Neue Design-Version aufgetaucht + Bildersuche

Verfasst von Jens am 04. September 2006 |

Eine abgewandelte Form des alten neuen [;-)] Google-Designs ist jetzt aufgetaucht. So sind in der neuen Version die rätselhaften grünen Balken wieder verschwunden und die Navigation wurde noch einmal leicht verbessert.

Da sowieso noch niemand hinter das Geheimnis dieser grünen Balken gekommen ist, hat Google sie wohl einfach wieder abgeschafft – warum auch nicht, drauf geachtet hat ja eh niemand. Außerdem wird die Möglichkeit zur Suche in weiteren Medien nicht mehr nur oben sondern jetzt auch unten angezeigt. Sehr bedienerfreundlich, denn die meisten werden wohl gleich am anfang oder am Ende einer Seite auf die Idee kommen noch wo anders zu suchen.

Neues Design - Oben

Neues Design - Unten

Neues Bildersuche-Design

Neues Image-Design
Außerdem gibt es bei der Bildersuche auch noch eine neue OneBox die ggf. News zu dem gesuchten Begriff anzeigt. Ich konnte das ganze nicht reproduzieren, so dass ich vermute dass auch diese Neuerung wieder nur einem Teil der Googler zugänglich ist.

Nachtrag:
» Neues Google-Design selbst ansehen

[thx to: colafee, Daniel Dwenger]


GWB-Dossier Startseiten-Designs

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Antwort von Google AdWords

Verfasst von Jens am 04. September 2006 | 6 Kommentare

AdWords
Schon vor einigen Tagen bekam ich eine Antwort von AdWords auf meine eMail-Anfrage anlässlich meines kleinen AdWords-Problems. Die Antwort war nicht gerade befriedigend und lässt mich doch so langsam von dem glauben abfallen dass der Google Support wirklich so gut ist…

Ich habe Google von meinem Problemchen in Kenntnis gesetzt und angefragt ob man meine Kampagne denn freischalten kann und mir die Benutzung von Großbuchstaben mitten im Text sowie die Verwendung des Wortes Google zu erlauben. Dies ist nunmal nötig wenn ich diesen Blog hier bewerben möchte.

Folgende Antwort bekam ich von Google:

Hallo Herr Minor,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Ihre Anzeige wurde abgelehnt, weil sie gegen unsere Richtlinie zum Umgang
mit Marken verstößt. “Google” ist ein als Marke geschützter Begriff.

Bitte entfernen Sie den Markennamen Google aus Ihrem Anzeigentext. Ihre
Anzeige wird anschließend zu einer erneuten Prüfung übermittelt.

Wie in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen vermerkt ist, behält sich
Google das Recht vor zu entscheiden, welche Werbung wir auf unserer
Website akzeptieren.

Google fühlt sich jedoch ebenso der Meinungsfreiheit verpflichtet. Wir
bieten daher einen umfassenden und unzensierten Zugang zu Webinhalten an.
Bitte beachten Sie, dass unsere Entscheidungen bezüglich Werbung in keiner
Weise unsere Suchergebnisse beeinflussen.

Mehr zur Google-Richtlinie zum Umgang mit Marken erfahren Sie unter:
http://www.google.de/tm_complaint.html

Zukünftig erhalten Sie auch in der AdWords-Hilfe unter
https://adwords.google.com/support/?hl=de_DE”>https://adwords.google.com/support/?hl=de_DE”>https://adwords.google.com/support/?hl=de_DE schnell Antworten auf
viele häufig gestellte Fragen (FAQ). Sie können sich gerne mit uns in
Verbindung setzen, falls Sie auf eine Ihrer Fragen in der AdWords-Hilfe
keine Antwort finden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Google AdWords Team

Jaja, vielen Dank Google. Das was da steht wusste ich auch vorher schon, und meine eigentliche Frage wurde nicht wirklich beantwortet. Diese eMail ist niemals von einem Menschen verfasst worden sondern teilweise von einem Algorithmus zusammen gebastelt und vielleicht von einem Mensch der sie geschätzt 1,5 Sekunden gelesen hat abgenickt worden.

Dann verzichtet halt auf mein Geld und ich werbe bei der Konkurrenz…

Okay, ich will nicht wirklich werben, aber wenn sie alle ihre Kunden so abspeisen dann könnte die Umsatzkurve schnell nach unten gehen. Auch Kleinvieh kann Mist machen.

Siehe auch:
» Antwort von Google Video

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British Airways bewirbt und nutzt Google Earth

Verfasst von Jens am 04. September 2006 | 1 Kommentar

Google Earth
Erstmals ist Google Earth in einem TV-Werbespot aufgetaucht, und zwar bei British Airways. Die bekannte Fluglinie bietet ihren Kunden an, ihre Urlaubsziele vorab mit Google Earth anzusehen und so schon einmal die Gegend zu erkunden und Spaziergänge zu planen. Ein sehr gutes Angebot, welches andere Reiseveranstalter ewig verschlafen haben.

Warum so ein Angebot nicht schon eher gemacht wurde kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Schon sehr oft habe ich mir gedacht dass Reiseveranstalter diese neue Möglichkeit doch nutzen sollten, aber gemacht hat es keiner… Ich könnte mir aber vorstellen dass die Konkurrenz jetzt nachzieht. Das ganze ist übrigens keine Partnerschaft zwischen BA und Google, die BA nutzt Earth ohne weitere Verpflichtungen oder sonstige finanzielle Verbundschaften.

