Das Forschungslabor Google X hat schon eine ganze Reihe ambitionierter Projekte hervorgebracht, aber die vor einem Jahr angekündigte Baseline Study dürfte wohl zu dem bisher wichtigsten gehören: In einem großangelegten Testverfahren vermisst Google die menschliche Gesundheit und möchte diesen Begriff mit handfesten Zahlen neu definieren. Im letzten Jahr hatte man damit begonnen, 175 Testpersonen ständig zu tracken und zu vermessen - und jetzt soll dieser Personenkreis durch eine Öffnung des Projekts noch einmal deutlich erweitert werden.
Seit gut fünf Jahren forscht und entwickelt das US-StartUp Magic Leap an einer neuen Technologie für Augmented Reality und möchte der virtuellen Welt endlich zum Durchbruch verhelfen. Mit Details zur eigentlichen Entwicklung und Richtung des Projekts des Projekts hat man sich aber stets zurück gehalten, sondern lediglich große Versprechungen für die Zukunft gemacht. Jetzt hat das von Google finanzierte Start-Up angekündigt, dass man sehr bald ein SDK für Entwickler veröffentlichen wird - die Plattform könnte also sehr bald bereit sein.
Vor ziemlich genau acht Jahren wurde Google Transit eingeführt und hat erstmals Verkehrsinformationen auf die Google Maps gebracht. Im Laufe der Jahre haben tausende Verkehrsbetriebe ihre Fahrplandaten auch für Google zur Verfügung gestellt, so dass die Nutzer sich in vielen Orten dieser Welt über die planmäßigen Abfahrtszeiten aller Linien informieren können. Ab sofort stellt Google nun in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben auch Live-Daten zur Verfügung.
Wenn sich Google auch über die Zukunft von Google+ ausschweigt, gab es in den vergangenen Tagen doch eine sehr große Weiterentwicklung, von der allerdings so gut wie niemand es mitbekommen hat: Die Nutzungsbedingungen des Netzwerks wurden in einigen entscheidenden Punkten geändert, die allesamt Richtungsweisend sind und auch ein Vorbild für Facebook, Instagram & Co. sein könnten. Konkret geht es um Nacktheit und Cybermobbing.
Vergleichsweise lange haben wir nichts mehr von Googles modularem Smartphone Project Ara gehört, und das obwohl es zu Anfang des Jahres noch hieß, dass die ersten Geräte schon im 2. Halbjahr 2015 auf den Markt kommen sollen. Am Rande der Google I/O wurde dann aber doch noch ein aktueller Prototyp gezeigt, und dieser beweist alles was man in der Vergangenheit versprochen hat.
Gefühlt gibt es immer weniger Menschen, die es schaffen eine Mahlzeit zu verzehren ohne davon ein Foto zu machen und auf Facebook oder Instagram zu stellen. Derzeit arbeiten die Google-Forscher an einer App, die nun vielleicht Alptraum und Segen zugleich für all die Food-Foto-Fanatiker sein könnte: Die App mit dem Projektnamen Im2Calories soll dem Nutzer in Zukunft anhand eines einfachen Fotos genau mitteilen können, wie viele Kalorien diese Mahlzeit haben wird.
Seit gestern Abend rollt Google ein Update für die stabile Version des Betriebssystems Chrome OS aus, dass es auf die Version 43.0.2357.81 bringt. In dem Update gibt es sowohl ein Update für den Auto-Fill von Kreditkarten-Daten, "OK Google" als auch Updates für das virtuelle und physikalische Keyboard. Letzteres hat nun ebenfalls eine Autokorrektur, ähnlich wie auf dem Smartphone.
Wenn auf dem Smartphone etwas kostbar ist, dann ist es Speicherplatz. Dieser steht zwar mittlerweile ebenfalls in großer Menge zur Verfügung, aber auch die von uns allen erzeugte Datenmenge steigt stetig an und irgendwann ist auch der größte interne Speicher zum bersten voll. Die neue Google Photos-App will dem Nutzer nun dabei helfen Speicher auf dem Smartphone freizugeben. Dazu gibt es nun einen neuen Assistenten, der automatisch aktiv wird wenn der Speicher eng wird und kann Fotos vollautomatisch löschen.
Wer zwischen 2012 und 2014 im Google-Netzwerk unterwegs gewesen ist, und dazu zählen alle Angebote von GMail über Android bis YouTube, kam um Google+ kaum drumherum. Doch irgendwann im vergangenen Jahr hat Google+ plötzlich seinen Antrieb verloren und schnell kamen Gerüchte über eine baldige Einstellung auf. In der vergangenen Woche wurden nun Fakten geschaffen und der populäre Foto-Dienst abgespalten. Aber wie geht es denn nun mit Google+ weiter?
Nintendo Die Entwickler der Videospiel-Konsolen haben es in den letzten Jahren nicht leicht gehabt: Alle großen Hersteller haben sich vor einigen Jahren sehr viel Zeit mit ihren neuen Konsolen gelassen und die Nutzer haben mittlerweile Smartphones und Tablets als Alternative entdeckt. Doch während sich Microsoft mit der XBOX und Sony mit der Playstation wieder rehabilitiert haben, ist Nintendo ziemlich unter die Räder gekommen. Jetzt gibt es Gerüchte darüber, dass Nintendo schon bald eine neue Konsole mit Android-Betriebssystem ankündigen könnte.
Zu Anfang des Jahres sah es sehr schlecht für die Zukunft von Google+ aus und nicht wenige haben das Netzwerk bereits sterben sehen - doch das Gegenteil ist passiert. Tatsächlich scheint das Netzwerk im Hintergrund einen Neustart hinter sich zu haben - aber dennoch scheint Google das ungeliebte Kind nicht mehr unterstützen zu wollen. Heute ist ohne Vorankündigung der einige Jahre omnipräsente Link zum eigenen Google+ Profil aus allen Angeboten verschwunden. Auch Google+ Photos verschwindet in der Versenkung.
Googles ATAP-Abteilung (Advanced Technology And Projects) hat in den vergangenen Tagen eine Reihe von Projekten vorgestellt an denen man aktuell arbeitet: Neben dem Project Soli zur Gestensteuerung und dem Project Jacquard für intelligente Kleidung hat man auch das Project Abacus vorgestellt. Mit diesem Projekt sagt Google dem klassischen Passwort ein weiteres mal den Kampf an, in dem man den Nutzer durch ständige Verhaltens-Auswertung erkennen möchte.
Seit gut zwei Monaten testet YouTube einen neuen Videoplayer, dessen auffälligste Änderung es ist, dass die Kontrollelemente in der Größe gewachsen sind und nun auf einem transparenten Hintergrund angezeigt werden. Durch den altbekannten Cookie-Trick konnte dieser Player schon länger genutzt werden, und jetzt ist YouTube bereits für ein größeres Testpublikum: Über TestTube lässt sich dieser Player jetzt standardmäßig aktivieren. Und für die nahe Zukunft verspricht man weitere Verbesserungen.
Auf den ersten Blick hat sich im Google Now Launcher in der neu vorgestellten Android-Version M nicht viel geändert, doch das täuscht: Bei der Auflistung der auf dem Smartphone installierten Apps gibt es nun eine völlig neue Sortierung und die Scrollrichtung wurde einmal um 90 Grad gedreht. Außerdem können nun auch die auf dem Homescreen angelegten Ordner mehrere Seiten habe und sind ebenfalls scrollbar - allerdings wieder in die andere Richtung.