Die großen Sprachassistenten spielen nicht nur im Smart Home aller Nutzer eine große Rolle, sondern auch auf dem Smartphone. Während Google, Apple und Amazon in diesen Bereichen sehr gut aufgestellt sind, sieht es bei Microsoft ganz anders aus. Daraus zieht man nun offenbar Konsequenzen und wird die Cortana-App für Android und iOS komplett einstellen. Stattdessen soll die Assistentin nun in Office 365 integriert werden.
Nicht nur der Markt der Smart Speaker, sondern auch der dazugehörigen Sprachassistenten ist hart umkämpft. Viele großen Unternehmen tummeln sich in dieser Branche, aber nur sehr wenige haben nennenswerte Marktanteile. Microsoft steht mit Cortana irgendwo an der Grenze und kam in den vergangenen Jahren nicht wirklich voran. Jetzt hat CEO Satya Nadella höchstpersönlich einen Strategiewechsel verkündet, der Cortana aus der Schusslinie von Alexa und dem Google Assistant nehmen soll.
In diesem Jahr werden wohl sehr viele Menschen einen in Hardware gegossenen Sprachassistenten unter dem Weihnachtsbaum finden und einen Google Home, Echo oder auch HomePod auspacken dürfen. Die Wahl des Ökosystems ist dabei aber nicht ganz so leicht, denn sie unterscheiden sich teils erheblich in der Qualität voneinander. Ein neuer Vergleichstest mit 800 Fragen zeigt nun, dass der Google Assistant in puncto "Intelligenz" die Nase vorne hat.
Die Verbreitung der Sprachassistenten nimmt immer mehr zu und die meisten Beobachter sind sich einig darin, dass sie in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen werden. Jetzt wurden die vier populärsten Assistenten, Google Assistant, Apple Siri, Microsofts Cortana und Amazons Alexa wieder unter die Lupe genommen und einem großen Vergleichstest unterzogen. Wenig überraschend schneidet auch in diesem Jahr der Google Assistant am besten ab.
Bei Microsoft hat es in den letzten Jahren einen großen Kulturwandel gegeben, der sich vor allem durch eine bis dato unbekannte starke Offenheit des Unternehmens zeigt. Nicht nur, dass man jetzt die Open Source-Plattform GitHub übernehmen wird, sondern auch bei den eigenen Produkten beschränkt man sich nicht mehr auf die eigenen Lösungen: Schon bald sollen auch Google Assistant und Amazon Alexa auf der XBOX genutzt werden können.
Der Markt der Sprachassistenten ist heiß umkämpft und eigentlich hätten alle fünf der großen IT-Giganten allen Grund dazu, die Entwickler mit voller Kraft voranzutreiben und Marktanteile zu sichern. Tatsächlich wird der Markt aktuell aber nur von zwei Unternehmen und deren Sprachassistenten dominiert, während die Konkurrenz kaum wahrgenommen wird. Jetzt gibt Microsoft selbst zu, dass man sich die schlechte Position von Cortana selbst zuzuschreiben hat.
Heute hat praktisch jeder einen Sprachassistenten in unmittelbarer Reichweite, der ständig auf die Stimme des Nutzers hört. Ob nun Smartphone, Smart Speaker oder auch Smartwatch spielt dabei keine große Rolle, denn alle bieten grundlegenden Zugriff auf viele Funktionen. Jetzt haben Forscher erneut demonstriert, dass sich diese Sprachassistenten relativ leicht ausnutzen lassen, ohne dass der Besitzer es bemerkt.
Sprachassistenten gehören mittlerweile zum Alltag und sind für viele Nutzer nicht mehr wegzudenken. Obwohl alle Unternehmen die Entwicklung aktiv und wohl auch mit hohem Budget vorantreiben, ist die Qualität der Assistenten teils sehr unterschiedlich. In einem großen Test offenbart sich nun wieder die Wahrheit, die mit nicht weniger als 5.000 Fragen überprüft wurde. Insbesondere Apple schneidet bei dem Test nicht gut ab.
Der Markt der Sprachassistenten ist sehr umkämpft, wird aber derzeit von gerade einmal zwei Unternehmen beherrscht: Amazon und Google. Google befindet sich derzeit auf der Überholspur und gibt insbesondere auf der diesjährigen CES richtig Gas um den eigenen Assistant relevanter zu machen als Amazons Alexa. Doch bei Microsoft sieht es derzeit gar nicht gut aus, so dass man sich nun schon genötigt sieht, zu unterstreichen dass Cortana nicht tot ist.
Über einen Zeitraum von einigen Jahren waren Microsoft und Google zerstritten und haben einen regelrechten Kleinkrieg untereinander geführt. Diese Feindseligkeiten gingen vor allem von Microsoft und der SCROOGLED-Kampagne aus, die aber bereits seit längerer Zeit beendet ist. Mit dem neuen CEO ist Microsoft sehr viel offener geworden und bringt nun ab sofort eine native Unterstützung für drei wichtige Google-Produkte in die Assistentin Cortana.