Angeblich soll dies das erste mal sein dass Google in einer TV-Werbung zu sehen sein soll, aber das dies nicht stimmt wissen wir Google-Fans ja gut genug (1, 2, 3). Und wenn diese Spots tatsächlich nicht im TV liefen, dann kennen wir ja alle die Handy-Werbungen bei denen Google oft als Standardsuchmaschine auf dem Display zu sehen ist und prominent beworben wird.

[extradienst, thx to nbwolf]

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Neue Domains: google-archive

Verfasst von Jens am 04. September 2006 | 2 Kommentare

Google hat schon wieder einen Haufen neuer Domains registriert. Diesmal dreht es sich endlich mal wieder um eine neue Suchfunktion, und zwar eine sehr interessante: Es geht nämlich um die Suche in Archiven. Fragt sich nur welche Archive damit gemeint sind, hat Google etwa Archive über jede Internetseite in seinen Kellergewölben?

Hier die Domains:
» archivesearchgoogle .com, .net
» archivessearchgoogle.com, .net
» google-archive-search.com, .net
» google-archive.com, .net
» google-archives-search.com, .net
» google-archives.com, .net
» google-archivesearch.com, .net
» google-archivessearch.com, .net

Das Klingt doch mal wieder sehr interessant oder?
Sehen wir uns doch mal Googles inoffizielles Motto an: “Digitalisiere alle Daten auf der Welt, analysiere sie und mache sie durchsuchbar + lösche niemals etwas!.” Okay, und wir wissen auch dass Google von fast allen Webseiten eine Cached-Version anbieten kann und uns so auch noch Seiten zeigt die schon lange in den ewigen Jagdgründen verweilen.

Was kommt dabei heraus wenn wir die beiden Dinge kombinieren?
Richtig, ein riesiges Archiv über das gesamte Internet – gelagert auf den Google-Servern. Vielleicht hat Google tatsächlich seit Jahren seine Archiv-Versionen nicht einfach nur überschrieben sondern nur die alte Version auf einen anderen Server gespeichert. Herauskommen würde dann ein Archiv ala Archive.org’s WayBackMachine.

Das ganze wäre schon sehr interessant, da archive.com ein Quasi-Monopol hat und doch sehr viele Seiten zum aktuellen Zeitpunkt nie abrufbar sind. Etwas Konkurrenz würde hier nicht schaden, und Google wäre genau der richtige Anbieter für solch einen Service. Doch wenn Google solche Daten tatsächlich hätte, dann könnte ich mir vorstellen dass es auch wieder viele Klagen geben wird… Abwarten was da wieder kommt.

[ZDNet-Blog]


GWB-Dossier Domains

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Orkut gibt Userdaten heraus

Verfasst von Jens am 04. September 2006 |

Orkut
Nachdem die brasilianischen Behörden ein bißchen Druck gemacht haben bekommen sie nun schlussendlich doch dass was sie möchten, und zwar Userdaten und die Logfiles von allen angeforderten Personenprofilen. Laut Google handelt es sich dabei aber nicht um die gesamten Logfiles.

Nicole Wong, bei Google für Orkut zuständig, sagt dazu folgendes:

What they?re asking for is not billions of pages … In most cases, it?s relatively discrete ? small and narrow.

Das klingt ja in erster Linie beruhigend für alle “normalen” User, aber nur in erster Linie. Wie Nicole selbst sagt “in most cases”, das heißt also dass in einigen Fällen auch umfangreichere Daten geliefert werden. So könnten die brasilianischen Behörden schon einiges über ihre User herausfinden.

Ich hoffe nur dass die Behörden jetzt auch schnell reagieren und sich nicht die Daten auf einer Festplatte im untersten Kellergeschoß zwischenspeichern und irgendwann mal auswerten wenn sie dafür Zeit finden! In Deutschland wäre dies ja durchaus keine Überraschung… Aber die betreffenden User sind dann natürlich schon über alle Berge.

Frage an die Rechtsprofis unter euch: Können die Brasilianer denn auch über die ausländischen Bürger verfügen die bei Orkut ihr Spielchen getrieben haben, oder sind die sicher? Ich habe mal gehört dass es da in manchen Ländern Probleme geben kann und die Perversen ihre Spiele weiter treiben können.

[Google Blogoscoped]

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Bilder taggen: Google Image Labeler

Verfasst von Jens am 02. September 2006 | 1 Kommentar

Google Image Labeler
Na bitte, nach nur wenigen Tagen wird klar wohin die neue Domain googleimagetagger.com demnächst leiten wird: Google hat ein kleines Spielchen online gestellt in dem zufällig ausgewählte Fotos mit Labels versehen werden müssen. Dazu spielt man mit einem 2. Partner irgendwo auf der Welt zusammen und muss möglichst viele Übereinstimmungen haben. Aber ist es wirklich nur ein Spiel?

Funktionieren tut das ganze so:
Man kann anfangs einen Benutzernamen eingegeben mit dem man in der ewigen Bestenliste – sofern man denn dort hinkommt – gelistet werden möchte. Standardmäßig wird der Name des Google-Accounts verwendet. Startet man das Spiel nun sucht Google nach einem Partner irgendwo auf der Welt der das Spiel ebenfalls gerade gestartet hat.

