Yahoo!-Suchmaschine.
Zu besonderen Anlässen, in den meisten Fällen Geburtstage von Personen oder Unternehmen, ändert Google sein Logo in ein Doodle. Sehr viel seltener allerdings kommt es vor, dass ein weiteres Element auf der Startseite der Suchmaschine angezeigt wird - seit wenigen Stunden gibt es aber wieder eines. Google gedenkt mit einer schwarzen Schleife (Ribbon) den Opfern des gestrigen Terroranschlags auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo".
In den letzten Jahren ist die Anzahl der Löschanfragen die bei Google eingegangen und bearbeitet worden sind explosionsartig angestiegen und stellt das Unternehmen mittlerweile vor eine riesige Herausforderung. Aus den von Google veröffentlichten Daten geht nun hervor, dass man im abgelaufenen Jahr 2014 ganze 345 Millionen Links aus den Suchergebnissen gelöscht hat - und in diesem Jahr dürften es wohl nicht weniger werden.
Seit vielen Jahren werden Artikel und Inhalte aus den Google News direkt in den Suchergebnissen platziert, um auch diese stets aktuell zu halten. Während sich an der eigentlichen Darstellung seit langer Zeit nichts mehr getan hat, abgesehen davon dass die Ergebnisse nun auch einmal weiter unten in der Liste angezeigt werden, wurde nun deren Inhalt erstmals grundlegend überarbeitet. Aus den News wurde nun die Kategorie "In the News", in der sich nicht mehr nur die reinen News-Beiträge befinden.
Mit Hilfe des Knowledge Graph kann Googles Websuche schon sehr viele Informationen direkt in den Suchergebnissen anzeigen, ohne dass sich der Nutzer weiter durchklicken müsste. Dazu gehören seit langer Zeit schon Informationen über einzelne Künstler, Musik-Alben oder berühmte Songs - und seit einigen Tagen sind nun auch Songtexte mit dabei. In der US-Version der Websuche stehen nun tausende Songtexte für eine zufällige Auswahl von Songs zur Verfügung.
Mitte 2013 hat Google+ sein Maskottchen Mr. Jingles eingeführt und verkleidet es auch seitdem zu speziellen Anlässen mit einer passenden Dekoration. Im vergangenen Jahr hatte sich Mr. Jingles schon zu Thanksgiving und zum Valentinstag verkleidet, und natürlich gab es auch zu Weihnachten eine festliche Dekoration: 2013 hatte sich die kleine Glocke als Santa Claus & Rudolph verkleidet, in diesem Jahr lässt man es etwas gemächlicher zugehen und schenkt ihm nur eine festliche Beleuchtung.
Mitte des Jahres hatte Google optional auf allen aktuellen Android-Smartphones die Möglichkeit eingeführt, dass diese ständig auf das Keyword OK, Google hören, was in der Praxis mittlerweile auch sehr gut und zuverlässig funktioniert. Nun arbeiten auch das Chrome-Team an einer entsprechenden Umsetzung und hat eine erste Testversion im Dev Channel von Chrome OS integriert. Hat man dieses neue Feature einmal aktiviert, hört auch das Chromebook ständig auf seinen Besitzer und wartet auf das magische Keyword.
Die Beziehungen zwischen Google und der Medien-Industrie waren noch die Besten, zu oft hatte man sich in der Vergangenheit vor Gericht gegenüber gestanden bzw. nur über Anwälte miteinander kommuniziert. Doch in den letzten Jahren schienen sich die Wogen geglättet zu haben, aber dieser Frieden ist offenbar nur trügerisch - denn hinter den Kulissen bereiten die großen Hollywood-Studios scheinbar eine großangelegte Offensive gegen Google vor. Dies geht aus jetzt veröffentlichten Mails aus dem Sony-Hack hervor.
Google for Kids Laut Googles Nutzungsbedingungen muss man zum Anlegen eines Accounts mindestens das 12. Lebensjahr vollendet haben, ansonsten bleibt man außen vor. An diesem Grundsatz möchte Google nun aber rütteln und hat jetzt offiziell bekannt gegeben, dass man nach und nach alle Angebote Kinderfreundlich gestalten bzw. spezielle Versionen für Kids anbieten möchte. Erstmals hat sich nun Googles Produktmanagerin Pavni Diwanji über diese Pläne geäußert, einen genauen Zeitplan nannte Sie allerdings nicht.