Bei Microsoft hat es in den letzten Jahren einen großen Kulturwandel gegeben, der sich vor allem durch eine bis dato unbekannte starke Offenheit des Unternehmens zeigt. Nicht nur, dass man jetzt die Open Source-Plattform GitHub übernehmen wird, sondern auch bei den eigenen Produkten beschränkt man sich nicht mehr auf die eigenen Lösungen: Schon bald sollen auch Google Assistant und Amazon Alexa auf der XBOX genutzt werden können.
Der Markt der Sprachassistenten ist heiß umkämpft und eigentlich hätten alle fünf der großen IT-Giganten allen Grund dazu, die Entwickler mit voller Kraft voranzutreiben und Marktanteile zu sichern. Tatsächlich wird der Markt aktuell aber nur von zwei Unternehmen und deren Sprachassistenten dominiert, während die Konkurrenz kaum wahrgenommen wird. Jetzt gibt Microsoft selbst zu, dass man sich die schlechte Position von Cortana selbst zuzuschreiben hat.
Heute hat praktisch jeder einen Sprachassistenten in unmittelbarer Reichweite, der ständig auf die Stimme des Nutzers hört. Ob nun Smartphone, Smart Speaker oder auch Smartwatch spielt dabei keine große Rolle, denn alle bieten grundlegenden Zugriff auf viele Funktionen. Jetzt haben Forscher erneut demonstriert, dass sich diese Sprachassistenten relativ leicht ausnutzen lassen, ohne dass der Besitzer es bemerkt.
Sprachassistenten gehören mittlerweile zum Alltag und sind für viele Nutzer nicht mehr wegzudenken. Obwohl alle Unternehmen die Entwicklung aktiv und wohl auch mit hohem Budget vorantreiben, ist die Qualität der Assistenten teils sehr unterschiedlich. In einem großen Test offenbart sich nun wieder die Wahrheit, die mit nicht weniger als 5.000 Fragen überprüft wurde. Insbesondere Apple schneidet bei dem Test nicht gut ab.
Der Markt der Sprachassistenten ist sehr umkämpft, wird aber derzeit von gerade einmal zwei Unternehmen beherrscht: Amazon und Google. Google befindet sich derzeit auf der Überholspur und gibt insbesondere auf der diesjährigen CES richtig Gas um den eigenen Assistant relevanter zu machen als Amazons Alexa. Doch bei Microsoft sieht es derzeit gar nicht gut aus, so dass man sich nun schon genötigt sieht, zu unterstreichen dass Cortana nicht tot ist.
Über einen Zeitraum von einigen Jahren waren Microsoft und Google zerstritten und haben einen regelrechten Kleinkrieg untereinander geführt. Diese Feindseligkeiten gingen vor allem von Microsoft und der SCROOGLED-Kampagne aus, die aber bereits seit längerer Zeit beendet ist. Mit dem neuen CEO ist Microsoft sehr viel offener geworden und bringt nun ab sofort eine native Unterstützung für drei wichtige Google-Produkte in die Assistentin Cortana.
Viele große Hersteller arbeiten an ihren Sprachassistenten und entwickeln diese völlig unabhängig voneinander. Das kostet aber nicht nur die Unternehmen sehr viel Ressourcen, sondern auch die Nutzer müssen sich wohl oder übel für einen bestimmten Assistenten bzw. sogar für ein Ökosystem entscheiden. Um das zu ändern, haben Amazon und Microsoft jetzt völlig aus dem Nicht eine Zusammenarbeit bei ihren Sprachassistenten angekündigt.
Viele, wenn auch längst noch nicht alle, Android-Nutzer können mittlerweile den Google Assistant nutzen und diesen sehr einfach per Sprache oder über den Home-Button aufrufen. Microsoft macht mit einem neuen Update der eigenen Assistentin Cortana nun weiter Druck und kann sich ebenfalls als Standard für den Aufruf per Button einrichten. Dadurch kann der Google Assistant in diesem Szenario vollständig ersetzt werden.
Viele Hersteller buhlen bei der Entwicklung der smarten Assistenten um die Gunst der Nutzer und liefern sich einen Wettlauf mit der Konkurrenz. Neben den beiden bekannten Teilnehmern Amazon und Google mischt auch Microsoft bekanntlich mit und hat seine Assistentin Cortana schon vor längerer Zeit auch auf Android gebracht. Nach einer kurzen Testphase lässt sich Microsofts Version nun noch tiefer in das Betriebssystem integrieren und steht direkt auf dem Lockscreen zur Verfügung.
Microsofts Sprach-Assistent Cortana steht schon seit einiger Zeit auch für Android zur Verfügung und kann offiziell über den Play Store heruntergeladen werden. Wie die Zahlen im Play Store zeigen, erfreut sich die App allerdings nicht ganz so großer Beliebtheit und wird nur selten genutzt. Nun testet Microsoft eine etwas tiefere Integration ins Betriebssystem, so dass Cortana dem Nutzer ständig über den Lockscreen zur Verfügung stehen kann.