Eine Runde geht über jeweils 90 Sekunden. In den 90 Sekunden werden zufällig ausgewählte Bilder angezeigt und beide Partner müssen Label für diese Bilder abgeben die den Inhalt möglichst gut beschreiben. Haben beide Partner den gleichen Label-Vorschlag gemacht gibt es 100 Punkte. Erst nach einer Übereinstimmung oder nach einem Klick auf “Pass” geht die Runde mit einem nächsten Bild weiter.

Doch warum hat Google das gemacht? Die Sache ist ganz einfach: Ein Label das beide Partner angegeben haben trifft sicher auf dieses Bild zu und ist sehr viel genauer und objektiver als wenn nur eine einzige Person dieses Label gesetzt hat. Doppelt genannte Labels – und im besten Fall auch noch von anderen User genannte – werden sicherlich auf Dauer für dieses Bild als Information gespeichert.

Ziel ist es alle Fotos die im Internet verfügbar sind auf diese Weise zu label und später organisieren zu können. Die User haben ein kleines Spielchen und Google bekommt wertvolle Informationen im Millisekundentakt geliefert – beide profitieren davon. Es würde mich nicht überraschen wenn in 1-2 Wochen dann eine neue Bildersuche online geht die die Suche nach Tags für Fotos erlaubt, die Informationen beschafft sich Google jetzt von Millionen freiwilliger Mitarbeiter.

Genial Google, Genial! Es ist so simpel, aber auf die Idee ist noch keiner vorher gekommen…
Ich liege zur Zeit auf Platz 723 der ewigen Bestenliste, immerhin :-D

» Google Image Labeler


GWB-Dossier Neue Dienste

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Suche nach URLs jetzt mit Suchergebnissen

Verfasst von Jens am 02. September 2006 |

Wenn man bei Google nach einer URL gesucht hat kam bisher keine Liste mit Suchergebnissen, so wie man es eigentlich erwartet hätte, sondern nur ein Ergebnis, nämlich die Webseite selbst, mit Links zu weiteren Informationen über die Website. Seit heute werden wieder Suchergebnisse angezeigt die diese Adresse enthalten.

Die alte Ansicht kann immer noch angesehen werden wenn man vor der URL selbst den Operator “info:” schreibt.
» info:jmboard.com

Und hier jetzt die neue Ansicht:
» jmboard.com

Ich muss sagen dass mir die Anzeige von Suchergebnisse besser gefällt, denn vorher war eine Suche im Volltext der Website nach einer URL beinahe unmöglich. Bei einem Screenshot von Philipp Lenssen taucht sogar ein Teil des Suchverlaufs in der OneBox auf, das ist bei mir leider nicht der Fall – warum auch immer.

Und was mir auch noch auffällt. Die Suche nach jmboard.com ergibt 79.000 Ergebnisse. Dennoch schlägt Google eine Suche nach mboard.com, welches nur 17.700 Ergebnisse liefert. Is it a bug or a feature? :-D

[Google Blogoscoped]

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Einigung zwischen Orkut und brasilianischen Behörden in Sicht

Verfasst von Jens am 02. September 2006 |

Orkut
So langsam scheint sich eine Lösung im Kampf gegen die Kinderpornographie bei Orkut abzuzeichen. Google weigert sich immer noch die Daten der User herauszugeben, ist aber jetzt bereit mit den brasilianischen Behörden zusammen zu arbeiten und entsprechende Communitys sofort zu schließen und dem ganzen so einen Riegel vorzuschieben.

Und da es bei einigen Millionen Communitys natürlich nicht ganz so einfach ist den Überblick zu behalten bittet Orkut seine Community um mithilfe. Sollte Google den Wünschen der brasilianischen Behörden aber dennoch nicht oder nicht zufriedenstellend Folge leisten, dann drohen 15.000 $ Strafe am Tag, was im Vergleich zur vorher angekündigten Strafe von 50.000.000$ ja geradezu lächerlich erscheint.

Ich hoffe dass die Orkutler dieses Problem in den Griff bekommen werden und solche kranken Menschen endlich aus den Communitys verbannt werden. Aber wenn sie dort vertrieben sind tauchen sie halt wo anders wieder auf… schöne kranke Welt.

Da kann man ja fast von Glück reden dass Orkut nur in Brasilien eine nennenswerte Verbreitung hat, ansonsten könnte dieses Problem bei Orkut weltweit auftreten. Und ich würde nicht darauf wetten dass es in Deutschland nicht mindestens auch eine Kinderpornographie-Community bei Orkut gibt…

[Googlified]

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Die besten Desktop-Gadgets

Verfasst von Jens am 02. September 2006 |

Google Desktop
Dr. Web hat in seinem Blog eine ganze Reihe von Gadgets für Google Desktop getestet und alle für gut befundenen übersichtlich und mit kurzer Erklärung aufgelistet. Dabei ist eine recht gute “Must-Have”-Liste entstanden die durchaus auch einen zweiten Blick wert ist.

Natürlich sollte man sich nicht alle aufgelistet Gadgets installieren, denn sonst kann erstens der PC ganz schön in die Knie gehen, und zweitens geht die Übersicht dann ebenfalls leicht verloren ;-) Was ich vor allem empfehlen kann ist das MediaPlayer Gadget mit dem Musik gehört werden kann ohne den Player zwangsweise geöffnet zu haben.

