Anfang 2013 hat die amerikanische Handelsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) eine groß angelegte Untersuchung gegen Google begonnen, und ist dem Vorwurf nachgegangen dass das Unternehmen die eigenen Angebote in den Suchergebnissen höher rankt als die Konkurrenz-Angebote. Die Untersuchung ist schon im August vergangenen Jahres zu Ende gegangen, das Ergebnis wurde aber nicht öffentlich verkündet - bis jetzt. Das Interessante an dem Ergebnis ist, dass nahezu alle Vorwürfe belegt werden konnten - und Google dennoch straffrei davon kommt.
Es ist kaum noch zählbar wie oft Politiker, allen voran die europäischen, in der Vergangenheit gefordert haben dass Google seinen Such-Algorithmus offen legen muss - und diesen Forderungen haben sich auch immer wieder gerne die Konkurrenten angeschlossen. Vor zwei Wochen war nun wieder der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Torsten Albig (SPD) vorgeprescht und erneuerte die Forderung auf eine Offenlegung. Nun hat sich ein Google-Sprecher zu dem Thema geäußert und warnt vor den Gefahren dieser möglichen Offenlegung.
Mit Google Now bzw. der Sprachsuche lassen sich nicht nur Suchanfragen per Stimme starten, sondern auch viele weitere Funktionen des Smartphones und der installierten Apps steuern. Google hat nicht unbedingt große Eile damit, den Umfang der Sprachfunktionen zu erweitern, dennoch wissen viele Nutzer gar nicht was sich alles per Stimme steuern lässt. Eine Infografik zeigt nun mehr als 70 Befehle und deren Abwandlungen mit denen die Sprachsuche durchaus den Alltag erleichtern kann.
Mit den Sprachbefehlen der Google-App für das Smartphone lassen sich schon seit längerer Zeit SMS oder E-Mails verschicken, und jetzt könnte es Google endlich auch geschafft haben die Unterstützung für eigene Hangouts-App zu integrieren. Offiziell wurde die neue Möglichkeit zwar noch nicht angekündigt, bei vielen Nutzern funktioniert es aber seit einigen Stunden - zumindest in englischer Sprache.
Der Kampf zwischen Google und den Spammern ist seit vielen Jahren ein ständiges Katz- und Maus-Spiel, das stets gleich abläuft: Spammer finden einen neuen Weg um die Algorithmen zu täuschen, Google findet einen Weg um diese Maßnahme automatisiert zu erkennen und stuft diese Webseiten herab. Anschließend finden die Spammer wieder einen neuen Weg um mit minderwertigem Content ganz nach oben in die Ergebnisliste zu rutschen. Jetzt prescht Google wieder vor und hat Doorway-Pages den Kampf angesagt.
Mehr als 10 Jahre lang war Google die Standard-Suchmaschine, bis man diesen Platz - zumindest in den USA - Ende vergangenen Jahres an Yahoo! verloren hat. Natürlich hatte dies auch Auswirkungen auf die Marktanteile, so dass Google im vergangenen Monat erstmals seit 7 Jahren wieder mit einem Marktanteil unter 75 Prozent auskommen musste. Doch Google hatte geschworen, diese Nutzer zurück zu gewinnen und geht dafür nun einen doch recht überraschenden Weg.
Es gibt viele Spiele rund um die Google Websuche die durch Zweckentfremdung der API kurzweilige Unterhaltung bieten, und derzeit macht wieder ein neues die Runde das auch gemeinsam gespielt werden kann. Bei dem Spiel Google Feud kommt das Auto Complete von Google Suggest zum Einsatz und lässt dabei stets das letzte Wort weg, das der Nutzer dann erraten muss. Das ganze läuft wie bei der auch hierzulande bekannten Spielshow Familienduell ab.
Google ist in den letzten Jahren sehr gut darin geworden, Fragen eines Nutzers direkt zu beantworten ohne dass dieser sich durch die Links der Websuche klick und selbst recherchieren muss. Was früher die häufig angezeigten OneBoxen gewesen sind, ist heute der Knowledge Graph, der ebenfalls immer weiter ausgebaut wird. Eine großangelegte Studie hat nun ergeben, dass Google mittlerweile zu fast jeder 5. Suchanfrage eigene Inhalte ausliefert - und so den Webmastern potenziell Traffic wegnimmt.
