Googles mobiles Betriebssystem Android ist schon seit einigen Jahren führend und kann noch immer in vielen Ländern ein starkes Wachstum aufweisen. Doch das hat natürlich nicht nur positive Seiten für das Unternehmen, denn auch die Wettbewerbsbehörden interessieren sich bei zunehmender Dominanz für das Betriebssystem. Die US-Handelsbehörde FTC hat nun angekündigt, dass man Untersuchungen gegen Google und Android einleiten wird, da das Unternehmen angeblich die hohe Verbreitung des Betriebssystems zur Verdrängung der Konkurrenz nutzen soll.
Anfang 2013 hat die amerikanische Handelsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) eine groß angelegte Untersuchung gegen Google begonnen, und ist dem Vorwurf nachgegangen dass das Unternehmen die eigenen Angebote in den Suchergebnissen höher rankt als die Konkurrenz-Angebote. Die Untersuchung ist schon im August vergangenen Jahres zu Ende gegangen, das Ergebnis wurde aber nicht öffentlich verkündet - bis jetzt. Das Interessante an dem Ergebnis ist, dass nahezu alle Vorwürfe belegt werden konnten - und Google dennoch straffrei davon kommt.
Google hat in den USA wieder einmal Probleme mit den Kartellwächtern: Die amerikanische Handelsbehörde FTC prüft derzeit, nach massiven Beschwerden von der Konkurrenz, Googles Geschäft mit der Bannerwerbung. Das Unternehmen habe eine marktbeherrschende Stellung und nutze diese aus um die Nutzung der weiteren Google-Dienste zu steigern.
Über einen Zeitraum von fast 20 Monaten hat die US-Wettbewerbsbehörde Google genauestens unter die Lupe genommen und dessen Geschäftsmodell beobachtet. Der Vorwurf einiger Konkurrenten, dass die eigenen Dienste in der Websuche bevorzugt werden, konnte nicht belegt werden - dennoch musste Google einige Zugeständnisse machen um dem gefürchteten Verfahren zu entgehen.
Aufatmen in Mountain View: Laut Medienberichten wird die US-Regierung keine Kartellklage gegen Google erheben und auch die Klagen der Konkurrenz werden fallen gelassen. Die Wettbewerbshüter der FTC hatten Google mehr als 2 Jahre unter die Lupe genommen und hatten die Klage schon vorbereitet. Doch dank dem Verhandlungsgeschick von Larry Page konnte diese nun vorerst abgewendet werden.
In den USA bahnt sich ein großes Verfahren gegen Google an: Die US-Wettbewerbshüter haben Google und insbesondere die Websuche mehr als 1 Jahr lang unter die Lupe genommen und legen demnächst ihren Abschlussbericht der Handelsbehörde FTC vor. Die Mehrheit der beteiligten Personen tendiert derzeit zu einer Klage.
Google Google muss sich wohl einer neuen Prüfung der Justiz der US-Behörden unterziehen, so heißt es im offiziellen Blog. Die Wettbewerbshüter wollen genau prüfen, ob der Kauf Gefährdungen im Markt auslöst. Damit wird vor Allem auf Microsofts Bing-Suche angesprochen, die mit Daten von ITA-Software beliefert wird. Es könnte noch einmal richtig kompliziert werden, bevor Google letztendlich vom ITA-Kauf profitieren kann. Im Google Public Policy Blog gab man gestern bekannt, dass die US-Wettbewerbshüter noch einen Blick in die Unterlagen werfen wollen und genauer hinschauen wollen. Dennoch hat Google allerlei Unterstützung aus der Branche bekommen. Angeblich soll die in den USA voll hinter Google stehen. Das versteht sich aber auch von selbst - denn dort ist der Markt mit Flug-Tickets heiß umkämpft. Wenn da ein Riese wie Google plötzlich eine Suchmaschine für Flüge startet, bringt das umso mehr Kunden - und mehr Konkurrenz. Konkurrenz ist aber auch das, was Microsoft so fürchtet. Google könnte den heißen Draht zu Bing irgendwann abknipsen, weshalb die Juristen der USA noch einmal genauer hinschauen müssen. Sie fordern jetzt mehr Unterlagen - Sicherheit für die Branche und für den Markt. Dass dieser Prozess aber langwierig sein kann, weiß Google am Besten: Bei AdMob hatte die FTC über ein Jahr lang geprüft und geprüft, bis der Übernahme schlussendlich zugestimmt wurde. Ob es bei ITA genau so lange dauern wird, ist eher unwahrscheinlich. Dennoch lässt Google glücklich verlauten, dass man bereits an guter Software arbeite, die von ITA Gebrauch machen wird. ITA Software ist Marktführer in den USA, wenn es um die Suche von Flug-Tickets geht. Kunden sind große bekannte Tourismus-Unternehmen, IT-Firmen, aber eben auch Microsoft. Durch eine XML-Schnittstelle der "QTX"-Software wird die Suchmaschine Bing ständig mit aktuellen Daten zu Flügen und Preisen beliefert. Google hatte am 1. Juli ITA für schlappe 700 Millionen US-Dollar gekauft - für Google ein wichtiger Kauf.