» Gadget-Liste bei Dr. Web

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Neuer Blog: Google Russian Blog

Verfasst von Jens am 02. September 2006 | 3 Kommentare

Google Russian Blog
Alle russischen Google-Fans haben einen Grund zum feiern: Seit gestern steht ihnen ein eigener Blog in russischer Sprache rund um Google zur Verfügung. Damit werden die regionalen Blogs immer weiter ausgebaut und gibt immer mer Menschen die Möglichkeit über aktuelle Entwicklungen auf dem laufenden zu bleiben. Fragt sich nur wo der deutsche Google-Blog bleibt…

» Google Russian Blog
» Liste der Google-Blogs

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Bug in neuer AdWords API beseitigt

Verfasst von Jens am 02. September 2006 |

Google AdWords
Der Bug in der neuen AdWords API ist beseitigt worden. Jetzt können restlos alle Entwickler auf die neueste Version umsteigen, ihre Zahlungsbedingungen und die neuen Nutzungsbedingungen abnicken und sich danach wieder mit weniger aufwendigen Dingen beschäftigen ;-) Im Anhang noch die eMail von Google.

We have identified and corrected the API registration process bug
(http://adwordsapi.blogspot.com/2006/08/bug-api-registration-process.html)
that we reported on August 31. All developers should now be able to
enter their billing information from the AdWords API Center.

We apologize again for the inconvenience.

Sincerely,
The Google AdWords API Team

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Googles Weg – 3. Hosting, Werbung & Webmaster

Verfasst von Jens am 01. September 2006 | 3 Kommentare

Google
In Teil 3 der Serie Googles Weg dreht sich auch diesmal alles wieder um die derzeitigen Angebote der bunten Suchmaschine. Nachdem wir uns in Teil 2 mit Suche und Kommunikation beschäftigt haben sind heute die Bereiche Hosting, Werbung & Webmaster an der Reihe welche ebenfalls ein wichtiges Standbein von Google darstellen.

Hosting

Wollte man früher seine Daten von einem Rechner auf den anderen bringen oder seinen Freunden zeigen, so musste eine CD gebrannt werden oder jede Datei einzeln auf den eigenen Server gepackt und beim Freund dann wieder heruntergeladen werden. Doch diese Zeiten sind bald vorbei, denn Google speichert mittlerweile jede Menge Dateien für uns und lässt sie uns überall auf der Welt wieder abrufen.

Mittlerweile lässt sich auch das Hosting selbst in mehrere Kapitel unterscheiden, denn es gibt Dateien die man nur für sich selbst verfügbar haben möchte, und Dateien die man der ganzen Welt zeigen möchte. Also unterteile ich das ganze einfach mal in Google Office und in weiteres. Zu Office zähle ich mal Writely, Spreadsheets und den Calendar. Im Grunde könnte man natürlich auch Google Mail da zu zählen, aber dies habe ich ja schon im vorherigen Teil bei “Kommunikation” untergebracht ;-)

Google Office

Writely
Writely
Textverarbeitungen im Internet sind gerade erst richtig im kommen. Zwar gibt es solche Angebot schon eine ziemlich lange Zeit, aber bisher waren sie alle kaum zu etwas zu gebrauchen. Und während Microsoft und die OO-Community noch um den 1. Platz beim PC-Office kämpfen macht sich im Web langsam das Online-Office breit und scheint in den nächsten Jahren alle Offline-Lösungen zu überrunden.

Natürlich musste Google auch in diesem Markt einen Fuß in der Tür haben und hat im März diesen Jahres Writely übernommen. Seit her gab es nur 2 große Veränderungen die sich im Grunde selbst aufgehoben haben: Erst wurde Writely auf ein Einladungssystem umgestellt, und dann vor einigen Wochen wieder für alle geöffnet.

Mit Writely ist es möglich Texte zu verfassen, diese zu formatieren, Bilder einzufügen und dann natürlich auch abzuspeichern und auszudrucken. Auch ein Export in die verschiedensten Formate, seit neuestem auch ODF ist möglich. Natürlich können auch Dokumente importiert werden, so dass der ganze ältere Schriftverkehr ebenfalls sofort online ist.

Erst mit der bevorstehenden Anbindung an den Google Account wird Writely für das Google-Netzwerk richtig interessant werden. Sobald dies geschehen ist könnte man auch von Google Mail aus darauf zugreifen und Dokumente vielleicht direkt versenden. Oder das ganze gleich in den Page Creator übernehmen und eine Webseite draus machen. Möglichkeiten wird es hier wieder viele geben, hoffentlich nutzt Google sie.

Was ich mir noch wünsche ist ein verbessertes Interface für Writely. Das alte sollte komplett weggeschmissen und komplett neu gemacht werden, vorallem eine Anpassung an das Google-Layout wäre sehr förderlich um die Identifikation mit “Google Office” zu sichern und den User nicht unnötig zu verwirren.

Google Spreadsheets
Spreadsheets
Mit Spreadsheets hat uns Google so alle ziemlich überrascht. Es ist eines der wenigen Angebote welches keine Schatten vorausgeworfen hat und von niemandem erwartet wurde. Eine Tabellenkalkulation im Browser war bis dahin noch schwer vorstellbar, obwohl es natürlich auch in dieser Richtung schon Angebote gab. Aber Google hat uns Fans dieses Thema näher gebracht und gezeigt was mit AJAX & co. so alles möglich ist.