Während Googles Knowledge Graph anfänglich nur Fakten angezeigt hat die aus einem Lexikon stammen könnten, entwickelt sich dieses Feature immer weiter in regelrechte Antwortmaschine. Erst kürzlich wurden Informationen über hunderttausende Computerspiele hinzugefügt, und seit wenigen Stunden deckt die Google Websuche nun auch noch einen weiteren Bereich ab: Ab sofort kann der Knowledge Graph auch mit Informationen und Rezepten über Cocktails aufwarten.
Viele Nutzer nutzen gerne die US-Version der Websuche, da diese mehr Funktionen bietet und stets auf dem neuesten Stand ist, während die europäischen Versionen stets hinterher hinken. Bisher konnte die US-Version von der deutschen Seite aus einfach über den Link "Google.com verwenden" aufgerufen werden, doch dieser ist nun seit einigen Tagen verschwunden. Über den Grund gibt es nur Spekulationen, mit einem kleinen Trick kann die amerikanische Websuche aber auch ohne Weiterleitung aufgerufen werden.
Schon seit längerer Zeit kann die Google Websuche auch Apps aus den Webseiten von diversen App Stores und Downloadportalen erkennen und mit weiteren Informationen unterlegt anzeigen. Vor einigen Tagen kam nun auch die Möglichkeit dazu, eben diese Ergebnisse nach bestimmten Kriterien zu filtern - und das auch in der deutschen Version. So lässt sich die Websuche nun sehr gut auch als Suchmaschine für diverse App Stores zweckentfremden. Ausgerechnet bei Android gibt es aber Probleme.
Das Geheimnis der Qualität der Google Websuche war und ist der PageRank, der grundsätzliche auf der Anzahl der Links die zu einer Webseite führen basiert. Im Laufe der Zeit kamen noch hunderte weitere Faktoren dazu, aber das grundlegende System hat sich nicht verändert. Jetzt arbeiten Googles Forscher an einer völlig neuen Bewertungsmöglichkeit, die die Qualität einer Webseite aufgrund der enthaltenen Fakten und dessen Wahrheitsgehalte bewertet und in das Ranking mit aufnimmt.
Während die mobile Websuche vor einiger Zeit noch ein genaues Abbild der Desktop-Version der Websuche gewesen ist, zumindest was die Reihenfolge der Suchergebnisse anging, wird diese nun immer autonomer und berücksichtige andere Faktoren. In einem neuen Blogpost hat Google nun angekündigt, dass es ab sofort zwei sehr wichtige Faktoren für die mobile Websuche gibt die die Listung sehr stark beeinflussen wird: Erstens sollte die verlinkte Webseite nun "mobile friendly" sein und zweitens beeinflussen nun auch installierte Apps die Reihenfolge.
Schon seit längerer Zeit bieten die Google Maps und die Google Websuche die Möglichkeit an, ein Unternehmen mit hinterlegter Telefonnummer direkt anzurufen. Während in den USA dafür zumeist Google Voice zum Einsatz kommt, wird hierzulande großteils nur die Telefonnummer auf dem Smartphone gewählt. Jetzt möchte Google diese Kontakt-Möglichkeiten erweitern und testet mit einigen Unternehmen die Integration von Hangouts-Chats in die Websuche. Nutzer können diese dann direkt anschreiben.
Mit Safe Browsing hat Google den Abgründen des Internets schon vor langer Zeit den Kampf angesagt und warnt seine Nutzer vor potenziell gefährlichen Webseiten und Downloads. Jetzt wird das ganze noch einmal intensiviert und weiter ausgebaut, so dass man den Betreibern von solchen Webseiten nun weiter das Leben schwer macht. Unter anderem wird der Chrome-Browser seine Nutzer ab sofort nun schon dann warnen, wenn sie eine Seite aufrufen auf der ein potenziell gefährlicher Download lauert.