Viele Millionen Menschen verwenden täglich die Google Websuche und stellen dabei ganz unterschiedliche Anfragen, die allesamt dauerhaft von Google gespeichert werden. Über die Google History kann man sich alle diese Anfragen schon seit vielen Jahren wieder ansehen und bei Bedarf auch löschen. Was aber kaum jemand weiß ist, dass auch alle per Sprache abgesetzte Anfragen gespeichert und wieder angehört werden können.
Vor zwei Wochen hat Google auf der Entwicklerkonferenz wieder ein Produktfeuerwerk gezündet und viele neue Produkte vorgestellt, die aber allesamt erst im Laufe des Jahres auf den Markt kommen werden. Auch der smarte Heim-Assistent Google Home wurde nur kurz angeteasert, ohne weitere Details zu nennen. Wie aus einem Bericht hervorgeht, soll es sich bei "Home" praktisch nur um einen aufgebohrten Chromecast handeln.
Der Weg in die Wohnzimmer und auf den Fernseher der Nutzer ist für Google nicht leicht: Nach dem großen Flop von Google TV sollte es Android TV richten, aber auch dieses Betriebssystem findet scheinbar nicht wirklich viel Anklang bei den Nutzern: Der mit großen Ambitionen gestartete Nexus Player, mit dem das Betriebssystem direkt auf jeden Fernseher gebracht werden konnte, wurde nun offiziell eingestellt und kann nicht mehr im Google Store gekauft werden.
Mit Android beherrscht Google den mobilen Markt und kommt mittlerweile auf einen dominierenden Marktanteil von weit über 80%. Auf dem Desktop hingegen hat Google bislang noch nicht viel zu melden und konnte sich gegen die starke Windows-Konkurrenz bisher nicht durchsetzen. Doch in wenigen Jahren könnte das schon ganz anders aussehen: Mit Android und Chrome OS greift man nun gleich mit zwei Betriebssystemen an - und die Chancen für einen Erfolg stehen nicht schlecht.
Die Entwicklerkonferenz Google I/O ist vorbei, und es wurden wieder viele aufregende Dinge angekündigt, die in den nächsten Monaten auf uns losgelassen werden. Ab und an verraten die Googler bei den Präsentationen aber auch interessante Statistiken rund um die eigenen Angebote, wenn auch etwas weniger als in den Jahren zuvor. Eine kleine Zusammenfassung aller verkündeten Zahlen.
Während der Google I/O Keynote wurden viele Dinge angekündigt, die bereits seit längerer Zeit erwartet worden sind - doch ein großes Thema hat gefehlt: Das Ausführen von Android-Apps in Chrome OS. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Thema abgeblasen oder verschoben worden ist, sondern es war wohl lediglich nicht wichtig genug für die Keynote. In einer heutigen Session könnte das ganze nun angekündigt werden, und sogar noch weiter gehen als bisher gedacht.
Am Mittwoch Abend um 19:00 Uhr deutscher Zeit beginnt die Entwicklerkonferenz Google I/O, auf der Google aller Wahrscheinlichkeit nach wieder eine Reihe von Produkten vorstellen und über die zukünftige Ausrichtung der wichtigsten Plattformen sprechen wird. Natürlich versucht man wie immer bis zur letzten Sekunde die großen Neuerungen geheim zu halten, aber wie in jedem Jahr sind im Vorfeld schon viele Dinge durchgesickert. Ein kleiner Überblick.
Das Aus von Flash ist schon vor Jahren besiegelt worden, doch natürlich benötigt es eine sehr lange Übergangsphase um die in früheren Jahren sehr stark verbreitete Technologie endgültig auf das Abstellgleis zu schieben. Mit dem hauseigenen Chrome-Browser hat Google in der Vergangenheit schon einige Schritte in diese Richtung getan, und langsam geht es in die finale Phase: Ab Ende diesen Jahres werden automatisch alle Flash-Anzeigen in Chrome blockiert.
Es ist wieder mal Zeit für die wöchentlichen Updates der Google-Apps und in dieser Woche hat auch Google Translate mal wieder ein großes Update bekommen. Dieses kann die App und Android allgegenwärtig machen und einen Button zum schnellen Übersetzen von Texten einblenden, ohne dass diese noch lästig hin und her kopiert oder abgetippt werden müssten. Außerdem wurde der Offline-Modus nun auch auf iOS ausgeweitet und Word Lens kommt mit Chinesisch klar.
Googles Designer haben sich in den letzten Wochen wieder an ihre Zeichenbretter gesetzt und testen ein neues Design für die Videoplattform YouTube. Die neue Designsprache orientiert sich vor allem am Material Design und soll so noch stärker zur Vereinheitlichung zwischen allen Plattformen beitragen. Radikale Veränderungen gibt es aber nicht, dafür aber viele kleinere und größere Anpassungen in allen Bereichen der Webseite.
Auf dem Desktop stellt Microsoft mit den diversen Windows-Versionen noch immer das dominante Betriebssystem und hat in den letzten Jahren kaum Marktanteile abgeben müssen. Ganz anders hingegen sieht es bei der Suchmaschine Bing und den eigenen Browsern Internet Explorer und Edge aus - diese verlieren praktisch monatlich Marktanteile. Um diesen Trend zu stoppen hat Microsoft nun alle Konkurrenzprodukte aus der Cortana-App von Windows 10 geworfen.
Seit vielen Jahren gibt es Berichte darüber, dass Google an einer Zusammenlegung von Android und Chrome OS arbeitet, was aber vom Unternehmen stets dementiert worden ist. Doch schon in den nächsten Tagen oder Wochen könnte Google einen sehr wichtigen Schritt in Richtung Vereinigung der beiden Plattformen machen: In der Dev-Version von Chrome OS gibt es jetzt eine neue Option, die das Ausführen von Android-Apps aus dem Laptop-Betriebssystem ermöglichen soll.
Für viele Fans scheint es derzeit kaum ein wichtigeres Thema als die sechste Staffel von Game of Thrones zu geben, die in wenigen Tagen erstmals ausgestrahlt wird. Anlässlich dieses Fast-schon-Mega-Events hat nun auch Google wieder einige spezielle Angebote aufbereitet, mit denen man unter anderem die Drehorte besuchen, sich exklusives Videomaterial ansehen oder einfach nur sich selbst per Chrome Extension vor Spoilern schützen kann.
Es ist bereits seit einigen Tagen erwartet worden, und heute Mittag hat die EU-Kommission es offiziell verkündet: Der Wettbewerbskommission ist die Marktmacht von Android ein Dorn im Auge, die Google laut den Ergebnissen der Ermittlung ausnutzt um Konkurrenten systematisch aus dem Weg zu räumen und die eigenen Angebote zu bevorzugen. Google hat nun Zeit offiziell auf die Vorwürfe zu reagieren, es dürfte aber ein langes und sehr kostspieliges Verfahren bevorstehen.
Anfang Dezember des vergangenen Jahres wurde in der US-Version der Bildersuche die Möglichkeit eingeführt Bilder zu speichern und zu organisieren und vor wenigen Wochen wurde diese Funktion auch auf den Desktop gebracht. Mit der dazugehörigen Chrome Extension lässt sich der Funktionsbereich des Portals jetzt auch um normale Weblinks erweitern und außerdem auch außerhalb der USA nutzen - wenn auch nur eingeschränkt.