Doch wozu braucht man eine Tabellenkalkulation im Browser? Privatnutzer brauchen diese Programme nichtmal auf ihrem PC, zumindest kenne ich niemanden der privat eines nutzt. Und Firmen werden ihre Daten sicherlich nicht auf einem Fremdserver ablegen. Trotzdem ist das Angebot mehr als interessant und gibt Tabellenkalkulationen eine neue Bedeutung.

Viele Webdienste die statistische Auswertungen machen, bieten diese als CVS-Download an. Bisher konnte man damit z.B. in einem Internetcafe oder auf einem Büro-PC ohne Tabellenkalkulation nicht viel anfangen. Doch Spreadsheets macht es möglich, in wenigen Sekunden sind die Daten komplett aufgelistet auf dem Bildschirm und noch dazu übersichtlich formatiert.

Wenn Spreadsheets noch eine Diagrammfunktion bekommt, wird der Nutzwert noch einmal stark ansteigen und könnte dem Programm zum Siegeszug durch das Web verhelfen. Ich wünsche Google viel Glück damit, denn mit diesem Angebot haben sie es wirklich verdient – in Spreadsheets stecken viele viele Stunden Schweiß und harter Arbeit – das sieht man auch.

Google Calendar
Calendar
Kaum ein Angebot wurde so sehr erwartet wie der Google Calendar. Dies zeigt ein Blick in unsere Google Calendar-Kategorie, in der es noch vor dem Start 7 Artikel zu diesem Angebot gibt. Der Calendar war ein sehr großes Teil im Google-Puzzle und war auch wirklich dringend notwendig gewesen.

Viele Benutzer haben nur wegen der Kalender-Funktion noch andere Webdienste besucht, so auch ich. Ich hatte meinen Yahoo!-Account einzig und allein wegen dem Kalender und hatte mir lange Zeit gewünscht auch diese Daten in meinem Google-Account unterzubringen. Mit dem Start hat Google dann wieder einmal alle überrascht und eine völlig neue Ära für Online-Terminverwaltungen eingeleitet.

Die Aufteilung in mehrere einzelne Kalender, die Möglichkeit Termine und ganze Kalender zu teilen und nicht zuletzt die pfeilschnelle und einfach zu bedienende Benutzeroberfläche haben den Calendar sofort zum Erfolg werden lassen. Durch die Integration in Google Mail wurde er dann auch noch einem noch größeren Benutzerkreis vorgestellt und zugänglich gemacht.

Für mich persönlich ist der Calendar heute ein unverzichtliches Werkzeug und die Webseite Nummer 2, nach Google Mail, die ich aufrufe sobald ich im Internet bin. Hier habe ich einen schnellen Überblick über zu erledigende Aufgaben, meine Schichtzeiten, Geburtstage, Feiertage und mit einem Klick auch noch alle TV-Sendungen die mich interessieren könnten. Einfacher geht es nicht mehr.

Das einzige was am Calendar verbessert werden könnte ist, dass es eine deutsche Benutzeroberfläche bekommen müsste. Mehr fällt mir da auch schon garnicht mehr ein, denn er bietet alles was ich brauche und noch sehr viel mehr.

Weiteres Hosting

Google Notebook
Notebook
Kann man das Notebook als Hosting-Service betrachten? Ja sicher! Man kann. Hier kann all das gehostet werden was man sonst in seiner Brieftasche, Hosentasche oder wenn man Glück hat im Gedächtnis mit sich herumgetragen hat. All die kleinen Dinge die einem wichtig erscheinen können hier mit wenigen Klicks verewigt und später, wenn man es schon längst wieder vergessen hat, abgerufen werden.

Noch dazu kann dass ganze übersichtlich in Kategorien angeordnet werden, so dass man nicht nur einen Haufen Notizen wie Haftzettel hat, sondern auch noch eine kleine Struktur da hinein bringen kann. Ich z.B. habe mir viele Kochrezepte im Notebook abgelegt die vorher irgendwo in der Küche rumlagen und so irgenwann auf nimmer Wiedersehen verschwunden wären. Hier habe ich sie für die Ewigkeit und an jedem PC der Welt.

Teilweise nutze ich das Notebook auch zum notieren einiger Daten die ich vielleicht jetzt nicht brauche, aber die später auf einen Blick mal ganz nützlich sein könnten. Einige davon habe ich auch öffentlich gemacht, was ebenfalls ein großer Vorteil dieses Notebooks ist. Wer sich meine Beispiele einmal ansehen möchte kann dies hier tun:
Geographie, History, Mathematik.

Solche Daten mögen nicht gerade interessant sein, aber wenn ihr so etwas in euren Notebooks habt, dann veröffentlicht sie und stellt sie der gesamten Internetwelt zur Verfügung. Schließlich lebt das Internet von Informationen, und seien sie noch so klein. Irgendjemanden auf der Welt gibt es sicherlich der genau das gesucht hat was ihr vielleicht für immer unter Verschluss gehalten hättet.

Google Base
Base
Google Base, was ist das? Zum Start wusste es niemand, dann habe ich versucht eine Einführung in Base zu schreiben, wusste insgeheim aber noch garnicht so genau was es ist. Jetzt steht es auf deutsch zur Verfügung, jeder kann sich hier einlesen. Aber was man damit nun genau anstellen kann weiß wohl immer noch niemand so ganz genau, ich auch nicht.

