Kein anderes der großen IT-Unternehmen steht so sehr für das Suchen und auch Finden von Informationen wie Google. Doch während das Suchen und Finden noch sehr einfach funktioniert, sieht es beim Speichern der gefundenen Inhalte ganz anders aus. Obwohl es schon einige Produkte gab und auch noch gibt, scheint Google einfach nicht das richtige Rezept zu finden. Jetzt wird die Chrome Extension für Google Saves bzw. Google Collections eingestellt und beschneidet damit den Funktionsumfang.
Kein anderes der großen IT-Unternehmen steht so sehr für das Suchen und auch Finden von Informationen wie Google. Doch während das Suchen und Finden noch sehr einfach funktioniert, sieht es beim Speichern der gefundenen Inhalte ganz anders aus. Google hat es auch nach fast 20 Jahren noch nicht geschafft, ein ordentliches Tool zum Ablegen der gefundenen Inhalte zu starten. Jetzt scheint man erneut Anlauf zu nehmen, aber wieder mit fest angezogener Handbremse und im 1. Gang.
Schon seit fast zwei Jahren arbeitet Google an der Google Save-Plattform, die praktisch eine interne Bookmark-Verwaltung darstellt, in der sich gefundene Ergebnisse organisieren lassen. Bisher wurde diese vor allem in der Bildersuche verwendet und ist nur sehr sporadisch auch in der Websuche aufgetaucht - bis heute. Seit wenigen Stunden wird die Plattform für alle Nutzer ausgerollt und ist ab sofort vollständig nutzbar.
Es gibt viele Möglichkeiten um eine bestimmte URL zu speichern oder sich eine besuchte Webseite zu merken: Zum einen natürlich die klassischen Bookmarks im Browser, die vielen Online-Tools zum Speichern oder auch der Verlauf des Browsers. Google hat schon seit langer Zeit eine weitere Lösung im Programm, die nun langsam aber sicher in die Websuche integriert werden dürfte und nun schon bei den ersten Nutzern auftaucht: Google Saves.
Die Startseite und die Oberfläche der mobilen Websuche hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder mal geändert, aber bisher entsprach sie immer mehr der Desktop-Seite als der mobilen App und hat sich auch wie eine Webseite angefühlt. Das ändert Google nun, denn ab sofort hat auch die Startseite im Browser ein Hamburger-Menü und bietet dort gleich einen neuen Link zum Save to Google-Tool an.
Anfang Dezember des vergangenen Jahres hat Google still und heimlich ein neues Angebot gestartet, das Links speichern und verwalten kann. Bisher ist noch völlig unklar für welchen Zweck das noch namenlose Tool eigentlich konzipiert ist, doch das hindert die Entwickler natürlich nicht daran, es mit neuen Funktionen auszustatten: Seit wenigen Tagen lassen sich auch alle im Chrome-Browser gespeicherten Bookmarks direkt in das Angebot importieren.
Es gibt diverse Angebote und Tools im Web, die sich auf das (kurzfristige) Speichern von Links im Web spezialisiert haben, und bis vor wenigen Tagen gab es von Google in dieser Richtung keine Lösung. Innerhalb von nur einer Woche hat Google nun aber gleich drei Angebote gestartet, die allesamt das gleiche Ziel verfolgen, aber leider in keinster Weise miteinander verbunden sind. Insgesamt verfügt man nun über fünf verschiedene Möglichkeiten, Links im Google-Netzwerk zu speichern.
Anfang Dezember des vergangenen Jahres wurde in der US-Version der Bildersuche die Möglichkeit eingeführt Bilder zu speichern und zu organisieren und vor wenigen Wochen wurde diese Funktion auch auf den Desktop gebracht. Mit der dazugehörigen Chrome Extension lässt sich der Funktionsbereich des Portals jetzt auch um normale Weblinks erweitern und außerdem auch außerhalb der USA nutzen - wenn auch nur eingeschränkt.
Über viele Jahre hat sich die Google Bildersuche mit der Aufgabe begnügt, dem Nutzer passende Bilder und Fotos zur Suchanfrage anzuzeigen und diese bei Bedarf noch entsprechend zu filtern. Diese Aufgabe erledigt die Bildersuche sehr gut, aber jetzt erweitert sie ihren Arbeitsbereich um einen großen Schritt: In der US-Version können Bilder jetzt auch gespeichert und in einem neuen Portal wieder abgerufen und organisiert werden.
Trotz der Konkurrenz von mehreren Bild-lastigen Social Networks ist Googles Bildersuche immer noch mit Abstand die beste und größte Quelle für Fotos und Bilder aller Art und ermöglicht das einfache Durchsuchen aller Öffentlich im Internet zugänglichen Bilder. Doch während man Links zu Webseiten ganz einfach speichern kann, sieht das bei Bildern meist schon ganz anders aus - zumindest dann, wenn man sie nicht runterladen möchte. In den USA hat Google nun ein Angebot gestartet, mit dem sich die gefunden Bilder Online speichern und organisieren lassen.