Es ist eine allumfassende Datenbank in der einfach alles eingetragen werden kann. Jede Information der Welt hat hier Platz und kann mit unendlich vielen Labels, Einschränkungen und Extra-Informationen versehen werden. Auch als Verkaufsfläche, Werbefläche, Ankündigung und Party-Hinweis eignet sich dieser Marktplatz. Aber wofür ist das nun wirklich gut? Nun, diese Frage ist schwer zu beantworten.

Google hat mit Base etwas großartiges geschaffen, da bin ich mir sicher, aber das Potential wird einfach nicht ausgenutzt, und das kann es auch garnicht, so lange dahinter kein Sinn zu sehen ist. Base muss sehr viel mehr Möglichkeiten bekommen und sehr viel besser strukturiert werden. So könnten einzelne Kategorie-Übersichten alle Veranstaltungen, Verkäufe oder Auktionen auflisten.

Und überhaupt muss es eine Auflistung aller Artikel geben, das einfache durchsuchen kann nicht ausreichen, denn jemand der den Inhalt dieser Datenbank garnicht sieht weiß auch nicht nach was er hier suchen könnte. Dies ist ein großes Problem, welches Google so schnell aber leider nicht lösen kann. Zumindest ist es mit Algorithmen, ohne menschliches zutun, fast unmöglich hier ein System hereinzubringen. Ich sage Base keine große Zukunft voraus, nicht wenn es so bleibt wie es jetzt ist…

Blogger
Blogger
Wer seine Gedanken nicht nur in sein kleines Notebook eintragen sondern auch der großen weiten Welt mitteilen möchte, der ist bei Blogger genau richtig. Mit wenigen Schritten ist hier das eigene Tagebuch, Ablagefläche, öffentlicher Notizblock oder, wie im Fall des GWB, Newsportal eingerichtet. Blogger stellt Werkzeuge und die Plattform zur Verfügung um sich selbst im Web zu profilieren und seine Meinung zu aktuellen Themen dazulegen und doch in einer gewissen Anonymität zu bleiben. Das gefällt.

Google stellt mit Blogger, welches sie selbst vor einigen Jahren übernommen haben, eine der größten Plattformen zur Verfügung um den eigenen Blog zu betreiben. Leider gibt es viele Blogs die täglich gepflegt aber von niemandem gelesen werden, aber dies gehört nunmal auch dazu, jeder fängt mal klein an.

Leider hat Google Blogger ziemlich lange im Dornröschenschlaf gehalten und keine Neuerungen oder gar Innovationen hervorgebracht, und so läuft das große orange B jetzt allen anderen nur hinterher und kopiert fleißig, das ganze geschieht unter dem Namen Blogger Beta. Auch ist Blogger niemals an das Google-Design angepasst worden, was auch dazu führt dass sich ein Googler nicht so ganz mit dem Programm identifizieren kann und die Seite gleich wieder verlässt.

Mit Blogger könnte Google viel anfangen, wenn dem User die richtigen Techniken zur Verfügung gestellt werden. Die Daten aus den Postings spiegeln sehr gut das Interesse des Users wieder und bieten so sehr gute Hinweise darauf für welche Anzeigen sich der Benutzer interessieren könnte. Und genau dieses Wissen ist Googles Geschäftsmodell.

Picasa Web Albums
Picasa Web Albums
Mit Picasa Web Albums ist Google auch in diesem Fall nur einem Trend hinterhergelaufen der längst von anderen beherrscht wird. Fotos ins Internet zu stellen und so noch schnell Zugriff darauf zu haben ist modern und wird von sehr vielen Benutzern betrieben. Doch wenn man dies tut will man seine Fotos auch der großen weiten Welt zeigen und Rückmeldungen dazu bekommen. Und genau hier hat Google ordentlich geschlampt.

Man kann Picasa Web Albums nicht wirklich in die Kategorie “Privates Album” oder “Öffentliches Album” einordnen, da es von beiden ein bißchen ist. Auch private Alben können mit der richtigen URL von jedem angesehen werden, es hat den Namen “privat” also absolut nicht verdient. Und durch das Verbot der externen Einbindung der Fotos kann eine Galerie auch nicht als öffentlicht betrachtet werden.

Bis auf diese kleine, aber leider entscheidende, Einschränkung ist PicasaWeb seinen Konkurrenten allerdings in punkto Geschwindigkeit und Übersicht weit voraus. Mit nur einem Klick sind hunderte von Bildern in Sekundenschnelle geladen, da können flickr & co. absolut nicht mithalten und müssen sich mit dem 2. Platz zufrieden geben.

Sollte Google die externe Einbindungs-Sperre irgendwann einmal aufheben und noch Möglichkeiten anbieten die Fotos online zu bearbeiten, sage ich diesem Angebot eine große Zukunft voraus, aber auch erst dann wenn das Beta-Label, was in diesem Fall ein Test-Label ist, entfernt wurde.

Google Video
Google Video
Neben dem hochladen von Bildern ist das hochladen und verteilen von Videos im Internet eine der beliebtesten Sportarten. Vorallem Fun-Videos werden seit eh und je im Internet ausgetauscht und weiter verschickt. Anfangs geschah dies alles noch mit dem hochladen auf den eigenen Server, später folgten der MediaPlayer, QuickTime & co im Browser, dann kamen die Tauschbörsen und aktuell – und dabei wird es bleiben – werden Videos über große Portale getauscht.

Die beiden größten Portale sind zur Zeit YouTube und natürlich Google Video. Bei beiden lassen sich unendlich große Videos kostenlos hochladen und im kompletten Internet verteilen. Alle Videos können in sekundenschnelle ohne Download direkt im Browser angesehen und dann bewertet und kommentiert werden.

Hier kam Google Video nur geringfügig zu spät in den Markt. Gerade als YouTube sich zu etablieren begann kam auch Google mit einer solche Plattform. Leider hat Google es versäumt dafür zu werben und den Link erst vor einigen Wochen auf die Homepage gestellt – zu spät. Setzen, 6! Jetzt muss Google zusehen wie es YouTube die Marktanteile abnimmt und sich auch hier auf Platz Nummer 1 vorkämpft, leicht wird es nicht.

Bei Google Video ist noch so einiges verbesserungswürdig. Die Qualität der Videos sei hier mal an erster Stelle genannt, manchmal ist es doch schon arg pixelig was der Player da ausspuckt, daran muss auf jeden Fall gearbeitet werden. Außerdem ist die Community hier kaum vorhanden, und das gewollt. So gibt es neben dem kommentieren eines Videos keine einzige Community-Funktion. YouTube ist da schon sehr viel weiter und lässt z.B. Playlisten erstellen, was das entdecken von Schmuckstücken in dieser Sammlung sehr viel einfacher macht.

Google Page Creator
Page Creator
Mit dem Page Creator ermöglicht Google es all seinen Benutzern eine eigene Homepage in sekundenschnelle zusammenzuklicken. Wer HTML-Kenntnisse hat kann hier auch direkt im Code herumbasteln und auf diese Weise auch eine selbst gebastelte Webseite bei diesem Angebot hosten.

Leider sehen die Homepages von Google auch so aus wie schnell zusammengeklickt. So gibt es nur wenige Formatierungsmöglichkeiten für das Layout der Webseite. Außerdem kann kein Layout komplett neu erstellt werden, sondern muss aus einer Galerie von vorhandenen Themes ausgewählt werden. Hier besteht noch jede Menge Nachholbedarf.

Natürlich bietet der Page Creator keine PHP-Unterstützung, kein MySQL und weiteres, aber das ist klar – es heißt ja auch Page Creator und nicht Web Hoster. Ob sich damit aber wirklich jemand eine Webseite basteln und diese öffentlich machen wird bezweifle ich – dafür sieht es einfach alles zu unschön aus.

Mit selbst geschriebenem hochgeladenem Code lässt es sich hier aber trotzdem recht gut eine Webseite hosten die auch ansprechend aussieht, wie z.B. diese Seite hier beweist. Würde man nicht in die Adressleiste schauen würde man nie vermuten dass sie bei Google Pages gehostet wird.

Webmaster

Natürlich bietet Google nicht nur für die normalen Surfer jede Menge Dienste und Möglichkeiten an, sondern vergisst dabei auch die Webmaster nicht. Diese sind für Google nämlich noch einmal sehr viel wichtiger, da durch sie eine Menge Geld in die eigene Kasse gespült werden. Damit das so bleibt müssen die Webmaster bei der Stange gehalten und immer mit Informationen und Möglickeiten für ihren eigenen Webauftritt versorgt werden. Und da bietet Google jede Menge Möglichkeiten, von der Werbung über die Analyse bis zur Eintragung in den Google-Index.

AdWords / AdSense
AdWords AdSense
Zwar sind AdWords und AdSense völlig verschiedene Angebote, ich fasse sie aber dennoch hier mal zusammen. Seit Google vor einigen Jahren sein Werbeprogramm AdSense gestartet hat sind die Klickpreise sehr stark angestiegen, und somit natürlich auch der Verdient der Webmaster. Für die werbenden zwar ein Nachteil, aber für die Webmaster ein unbeschreiblich großer Vorteil.

Konnte man früher mit mehreren tausend Besuchern täglich ein paar Cents verdienen, so kann man heute schon einiges Euros am Tag zusammenbekommen. Viele private Webmaster bessern sich dadurch ihr Haushaltsbudget auf oder können teilweise sogar komplett auf das “webmastern” umsteigen und davon genauso gut leben wie vorher. Mit AdSense hat Google das Geld verdienen im Internet wirklich stark erleichtert.

Genau das gleich, nur von der anderen Seite aus gesehen, System nennt sich AdWords. Anzeigen zu schalten ist hier mit wenigen Klicks möglich, obwohl es sehr sehr vielfältige Einstellungsmöglichkeiten gibt. Brauchte es früher Tage und Wochen bis man eine Anzeige im komplett Internet weltweit schalten konnte, kann dies hier nun innerhalb von Minuten geschehen.

Eine geschaltete Anzeige ist, sofern genügend Geld auf dem Google-Konto vorhanden ist, sofort nach der Schaltung weltweit zu sehen und trifft damit sofort sein Ziel. So könnten Verlage und Online-Magazine mit News werben die nur sie exklusiv und noch vor allen anderen haben. Gesehen habe ich solche Anzeigen noch nie, aber theoretisch wäre es möglich.

Und nachdem das Internet mit “Ads by Gooooogle” vollgestopft ist, beschreitet Google jetzt neue Wege und bringt seine Anzeige n in Zeitschriften, ins Radio und seit neuestem sogar ins Fernsehen. Schöne neue Werbewelt ;-)

Google Webmaster Tools
Webmaster Tools
Ganz am Anfang, als Google noch ein Geheimtipp gewesen ist, gab es für Webmaster nur eine einzige Auswahlmöglichkeit auf der Google-Seite. Und zwar der Eintrag der eigenen URL in den Crawling-Index. Zwar war dies nicht unbedingt nötig, denn wenn die Seite irgendwo im Internet verlinkt ist findet der Bot sie sowieso, aber gemacht haben es trotzdem viele – früher wurde daraus sogar ein großes Geschäft gemacht, von einigen wenigen dubiosen Firmen…

Heute hat Google gleich eine ganze Zentrale von Diensten und Möglichkeiten für Webmaster zusammengestellt. Eine einzelne Beschreibung der Funktionen gibt es hier in diesem Artikel. Hier befinden sich Dienste um den Eintrag der eigenne Webseite im Google-Index zu überprüfen, die Top-Keywords zu finden, Fehler zu finden und herauszufinden wann der Bot das letzte mal dort gewesen ist.

Webmaster bekommen auf diesem Wege noch mehr Informationen für ihre eigene Webseite und können sie vielleicht noch besser in den einzelnen Suchmaschinen listen. Vorallem mithilfe der Sitemaps kann ein Webmaster sehr viel aus seiner Seite herausholen. Eine Webseite mit einer vorhandenen und registrierten Sitemap wird sehr viel öfter geparst und auch höher im Index gelistet – es hat also nur Vorteile Google etwas über seine eigene Webseite zu erzählen ;-)

Was hier noch schön wäre, wäre eine automatische Sitemap. Das Google dem Webmaster komplett mitteilt wie er die Seite geparst hat und die Struktur intern ausgewertet hat. In der Erkennung von Startseiten und Unterkapiteln war der Bot schon immer gut gewesen, es wäre aber schön wenn er es dem Webmaster auch mitteilen würde.

Google Analytics
Analytics
Mit Analytics kann ein Webmaster wirklich auch das letzte Quäntchen Information über seine Besucher erfahren. Was man hier nicht erfährt existiert an Information nicht, so einfach kann man es sagen. Von der Einstiegsseite, über die Ausstiegsseite bis hin zur gesamten Surf-Session kann ein User komplett verfolgt und auch noch Details über sein System herausgefunden werden.

Diese Statistiken und Auswertungen können sehr bei der Gestaltung von einer Webseite helfen. Springen die User immer schon nach einem Klick ab und kommen nie wieder? Dann sollte man vielleicht noch mehr Verlinkungen auf der Seite unterbringen und interessanten Content vorstellen der ebenfalls noch auf dieser seite vorhanden ist. Das kann die Besuchszahlen auf Dauer stark steigen lassen.

Was mir bei Analytics aber fehlt ist eine einfache, simple und primitive Übersicht der letzten Besucher. Das was jeder einfacher Besucherzähler seit eh und je kann bietet der Vorreiter der Branche nicht an – das ist sehr schade. Die Daten liegen Analytics vor, aber sie werden nicht ausgewertet und dem Webmaster nicht gezeigt. Diese einfache Option sollte Google noch nachrüsten, dann würde ich Analytics auch für meine tägliche Analyse verwenden und nicht nur 1x im Monat…


Damit wäre auch Teil 3 der Serie abgehakt. In Teil 4 wird es noch einmal um das aktuelle Angebot von Google gehen, und zwar um APIs, Helferlein und Weiteres, damit wäre dann die Gegenwart abgeschlossen und der Weg ist frei für die nächsten Teile der Serie die sich komplett um die zukünftigen Möglichkeiten drehen. Freut euch drauf!

Fortsetzung folgt…morgen

» Teil 1: Google verändert die Internetwelt
» Teil 2: Suche und Kommunikation
» Teil 4: APIs, Helferlein & Software
» Teil 5: Auslaufmodelle
» Teil 6: Der Masterplan – Teil 1
» Teil 7: Der Masterplan – Teil 2
» Teil 8: Was ist Google?
» Teil 9: The Internet is not enough

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Google Apps for your Domain kostenlos testen

Verfasst von Jens am 01. September 2006 | 2 Kommentare

Wer noch keine Einladung für Google Apps for your Domain bekommen hat oder gar keine eigene Domain besitzt, der kann das ganze jetzt mit Hilfe eines Angebots der Firma NetBeat Webhosting testen. Aber wie es im Leben so läuft: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Es stehen nur 1000 Accounts zur Verfügung, also beeilt euch.

Jeder Domain-Besitzer bekommt eigentlich nur 100 Accounts, ich habe zur Zeit auch nur 100 User freigeschaltet, aber NetBeat hat mit seiner Domain a-z.de 1.000 Accounts bekommen, ganz offiziell von Google. Um an einen Account zu kommen muss nur die gewünschte eMail-Adresse, Name, Vorname, die aktuelle eMail-Adresse und ein Passwort eingegeben werden. Das wars.

Was mich jetzt wundert, dass Google einer deutschen Firma so etwas zur Verfügung stellt obwohl der Dienst noch garnicht auf deutsch zur Verfügung steht. Und sowohl der Calendar als auch der Page Creator können nur mit der englischsprachigen Oberfläche benutzt werden.

Zur Zeit steht der Counter bei 912 verfügbaren Einladungen, also Beeilung ;-)

» a-z.de -> Account anfordern

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